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Schönrednerei nicht nur des Polizeipräsidenten von Köln, sondern auch der Grünen

Da ich seit Monaten darauf hingewiesen habe, dass es ein Problem ist, dass von der Massenwanderung der Flüchtlinge aus den muslimischen Ländern 80 Prozent und teils mehr allein reisende Männer sind, die keine Ahnung vom wirklichen Alltagsleben und Rechtsstaat und demokratischen und überwiegenden Geschlechterregeln in Deutschland haben, kaum deutsch lernen oder englisch können, die Hälfte von ihnen ohne Ausbildung, konnte ich mich nicht so plötzlich aufregen wie viele andere in Politik und Medien den letzten Tagen. Als erst mit großer Verzögerung die Nachricht aus Köln nach Berlin kam,
dass 1000 Männer sich vor dem Hauptbahnhof auf der mir auch von Aktionen der Frauenökoloige und Friedensbewegung und Mußemomenten am Rhein vertrauten Domplatte versammelt hätten,war ich gleich  sehr erschreckt. Denn ich ahnte, was allein aus der Menge dieser jungen Männer  folgen könnte. Als dann endlich langsam einige Fakten in die bundesweite Öffentlichkeit kamen, nachdem der Kölner Stadtanzeiger wohl gut lokal berichtet hatte, war ich zu sehr betroffen, um einfach bloggen zu können.Doch jetzt muss ich dem Beitrag der von mir sonst geschätzten Frau Frommel widersprechen, jedenfalls teilweise.

Ich hatte schon im September darauf hingewiesen,siehe:“der Graben der Unkenntnis-oder Deutsch werden, aber wie?“ daß eine ungeheure Integrationsarbeit in bisher nicht gekanntem Masse auf uns zukomme, angefangen bei den Notunterkünften, Schulen, auch für Polizei und Sozialarbeiterinnen  und dass die Deutschhefte, die ich einsehen konnte, darauf in keinerlei Weise passend vorbereiten, dass Frauen und Mädchenbeauftragte in jede Unterkunft müssten und entsprechend die Übersetzer geschult werden müssten.
Doch viele jenseits der hate-speech im Internet, sahen die Flüchtlinge nur als hilfsbedürftig oder nur als Schutzsuchende, als ob alle direkt aus dem Krieg kämen oder als edle Wilde, die unser Land durch Vitalität erfrischen-siehe Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie in der Zeit. Andere, die, die ständig damit drohen wissenschaftlich in der Demographie, dass Deutschland angeblich aussterben würde, schwärmten für die Lösung der demografischen Probleme, wie auch die Kanzlerin, die ja auch nicht gerade viele Kinder bekommen hat. Ich fragte mich immer, welche Frauen denn mit diesen hunderttausenden von muslimischen Jungmännern Kinder bekommen und sie heiraten sollten oder ihre Geliebten werden. Keiner hat darüber nachgedacht, denn Familiennachzug würde ja erst mal ihre Mütter holen und Väter holen.
Flüchtlinge nur als Bereicherung, die flott mal einen Deutschkurs machen, wurde auch von großen Teilen der Wirtschaft einseitig in rosigem Licht gesehen, bevor Carsten Linnemann von der Mittelstandsvereinigung der CDU etwas realistischer wurde als Merkels team und ihre grünen oder anderen Hofberichterstatter, die ihre sogenannte Standhaftigkeit nicht als nicht lernfähige Sturheit erkennen wollen, die sie wiederum nur Seehofer unterstellen. Einige Autobosse lobten den hunderttausendfachen, massiven Zuzug in kurzer Zeit vor allem nicht nur als die angeblich gesuchten Fachkräfte,-in Schweden weiß man, dass die Integration dazu meist 7 Jahre braucht-sondern schwafelte sogar ohne Widerspruch in Politik und Medien von den vor allem durch die Flucht und die Lage in den Ländern erlernten lebenspraktischen Fähigkeiten, die den langsam sehr liberal und oder satt und müde gewordenen Deutschen fehlen würden.
Also mit Ellenbogen und Risikobereitschaft sich über Berge und durchs Meer zu kämpfen, andere sterben zu lassen und um Essen zu kämpfen und Plätze in Zügen zu erboxen, Zäune zu durchbrechen, Züge abbremsen, wenn einem die Richtung nicht passt, Pässe wegwerfen, sich nicht registrieren lassen als Qualifikationen für die digitale Wirtschaft und Industrie 0.4.? Was für Macho-Bilder und umgedrehter Rassismus dahinter steckten, hat kein Journalist in den letzten Monaten hinterfragt.
Nun die Exzesse, die massenhaften Übergriffe gegen Frauen unter der Droge Alkohol in Köln, Hamburg, Stuttgart und wohl auch Berlin-ein Aufschrei, der Tage zu spät kam. Wieso man in der Lage nicht vor allem an genauere  Analysen der Polizei und Kriminalbeamten, an Verbesserung des Rechts oder der Rechtsumsetzung denkt oder vor allem, wie den Betroffenen geholfen werden kann, sondern  die verstörenden Ereignisse entweder für weitere Hetze gegen Migranten oder  nur für die Polemik gegen diese Hetze verwendet und so zur Polarisierung beiträgt, irritiert und enttäuscht mich.

Muss ich mich daran gewöhnen, dass Missstände wie auf dem Tahrir-Platz in Kairo-siehe Frau Zerki in der SZ oder in Bussen in Mexiko jetzt einfach mit der Globalisierung, gegen die man sich wie Arno Widmann in der FR schreibt, nicht wehren könne, einfach dazu gehören, nichts Besonders seien? Oder soll ich etwa Frau Roth und Volker Beck, der in Köln wohnt, glauben dass solche miesen Männerbanden auch auf dem Oktoberfest immer zuschlagen? Da halte ich es eher mit der New York Times und Beobachtungen aus England und Frankreich in den dortigen seriösen Medien, dass viele deutsche Politiker wohl doch zu verkrampft mit den Problemen der Integration umgehen und sich angewöhnt haben, jeden Kritiker der Flüchtlingspolitik oder einiger Migrantenmilieus gleich in die rechte Ecke und die des Rassismus zu stellen.
Es gab Absprachen über Sprachregelungen bei den Grünen merkte ich , die Journalisten nicht, bei  den ersten Stellungnahmen von Volker Beck, Claudia Roth und anderen. Merkwürdigerweise verwiesen sie alle verharmlosend auf das Oktoberfest und den Karneval wie auch sogar die Integrations- beauftragte von Frau Merkel. Es war „nur“ allgemeiner Sexismus wie bei deutschen Männern üblich und und überhaupt kein neues und erschreckendes Phänomen ? Es hatte nichts neben dem globalen Sexismus und den mit Hilfe des Internet und Facebook organisierten Kriminalität mit Jungmännerbanden oder Macho-Clans bei einem Teil der Migranten oder Flüchtlinge zu tun ? Da fand ich den Justizminister Maas, der gleich eine Assoziation an die organisierte Kriminalität hatte realistischer und ehrlicher als die Damen der Grünen oder den Zentralrat der Muslime und all die, die die Zahl der Opfer und die klare Tatsache, dass die Täter überwiegend aus Nordafrika stammen, runter spielten bis heute.Einige Jungmännerbanden brauchen sich nicht ständig organisiert über facebook absprechen, wenn sie eh die gleiche Mentalität und dieselben Absichten haben.
Wie kommt es, dass weder Politiker noch Medien ausgerechnet in Köln die Redaktion und Kompetenz der Emma sofort einbezogen haben, die seit 1979 zum Thema nachdenkt und schreibt? Meint man etwa wie der Alice Schwarzer diffamierende Daniel Bax von der taz ,dass diese wegen ihrer Kritik an der Burka und an reaktionären Formen des Islam in Europa eine Rechtspopulistin sei? Sie ist von der Mehrheit der Zeitungen und Medien einfach nicht als Expertin befragt worden ,doch unerfahrene junge Frauen und männliche Politologen ,die zu Rassismus arbeiten wie bei ZDF und ARD, nachdem sie drei Tage die Ereignisse verschwiegen und unterschätzt hatten.

Bei Herrn Prantls Kommentaren zu den Männer-Exzessen hat man den Eindruck, dass angenommen wird, die SZ wird von AFD und PEGIDA gelesen und die sollen jetzt durch heftige Polemik bekehrt werden. Wieso interessiert der Missbrauch des Ereignisses durch Internet Milieus mehr als die Hilfe und Verständnis für die Betroffenen und eine angemessene Ausrüstung der Polizei und Weiterbildung, die angemessenen Reaktionen der Justiz, wie sie Kerstin Heisig lange eingeklagt hat umsonst? Viel zu lange haben ja liberale Medien und Wissenschaftler gemeint, eine Strategie gegen die Vorurteile von Sarrazin und der rechten Szene sei es, bei Verbrechen und Beleidigungen und mobbing die Nachnamen der Täterinnen nicht zu nennen und die Nationalität oder Religion, entsprechend den Presse Codex geändert.Ich glaube kaum, dass Schönrednerei gegenüber Problemgruppen unter den Migranten und Flüchtlingen zum Abbau von falschen Vorurteilen hilft.

Ich war nach der seichten Neujahrsrede von Frau Merkel, die wieder alle beruhigen sollte, mit den ersten Nachrichten aus Köln eher betroffen im alten Sinne des Wortes,ich hatte es geahnt, aber nicht schon für Silvester so massiv angenommen.Es ging mir sehr nah, da ich mir die Situation der betroffenen Frauen und ihre Sprachlosigkeit, ihr Gefühl der verletzten Integrität und Würde, die Mischung von Wut und Ohnmacht ,die tagelang andauert, die in die Nacht,in den Schlaf mit hineingeht und in die Beziehungen zu andern Menschen,die tagelang lähmen kann, vorstellen kann.Ich gehöre zu den alten Feministinnen aus der Zeit, als die Courage und die Emma in Köln 1977 gegründet wurde und habe mich lange und gründlich mit dem Thema Selbstbestimmung von Frauen und Schutz ihrer Würde und ihrer seelischen und körperlichen Integrität beschäftigt, später auch mit den Massenvergewaltigungen im Krieg in Bosnien und im Kongo, mit der Lage der Frauen in Afghanistan, in Ägypten in Tunesien, wo ich seit Jahren zu Frauengruppen Kontakt halte und medica mondiale schon 1992 mitgegründet habe.

Es wäre doch schön, wenn alle, die sich jetzt aufregen über die Instrumentalisierung der Gewalterfahrungen der über 500 Frauen und die, die nun alle Flüchtlinge für die Ausschreitungen verantwortlich machen wollen, in einen Opferfonds einzahlen, damit die Frauen sich Beratung holen können und trösten.Hat sich jemand in den Medien bisher mal vorgestellt, wie es ist, sich gegen Männer zu wehren, die die eigene Sprache nicht sprechen, sich Hilfe zu holen ,wo man als Frau nur von fremden Männern umkreist ist,die sich an keine Regel halten wollen? Wie man die erfahrene Belästigung ,Beleidigung und Gewalt überhaupt bei der Polizei anzeigen soll, wo Frau voll unter Schock steht und selbst noch nicht begreift, was einem passiert ist,wie auch einige ihrer Begleiter, wie man am besten aus dem Ohnmachts und Scham und Wutgefühl überhaupt raus kommt, um nach Hause fahren und sich erholen zu können von dem Schreck und Trauma?
Recht werden sie nicht erhalten, da der Strafbestand erst geändert werden muss und vor allem die Täter weitgehend nicht fotografiert oder verhaftet und festgehalten wurden und jetzt festgestellt werden können.Das Mindeste was die leider immer mehr polarisierten Seiten in der Flüchtlingsdebatte gemeinsam erkennen sollten in Solidarität mit den beleidigten und geschädigten Frauen und auch mit hilflosen Polizisten und Anwohnern wäre ,die ungeheuerliche Anstrengung und die konkreten Probleme der Integrationsarbeit und des Schutzes von Frauen und Mädchen zu erkennen und sich dafür im Alltag konkret überall einzusetzen. Ein Nein einer Frau , eines Mädchens, ist ein Nein! Frauen haben ihre Ehre ohne Kopftuch und ohne jede männliche Begleitung!

Was Respekt gegenüber Frauen und Mädchen bedeutet, das können die Flüchtlinge wohl nicht in der meisten Kinofilmen oder im Abendprogramm des Fernsehens oder gar dem internet lernen und leider auch nicht in vielen Moscheen. Das müssen wir wie vieles, was wir unter Anstand, gegenseitigem Respekt, Freundlichkeit, Vertrauen, Solidarität und Liberalität verstehen, in zig Alltagssituationen bei Festen und in der U bahn, in der Nachbarschaft, in viele Sprachen und Gesten durchbuchstabieren und es muss eingeübt werden, wozu auch ne Menge mehr gut bezahltes Personal bei Polizei, Justiz, Verwaltung und Bildungswesen gehört. Eine gute Aufklärung der Ereignisse in Köln und Hamburg ..wie über den Attentäter aus dem Asylheim in Recklinghausen ist wesentlich dafür und auch Debatten über  kriminelle Clans, über Sexualität, über Religion und Sitten in Deutschkursen, die daran bisher überhaupt nicht ausgerichtet sind, so wenig wie alle Deutschhefte. Selbst die Lindenstrasse ist ja ein Kulturschock für die meisten Muslime, die zu uns geflüchtet sind. Allgemeine Erklärungen von Frau Merkel und der Politik, bei uns gelte das Grundgesetz helfen überhaupt nicht weiter. Das haben die Schrecken von  Köln ja eben während der Neujahrsansprache der Kanzlerin auch gezeigt.

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21 Gedanken zu “Schönrednerei nicht nur des Polizeipräsidenten von Köln, sondern auch der Grünen;”

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    Liebe Frau Quistorp!
    Etwas ist gut an dieser Sache, nicht für die betroffenen Frauen, aber für die Aufklärung: Dass alles zeitnah angezeigt wurde, und dass der Durchbruch durch ein Schweigekartell kam.
    Dieses Schweigekartell betrifft ja nicht nur Fälle im weiteren Umfeld des Islam wie zum Beispiel in Rotherham.
    Es betrifft auch das jahrelange französische augenzwinkernde Wegschauen ganz oben im Fall DSK, der übrigens in Marokko sozialisiert wurde und nach dem Erdbeben, als die Familie dort wegzog, im Raum Marseille.
    Das betrifft auch die BBC-Fälle und Jimmy Savile wie auch die Kirchenfälle oder die Odenwaldschule oder auch individuell die Mutter von Pola und Nastassja Kinski, die geschwiegen hat.
    Frauen und Mütter für ihre Töchter müssen zeitnah anzeigen, außer- und innerfamiliär. Man muss ihnen politisch, polizeilich, juristisch und gesellschaftlich das Gefühl glaubhaft vermitteln, dass sie breite öffentliche Unterstützung haben. Nur so kommt Bewegung in den Sektor. Ahmad Mansour sagte bei Anne Will, das dürfe sich nicht wiederholen, könne sich aber jederzeit wiederholen. In der FAZ genauer ausgeführt. Auch Flüchtlingshelferinnen sollten diese Fälle nicht verschweigen und vor allem Frauen und Mädchen in Asylbewerberunterkünften genau im Auge behalten.
    Und in der Politik ist es nicht nützlich, wenn ein potentieller Präsidentschaftskandidat erst im letzten Moment gefällt wird, denn den New Yorker Fall würde ich hier einordnen (im Sinne einer Falle), damit die französischen Fälle ans Licht kommen. Ein Jahr später wäre peinlich gewesen.
    Die Israeli sind da anscheinend viel offener und genauer und scheuen sich nicht, ehemalige Größen in Haft zu nehmen.
    Also muss man doch plädieren für: Keine Rücksicht auf pc, keine Rücksicht auf den Status, ob ganz oben angesiedelt oder weit unten, hier im delikaten Bereich, den Obama nie benennen wollte, was ein Fehler war. Die Unversehrtheit der Frau und vor allem der Aufwachsenden muss dringend in den Mittelpunkt gerückt werden, zumal in Rotherham auch bei den Opfern die nicht gern benannte Gruppe wesentlich mit betroffen war.
    In den Golfstaaten ist auch viel im Argen. Das betrifft dort vornehmlich rechtlose Hausangestellte. Ab und zu wird diese Gewohnheit in westliche Hotels getragen. In Paris gab es so einen Fall. Die Täter wurden sang- und klanglos zum Flughafen gefahren (nach Anzeige). So kann es nicht sein. Und ich habe eine Bekannte, die deswegen die Hotelausbildung abbrach und statt dessen studierte.

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    Zana Ramadani:
    http://www.welt.de/vermischtes.....rauen.html
    Auszug:
    Ramadani: Es gibt ja verschiedene Frauen. Die meisten halten still, die akzeptieren alles, ihre Rolle und auch ihre eigene Minderwertigkeit. Die tragen von klein an, zum Beispiel in Berlin auf dem Schulhof, freiwillig das Kopftuch und verachten schon als Schülerinnen Mädchen, die das nicht tun. Von diesen Mädchen geht oft ein wahnsinniger Gruppenzwang aus. Und es gibt die anderen, die gegen ihre Eltern rebellieren, so wie ich zum Beispiel. Ich wurde dafür jahrelang bestraft, mit Prügel, so hart, dass ich tagelang nicht sitzen konnte. Übrigens hat mich immer meine Mutter verprügelt, nie mein Vater. So ist es fast immer. Die Mutter schlägt zu. Die Mutter demütigt und misshandelt die ungehorsame Tochter. Nach einer Weile hatte ich gelernt: Ich halte besser den Mund, aus Angst vor Schlägen und Schmerzen.

    Und weiter oben:
    Ramadani: Das war schon immer so, nur hat es niemanden interessiert. Die Medien sind darüber hinweggegangen, solange sich die Frauenverachtung in den geschlossenen islamischen Milieus zutrug. Jetzt, durch die Vorfälle von Köln, werden wir auf ein Phänomen aufmerksam. Das Phänomen, dass Frauen im Islam nichts gelten. Aber jeder, der mit dem Islam aufgewachsen ist wie ich, der kennt es nicht anders.

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    Was ist denn feministisch an dieser „Alle Männer….“-Phrase? Es gibt weibliche und männliche Opfer. Wenn es um den „weiblichen Körper“ geht, sind die kulturellen Mythen leider toxisch. Wir wissen nun seit einigen Jahrzehnten, dass es politisch gefährlich ist, diese Mythen hoch zu kochen. Sie befreien nicht, sondern fesseln.
    Vielfalt, nicht Einfalt hilft weiter!
    Es kommt sicher nicht darauf an, sie zu wiederholen, sondern herauszukommen aus diesen falschen Verallgemeinerungen. Alice Schwarzer war interessant. Sie ist es nicht mehr. Sie ist erstarrt in ihren Phobien.Schade; Wer erstarrt, denkt in Sackgassen.
    Monika Frommel

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      Frau Frommel, ich finde ihre Haltung zu Alice Schwarzer voll daneben, was haben sie geleistet für welchen sozialen Fortschritt und den der globalen Frauenbewegung, dass ich nach 40 jahren dann zu ihnen sagen kann,war interessant?

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    Was ist denn feministisch an dieser „Alle Männer….“-Phrase? Es gibt weibliche und männliche Opfer. Wenn es um den „weiblichen Körper“ geht, sind die kulturellen Mythen leider toxisch. Wir wissen nun seit einigen Jahrzehnten, dass es politisch gefährlich ist, diese Mythen hoch zu kochen. Vielfalt, nicht Einfalt hilft weiter!E
    s kommt sicher nicht darauf an, sie zu wiederholen, sondern herauszukommen aus diesen falschen Verallgemeinerungen. Alice Schwarzer war interessant. Sie ist es nicht mehr. Sie ist erstarrt in ihren Phobien.Schade; Wer erstarrt, denkt in Sackgassen.
    Monika Frommel

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    Überall das Gleiche:
    In the wake of the German New Year’s Eve sexual-assault scandal, Swedish law enforcement authorities are looking into claims that a gang of mostly Afghan men harassed girls at a 2014 music festival — an incident that initially went unreported by police.

    About 50 youths predominantly from Afghanistan, according to sources quoted by the Swedish daily Dagens Nyheter were involved in sexual assaults involving girls as young as 11 years old.
    http://www.politico.eu/article.....e-muslims/

    Oben verabredet? Und was war verabredet? Nur Schweigen? Leider wird man jetzt sehr misstrauisch. In der Schweiz, in Österreich, in den NL weitere Berichte.
    So erscheint ein europäischer Politiker klug: Victor Orbán. Tja, Leute. Und wenn einer aufpasst, nennt man den einfach rechts und hüllt unpassende Umstände in eine Burka aus Schweigen. Tja, Leute, damit macht man Geschichte. Aber keine gute. Da könnte man später neben Robespierre stehen. Oder neben H. Nicht aufgrund seines Hauptverbrechens, klar, aber wegen seiner Beseitigung aller deutschen Dissidenten ab 1933, seiner Gleichschaltungsgesetze und seiner Gesinnungsdiktatur, der Schweigekartelle. Die Fokussierung auf den Holocaust verhindert leider einen klaren Blick auf die Vorarbeit 1933-1938.

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    Nochmal zu Schwarzer, die wirklich weiß, wie es geht:

    Die Feminismus-Veteranin Alice Schwarzer schreibt in ihrem ersten Kommentar auf die Silvesternacht dagegen von „gescheiterter Integration“ – wobei die Forderung nach Sofortintegration gerade Geflüchteter utopisch wirkt. „Emma“ lässt auch den Deutsch-Syrer Alexander Hawa zu Wort kommen, dessen Tochter von arabischen Männern überfallen wurde. In einem offenen Brief an Migranten beschreibt er in einfachen Worten die Grundlage des Zusammenlebens in Deutschland: Respekt, Toleranz, Rechtsstaatlichkeit. Er formuliert Forderungen an Männer, die aus anderen Kulturkreisen ins Land kommen. Er geht damit viel offensiver vor als die Feministinnen von „#ausnahmslos“. Er ist kein Feminist. Er ist Demokrat. Das genügt.
    http://www.faz.net/aktuell/feu.....10706.html

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    Bis vor kurzem nicht zur Kenntnis genommen, Zitat:

    „Nennen Sie mir den Namen arabischer Länder, und ich werde Ihnen eine Litanei an Beispielen für den schlimmen Umgang – er ist tausendmal schlimmer, als Sie denken – mit Frauen rezitieren, der von einer giftigen Mischung aus Kultur und Religion angefacht wird, mit der sich anscheinend nur wenige auseinandersetzen wollen, aus Angst, der Blasphemie beschuldigt zu werden oder zu schockieren.“

    Der Gewaltausbruch von Köln war jedoch derart heftig, dass sich die „giftige Mischung aus Kultur und Religion“, die Mona Eltahawy in ihrem Buch „Foulards et Hymens. Pourquoi le Moyen Orient doit faire sa révolution sexuelle“ („Schleier und Jungfernhäutchen. Warum es im Nahen Osten eine sexuelle Revolution geben muss“) detailliert darlegt, nicht länger leugnen oder verdrängen lässt, auch wenn das von linker und muslimischer Seite auch jetzt wieder versucht wird. So sprach die „taz“ angesichts der Empörung über die Übergriffe von der „Reproduktion des rassistischen Bildes der unschuldigen weißen Frau, die vor dem aggressiven muslimischen Mann geschützt werden muss“.
    http://www.faz.net/aktuell/pol.....07010.html
    Artikel von Samuel Schirmbeck

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    „Syrer und andere Kriegsflüchtlinge hingegen sind nicht auffällig,“
    In Hessen haben Syrer gerade ihre Schwester ermordet, wegen der islamischen Familienehre. Das linke Weltbild bröckelt zwar, aber es gibt Rückzugsgefechte;)

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    Ach, liebe Eva, dann lese doch mal, was Frau Prof. Frommel über die Prostitution sagt!
    http://www.novo-argumente.com/.....el/0001740
    Dann weißt Du, warum sie in ihrem Artikel gegen Alice Schwarzer gewettert hat. Doch Du und ich, wir beide sind uns darin einig: Alle Täter sind männlichen Geschlechts, ganz egal, ob sie Marokkaner, Syrer oder West-Afrikaner sind!

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    Alice Schwarzer – man mag sie mögen oder nicht – war mit diesem neuen Thema immer auf Draht, immer. Alice Schwarzers Zentrum ist die (Freiheit der) Frau, und sie sieht alle Missstände, auch an der neuen Front, weil sie eben nicht rassistisch denkt. Die Tragik sehe ich eher darin, dass niemand nachgewachsen ist, der ihr das Wasser reichen könnte. Allenfalls Osten-Sacken, ein Mann, der auf dem Sektor immer sehr aktiv war, fällt mir ein.
    Eine Ministerin, die durchaus auf Draht war, wurde permanent angefeindet und ist fälschlich irgendwie etwas roh ins Visier der Schwarzer geraten. Sie war gestern bei Plasberg, aber das habe ich nicht gesehen.
    Schwarzer ist nicht unfehlbar. Ihr lange zurückliegender Streit mit Hilde Recher war abartig, ihr aufblitzender Männerhass wirkt übertrieben. Sie ist aber trotzdem insgesamt eine Topfrau auf dem Sektor, die man braucht, aber nüchtern betrachten muss. Sie ist um Klassen einer Frontfrau der Grünen überlegen, die verschleiert in den Iran fährt oder der bei der Türkei „Sonne, Mond und Sterne“ einfällt. Letztere war immer karrieregeil, und das allein. Notfalls mit dem Islam über die Leiche der Frau.

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    Frau Frommel, vielleicht kenne ich Sie doch nicht. Ich finde es enorm undankbar und sogar unklug sich von den Altvorderen der neuen Frauenbewegung so dreist wie sie es vorschlagen, zu verabschieden, wo wir sie jetzt gerade brauchen in den Integrations und Europadebatten und gegenüber der globalen Sexindustrie und Frauenhandel etc. Nein ,ausgerechnet jetzt sich von denen, zu denen ich ja auch gehöre zu verabschieden, die als erste in den 70ger jahren das Thema sexuelle Belästigung, Vergewaltigung, sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen mit viel MÜhen und engagement zum politischen Thema gemacht und in dem Feld jahrelang Reformen und ja auch mentale Verbesserung in vielen Milieus erstritten haben auch unter Karriere und KOnsumverzichten und vielerlei Beleidigungen,lehne ich ab.Es sind ja nicht alle Steuerhinterzieherinnen wie Frau Schwarzer geworden und haben so viel medialen Zugang gehabt.Die Revolution frisst ihre MÜtter? Von Ihnen hätte ich dann gern mal Thesen für einen neuen statt dem angeblich zu alten Feminismus.Meinen Sie mit neuem Feminismus statt alter Schwarzer etwa dem von grünen Spitzenpolitikerinnen, die meist nur von der Frauenbewegung profitiert, sie aber nicht entwickelt und getragen haben, die die Burka nicht verbieten wollen und das Kopftuch des politischen Islam vollkommen verharmlosen und die Integrationsprobleme in den letzten 15 Jahren?

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    Dem Großteil kann ich – wie meistens bei Ihnen – zustimmen. Aber zwei Anmerkungen habe ich doch.

    Zur Parteipolitik: Dass Sie als (Ex?-)Grüne gerne die Grünen unter die Lupe nehmen, ist im Prinzip verständlich. Dennoch gibt es eigentlich nur noch die AfD und die Linken, die sich einer vergleichbaren medialen Aufmerksamkeit erfreuen. Man bekommt den Eindruck, dass die Grünen, die Linken und die AfD die Dinge hier gestalten, und dass man sie deshalb beobachten und kritisieren muss. Nun ist es aber so, dass zwei dieser Parteien nie an der Regierung war und die dritte ein einziges Mal in recht weiter Vergangenheit – was anscheinend ein erschütterndes Ereignis gewesen sein muss, das immer noch Nahchbeben erzeugt. Denn die Kommentare lesen sich so, als wäre Rotgrün immer noch in der Regierung und hätten womöglich die Rollen von Kellner und Koch getauscht. Oder ist Frau Merkel grün und links? Dann würde mich ein leichter Schwindel befallen, denn dann wäre ja der breite Rest der „Mitte“ und der „Bürgerlichen“ dem Parlamentarismus bereits abhanden gekommen. Dies ist ja gerade die Behauptung der AfD, aber kurz gesagt: ich glaube ihr nicht.

    Zum Integrationsaufwand: Die Flüchtlinge alle zu integrieren wäre eine Mammutaufgabe. Man müsste utopisch viel Geld in die Hand nehmen. Zudem glaube ich nicht, dass es realistisch ist anzunehmen, dass man das auch mit viel Geld schneller hinbekommt als innerhalb von sagen wir: 2-3 Generationen. Ich vermute, die Leute, die herkommen, haben ihr islamisch, patriarchalisch und autoritär geprägtes Weltbild, und das wollen und werden sie nicht aufgeben. Vielleicht ihre Kinder, vielleicht ihre Kindeskinder. Aber nicht sie.

    Die Ankömmlinge irgendwie umpolen zu wollen ist also ein unrealistisches (und wie ich finde, irgendwie auch übergriffig-antiliberales) Vorhaben. Was man aber machen sollte, ist die Handlungsspielräume begrenzen bzw. die bestehenden Grenzen zu zeigen. Klar zu machen, dass man ggf. rausgeworfen wird, wenn man gegen gewisse elementare Regeln verstößt (wie z.B. bei sexuellen Übergriffen). Jedenfalls wenn es keine deutschen Staatsbürger sind, die alle Rechte genießen, sondern asylsuchende „Gäste“. Es ist nicht so, dass diese Million Leute alle hierbleiben werden (auch wenn sie das selber wollen und planen). Wenn irgendwann mal in ihren Herkunftsländern ein passables Leben möglich sein sollte, werden viele unser Land wieder verlassen. Dann können sie in ihren Herkunftsländern leben, wie sie es wollen. Solange sie aber hier sind, müssen sie sich anpassen, wenn sie bleiben wollen. Dies muss ihnen klargemacht werden. So ähnlich scheint das auch Frau Merkel zu sehen. Das ist ein viel geringerer und damit realistischerer Anspruch.

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    Wer sind die Grapschen – überwiegend Marokkaner, die längst wieder zu Hause sein sollten, denn viele von ihnen hatten sich bereits strafbar gemacht (40% der Bezugsgruppe). Syrer und andere Kriegsflüchtlinge hingegen sind nicht auffällig, sondern eher gefährdet durch rechte, fremdenfeindliche Übergriffe. Wir sollten den 20 Jahre alten Alice-Schwarzer-Feminismus vergessen und uns den Problemen zuwenden, die wir haben.

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    Hier ein guter Artikel mit einer angenehmen Diskussion drunter. Vielleicht kennen Sie ihn schon.
    Etwas ganz Wesentliches fehlt allerdings in dem Stück: Wenn für Übergriffe auf Frauen in der muslimischen Welt, auch im Iran, die Frau bestraft wird statt des Mannes, kann man nicht erwarten, dass den Männern ihr Unrecht bewusst wird.
    Daher hätten wir vor solchen Migrationen einen gewaltigen Druck auf die entsprechenden Länder gebraucht, ihre moralischen Vorstellungen diesbezüglich zu ändern. In diesen Ländern wird kein Triebverzicht gelehrt, sondern Triebunterdrückung durch Verhüllung der Frau.
    Eine härtere Gesetzgebung hierzulande ohne Druck auf die Herkunftsländer wird es also nicht bringen. Der beste Druck käme von innen. Doch solange dort die Frauen bestraft werden, ist wenig zu erwarten.
    So sind auch die Drangsalierungen von Frauen und Mädchen in Asylbewerberheimen eine logische Konsequenz dieser Mentalität und müssen dringend alle publik gemacht werden. Dass Ultrarechte dann einen Orgasmus nach dem anderen kriegen, muss den Verantwortlichen hier im Land am A**** vorbeigehen. Lieber eine Aufklärung mit Schrecken, als ein Dauerschrecken ohne Aufklärung. Am Ende kommt ohnehin alles ‚raus. Späte Aufklärung über Missbrauch in katholischen Milieus haben der Kirche sehr geschadet.
    http://www.cicero.de/berliner-.....1#comments

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    Ich erwarte auf dem Sektor nichts Großes von den etablierten Grünen, die sich doch auch nur auf Druck vor der letzten BT-Wahl mit ihrer Einstellung zu Pädophilie in der Vergangenhiet auseinandergesetzt haben. Im Prinzip scheinen die etablierten Grünen und Grüninnen davon auszugehen, dass Sex eine gute Sache ist und hierbei auch aufgezwungener Sex oder eine Vergewaltigung der Nähe, die sich jede(r) selbst aussuchen möchte. Sie thematisierten auch selten die Vergewaltigungen und anderen Übergriffe in arabischen Ländern. Man kann ihnen daher unterstellen, dass sie den privaten Raum prostituieren möchten, Frauen und Minderjährige zu ihrem „Glück“ zwingen wollen. Auch zu Glück mit Drogen. Wenn das nicht so sein sollte, sollten sie ihre Claudi lieber nicht mehr zu Wort kommen lassen.

    Herrn Maas‘ Reaktion hat mich auch positiv überrascht.

    Frau Merkel wäre ganz anders, wenn sie am WE nachts schlaflos auf ihre Töchter hätte warten müssen. Sie hat keine Ahnung von sexuellen Trieben in den Völkern und scheint nicht zu wissen, dass diese mit zunehmender Nähe zum Äquator mehr werden, teils wegen der klimatischen Verhältnisse, teils weil dort die Masse der wenig entwickelten Länder liegt.

    Sie scheint auch nicht zu lesen, sonst wüsste sie, dass den Chinesen Sorgen bereitet, dass sich die Geschlechterrelation zugunsten des XY verschoben hat, weil weibliche Föten öfter abgetrieben wurden.

    Neben Maas sind Schwesig und Nahles positiv aufgefallen, sonst würde ich sagen, dass die gesamte Regierung im Nebel lebt.

    Frau M. ist eine Rentnerkanzlerin. Ob ihre grauen EminenzInnen reichen werden, um sie über 25% zu bringen, werden wir sehen. Im letzten Wahlkampf war sie auch in abgelegenen Kurorten zu sehen, im nächsten vermutlich in Altersheimen. Aber wer sie kritisch sieht, hofft, sie erlebt den nächsten nicht, rettet die CDU/CSU durch ihren Rücktritt und erspart den übrigen europäischen Ländern ihre einseitigen Vorstellungen von Frankensteins Monster namens Europa, von ihr im Labor ihrer Gedanken erdacht, ein dysfunktionales Corpus mit einem deformierten Kopf namens Deutschland.

    Jeder normale Mensch kann sich in diese Frauen und Mädchen in der Sylvesternacht hineinversetzen und auch in die junge Frau, die gestern in Hamburg im Bus belästigt wurde von einer großen Gruppe, jeder normale Mensch, nur nicht Herr P., den das an düstere Unterstellungen aus einem kranken Hirn erinnert. Merkel und ihre Untertanen.

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    Die Frauenverachtung der linken Feministen*X ist atemberaubend. Bei den Grünen stellt sich die Frage, hassen sie die vergewaltigten Frauen, weil Grüne den Islamismus lieben oder weil die Frauen verhasste Deutsche sind? Oder beides.

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