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Absturz der Gr√ľnen

√úber die Gr√ľnen gibt es das Bonmot, sie gew√§nnen stets die Meinungsumfragen, nicht aber die Wahlen. So war es auch bei der Bundestagswahl 2013. In Umfragen wurden sie damals mit bis zu 15% gehandelt. Das reale Ergebnis betrug dann ern√ľchternde¬† 8,4%. Gegenw√§rtig erleben die Gr√ľnen ¬†einen starken ¬†R√ľckgang in der Zustimmung bei der W√§hlerbefragung – ein be√§ngstigendes Zeichen. Bei der Sonntagsfrage schwanken die Werte der Gr√ľnen gegenw√§rtig zwischen 6,5% und 9%. Es kann also durchaus sein, dass die Gr√ľnen am 24. September um den Einzug ins Parlament bangen m√ľssen. Weiterlesen

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Schulkampf in Kleve

Wie   eine  unsoziale  Schulpolitik das Kindeswohl missachtet

Im beschaulichen Kleve, nahe ¬†an der niederl√§ndischen Grenze gelegen, ist der Schulkampf ausgebrochen. Es k√§mpfen nicht Sch√ľler gegen unbeliebte Lehrer, wie dies ab und zu vorkommt¬† – nein, Eltern gehen auf die Barrikaden, weil sie ihre Kinder durch die von oben verordnete Zuweisung zu einer weiterf√ľhrenden Schule benachteiligt sehen. Am 21. Februar wollen sich die Eltern mit ihren Kindern vor dem Geb√§ude des Rats der Stadt zum Protest versammeln. Was war geschehen? Weiterlesen

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150 Jahre „Das Kapital“ (2): Vom Unsinn der Werttheorie

Mein Beitrag √ľber den ersten Satz des ‚ÄěKapitals‚Äú von Karl Marx hat Widerspruch hervorgerufen. Gut. Nachdem ich dort das Marx‚Äôsche Verst√§ndnis von ‚ÄěReichtum‚Äú kritisiert habe, will ich nun den im ‚ÄěKapital‚Äú benutzten Begriff des ‚ÄěWerts‚Äú kritisieren.

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Der Wunderheiler aus W√ľrselen

Wer die Ereignisse der letzten Wochen verfolgt hat, reibt sich verdutzt die Augen: ¬†Was ist nur mit der SPD los? Die Partei, die sonst jeglicher Emotionalisierung abhold ist und stets der Ratio den Vorrang einr√§umt, gibt sich sinnestrunken einem kollektiven Taumel hin. Die Partei, die auf Parteitagen verbissen Stapel von Papier durcharbeitet, als hinge von der letzten Fu√ünote eines Antrags das Schicksal der Menschheit ab, bejubelt besinnungslos¬† einen neuen ¬†Messias namens Schulz, der vom Himmel herabgestiegen zu sein scheint, um die darbende Partei aus dem irdischen Jammertal, den niedrigen Umfragewerten, ¬†zu erl√∂sen. Dabei hat Schulz politisch noch gar nicht richtig ¬†Stellung bezogen. Was er bisher getan hat, nennen die Psychologen „Autosuggestion“. Vor jeder Versammlung verk√ľndet er voller Inbrunst: ¬†„Ich will Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden!“. Die F.A.Z. nennt Schulz deshalb einen Illusionsk√ľnstler. Wie bei allen Magiern verfliegt die Illusion, wenn das Saallicht angeht. Die interessierte √Ėffentlichkeit wird deshalb in den verbleibenden sieben Monaten vor der Bundestagswahl¬† das Scheinwerferlicht auf¬† Martin Schulz richten, um seine Schwachstellen auszuleuchten. Die politischen Gegner werden dasselbe tun. F√ľndig werden k√∂nnen sie allemal. Weiterlesen

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Versöhnung mit den Tätern?

Es gibt Zeitungsartikel, bei denen man schon nach ¬†der Lekt√ľre weniger ¬†Zeilen das Gef√ľhl hat, dass an der Argumentation des¬† Autors etwas ¬†nicht stimmt. So ging es mir mit einem Artikel des SPIEGEL-Redakteurs Jochen-Martin Gutsch, der sich mit dem – wie er fand – unbarmherzigen Umgang ¬†der √Ėffentlichkeit mit dem ehemaligen Stasi-Offizier Andrej Holm auseinandersetzt.¬†¬† Die moralische Schieflage der Argumentation ¬†erkannte¬† ich, als ¬†ich ein kleines sprachliches Experiment durchf√ľhrte. Ich datierte den Artikel in das Jahr 1966 zur√ľck (ich machte damals gerade das Abitur) und ersetzte die Begriffe DDR durch „Drittes Reich“, SED durch NSDAP und Stasi durch Gestapo. Der Text, der dadurch entsteht, ist schaurig. Hier¬† eine Kostprobe:

„Das Erstaunliche aber ist, dass die alten Frontverl√§ufe noch immer da sind.“

„Es gab in den vergangen f√ľnf Wochen von allem zu wenig: zu wenig historische Kenntnis, zu wenig Bereitschaft zuzuh√∂ren, zu wenig Vers√∂hnung.“

„Noch ist schwer zu sagen, wer den Staffelstab im Aufarbeitungsbusiness √ľbernehmen k√∂nnte.“

„Und man kann nur beten, dass jetzt niemand ernsthaft die Frage stellt, ob man √ľber die Gestapo lachen darf. Also, historisch und aufarbeitungspolitisch gesehen.“ Weiterlesen

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Donald Trump and the „Muslim travel ban“. Nine questions, eighteen answers

In the conservative British magazine ‚ÄúThe Spectator‚ÄĚ, Douglas Murray posed nine questions to the people protesting Donald Trump‚Äôs Executive Order temporarily banning entry from seven countries whose populations happen to be mainly Muslims. You can find the complete article here.

I posted Murray’s article on Facebook, and my friend Hannes Stein, who knows more about America than I do, as he lives there, gave short answers to each question, which I quote below. In some cases, I agree with him, in others, I disagree.   Weiterlesen

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150 Jahre ‚ÄěDas Kapital I.‚Äú ‚Äď 199 Jahre Karl Marx (2)

Wir sprechen zun√§chst einmal vom Modell des Modells bei Marx im Kapital oder die Kapitallogik, wie das in einer hegelschen Ausdrucksweise formuliert wurde und entwickeln dann erst einmal den Begriff der Ware bis zum Geld. Was wegabstrahiert wird in der Darstellung wird aber schon mal erw√§hnt, weil das die Voraussetzungen sind, die Marx in drei B√§nden nach und nach einholt, um die m√∂glichen Einspr√ľche, die k√§men, wenn man das nicht versteht, zu verhindern. Weiterlesen

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