avatar

Benedikt – eine halbe Abbitte

Da Papst Franziskus das Vernichtungslager Auschwitz schweigend besucht hat, was allerdings zeigt, dass er etwas von Stil versteht, m√∂chte ich zur√ľckkommen auf meine Kritik am Auschwitz-Besuch des letzten Papstes, Benedikt XVI. Und ihm eine halbe Abbitte leisten.

Weiterlesen

avatar

An Angela Merkels Fl√ľchtlingspolitik ist ziemlich alles falsch

Dass es nun auch in Deutschland zu Attentaten durch Fl√ľchtlinge kommt, zeigt deutlich, dass die Fl√ľchtlingspolitik der Bundesregierung unter Angela Merkels F√ľhrung fehlerhaft ist ‚Äď und zwar auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Es wird Zeit, dass die Differenzierung endlich wieder Einzug in die Politik h√§lt und L√∂sungen entwickelt werden, die in der Zeit der bipolar aufgeheizten Stimmung zwischen plattem ‚ÄěRefugees Welcome‚Äú und noch platteren rechtsradikalen Pauschalisierungen und Untergangsszenarien keine Chance hatten. Weiterlesen

avatar

Adolf Hitler als Religionskritiker

Ich m√∂chte noch einmal auf die Frage des Verh√§ltnisses von Religionskritik und Rassismus zur√ľckkommen. Manche Leute lehnen es ab, √ľberhaupt dar√ľber nachzudenken. Sie sagen: Religion ist nicht Rasse, also kann selbst die sch√§rfste Religionskritik per Definitionem nicht Rassismus sein. Ginge es um Worte, h√§tten diese Leute Recht. Aber um Worte geht es mir jedenfalls nicht, sondern um Haltungen und Einstellungen.

Weiterlesen

avatar

F√ľrsorgliche Belagerung

Israel bietet wieder einmal ¬†f√ľr die besorgten Freunde der „einzigen Demokratie im Nahen Osten“ Anlass, den moralischen Zeigefinger zu erheben und davor zu warnen, diese „kostbare“ Demokratie nicht aufs Spiel zu setzen. Was war geschehen? Das israelische Parlament, die Knesset, hat vor kurzem ¬†ein Gesetz verabschiedet, das es erm√∂glicht, solchen Abgeordneten das Mandat zu entziehen, die durch ihr Verhalten terroristische Bestrebungen gegen Israel unterst√ľtzen. Hintergrund dieses Gesetzes war das Verhalten dreier arabischer Parlamentarier der „Vereinten Arabischen Liste“ gewesen. Sie hatten sich mit den Angeh√∂rigen pal√§stinensischer Attent√§ter getroffen und mit ihnen eine Schweigeminute zum Gedenken an die Toten (sie waren beim Attentat von der Polizei erschossen worden) abgehalten. Als das Foto von dieser denkw√ľrdigen Zeremonie im Internet zu sehen war, rief ¬†es in Israel gro√üe Emp√∂rung hervor. Israelische Opferverb√§nde konnten es nicht fassen, dass Abgeordnete des israelischen Parlaments die Familien von Terroristen tr√∂sten – nicht aber die Familien der ermordeten Israelis. Loyalit√§t mit den T√§tern – nicht mit den Opfern, so wurde das Verhalten der Parlamentarier interpretiert. Weiterlesen

avatar

Erdogans Diktaturmethoden haben den Abbruch der EU Beitrittsverhandlungen verdient

Einiges w√§re vorherzusehen gewesen von den jetzigen sich √ľberschlagenden Schritten der Einf√ľhrung einer Diktatur in der T√ľrkei durch Erdogans Allmachtswahn und seinen paranoiden¬† Hass auf die G√ľlenbewegung und jede¬† demokratische Opposition, der bis in die t√ľrkische community, in die Ditib und Moscheen in Deutschland reicht und in den sogenannten sozialen, eher a- sozialen Hass Netzwerken aktuell w√ľten und schon Scheiben einschlagen bei demokratischen T√ľrken in Deutschland! Da¬† w√§re doch Solidarit√§t mit allen demokratischen Deutscht√ľrken hier und mit den verhafteten und in ihrer Existenz bedrohten¬† Akademikern , Journalisten, demokratischen Aktivisten in der T√ľrkei angesagt

Weiterlesen

avatar

Wunsch und Wirklichkeit

¬†Das zwanzigste Jahrhundert war das Jahrhundert der ideologischen Schlachten. Der Kapitalismus galt vielen, vor allem auch Intellektuellen, als unmenschliche Wirtschaftsordnung, der Kommunismus hingegen als Verhei√üung von Gl√ľck und Menschlichkeit. Der Faschismus suchte die Menschheitserrettung in der Wiedergeburt des Nationalen und rassisch Reinen, der Kommunismus versprach den neuen Menschen durch die Schaffung einer sozialen Ordnung, in der alle Widerspr√ľche aufgehoben sind.

Als der Kommunismus ¬†in Russland¬† Realit√§t wurde, konnte man durch Augenschein √ľberpr√ľfen, ob sich die sch√∂nen Verhei√üungen erf√ľllt haben. Viele Geistesgr√∂√üe aus dem Westen machten dieser M√∂glichkeit ¬†Gebrauch. Weiterlesen

avatar

Klammheimliche Freude

Nach der in gewaltt√§tigen ¬†Demonstration der linksautonomen Szene in Berlin-Friedrichshain vom 9. 7. 2016¬† gab es unterschiedliche politische Kommentare. Innensenator Frank Henkel (CDU) sprach von einer „linken Gewaltorgie“, die Berliner Polizei von der „aggressivsten und gewaltt√§tigsten Demonstration der zur√ľckliegenden f√ľnf Jahre“. Die Abgeordnete der Gr√ľnen Canan Bayram ¬†erlebte die Demonstration dagegen als „relativ friedlich„. Die objektive Bilanz der Demonstration hingegen ist unbestritten: 123 Polizisten wurden verletzt, sechs Autos und drei¬† Bagger angez√ľndet, zahlreiche Fassaden und Fensterscheiben von Gesch√§ften der „gehobenen Klasse“ besch√§digt oder zerst√∂rt. Weiterlesen

avatar

Der Herr Kollhoff und der Genosse Ulbricht

Man muss nicht, wie ich, Autor eines ‚ÄěSpringer-Blatts‚Äú sein, um es befremdlich zu finden, wenn Walter Ulbricht als Autorit√§t in Sachen Architektur zitiert wird. Doch das tat der f√ľr seinen kalten Formalismus ber√ľhmte ‚Äď andere sagen: ber√ľchtigte ‚Äď Architekt Hans Kollhoff neulich im Berliner ‚ÄěTagesspiegel‚Äú. Der Aufschrei blieb aus.
Weiterlesen

avatar

Der Fall Bröckers

Man tritt dem Kollegen Mathias Br√∂ckers, denke ich, nicht zu nahe, wenn man sagt, er gebe die Paranoia als investigativen Journalismus aus und hebe die Verd√§chtigung und die¬†√ľble Nachrede in den Rang eines Kunsthandwerks . Daf√ľr ist er, wie ich nun erfahren durfte, ziemlich empfindlich, wenn es ums Einstecken geht.

Weiterlesen

Scroll To Top