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Was Merkel in Afrika nicht sagte und forderte

Als Getriebene ihrer Fl√ľchtlingspolitik und der allgemeinen Fl√ľchtlingskrise sei Merkel jetzt drei¬† Tage in den afrikanischen L√§ndern gewesen, schreiben einige Medien.Sie war auch¬† in Niger, dem √§rmsten Land der Welt , das¬† zu einem Drehpunkt der Schlepperindustrie s√ľdlich der Sahara geworden ist , wo Hunderttausende seit Monaten auf ihre Weiterfahrt warten Richtung Deutschland. Ja, es ist Deutschland, auch wenn sie erst in Italien oder Spanien ankommen. Es ist falsch wenn immer wieder in Reden zum Thema gesagt wird, die Fl√ľchtlinge wollten nach Europa. Nur wenige wollen nach Osteuropa oder in Griechenland bleiben. Nur wenige k√∂nnen nach England, was anscheinend im Unterschied zu all den TV und Expertenreden der letzten Monate, die das Mantra wiederholten, man k√∂nne in Zeiten der Globalisierung keine Grenzen mehr abschotten bzw sichern, das doch ganz gut k√∂nnen. Die Reise Merkels sei eine zur Bek√§mpfung der Fluchtursachen gewesen, hei√üt es. Doch warum wurde dann das Thema Bev√∂lkerungspolitik, M√§dchen und Frauenrechte nicht angesprochen? Weiterlesen

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Die Gr√ľnen und die Frauen

Nach den Ereignissen in der Silvesternacht 2015 in K√∂ln verschlug es den Gr√ľnen f√ľr Tage die Sprache. Als sich dann schlie√ülich einzelne Sprecher(innen) zu Wort meldeten, waren die Stellungnahmen seltsam gewunden: Verurteilung der T√§ter ja, aber immer versehen mit der Warnung, die Fl√ľchtlinge ja nicht pauschal zu verurteilen. Besonders peinlich waren Hinweise – etwa von Claudia Roth – , wenn Deutsche massenhaft zum Feiern zusammen k√§men, wie z.B. beim Karneval oder beim M√ľnchener Oktoberfest, komme es auch zu √úbergriffen gegen√ľber Frauen. Den Frauen, die in K√∂ln Opfer massenhafter sexueller Bel√§stigung geworden waren, mussten solche Relativierungen der schlimmen Taten wie Hohn in den Ohren klingen.

Im Januar 2013 wurde durch einen Bericht im „Stern“ bekannt, dass der damals 67-j√§hrige FDP-Politiker Rainer Br√ľderle in einer Stuttgarter Hotelbar gegen√ľber einer 29-j√§hrigen Journalistin die n√∂tige Distanz habe vermissen lassen. Er soll nach der Musterung ihres Dekollet√©s zu ihr gesagt haben: Sie k√∂nnen ein Dirndl auch ausf√ľllen.“ Als dieses Zitat bekannt wurde, gab es nicht nur einen Shit-Storm in feministischen Kreisen. Nein, vor allem die Gr√ľnen gaben sich emp√∂rt und forderten vehement Br√ľderles R√ľcktritt vom Amt des Fraktionsvorsitzenden der FDP im Bundestag. Weiterlesen

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