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Das konservative Manifest

Ein Beitrag von Harald Stollmeier – Zugleich eine Duplik auf Alan Posener

Vorbemerkung: Kritik ist ein Kompliment

Wenn im öffentlichen Diskurs alle einer Meinung wären, müsste man misstrauisch werden. Denn die Demokratie lebt vom Widerstreit unterschiedlicher Ansichten. Das Mindeste, was Widerspruch leistet, ist, uns zu besseren Argumenten herauszufordern. Kommt der Widerspruch von einem der Großen der Zunft, ist er außerdem ein Kompliment: Es freut mich deshalb, dass Alan Posener (erneut) eigens meinetwegen einen Essay, genauer eine Replik zu meinen jüngsten Überlegungen zur Zukunft des Konservatismus hier auf dieser Plattform geschrieben hat, einen unterhaltsamen noch dazu. Weiterlesen

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Das Jagger-Richards-Songbuch (11) Sittin‘ On A Fence

Unter den frühen Kompositionen von Mick Jagger und Keith Richards befinden sich auffallend viele melodisch sehr starke Nummern, man denke an „Tell Me“, „As Tears Go By“, „Lady Jane“, „Back Street Girl“, „Out Of Time“ und viele andere. Sicher spielt Richards‘ Verehrung für die Everly Brothers und die Country-Musik (und natürlich die Beatles) hier eine Rolle. „Sittin‘ On A Fence“ ist auch so ein Song, der es schon deshalb verdient hätte, nicht auf dem Kompilationsalbum „Flowers“ versteckt zu werden.

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Es ist nicht konservativ, sich auf Gott zu berufen

Harald Stollmeier hat versucht zu definieren, was „konservativ“ heute bedeutet. Das ist natürlich, wie er selbst zugibt, ein hoffnungsloses Unterfangen, weil es verschiedene Spielarten des Konservativen gibt. Ja, es ist geradezu antikonservativ, das Konservative definieren zu wollen, weil klassische Konservative der Meinung sind, dass Institutionen und Prozesse, Traditionen und zwischenmenschliche Beziehungen wichtiger sind als Ideen.

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Braucht unsere Demokratie Konservative?

Ein Beitrag von Harald Stollmeier

Konservative spielen in Deutschland eine immer geringere Rolle, was auch daran liegt, dass sie sich teilweise in ein plumpes Dagegensein hineingesteigert haben. Doch wenn sie wissen, wofür sie stehen und sich konstruktiv einbringen, sind sie unersetzlich. Unser Autor Harald Stollmeier erklärt, wie und warum.

Konservative sind in Deutschland in der Minderheit. Man erkennt es am Tempo der Veränderung und daran, dass viele Konservative vor allem durch ihre Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation auffallen. Oder, wie neuerdings Friedrich Merz zum Erstaunen treuer CDU-Anhänger, durch Beifall für die Beliebtheit der AfD – man sollte doch meinen, dass der CDU-Bundesvorsitzende das Wachstum der AfD infolge politischer Fehler der Ampel eher als Alarmsignal verstünde und sich, wenn nicht öffentlich, so doch intern die Frage stellte, warum denn nicht stattdessen die Union vom schwachen Bild der Ampel profitiert. Allen Ernstes hat Merz gerade in einer Rundmail an die CDU geschrieben: „Mit der #AfD können die Bürgerinnen und Bürger heftige Denkzettel verpassen.“ Weiterlesen

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