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Sch√∂nrednerei nicht nur des Polizeipr√§sidenten von K√∂ln, sondern auch der Gr√ľnen

Da ich seit Monaten darauf hingewiesen habe, dass es ein Problem ist, dass von der Massenwanderung der Fl√ľchtlinge aus den muslimischen L√§ndern 80 Prozent und teils mehr allein reisende M√§nner sind, die keine Ahnung vom wirklichen Alltagsleben und Rechtsstaat und demokratischen und √ľberwiegenden Geschlechterregeln in Deutschland haben, kaum deutsch lernen oder englisch k√∂nnen, die H√§lfte von ihnen ohne Ausbildung, konnte ich mich nicht so pl√∂tzlich aufregen wie viele andere in Politik und Medien den letzten Tagen. Als erst mit gro√üer Verz√∂gerung die Nachricht aus K√∂ln nach Berlin kam,
dass 1000 M√§nner sich vor dem Hauptbahnhof auf der mir auch von Aktionen der Frauen√∂koloige und Friedensbewegung und Mu√üemomenten am Rhein vertrauten Domplatte versammelt h√§tten,war ich gleich¬† sehr erschreckt. Denn ich ahnte, was allein aus der Menge dieser jungen M√§nner¬† folgen k√∂nnte. Als dann endlich langsam einige Fakten in die bundesweite √Ėffentlichkeit kamen, nachdem der K√∂lner Stadtanzeiger wohl gut lokal berichtet hatte, war ich zu sehr betroffen, um einfach bloggen zu k√∂nnen.Doch jetzt muss ich dem Beitrag der von mir sonst gesch√§tzten Frau Frommel widersprechen, jedenfalls teilweise. Weiterlesen

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Obergrenzen? ein Tabuwort in Politik und Medien

 

ob das der Demokratie hilft ?

Während bei VW und bei der Vorbereitung der UNO Klimakonferenz in Paris Grenzwerte und Obergrenzen eine entscheidende Rolle spielen, auch bei Managergehältern der Deutschen Bank
und den FIFA- Millionen inzwischen, ist das Wort Obergrenzen f√ľr Fl√ľchtlinge und Asylbewerberinnen durch Merkel, GROKO Vertreter, Gr√ľne, Linkspartei zu einem Tabuwort geworden.Die Moderne f√§llt bei diesem Wort bezogen auf Fl√ľchtlinge zur Zeit in magische und Mantra Zeiten zur√ľck oder nach vorne, da ja die Moderne eh nicht mehr so sicher zu sein scheint.Meint man durch Vermeiden eines √∂ffentlichen Nachdenkens √ľber Obergrenzen, wo es um den Unterschied von 1 -10 Millionen geht innerhalb weniger Monate, die Realit√§t in irgendeiner Weise leugnen oder sie gar positiv gestalten zu k√∂nnen? Weiterlesen

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Journalisten machen kein PR ‚Äď das ist leider wahr

Der SPIEGEL zerlegt gerade seine Reputation; es tut in der Seele weh, wie j√§mmerlich sich das ‚ÄěSturmgesch√ľtz der Demokratie‚Äú selbst darstellt. Es geh√∂rt ja zur Ehre der Investigativen Journalisten, dass sie kein PR machen. Ganz offensichtlich k√∂nnen sie es auch nicht. Das ist wie Moral im Alter: der Verzicht auf sexuelle Abenteuer f√§llt leichter, wenn auch die versagenden Lendenkr√§fte ihn nahe legen.

Man muss das dem Rest der Menschheit, der nicht zur hochwohl gelobten (ab-)schreibenden Zunft geh√∂rt, erkl√§ren: Was in der Liebe wahre Gef√ľhle sind und was bezahlter Sex, dieser Unterschied bestimmt auch die Differenz von Journalismus und PR. Weiterlesen

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Piraten: Nicht Freiheit wovon, sondern Freiheit wozu?

Die Piraten wollen von einer au√üerparlamentarischen B√ľrgerinitiative zu einer ernst zu nehmenden Partei werden. Das wird ein weiter Weg. Ich treffe bei der Jubil√§umsfeier des Medienmagazins ZAPP einen prominenten Piraten, Rechtsanwalt in M√ľnster, der mir, dem analogen √§lteren Herrn, die digitale Welt der Nerds erkl√§rt.

Er ist sichtbar stolz auf einen Satz¬† folgenden Wortlauts, gesprochen auf einem der Parteitage: ‚ÄěWir haben dort vorne einen Shitstorm-Kristallisationspunkt aufgestellt.‚Äú Diesen Satz √ľbersetzt er mir mit: ‚ÄěRedner begeben sich bitte an das Saalmikrofon.‚Äú Das nennt er, sichtlich stolz, die nerdige Sprache der Piraten. Mir erscheint sie ein wenig pubert√§r, wie alle Jugend-Jargons.

Es geht rhetorisch zu wie bei Astrid Lindgrens Kalle Blomquist, dessen Clique sich vor Stolz auf ihre Geheimsprache nicht lassen konnte. Weiterlesen

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Medienschelte: Wie die Presse unerträglich verludert

Die Jungfrau geht auf den Strich. Wer in diesen Tage eine Zeitung ansieht, h√§lt ein Souvenir, ein Erinnerungsst√ľck in H√§nden; eine blasse Erinnerung an etwas, das einmal wichtig und erhaben sein sollte. Begr√ľndet wurde die Vierte Gewalt im Staate durch eine Reihe strikter Trennungen. So wichtig diese Scheidungen den Gr√ľndungsv√§tern schienen, so durchg√§ngig sind sie heute aufgehoben.

Deklinieren wir das: Eine Zeitung geh√∂rt einem Verleger, der mit ihr Geld verdienen will. Deshalb bestand eine Redaktion fr√ľher darauf, von der Verlagsseite unterschieden zu sein. Zwischenzeitlich gab es gar Redaktionsstatuten, in denen diese Unabh√§ngigkeit festgeschrieben wurde. Schnee von gestern. Gerade wurde ein Chefredakteur geschasst, weil sein greiser Verleger nicht mochte, wem er ein Interview gegeben hatte, weil dessen Haus ein Buch eben des Verlegers nicht gelobt hatte. Weiterlesen

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Richtiger R√ľcktritt, schwache Nerven, kein Kanzlermaterial

Nerven wie Drahtseile hat er nicht. Kanzlermaterial ist er auch nicht. Das wissen wir jetzt. Zwar war der R√ľcktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg aus vielerlei Gr√ľnden √ľberf√§llig. Auch hat er beim Management seiner Plagiats-Aff√§re so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Doch nat√ľrlich h√§tte er sein Copy-and-Paste-Desaster auch aussitzen k√∂nnen, wenn ihm¬† die Nerven nicht gerissen w√§ren. Aus der von ihm – zu Unrecht – so verfluchten Medien-Perspektive war die Aff√§re gerade wieder am Abklingen. Weiterlesen

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Er-Lösung? Die Medien und der Ruf nach dem Messias oder: Obama, Guttenberg und Co können vieles, aber nicht alles

Hochmut kommt vor dem Fall. Im Fall Obama war es auch der Hochmut der Medien und W√§hler. Aus dem ‚ÄěYes, we can‚Äú sollte ein ‚ÄěYes, he can‚Äú werden. Jetzt haben sich die W√§hler, voran Frauen und J√ľngere, entt√§uscht abgewandt und so zum Triumph der erzkonservativen Republikaner beigetragen. Der ‚ÄěMessias‚Äú muss seine Mission bereits nach zwei Jahren abbrechen und das √ľbliche Verhandeln mit dem Gegner beginnen.

Die Medien haben Obama hoch- und zuletzt runter geschrieben. Zu sp√§t hat der amerikanische Pr√§sident erkannt, was auf dem Spiel steht. Und zu wenig hat er die konkreten Chancen seiner W√§hler ‚Äď Schwarze, Frauen und die Jungen ‚Äď verbessert. Mit einer noch so wichtigen Gesundheitsreform ist auch in den USA kein politischer Blumentopf zu gewinnen. Gefehlt hat bis zuletzt ein √ľbergreifendes Projekt, das seine W√§hler anspricht und sie √ľberzeugt.

In Deutschland soll der junge zu Guttenberg die B√ľrger vom Politalltag erl√∂sen. Weiterlesen

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Wo wird der Austausch der Generationen als öffentlicher Diskurs stattfinden?

Welche √Ėffentlichkeit braucht eine Gesellschaft, um zu funktionieren? Eine kostenlose oder eine bezahlte?

Auch wenn sich alle dar√ľber streiten: Das ist zwar eine wichtige, aber leider nicht die entscheidende Frage. Die entscheidende Frage ist, ob eine Gesellschaft noch einen allgemein wahrgenommenen Platz zum Diskurs √ľber ihre Werte, ihre Ziele, ihre Vorbilder, ihre Kultur, ihre Interessen und ihre Politik braucht. Die klassischen Printprodukte und das Fernsehen stellen diesen Platz zwar noch f√ľr Generation √ú40 zur Verf√ľgung, aber kaum noch f√ľr die unter Drei√üigj√§hrigen. Weiterlesen

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Die Dinner Party von abgehalfterten Politikern beim ZDF

Das ZDF ist ein Kombinat. Und Wandlitz will das Sagen haben. Das wissen wir jetzt, Roland Koch sei dank.

Um das Zweite Deutsche Fernsehen tobt eine √∂ffentliche Debatte, die die Gem√ľter erhitzt. Ausl√∂ser ist nicht das TV-Programm, dessen Kernzielgruppe (Durchschnittsalter 70) ohnehin bereits aus dem Altersheim zuschaut.

Hier erregt nichts, weil es nichts Erregendes gibt. Wer jemals den Geist des Ortes am Sitz der Anstalt in Mainz-Lerchenberg geatmet hat, wei√ü, warum der Vergleich mit einem Kombinat polemisch angemessen ist: Ein Staat im Staate hat sich hier etabliert, dessen Beamte aus gutgepolsterten Sesseln auf die Holzb√§nke der freien Medienrepublik herabblicken. Darum gebaut ist eine Landschaft von festen Freien f√ľr die wirkliche Arbeit. Weiterlesen

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