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Rainer Bieling und Alexander Gauland

Rainer Bielings heftige, beleidigte und völlig argumentationsfreie Kritik an meiner Auseinandersetzung mit seiner – sagen wir: eigenwilligen – Interpretation der nationalsozialistischen Judenverfolgung hat mich neugierig gemacht. Nun ist mir klar geworden, warum der ehemalige “Zitty”-Redakteur mit dem Nationalsozialismus nicht klarkommt.

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Islam und Gewalt

Am 17. Juni 2017 fand in Köln ein Friedensmarsch statt, zu dem die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor aufgerufen hatte. Sie wollte damit ein Zeichen dafĂĽr  setzen, dass die Muslime in Deutschland sich in keiner Weise mit den wirren Ideen der islamistischen Attentäter identifizieren:  “Wir Muslime mĂĽssen uns von den Tätern stärker abgrenzen und ihre gesellschaftliche Ă„chtung herbeifĂĽhren.”  Die Zahl der  Teilnehmer blieb weit  hinter den Erwartungen der Initiatoren zurĂĽck.  Nur maximal 2500 Menschen, darunter auch viele Nicht-Muslime, liefen durch die StraĂźen Kölns. Der tĂĽrkische Islamverband DITIP und der Islamrat hatten sich geweigert, ihre Mitglieder zu der Demonstration aufzurufen. Wenn man bedenkt, dass nur ein Bruchteil der in unserem Land lebenden Muslime ĂĽberhaupt  Mitglied in einem der Verbände ist, kann man schlussfolgern, dass den meisten Muslimen das von Lamya Kaddor vertretene Anliegen  reichlich  gleichgĂĽltig ist.  Weiterlesen

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Die WĂĽrde der Frau

 Vor einigen Jahren hatte ich im Rahmen eines Lehreraustausches eine Kollegin aus Bogotá zu Gast. Vormittags besuchte sie meine Schule, nachmittags arbeitete sie als Ăśbersetzerin im Iberoamerikanischen Kulturinstitut Berlins. Wenn sie Freunde aus der kolumbianischen Community besuchte, kam sie oft spät in der Nacht nach Hause. Sie fuhr mit dem BVG-Bus die letzte Strecke von Tegel nach Tegelort, den Stadtteil am nordwestlichen Stadtrand Berlins. Nie ist ihr dabei etwas Schlimmes widerfahren. Als sie sich nach drei Monaten auf dem Flughafen von mir verabschiedete, sagte sie: “Adoro el bus 222, dale mis saludos!” (Ich liebe den Bus 222, grĂĽĂź ihn von mir). Ich war verblĂĽfft ĂĽber diese merkwĂĽrdige Liebeserklärung. Sie nannte mir auch den Grund. In ihrer Heimatstadt werden Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig von jungen Männern sexuell belästigt, bedroht und genötigt. Deshalb gibt es in vielen Metropolen des Kontinents inzwischen rosa gefärbte Busse, die nur Frauen befördern. Die Fahrt mit dem Bus 222 durch das nächtliche Berlin empfand sie als wahre Wohltat, weil sie nie anzĂĽglich angemacht oder gar belästigt worden war. Weiterlesen

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