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Wo Avigdor Lieberman Recht hat. Und wo nicht.

Der ehemalige israelische Au√üenminister Avigdor Lieberman ist bislang nicht als Geschichtsphilosoph hervorgetreten. Doch nun hat er sich in einem Gastbeitrag f√ľr die ‚ÄěWelt‚Äú als Anh√§nger Oswald Spenglers geoutet. ‚ÄěVor hundert Jahren schrieb der Kulturhistoriker Oswald Spengler vom ‚ÄöUntergang des Abendlandes‚Äô. Jetzt bewahrheitet sich seine Prophezeiung.‚Äú
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Die Blindheit des Wutb√ľrgers

Sie schimpfen. Sie w√ľten. Sie fordern. Weil sie entt√§uscht sind. Weil sie glauben, Missst√§nde aufgedeckt zu haben. Weil sie sich auf der richtigen Seite w√§hnen. Sie wollen, dass sich etwas √§ndert. Sie wollen die Menschen aufr√ľtteln.

Dazu bedienen sie sich der Kraft des Wortes. Ihre Mission findet Platz zwischen zwei Buchdeckeln. Kampfansagen, die den Nerv der Zeit zu treffen scheinen und hunderttausendfachen Zuspruch erhalten. Damit enden allerdings die Gemeinsamkeiten des Deutschen Thilo Sarrazin und des Franzosen Stéphane Hessel. Denn ihre Streitschriften unterscheiden sich von Grund auf. Weiterlesen

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Der Westen ist herausgefordert, kluge Entscheidungen zu treffen

Hoch lebe die Revolution! ¬†Sie lebe hoch! Wie oft haben sich Menschen dar√ľber gefreut, dass V√∂lker sich von ihrer Diktatur befreien wollen, den Despoten zu Recht zum Teufel jagen, soziale Ungerechtigkeit einerseits und Korruption der Machthaber andererseits nicht mehr hinnehmen. Gerade wir, die hier in der Demokratie leben und Menschenrechte als Conditio sine qua non f√ľr politisches Handeln definieren, m√ľssen an der Seite der Demonstranten sein.

Wenn es nicht, ja wenn es eben nicht die Erfahrung g√§be, dass diese Aufst√§nde von anderen totalit√§ren Gruppen ¬†missbraucht und benutzt werden. Und der eine Diktator durch einen anderen wieder ersetzt wird und die Hoffnung der Menschen erneut mit F√ľ√üen getreten wird. Weiterlesen

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Denkblockaden im Bundestag

Einstimmig. Das muss man erst einmal auf sich wirken lassen. Der Bundestag hat √ľber die sonst ach so hohen, sonst ach so un√ľberwindlichen politischen Grenzen hinweg Israel aufgefordert, die Gaza-Blockade sofort und vollst√§ndig zu beenden. So viel Einm√ľtigkeit im Parlament ist selten.

Aber wenn es sich um den j√ľdischen Staat dreht, kennen unsere Volksvertreter kein Vertun. Da wird Flagge gezeigt. Es geht schlie√ülich um nichts Geringeres als Mitmenschlichkeit und die Hoffnung auf ein klein bisschen Frieden. Und wer da grunds√§tzlich quer- und √ľber das Ziel hinausschie√üt, ist ja f√ľr alle ganz offenkundig: Israel. Weiterlesen

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