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Warum greifen sie ausgerechnet uns an?

Seitdem die Israeliten die Verantwortung des Einzelnen vor Gott erfanden, leben die Religionen des Buchs in einem Spannungsverh√§ltnis zum Staat. Die G√∂tter der √Ągypter, Griechen, R√∂mer und Germanen st√ľtzten die Herrscher; die Propheten Israels kritisierten sie. Dieser epochemachende Schritt macht die Religionen des Buchs zu einem √Ąrgernis f√ľr jeden √ľbergriffigen Staat.

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Asal Dardan lebt wieder hier

Asal Dardan ist eine deutsche Kulturwissenschaftlerin. Vor zwei Jahren gab sie an, in Deutschland wegen des hier grassierenden Rassismus nicht mehr leben zu wollen. Jetzt ist sie wieder da. Ich freue mich dar√ľber. Aber nicht √ľber die kulturrelativistischen Thesen, die sie hier publiziert.

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Kaschrut-Stempel f√ľr Israel-Hasser

 

Islamophobie, Moslemhass, antimuslimischer Rassismus ‚Äď wie man das Kind auch nennen will: Nur Islamfeinde leugnen, dass es so etwas gibt. Ich werde mich also nicht an einem Streit um Worte beteiligen. Doch nur mutwillig Blinde k√∂nnen leugnen, dass einige Muslime viel tun, um diesen Kulturrassismus ‚Äď noch einmal: ich streite mich nicht um Worte ‚Äď zu f√∂rdern. Es gibt antidemokratische, antiemanzipatorische und antisemitische Tendenzen im Islam ‚Äď oder: unter Muslimen ‚Äď , und sie d√ľrfen nicht unter den Tisch gekehrt werden, blo√ü weil sie von Moslemhassern missbraucht werden, um alle Muslime unter Generalverdacht zu stellen.

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Ralf Hutter und die Endlösung der Terrorismusfrage

Deutschland im Jahre 2018. Ein vermeintlich progressiver Journalist analysiert in einem √∂ffentlich-rechtlichen Sender die Motive der Attent√§ter von Barcelona. Der radikale Islam kann es ja nicht gewesen sein. Das zu behaupten ist heute bei vielen Linken so politisch inkorrekt, wie Kritik am Christentum de rigeur ist. Und nat√ľrlich nicht nur am Christentum: Einer der Attent√§ter ‚Äěhabe mal gesagt, alles sei von den Juden kontrolliert. Vielleicht k√∂nnen wir die M√∂rderjungs aus Ripoll nur verstehen, wenn wir ihnen einen vermeintlichen Kampf f√ľr das Gute unterstellen.‚Äú Genau. Wenn jemand antisemitische Verschw√∂rungstheorien von sich gibt, sollten wir ihm schleunigst unterstellen, ‚Äěf√ľr das Gute‚Äú zu k√§mpfen. Willkommen in der Welt des Ralf Hutter.

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Wie neu geboren

¬†In Hamburg steht zur Zeit¬† der¬† 26-j√§hrige Pal√§stinenser Ahmad A.¬† vor Gericht, weil er in einem EDEKA-Markt¬† ¬†einen 50-j√§hrigen Ingenieur erstochen und noch weitere Kunden verletzt hat. Couragierte B√ľrger ¬†√ľberw√§ltigten ihn schlie√ülich und √ľbergaben ihn der Polizei. Die Bilder von ihrem mutigen Kampf gegen den¬† Gewaltt√§ter gingen √ľber alle TV-Sender. Die Motivlage f√ľr das Verbrechen ist eindeutig: Es war ein islamistisch motivierter Mord. Achmad A. rief ¬†nicht nur¬† bei der¬† Bluttat ¬†“Allahu Akbar”. Er hatte sich zuvor ¬†auch von einschl√§gigen dschihadistischen¬† Internetseiten ¬†inspirieren lassen. Weiterlesen

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Islam und Gewalt

Am 17. Juni 2017 fand in K√∂ln ein Friedensmarsch statt, zu dem die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor aufgerufen hatte. Sie wollte damit ein Zeichen daf√ľr¬† setzen, dass die Muslime in Deutschland sich in keiner Weise mit den wirren Ideen der islamistischen Attent√§ter identifizieren:¬† “Wir Muslime m√ľssen uns von den T√§tern st√§rker abgrenzen und ihre gesellschaftliche √Ąchtung herbeif√ľhren.”¬† Die Zahl der¬† Teilnehmer blieb weit ¬†hinter den Erwartungen der Initiatoren zur√ľck. ¬†Nur maximal 2500 Menschen, darunter auch viele Nicht-Muslime, liefen durch die Stra√üen K√∂lns. Der t√ľrkische Islamverband DITIP und der Islamrat hatten sich geweigert, ihre Mitglieder zu der Demonstration aufzurufen. Wenn man bedenkt, dass nur ein Bruchteil der in unserem Land lebenden Muslime √ľberhaupt¬† Mitglied in einem der Verb√§nde ist, kann man schlussfolgern, dass den meisten Muslimen das von Lamya Kaddor vertretene Anliegen ¬†reichlich¬† gleichg√ľltig ist.¬† Weiterlesen

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Kritik der identitären Ideologie 2.

Vor Kurzem ver√∂ffentlichte die Bild eine Fassung der Dokumentation mit dem TItel: “Auserw√§hlt und ausgegrenzt ‚Äď Der Hass auf Juden in Europa”, der so einige identit√§re Ideologen verst√∂rte, mehr als die Terroristen-Lobby ertragen konnte. Beinahe h√§tte es ja geklappt, einen Film einzukaufen, um ihn dann anschlie√üend in den Archiven verschwinden zu lassen, sei es von vornherein geplant sei es, weil auch den Verantwortlichen der Inhalt verst√∂rte. War es doch genau diese Ideologie der Fortsetzung des Antisemitismus als Israelkritik, der der Boden weitgehend unter den F√ľ√üen weggerissen wurde, ohne das strategische Moment der Ausgewogenheit, mit der jede Dokumentation zur Folgenlosigkeit verurteilt worden w√§re. Weiterlesen

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Leitkultur alphabetisch

Da es eine gro√üe Verwirrung dar√ľber gibt, was zur deutschen Leitkultur geh√∂rt, haben wir hier ‚Äď ohne Anspruch auf Vollst√§ndigkeit ‚Äď ein leicht verst√§ndliches, alphabetisch geordnetes Glossar zusammengestellt. (Bei Eintr√§gen, die nicht von mir stammen, ist der Autor bzw, die Autorin in Klammern vermerkt.)

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Matthias Matussek, Benedikt XVI und der Islam

In der ‚ÄěJungen Freiheit‚Äú gratuliert Matthias Matussek dem fr√ľheren Papst Benedikt XVI zum 90. Geburtstag. Das ist ein sch√∂ner Zug. Der Opportunismus der Amtskirche, die Joseph Ratzinger, so lange er auf dem Stuhl Petri sa√ü, Hosianna zurief, um ihn und seine Theologie dann m√∂glichst schnell zu vergessen und einem Papst zuzujubeln, der in Vielem das Gegenteil predigt, ist zutiefst unangenehm. Leider gr√ľndet Matusseks Lob auf Unkenntnis.

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Kann man den Osten integrieren?

Ich gestehe: ich habe Vorurteile gegen bestimmte Menschengruppen. Zum Beispiel gegen Ostdeutsche. Interessanterweise bin ich noch nie mit anderen Wessis zusammengekommen, die solche Vorurteile nicht h√§tten. Das liegt entweder daran, dann man sich gegenseitig in seinen Vorurteilen best√§tigt, oder daran, dass irgendetwas an diesen Vorurteilen dran ist. Die sind n√§mlich je ausgepr√§gter, desto mehr tats√§chliche Erfahrungen ‚Äď zum Beispiel bei der Arbeit im Osten und mit Ostdeutschen im Westen ‚Äď diese Leute hatten.

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