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Den Terror bekämpfen, nicht instrumentalisieren

Vom gescheiterten Massaker in Halle erfuhr ich sp√§t. Ich war in Israel, wo wegen Yom Kippur die meisten Menschen die Medien meiden. Mein erster Gedanke, das gebe ich zu, galt nicht den Opfern, sondern dem T√§ter, und er war ein unw√ľrdiger Gedanke: ‚ÄěBitte, lass es kein Moslem sein.‚Äú

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Ralf Hutter und die Endlösung der Terrorismusfrage

Deutschland im Jahre 2018. Ein vermeintlich progressiver Journalist analysiert in einem √∂ffentlich-rechtlichen Sender die Motive der Attent√§ter von Barcelona. Der radikale Islam kann es ja nicht gewesen sein. Das zu behaupten ist heute bei vielen Linken so politisch inkorrekt, wie Kritik am Christentum de rigeur ist. Und nat√ľrlich nicht nur am Christentum: Einer der Attent√§ter ‚Äěhabe mal gesagt, alles sei von den Juden kontrolliert. Vielleicht k√∂nnen wir die M√∂rderjungs aus Ripoll nur verstehen, wenn wir ihnen einen vermeintlichen Kampf f√ľr das Gute unterstellen.‚Äú Genau. Wenn jemand antisemitische Verschw√∂rungstheorien von sich gibt, sollten wir ihm schleunigst unterstellen, ‚Äěf√ľr das Gute‚Äú zu k√§mpfen. Willkommen in der Welt des Ralf Hutter.

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Wie neu geboren

¬†In Hamburg steht zur Zeit¬† der¬† 26-j√§hrige Pal√§stinenser Ahmad A.¬† vor Gericht, weil er in einem EDEKA-Markt¬† ¬†einen 50-j√§hrigen Ingenieur erstochen und noch weitere Kunden verletzt hat. Couragierte B√ľrger ¬†√ľberw√§ltigten ihn schlie√ülich und √ľbergaben ihn der Polizei. Die Bilder von ihrem mutigen Kampf gegen den¬† Gewaltt√§ter gingen √ľber alle TV-Sender. Die Motivlage f√ľr das Verbrechen ist eindeutig: Es war ein islamistisch motivierter Mord. Achmad A. rief ¬†nicht nur¬† bei der¬† Bluttat ¬†“Allahu Akbar”. Er hatte sich zuvor ¬†auch von einschl√§gigen dschihadistischen¬† Internetseiten ¬†inspirieren lassen. Weiterlesen

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Islam und Gewalt

Am 17. Juni 2017 fand in K√∂ln ein Friedensmarsch statt, zu dem die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor aufgerufen hatte. Sie wollte damit ein Zeichen daf√ľr¬† setzen, dass die Muslime in Deutschland sich in keiner Weise mit den wirren Ideen der islamistischen Attent√§ter identifizieren:¬† “Wir Muslime m√ľssen uns von den T√§tern st√§rker abgrenzen und ihre gesellschaftliche √Ąchtung herbeif√ľhren.”¬† Die Zahl der¬† Teilnehmer blieb weit ¬†hinter den Erwartungen der Initiatoren zur√ľck. ¬†Nur maximal 2500 Menschen, darunter auch viele Nicht-Muslime, liefen durch die Stra√üen K√∂lns. Der t√ľrkische Islamverband DITIP und der Islamrat hatten sich geweigert, ihre Mitglieder zu der Demonstration aufzurufen. Wenn man bedenkt, dass nur ein Bruchteil der in unserem Land lebenden Muslime √ľberhaupt¬† Mitglied in einem der Verb√§nde ist, kann man schlussfolgern, dass den meisten Muslimen das von Lamya Kaddor vertretene Anliegen ¬†reichlich¬† gleichg√ľltig ist.¬† Weiterlesen

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Am Anschlag – der Terror und wir

Das Jahr 2016 begann wie es aufh√∂rte: mit Ohnmacht und Wut. Die stundenlangen √úberf√§lle auf √ľberwiegend junge Frauen am K√∂lner Hauptbahnhof und der Anschlag vor wenigen Tagen auf einem Berliner Weihnachtsmarkt macht viele ratlos und w√ľtend. Ratlos, weil es nicht DAS eine Rezept gegen solche Angriffe auf unser freies und friedliches Leben gibt. W√ľtend, weil sie durch politische Fehler im Vorfeld erleichtert wurden. Die bittere Wahrheit: Deutschland ist 15 Jahre nach New York und 9/11 nicht auf Terror vorbereitet. Weiterlesen

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Achtsamkeit und Besonnenheit – Gedanken zum Anschlag in Berlin

Achtsamkeit und Besonnenheit sind die einzig richtigen Haltungen im Lichte des Terrors. Beschönigungen von links und Scharfmacherei von rechts helfen nicht weiter. Im Gegenteil.

Im Herzen Deutschlands ist er nun angekommen, der Terror. Noch wei√ü man wenig, es steht sogar in Frage, ob der gefasste Mann in Berlin tats√§chlich der T√§ter ist. Der Terroranschlag als solcher ist allerdings ein Faktum. Deutschland erlebt das, was in Paris und Br√ľssel schon l√§ngst passiert ist, und was Madrid, London und ‚Äď damit fing es an ‚Äď New York erlebt, nein erlitten haben. Weiterlesen

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Statt Trauer und Freiheitsreden, die Sicherheitslage genau verbessern!

Mitstreiter f√ľr eine stabile Demokratie, ein soziales Europa, f√ľr eine vern√ľnftige Einwanderungs- und Fl√ľchtlingspolitik, gegen zu viel Hass und Gewaltpropaganda im Internet und bei Facebook …sind durch das islamistische Attentat auf den Weihnachtsmarkt in Berlin wieder wie in Paris und Bruessel, W√ľrzburg u.a.herausgefordert.

Einen Tag vor dem Attentat, das ich sofort als ich die Nachricht bei einer politischen Diskussion zum Thema Vers√∂hnung und Erinnerung mit jungen Afghanen erhielt, war ich mit meinem Fl√ľchtlingskind aus Afghanistan dort. Ich wusste sofort, dass es ein islamistischer Terroranschlag¬† war, siehe Weihnachtsm√§rkte schon vor 2001 in Strassburg und vor einer Woche in Ludwigshafen. Diese Toten und Verletzten h√§tte es nicht geben m√ľssen! Wo¬† bleibt die Debatte √ľber fehlende Sicherheitsma√ünahmen?

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F√ľrsorgliche Belagerung

Israel bietet wieder einmal ¬†f√ľr die besorgten Freunde der “einzigen Demokratie im Nahen Osten” Anlass, den moralischen Zeigefinger zu erheben und davor zu warnen, diese “kostbare” Demokratie nicht aufs Spiel zu setzen. Was war geschehen? Das israelische Parlament, die Knesset, hat vor kurzem ¬†ein Gesetz verabschiedet, das es erm√∂glicht, solchen Abgeordneten das Mandat zu entziehen, die durch ihr Verhalten terroristische Bestrebungen gegen Israel unterst√ľtzen. Hintergrund dieses Gesetzes war das Verhalten dreier arabischer Parlamentarier der “Vereinten Arabischen Liste” gewesen. Sie hatten sich mit den Angeh√∂rigen pal√§stinensischer Attent√§ter getroffen und mit ihnen eine Schweigeminute zum Gedenken an die Toten (sie waren beim Attentat von der Polizei erschossen worden) abgehalten. Als das Foto von dieser denkw√ľrdigen Zeremonie im Internet zu sehen war, rief ¬†es in Israel gro√üe Emp√∂rung hervor. Israelische Opferverb√§nde konnten es nicht fassen, dass Abgeordnete des israelischen Parlaments die Familien von Terroristen tr√∂sten – nicht aber die Familien der ermordeten Israelis. Loyalit√§t mit den T√§tern – nicht mit den Opfern, so wurde das Verhalten der Parlamentarier interpretiert. Weiterlesen

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Die Kurden sind nicht die Guten

Das Volk der Kurden hat bei den Deutschen seit jeher viel Sympathie und Unterst√ľtzung genossen. Es galt als verfolgte Minderheit in einem t√ľrkischen Staat, der sich schon vor Erdogan durch die Autonomiew√ľnsche der Kurden in seiner staatlichen Einheit so bedroht sah, dass er solche Bestrebungen mit aller H√§rte unterdr√ľckte. Da die autorit√§ren Regime, die in der T√ľrkei abwechselten, in Deutschland wenig Kredit hatten, fiel es den Kurden leicht, die moralische Unterst√ľtzung der Deutschen zu gewinnen. Die gro√üe Diaspora der Kurden in unserem Land tat ein √úbriges. Sie pflegte eine sanfte Diplomatie mit viel kurdischer Folklore, so dass der Eindruck entstehen musste, bei den Kurden in der T√ľrkei handele es sich um das friedliebendste Volk der Welt, dessen Wunsch nach kultureller Selbstbestimmung zu unterdr√ľcken ein Verbrechen sei. Als im Jahre 1984 die kurdische Arbeiterpartei PKK, eine militante marxistisch-leninistische Organisation, den bewaffneten Kampf gegen die t√ľrkische Regierung aufnahm, wurde das Liebesverh√§ltnis der Deutschen zu den Kurden allerdings getr√ľbt. Die PKK ver√ľbte n√§mlich auch Sprengstoffattentate in den Orten, die von deutschen Urlaubern gerne besucht wurden, z.B. in Antalya. Um ihren kulturellen Hegemonieanspruch zu behaupten, entf√ľhrten und ermordeten PKK-K√§mpfer √ľber 100 t√ľrkische Lehrer, denen sie vorwarfen, die T√ľrkisierung der Kurdengebiete vorantreiben zu wollen. Die PKK dehnte ihren milit√§rischen Aktionsradius auch auf europ√§ische L√§nder aus, indem sie gezielt t√ľrkische Botschaften und andere t√ľrkische Einrichtungen angriff. Um diesem Export des Terrors zu wehren, setzte die Europ√§ische Union die PKK auf die Liste der terroristischen Organisationen, auf der sie noch heute steht. Weiterlesen

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