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Matthias Matussek, Benedikt XVI und der Islam

In der „Jungen Freiheit“ gratuliert Matthias Matussek dem früheren Papst Benedikt XVI zum 90. Geburtstag. Das ist ein schöner Zug. Der Opportunismus der Amtskirche, die Joseph Ratzinger, so lange er auf dem Stuhl Petri saß, Hosianna zurief, um ihn und seine Theologie dann möglichst schnell zu vergessen und einem Papst zuzujubeln, der in Vielem das Gegenteil predigt, ist zutiefst unangenehm. Leider gründet Matusseks Lob auf Unkenntnis.

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Katzbuckeln vor dem großen Geld

Als der Schah von Persien 1967 West-Berlin besuchte, wurden Gegendemonstranten, die auf den Terror im Land hinwiesen, zuerst von „Jubelpersern“ und dann von deutschen Polizisten zusammengeschlagen. Es gab ein Todesopfer. Als sein Nachfolger Hassan Rohani nun Rom besuchte, wurden Nacktstatuen auf dem Capitol verhüllt, „mit Rücksicht auf Rohanis muslimischen Glauben“, wie „SPON“ berichtete. Quatsch.

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Wo Avigdor Lieberman Recht hat. Und wo nicht.

Der ehemalige israelische Außenminister Avigdor Lieberman ist bislang nicht als Geschichtsphilosoph hervorgetreten. Doch nun hat er sich in einem Gastbeitrag für die „Welt“ als Anhänger Oswald Spenglers geoutet. „Vor hundert Jahren schrieb der Kulturhistoriker Oswald Spengler vom ‚Untergang des Abendlandes’. Jetzt bewahrheitet sich seine Prophezeiung.“
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Was tun gegen den Islamischen Staat?

 

Wer ist schuld am Aufstieg des „Islamischen Staats“? George W. Bush, sagen die einen. Er hat durch den Sturz Saddam Husseins und die Auflösung der Baath-Partei und der irakischen Armee den Irak nachhaltig destabilisiert. Barack Obama, sagen die anderen. Er hat zu lange gezögert, die gemäßigte Opposition gegen Baschar al-Assad in Syrien wirksam, auch durch militärische Aktionen gegen Assad, zu unterstützen. Dadurch wurden die radikalen Kräfte in Syrien gestärkt.

Anders ausgedrückt: Bush ist schuld, weil er regime change im Irak, Obama, weil er in Syrien kein regime change betrieben hat.

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Schlag den Obama

Es klingt zynisch, Mit 30 Tagen Krieg und 500 toten Landsleuten rechnet Israels scheidender Zivilschutzminister Matan Vilnai, sollte es zu einem gewaltsamen Konflikt mit dem Erzfeind Iran kommen. Für Vilnai ein kalkulierbares Risiko. Zumal der Gegner über große militärische Schlagkraft verfügt. Folglich gebe es keinen Anlass zur Hysterie, wenn Teheran nach einen israelischen Angriff auf vermutete Atomanlagen Vergeltung üben würde. Also alles gut vorbereiten, etwa ein Raketenwarnsystem per SMS installieren – und schon wird die Sache mit dem Krieg für den jüdischen Staat recht überschaubar. Read more

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Der Weltengestalter

Als Machtmensch hat es Recep Tayyip Erdogan faustdick hinter den Ohren. Innenpolitisch, so scheint es, braucht der populäre türkische Premier mittlerweile keinen Gegner mehr zu fürchten. Selbst das Militär lässt ihn beim Umbau vom laizistischen zu einem islamischen Staat bislang gewähren.

Auch außenpolitisch kann der 57-Jährige offenkundig vor Kraft kaum laufen. Seit einiger Zeit lässt der starke Mann vom Bosporus nichts unversucht, um aller Welt seine Entschlossenheit zu demonstrieren: Seht her, den Erdogan in seinem Lauf hält keiner auf. Und jetzt will er, der Berufene, sogar an einem ganz großen Rad drehen. Read more

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Feinde der Freiheit

Es gibt Sätze, die sind so grundsätzlich, dass ihr Inhalt die Zeiten überdauert. Einen hat Thomas Jefferson vor 200 Jahren formuliert: »Wo Pressefreiheit herrscht und jedermann lesen kann, da ist Sicherheit.« Weise, weil wahre Worte. Der dritte US-Präsident und Mitverfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung wusste eben, was einen freiheitlichen Staat ausmacht. Nur schade, dass Irans Machthaber nichts für Jefferson übrighaben (Repräsentant des großen Satans, pfui Teufel!), geschweige denn für Pressefreiheit.

Seit drei Monaten halten sie zwei deutsche Journalisten fest. Read more

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Sanktionen ohne Strahlkraft

Endlich! Der Weltsicherheitsrat hat sich offenbar auf neue Sanktionen gegen den Iran verständigt. Endlich ziehen auch Russland und China an einem Strang mit den USA, Großbritannien und Frankreich, wenn es gilt, Teheran auf Kooperationskurs in Sachen Atomprogramm zu bringen. Endlich gibt es statt hehrer Worte Taten. Endlich zeigt die Weltgemeinschaft zumindest ein wenig Willen und Verantwortungsbewusstsein. Endlich bekommt Israel ein Signal der Hoffnung, dass der Westen nicht einfach nur zuschaut, wenn ein UN-Mitglied einem anderen mit Auslöschung droht. Endlich kann die grüne Opposition im Iran darauf verweisen, dass das Mullahregime nicht immer ungeschoren davonkommt.

Schade nur, dass diese vierte Sanktionsrunde seit 2006 viel zu spät kommt und längst nicht scharf genug ist. Read more

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Neues vom Trickser

Na, wer sagt’s denn. Er bewegt sich. So scheint es zumindest. Irans Präsident Ahmadinedschad hat sich bereit erklärt, Uran in der Türkei anreichern zu lassen. Ein großer diplomatischer Erfolg, sollte man meinen. Zeigt Teheran mit diesem großzügigen Schritt nicht aller Welt, dass es mit seinem Atomprogramm allein friedliche Zwecke verfolgt?

Nuklearwaffen bauen, um damit beispielsweise Israel zu bedrohen, am liebsten gar zu vernichten? Wir doch nicht, i wo! Und deshalb wären verschärfte UN-Sanktionen gleichermaßen übertrieben wie ungerecht. Dafür gäbe es nun keine Basis mehr, verkündete prompt der türkische Außenminister Davutoglu arg blauäugig. Read more

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Ahmadinedschad muss vor der UNO isoliert werden

Schande! Der größte Antisemit, Judenhasser und Antizionist nach Hitler spricht heute wieder einmal vor der UNO.

Ausgerechnet an diesem Ort, der den weltweiten Menschenrechten, dem Frieden und der Völkerverständigung gewidmet ist. Ausgerechnet an dem Ort an dem Brücken zwischen den Staaten und Religionen gebaut werden und Konflikte deeskaliert werden sollen. Read more

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