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Eine Kant’sche Republik

Das Corona-Virus ist auch deshalb eine existenzielle Herausforderung für westliche Gesellschaften, weil es dem Grundprinzip des Kapitalismus widerspricht. Laut Adam Smith ergibt das egoistische Handeln aller Individuen das größtmögliche Gemeinwohl. Die Epidemiologen aber verlangen aber von jedem Bürger, dass er das Kant’sche Imperativ befolgt und das größtmögliche Gemeinwohl zum Leitbild seines individuellen Handelns macht.

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Das Virus und das Klima

1435 meist ältere Menschen starben allein in Frankreich binnen weniger Wochen. Das war letztes Jahr im Sommer. Der Grund war kein neuartiges Virus, sondern eine Hitzewelle. Die gute Nachricht, so Frankreichs Gesundheitsministerin Agnès Buzyn: Bei der Hitzewelle 2003 waren zehn Mal so viele Menschen gestorben. Richtig: über zehntausend Menschen.

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Harry und Meghan und Marx

Dianas Sohn Prince Harry hat nun das Ende der britischen Monarchie eingeleitet. Nicht, weil er eine Bürgerliche geheiratet hat, die auch noch eine – ähm – „person of colour“ ist. Das fanden die Royals eigentlich ziemlich gut; es passt zu ihrer Rolle als Oberhäupter einer multikulturellen Nation, Kirche und Staatengruppe. Sondern weil Harry und Meghan versucht haben, aus der Königlichen Familie eine Marke zu machen. Der Kapitalismus verträgt sich aber nicht mit der Monarchie.

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