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Einige Anmerkungen von Gretchen Dutschke-Klotz zu Alan Poseners Text ‚ÄěWann wird man den Juden Auschwitz verzeihen?‚Äú

Eine Replik von Gretchen Dutschke-Klotz zu einem Essay von Alan Posener

Sehr geehrter Herr Alan Posener,

die F√§higkeit der 68er, die rassistische Geschichte ihres Landes zu erkennen und ihr entgegenzutreten, ist ein Erfolg der 1960er Revolte. Aber in den 1970er Jahren kam es zur Solidarit√§t mit Pal√§stina, ohne sich die Widerspr√ľchlichkeit dieser Position in Bezug auf Israel klar zu machen.

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Mit Carl Schmitt und Co. gegen die „Sp√§tmoderne“: Achille Mbembe

Ich hatte mir vorgenommen, so zu tun, als w√ľsste ich nicht um die antizionistischen und antijudaistischen √Ąu√üerungen Achille Mbembes; ich wollte seine Arbeit unter Ausklammerung dieser √Ąu√üerungen bewerten, wie es seine Verteidiger*innen verlangen. Es ging nicht.

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Assmann, Brumlik, Leggewie, Neiman und Co.: Beredtes Schweigen

Wie so oft bei deutschen Debatten, gibt es auch bei der Debatte um Achille Mbembe die Neigung, statt √ľber die Sache ‚Äď die antizionistischen √Ąu√üerungen und Handlungen des Philosophen ‚Äď zu diskutieren, sich √ľber Begriffe zu echauffieren.

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Der gute Herr Detjen und der böse Herr Klein

Man kann nicht behaupten, dass sich die öffentlich-rechtlichen Medien in der Diskussion um Achille Mbembe mit Ruhm bekleckern. Besonders befremdlich ist die Rolle von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Kritiker Mbembes werden dort unwidersprochen diffamiert; und zwar immer wieder. Zuletzt tat sich Stephan Detjen mit einem Kommentar hervor, den man nur als unverschämt bezeichnen kann.

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Jörg Häntzschel oder die Unfähigkeit zur Selbstkritik

Der Fall Achille Mbembe ruft die √ľblichen Reflexe der √ľblichen Verd√§chtigen hervor. Als zuerst der NRW-Landtagsabgeordnete Lorenz Deutsch (FDP), dann der Antisemitismus-Beauftragte des Bundes Felix Klein Einw√§nde gegen die Einladung des Philosophen als Hauptredner bei der Er√∂ffnung der diesj√§hrigen Ruhrtriennale erhoben, reagierten die Leiterin der Ruhrtriennale und ihre linken und linksliberalen Freunde nicht etwa mit Betroffenheit und dem Angebot einer Diskussion √ľber die gegen Mbembe erhobenen Vorw√ľrfe des Antisemitismus und der Holocaust-Relativierung. Vorw√ľrfe, die nicht nur in Deutschland, aber gerade hier jeden anst√§ndigen Menschen zum Innehalten und Nachdenken bewegen sollten. Stattdessen wurde sofort zur√ľckgeschossen.

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Ofri Ilany, Haaretz and the „Antideutsche“

What are the hallmarks of a conspiracy theory? A shadowy group of anonymous people who are said to wield enormous influence behind the scenes. By this token, the left-wing Israeli academic Ofri Ilany has just added a new conspiracy theory to the list. According to a piece Ilany wrote for ‚ÄúHaaretz‚ÄĚ, a group calling themselves ‚ÄúAntideutsche‚ÄĚ has hijacked German public opinion on Israel. Listen:

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Kaschrut-Stempel f√ľr Israel-Hasser

 

Islamophobie, Moslemhass, antimuslimischer Rassismus ‚Äď wie man das Kind auch nennen will: Nur Islamfeinde leugnen, dass es so etwas gibt. Ich werde mich also nicht an einem Streit um Worte beteiligen. Doch nur mutwillig Blinde k√∂nnen leugnen, dass einige Muslime viel tun, um diesen Kulturrassismus ‚Äď noch einmal: ich streite mich nicht um Worte ‚Äď zu f√∂rdern. Es gibt antidemokratische, antiemanzipatorische und antisemitische Tendenzen im Islam ‚Äď oder: unter Muslimen ‚Äď , und sie d√ľrfen nicht unter den Tisch gekehrt werden, blo√ü weil sie von Moslemhassern missbraucht werden, um alle Muslime unter Generalverdacht zu stellen.

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Ralf Hutter und die Endlösung der Terrorismusfrage

Deutschland im Jahre 2018. Ein vermeintlich progressiver Journalist analysiert in einem √∂ffentlich-rechtlichen Sender die Motive der Attent√§ter von Barcelona. Der radikale Islam kann es ja nicht gewesen sein. Das zu behaupten ist heute bei vielen Linken so politisch inkorrekt, wie Kritik am Christentum de rigeur ist. Und nat√ľrlich nicht nur am Christentum: Einer der Attent√§ter ‚Äěhabe mal gesagt, alles sei von den Juden kontrolliert. Vielleicht k√∂nnen wir die M√∂rderjungs aus Ripoll nur verstehen, wenn wir ihnen einen vermeintlichen Kampf f√ľr das Gute unterstellen.‚Äú Genau. Wenn jemand antisemitische Verschw√∂rungstheorien von sich gibt, sollten wir ihm schleunigst unterstellen, ‚Äěf√ľr das Gute‚Äú zu k√§mpfen. Willkommen in der Welt des Ralf Hutter.

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Wehrhaftes Israel

Seit seiner Gr√ľndung am 14. Mai 1948 muss sich Israel ¬†der Angriffe seiner arabischen Gegner erwehren – bis heute. Schon am Tage nach der Unabh√§ngigkeitserkl√§rung durch David Ben Gurion versuchten 25.000 Soldaten aus √Ągypten, Syrien, Transjordanien, Libanon und¬† dem Irak das neue Staatsgebilde zu erobern und zu zerst√∂ren. ¬†Wehrhaftigkeit ist seitdem zur israelischen Staatsraison geworden. Die Armee, in der junge Israelis beiderlei Geschlechts dienen (M√§nner drei Jahre, Frauen 21 Monate), erfreut ich h√∂chster Beliebtheit. Wenn Soldaten in ihrem Einsatz sterben oder von arabischen Terrorgruppen gefangen genommen werden, trauert das ganze Land. Die Geschichtsschreibung z√§hlt acht offene Kriege, die¬† Israel seit seiner Gr√ľndung¬† bestreiten musste, um das Land gegen die Angriffe seiner arabischen Nachbarn zu verteidigen. Alle hat Israel – freilich unter hohen Verlusten – erfolgreich bestanden. Weiterlesen

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