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Statt Trauer und Freiheitsreden, die Sicherheitslage genau verbessern!

Mitstreiter für eine stabile Demokratie, ein soziales Europa, für eine vernünftige Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik, gegen zu viel Hass und Gewaltpropaganda im Internet und bei Facebook …sind durch das islamistische Attentat auf den Weihnachtsmarkt in Berlin wieder wie in Paris und Bruessel, Würzburg u.a.herausgefordert.

Einen Tag vor dem Attentat, das ich sofort als ich die Nachricht bei einer politischen Diskussion zum Thema Versöhnung und Erinnerung mit jungen Afghanen erhielt, war ich mit meinem Flüchtlingskind aus Afghanistan dort. Ich wusste sofort, dass es ein islamistischer Terroranschlag  war, siehe Weihnachtsmärkte schon vor 2001 in Strassburg und vor einer Woche in Ludwigshafen. Diese Toten und Verletzten hätte es nicht geben müssen! Wo  bleibt die Debatte über fehlende Sicherheitsmaßnahmen?

Ich liebe auch die Gedächtniskirche mit ihren blauen Fenster, die an Chartres erinnern und an Frieden mahnen sollen, die zum Glück noch steht. Ich wusste, als ich den Ort sah, eine Stunde danach, dass man die Untat an diesem Ort hätte verhindern können,wo der LKW, der ja eher ein Riesentrucker war, was die Nachrichten auch nicht sagten,reinrasen konnte ohne Probleme…Zu viel der Trauerreden und Sprüche wie “wir lassen und die offene Gesellschaft und unsewrn Lebensstil nicht nehmen” von allen in den meisten Medien. Wo bleibt die nüchterne Sicherheitmaßnahme und Selbstkritik?

Auf allen Pressekonferenzen und in Politiker-Statements und in vielen Radiosendungen auch des Deutschlandfunks wird jetzt geschwafelt, dass man eine freie Gesellschaft nicht sichern könne, dass wir nicht alles verbarrikadieren können, dass die islamistischen Terroristen, die meist nur Terroristen genannt werden, sich sonst andere weiche Ziele nähmen. Doch wieso wird nicht über den konkreten Fall genau gesprochen und mit Fach- und Ortskenntnis? Wollen die sogenannten Experten sich wieder nur im Radio hören und Platzhirsche im Kampf um den Platz in den Medien, die Dauererklärer bleiben? Ein FAZ-Terrorexperte wagte es, auf die schlechte Sicherung des Weihnachtsmarktes insgesamt und bezogen auf den Verkehr hinzuweisen. Ich kenne die Stelle gut, seit Jahren. Die Kreuzung ist immer gefährlich für Fussgänger und den Platz.
Wieso sind da keine Polder, wieso ist der Verkehr nicht umgelenkt oder verlangsamt worden? Freie Fahrt für freie CO 2-Verpester scheint wichtiger als der Schutz der Menschen auf dem Weihnachtsmarkt oder einfach Leichtsinn, Schludrigkeit?

Wieso gab es an dem Platz keine Videoaufnahmen,die zumindest die Täter leichter auffinden lassen würden?Wieso war kein Polizist an der Stelle und auch am Abend vorher kein einziger zu sehen? Ich war gestern abend eine Stunde nach dem Anschlag vor Ort und wunderte mich über einiges. Auch über die vielen Aufrufe zur Besonnenheit – wieso wird nicht praktischer und genauer die Sicherheitspolitik an dem Ort diskutiert und in der Turnhalle Tempelhof?

Meine bittere Bemerkung, da ich den Ort sehr gut kenne und liebe: wieso wird nicht selbstkritisch bezogen auf Behörden und Medien genauer darüber geredet, dass der Autoverkehr Kantstr./Hardenbergstr in keiner Weise für den Weihnachtsmarkt eingeschränkt wurde, dass nicht einmal Nizza-Sperren da, waren, wo der wahnsinnige Pakistani mit dem Riesentrucker reinrasen konnte,wohl auch kein Polizist den Trucker hat kommen sehen?

Dazu kommen dann noch andere Fragen, wieso der als kleinkrimineller,eventuell ein Flüchtling durch die BRD reisen und einen Riesentrucker entführen konnte.

Einen Weihnachtsmarkt im historischen Zentrum der Stadt mit der bedeutsamen Gedächtniskirche so wenig gegen Autoangriffe a la Nizza zu schützen, ist unverantwortlich.

Da wäre weniger Trauertwitter als bessere Sicherheitsplanung und jetzt Selbstkritik vieler angebracht. Auch die Medien hätte die Sicherheit der Weihnachtsmärkte interessieren können,

Denn schliesslich ist das eine Strategie der Islamisten seit Strassburg und erst neulich in Ludwigshafen, Weihnachtsmärkte anzugreifen.  Sie sind ein wesentliches gesellschaftliches, kulturelles, identitätsstiftendes Ereignis  und religiöses Brauchtum, stiften für viele Gemeinsamkeit und Frohsinn. Ich erwarte in der Sicherheits- und Freiheits- und Integrationsdebatte mehr Genauigkeit und Sachwissen, was nicht nur aus beruhigenden Statistiken besteht, siehe auch die Silversternacht in Köln oder die Gewalttat in Freiburg. Wir brauchen weniger Sensationsgelüste und Trauerreden,die nur eigenes Versagen verschleiern und selbstkritisches Nachdenken, was vielerlei Verantwortliche angeht.

Als ich  gestern abend kurz danach an der Kirche war, fand ich die Mediendebatte hinterher im Fernsehen merkwürdig – das sind verschiedene Welten,viele Redner kannten den Ort überhaupt nicht. Am Ort betätigten zwar viele ihre Handys, aber es war keine Sensationslust zu spüren, aber auch keine grosse Betroffenheit, was mich irritierte, Nur einige Meter waren abgesperrt und einige Tausend Leute schweigend. Doch drum herum ging das Berliner Leben weiter, als wäre nix. Viele konsumierten den Schrecken nur als Handy News und machten weiter. Das kann man cool nennen und bewundern, doch vielleicht sollten die Berliner sich ein wenig mehr für ihre Sicherheit interessieren, wo viel zu viele Salafisten sich in dieser Stadt rumtreiben können,n eben rechts und linksextremen Gewaltbereiten, Antisemiten. Polizei und Rettungswagen haben ihre professionell gearbeitet, so viele Krankenwagen habe ich so schnell hintereinander noch nie in meinem Leben gesehen und das da, wo ich Demonstrationen, Feste, Filme, viele Begegnungen erlebt habe. Es scheint so, dass vielen brutale Brüche im Leben und in der Geschichte erst später klar werden . Viele setzten Presseerklärungen ab mit Allgemeinheiten,die Trauer bezeugen und beruhigen sollten, aber keinerlei Sach und Ortskenntnis bewiesen. Erst mal schienen alle ihre Presseerklärungen absetzen zu wollen, damit sie mit im Medienspiel sind und sich alle betroffen geben können.

Doch ich stelle die einfache Frage, wieso hat man das Stück der Kantstr. nicht gesperrt und spätestens nach Nizza da ‘ne Menge Betonbolder so wie gegen Panzer aufgestellt? So einfach dürfen wir es uns angesichts der Toten und Verletzten nicht machen, rumzuplappern über die offene Gesellschaft und dass das angeblich immer und angeblich überall passieren könne.Weder diese Beruhigungs und Verschleierungsfloskeln noch allgemeiner Verdacht gegen Flüchtlinge oder Hetze gegen sie sind angesagt. Sondern genaues Hinschauen, wer in unser Land kommt, wer wen über das internet Richtung Gewalt und Terror steuert und wie wir Sicherheit und Integration, Einwanderungs und Flüchtlingspolitik besser hinbekommen als das letzte Jahr.Das geht nur durch Genauigkeit, nicht durch Schwafeln!!

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2 thoughts on “Statt Trauer und Freiheitsreden, die Sicherheitslage genau verbessern!

  1. avatar

    “Dazu kommen dann noch andere Fragen, wieso der als kleinkrimineller,eventuell ein Flüchtling durch die BRD reisen und einen Riesentrucker entführen.”
    Antwort: Vielleicht weil er untergetaucht ist? Terroristen melden sich beim Umzug ja üblicherweise nicht beim nächsten Einwohnermeldeamt. Die RAF hat schon vor Jahrzehnten gezeigt, wie man so etwas macht, ohne entdeckt zu werden. Und: Trucks wurden auch schon öfters entführt.

  2. avatar

    Der Täter ist noch in Freiheit und am Leben. Vielleicht auch die Täter, vielleicht sinds auch Berliner, die jetzt wieder daheim in der warmen Stube sitzen und Tee schlürfen und feixen. Berliner Politiker sind ja zumeist islamfreundlich und deutschenfeindlich, also da wird man nix Konstruktives erwarten können.

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