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Last Exit Jamaika: Nach der Gro√üen Koalition braucht Deutschland ein B√ľndnis f√ľr Zusammenhalt und Zukunft

 

¬†Deutschland hat seine erste postfaktische Wahl erlebt. Die Deutschen und ihre Parteien leben in unterschiedlichen Welten und Wahrheiten. ‚ÄěNicht wir spalten das Land, Deutschland ist gespalten‚Äú, sagte der Spitzenkandidat der ‚ÄěAlternative f√ľr Deutschland‚Äú (AfD), Alexander Gauland, in der letzten Fernsehrunde der Parteien vor der Bundestagswahl. Wegen Realit√§tsverweigerung wurde die Gro√üe Koalition aus Christ- und Sozialdemokraten abgew√§hlt. ‚ÄěIntegrieren Sie doch erst mal uns!‚Äú bekam die s√§chsische Integrationsministerin Petra K√∂pping oft in den letzten Monaten zu h√∂ren, als sie durch das Land reiste. In Berlin ist der Aufruf nach Integration der Ostdeutschen nie angekommen. Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD erreichten am 24. September ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949. Wenn Neuwahlen vermieden werden sollen, bleibt nur ein B√ľndnis aus CDU/CSU, Freidemokraten und Gr√ľnen. Kann ‚ÄěJamaika‚Äú die Spaltung im Lande √ľberwinden?¬†¬† Weiterlesen

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Leitkultur Рpädagogisch

Jeden Tag machen sich von der √Ėffentlichkeit unbemerkt an den Schulen unserer Republik¬† Lehrkr√§fte ans Werk, um bei ihren Sch√ľlern eine Leitkultur einzu√ľben. Sie dient dem friedlichen Zusammenleben im Kosmos Schule, der in unseren ¬†Gro√üst√§dten von Kindern aus √ľber 100 Nationen “bev√∂lkert” wird. Sie dient auch der Festigung der Werte, ohne die ein zivilisatorisches Miteinander in der Gesellschaft nicht m√∂glich w√§re. Die Lehrkr√§fte tun dies, ohne auch nur eine Sekunde lang an die ideologisch aufgeladene Debatte um eine “deutsche Leitkultur” zu denken. Sie tun dies aus reiner Selbstverst√§ndlichkeit und weil eine Werteerziehung ¬†der Pers√∂nlichkeitsbildung der Sch√ľler dient. Im folgenden Glossar findet man die Werte, die mir in meiner Arbeit als Lehrer besonders wichtig waren. Sie reflektieren nat√ľrlich meine Unterrichtsf√§cher Deutsch, Geschichte und Politik. Aber auch meine Liebe zur Musik. Lehrkr√§fte anderer Fachrichtungen (Naturwissenschaften, Sprachen, K√ľnste) m√∂gen andere Vorlieben haben. Das zivilisatorische Wertefundament bleibt ¬†jedoch stets das gleiche. Weiterlesen

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Sch√∂nrednerei nicht nur des Polizeipr√§sidenten von K√∂ln, sondern auch der Gr√ľnen

Da ich seit Monaten darauf hingewiesen habe, dass es ein Problem ist, dass von der Massenwanderung der Fl√ľchtlinge aus den muslimischen L√§ndern 80 Prozent und teils mehr allein reisende M√§nner sind, die keine Ahnung vom wirklichen Alltagsleben und Rechtsstaat und demokratischen und √ľberwiegenden Geschlechterregeln in Deutschland haben, kaum deutsch lernen oder englisch k√∂nnen, die H√§lfte von ihnen ohne Ausbildung, konnte ich mich nicht so pl√∂tzlich aufregen wie viele andere in Politik und Medien den letzten Tagen. Als erst mit gro√üer Verz√∂gerung die Nachricht aus K√∂ln nach Berlin kam,
dass 1000 M√§nner sich vor dem Hauptbahnhof auf der mir auch von Aktionen der Frauen√∂koloige und Friedensbewegung und Mu√üemomenten am Rhein vertrauten Domplatte versammelt h√§tten,war ich gleich¬† sehr erschreckt. Denn ich ahnte, was allein aus der Menge dieser jungen M√§nner¬† folgen k√∂nnte. Als dann endlich langsam einige Fakten in die bundesweite √Ėffentlichkeit kamen, nachdem der K√∂lner Stadtanzeiger wohl gut lokal berichtet hatte, war ich zu sehr betroffen, um einfach bloggen zu k√∂nnen.Doch jetzt muss ich dem Beitrag der von mir sonst gesch√§tzten Frau Frommel widersprechen, jedenfalls teilweise. Weiterlesen

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Mehr Wettbewerb zu Integrationskonzepten, Ideen und Projekten statt gegenseitige Beschimpfungen.

In den letzten Tagen geht es nicht nur um Weihnachtsgeschenke und die Vorbereitung der Silvester-
Partys, Bombardierungen der St√§dte im Irak, die vom IS Terrorkalifat erobert wurden 2014, die allen Standards der EU widersprechende Kriegspolitik von Erdogan und seine ungeheure Repression gegen unabh√§ngige qualifizierte Journalisten, sondern um die Landtagswahlen in Germany im M√§rz und die CSU Klausur in Bad Kreuth, scheint es. Es geht um die Programme der CDU und CSU zu Integrationspflichten von mehr als einer Million Fl√ľchtlinge aus muslimischen L√§ndern im Jahre 2015,von denen um die 100000 angeblich nicht einmal registriert sind, dank der Offenheit von
Kanzlerin Merkel, die sich angeblich von nichts und niemanden abschotten will. Da in der CDU und CSU Vorschl√§ge kursieren, die ein Bekenntnis zur Integration in die neue deutsche Demokratie per Unterschrift erwarten, rege ich mich nicht auf, denn ‚Äěwhy not‚Äú? Ich habe schon viel unterschrieben, sie nicht?
Das Argument von Herrn Prantl, der das gleich vollkommen √ľberzogen mit dem Rohrstock vergleicht¬† in der SZ , ist doch, dass die Fl√ľchtlinge alle integrationsbereit seien. Wobei ,wie ich beobachten konnte, allgemeiner und konkreter Wille und K√∂nnen weit auseinander liegen k√∂nnen., bei allen Menschen. Da schadet doch wohl eine Unterschrift nicht. Die k√∂nnten sie sogar, so wie ich viele kenne, sogar als Ehre erleben. Schlie√ülich ist das ein offizieller Akt, der sie als B√ľrger anerkennt und sie, wie doch sonst von den Kritikern gern gesagt wird, als einzelne Menschen sieht und als Individuum, das einen Namen hat und ein offizielles Dokument, was ihm auch Rechte gibt, unterschreiben kann. Weiterlesen

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Warum eine Urgr√ľne die Rede von Seehofer auf dem CDU parteitag gut fand

 

Wie kann so was passieren, dass eine Gr√ľne eine Rede von Seehofer gut findet ? Das h√§tte ich vor 36 Jahren, als ich im ersten Direktwahlkampf zum Europaparlament die Gr√ľnen mit Petra Kelly, Josef Beuys und Rudi Dutschke und Herbert Gruhl als Vertreterin aus dem Milieu der 68ger, der Frauen und Antiatombewegung mitgegr√ľndet habe nicht gedacht, dass ich Mal im Leben die Rede eines CSU Ministerpr√§sidenten gut finden w√ľrde¬† bis auf einen Satz bei¬† dem Merkel Jubelfeier -CDU Parteitag. Ich¬† muss zugegeben, es war der erste CDU parteitag ,dem ich bei Phoenix gefolgt bin. Auf gr√ľnen Parteitagen war ich seit 1979 mehr als 30 Jahre lang und auch auf historisch wichtigen der SPD selbst anwesend oder aktiv. Also eine Premiere f√ľr mich, mal vielen Reden des CDU parteitages zuzuh√∂ren, wo mir auch die von Julia Kl√∂ckner und die Argumente von Carsten Linnemann und sogar von der Jungen Union gefallen haben, im Unterschied zu einigen von der gr√ľnen Jugend in der letzten Zeit.
Den Applaus f√ľr die Seehofer Rede haben die Medien zwar kaum berichtet, daf√ľr den f√ľr die Merkelrede hoch geschrieben und ihre Rede f√ľr historisch verk√§rt weitgehend. Doch ich habe den Applaus f√ľr Seehofer¬† gesehen und geh√∂rt. Denn erst da konnte die kritische CDU-Basis, die mit viel kommunaler Erfahrung , mit berechtigter Angst vor AFD Wahlerfolgen und mit der Kompetenz von der Begrenzung der materiellen und menschlichen Ressourcen in der Fl√ľchtlingshilfe mehr ausgestattet zu sein scheint, als die von globalen Medien gefeierte Merkel und die Globalisierung als Schicksal beschw√∂rende oder romantisierende Feuilleton, ihre Haltung ausdr√ľcken. Der Applaus f√ľr Merkel war der Applaus f√ľr den eigenen Wahlerfolg und Machterhalt, eben Ausdruck dessen, was die CDU immer schon war, ein Kanzler- und Kanzlerinnenwahlverein im Unterschied zur SPD und den Gr√ľnen. Soll ich nun, weil ich die Rede von Seehofer gut fand, bis auf den Satz ,wo er eine SPD Regierung als Gefahr von Chaos beschw√∂rt , die Gr√ľnen verlassen oder nur noch an einer schwarz gr√ľnen Koalition mit K√∂nigin Merkel arbeiten? Weiterlesen

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Amal – Stadt der Hoffnung

An einem verregneten Wochenende im Oktober trafen sich am Werbellinsee am Rande der Schorfheide die Parteivorsitzenden aller im Bundestag vertretenen Parteien unter strengster Geheimhaltung zu einer Krisensitzung. Eingeladen hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel. In einem von der Presse abgeschotteten Nobelhotel wollte sie den Spitzen der anderen Parteien eine k√ľhne Idee verk√ľnden, die sich ihr Stab unter Leitung des “Fl√ľchtlingskommissars” Peter Altmaier ausgedacht hatte – frei nach dem Motto: Ungew√∂hnliche Situationen verlangen nach ungew√∂hnlichen L√∂sungen. Der Vorschlag, den sie unterbreitete, ist wahrhaft revolution√§r, weil er mit einem zentralen Axiom der Integrationspolitik in unserem Land radikal bricht. Bisher galt die Lehrmeinung, dass Integration von Menschen aus fremden Kulturen in unsere Gesellschaft nur gelingen k√∂nne, wenn sie in unserer Mitte leben und sich nicht in Ghettos unter Ihresgleichen zur√ľckziehen und sich dadurch von den Deutschen abschotten. Berlin-Neuk√∂lln, Duisburg-Marxloh und Dortmund-Nordstadt gelten in diesem Diskurs immer als die abschreckenden Beispiele f√ľr “verlorene Quartiere”.

Altmaier und seine Crew schlugen der illustren Runde nun das genaue Gegenteil vor. Sie wollen den Fl√ľchtlingen aus Syrien erm√∂glichen, eine eigene Stadt zu gr√ľnden und darin weitgehend selbstverwaltet zu leben. Der Vorschlag steht so quer zu allem, was bisher als unumst√∂√ülich galt, dass die Kanzlerin die Notwendigkeit sah, die anderen demokratischen Parteien vorab in die Diskussion einzubinden, bevor der Vorschlag das Licht der √Ėffentlichkeit erblickt. Weiterlesen

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Willkommen Millionen?! Warum wir einen neuen Patriotismus brauchen

Erlebt Deutschland einen neuen nationalen Notstand? Angesichts der erwarteten 800.000 neuen Fl√ľchtlinge allein in diesem Jahr wird der Ton in Politik und Bev√∂lkerung rauer. Eine ‚Äěradikale Wende‚Äú fordert der Erfurter Oberb√ľrgermeister und th√ľringische SPD-Vorsitzende und will unter anderem die Beschulung von Fl√ľchtlingskindern aussetzen. Weiterlesen

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Die Migrantenkinder ermutigen!

Von Rainer Werner

Wenn die Sch√ľler einer Gesamtschule in Duisburg, Bremen¬† oder Berlin f√ľr ein multiethnisches Fest¬† die Flaggen ihrer Herkunftsl√§nder malen, kann es vorkommen, dass¬† anschlie√üend √ľber 100 Fahnen vom Dach des Schulgeb√§udes flattern.

Daran kann man ablesen: Die Schule ist ein au√üergew√∂hnlicher Ort multikultureller Begegnung, an dem sich jeden Tag¬† Sch√ľler unterschiedlicher ethnischer Herkunft versammeln, um gemeinsam zu lernen.¬† Weiterlesen

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Burka-Verbot: French Angst

Jede Nation hat, so scheint es, ihre eigenen √Ąngste. Gegen die Atomkraft geht kein Franzose auf die Stra√üe. Aber wegen des ‚Äěfranz√∂sischen Klempners‚Äú lie√üen unsere Nachbarn die EU-Verfassung beim Referendum durchfallen; wegen des Versprechens ‚Äěmit dem K√§rcher‚Äú gegen die randalierende arabische Vorstadtjugend vorzugehen, gewann Nicolas Sarkozy die Pr√§sidentschaft; und nun wird, in einem dritten Akt franz√∂sischer Symbolpolitik, Frauen das Tragen einer Gesichtsverh√ľllung verboten. Weiterlesen

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‚ÄěOffensiv verteidigen‚Äú: Was will Necla Kelek eigentlich?

Ich habe B√ľcher und Artikel von Necla Kelek gelesen. Ich habe sie pers√∂nlich getroffen. (Sie war mir auf Anhieb sympathisch. √úber das Treffen werde ich demn√§chst in der ‚ÄěWelt‚Äú berichten.)

Trotzdem wei√ü ich nicht genau, was sie will. Es ist ja bekannt, dass sie in ihrer Doktorarbeit dem Islam eine eher positive Rolle f√ľr die Pers√∂nlichkeitsentwicklung und damit Integrationsf√§higkeit junger Zuwanderer zuschreibt, w√§hrend sie in ihrem Buch ‚ÄěDie fremde Braut‚Äú eher das Gegenteil behauptet. Weiterlesen

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