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Wo Avigdor Lieberman Recht hat. Und wo nicht.

Der ehemalige israelische Außenminister Avigdor Lieberman ist bislang nicht als Geschichtsphilosoph hervorgetreten. Doch nun hat er sich in einem Gastbeitrag für die „Welt“ als Anhänger Oswald Spenglers geoutet. „Vor hundert Jahren schrieb der Kulturhistoriker Oswald Spengler vom ‚Untergang des Abendlandes’. Jetzt bewahrheitet sich seine Prophezeiung.“
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Der Klimawandel taugt nicht zum Glaubenskrieg

 

Manche Leser dieses Blogs waren etwas verstört, als sie den Beitrag von Sonja Margolina zum Klimawandel lasen. Es gab Kommentare und Zuschriften des Inhalts, dass man die Leugnung des von Menschen gemachten Klimawandels doch lieber Blogs wie „AchGut“ überlassen sollte, und dass sich der Liberalismus, dessen sich „Starke Meinungen“ rühmt, nicht auf die „Verbreitung von Lügen“ erstrecken dürfe.
Ich möchte hier betonen, dass ich Sonja Margolina für eine exzellente Autorin halte; und dass ich ihre Meinung über den Klimawandel nicht teile.

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Wenn das der Führer wüsste!

Ein Whistleblower hat es herausgefunden: Der amerikanische Geheimdienst hat europäische Diplomaten ausspioniert. Obwohl wir doch die treuesten Verbündeten sind. Na ja, so ganz alt ist diese transatlantische Allianz mit uns Deutschen und den Italienern noch nicht. Es könnte sein, dass wir im letzten Weltkrieg auf der anderen Seite waren.

Aber seit dem Tag, an dem John F. Kennedy bekannt hat, er sei ein Schöneberger, ist das ja vergeben und vergessen. Und wir haben dieser Kontraktion aus Martin Luther King und Michael Jackson namens Barack Hussein Obama doch an der Siegessäule zugejubelt. Und neulich ein Essen von Sternekoch Tim Raue spendiert, als er mit seiner Familie in Tegel zwischengelandet ist. Und jetzt lässt ihn sein Geheimdienst alt aussehen. Politik kann so gemein sein.

Vom Russen hätten wir das erwartet. Immer. Weiterlesen

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Die Vereinigten Staaten von Europa

Ein Idioten-Argument: Europa ist nicht Amerika! Allen deutschen Provinzseelen sind die USA (die sie nicht kennen) eine Nation aus einem Guss, ein ganzheitlicher Kontinent sui generis. Wer mal drüben war, weiß, dass die Vielfalt erschlagend ist. Und weite Regionen die Bundeshoheit nur widerwillig anerkennen, wenn überhaupt. Selbst der Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten ist noch spürbar.

Man spricht, glaubt der deutsche  Michel, dort allenthalben englisch, genauer amerikanisch. Und er wundert sich, dass der Taxifahrer in New York nur Spanisch kann. Weiterlesen

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Warum Palästina noch nicht Mitglied der Vereinten Nationen werden sollte

Dass Palästina nicht Vollmitglied der UN wird, ist klar. Die USA werden im Sicherheitsrat ihr Veto dagegen einlegen. Dass Palästina einen Beobachterstatus analog dem des Vatikans erhalten dürfte, ist ebenfalls klar.

Dazu genügt das Votum im Plenum. Und das Plenum der UN, das noch nie den Mut fand, auch nur einen arabischen oder afrikanischen Despoten oder Massenmörder zu verurteilen, wird gern einer Resolution zustimmen, die in ihren Augen Israel schadet. Weiterlesen

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Vermögen fürs Volk

Der Vorstoß lässt aufhorchen, denn er kommt nicht etwa von einem verträumten sozialistischen Spinner, sondern einem knallhart kalkulierenden Kapitalisten: Der US-Milliardär und Starinvestor Warren Buffett fordert höhere Steuern für die ganz Reichen. Seine Regierung müsse endlich Ernst machen mit den „gemeinsamen Opfern“, betont der 80-Jährige in einem Kommentar für die New York Times.

Den Regierenden in Washington schreibt er gar ins finanz- und haushaltspolitische Stammbuch, sie sollten sich trauen, die Wohlhabendsten im Sinne des Wohls aller zur Kasse zu bitten. Und zwar richtig. Weiterlesen

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Was passiert, wenn Amerikas Wille zur Macht erschlafft

In den Vereinigten Staaten haben die Republikaner mit dem Auswahlverfahren begonnen, das zur Nominierung ihres Präsidentschaftskandidaten führen soll. Alle Kandidaten der Rechten haben sich in ihrer ersten öffentlichen Debatte letzte Woche von der transformatorischen Außenpolitik George W. Bushs verabschiedet und einem mehr oder weniger radikalen Isolationismus das Wort geredet. Die Kriege im Irak, in Afghanistan und in Libyen sollen beendet werden.

Das entspricht übrigens dem Wunsch von geschätzten zwei Dritteln und mehr der amerikanischen Wählerschaft. Weiterlesen

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Stopping the Trans-Atlantic Drift

Von Constanze Stelzenmüller und Tomas Valasek:

You might call it the Obama paradox: Atlanticists on both sides of the ocean were certain that this president, inaugurated two years ago, would renew the trans-Atlantic alliance.

Yet two years later, the United States and Europe seem further apart than they have ever been in their policies as much as in public attitudes. For the United States, Europe appears to be less relevant than ever; in Europe, anti-Americanism seems to be drifting into simple indifference. Weiterlesen

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Obama: Yes, he can!

So schnell fallen Helden. Gerade mal zwei Jahre sind vergangen, seit Barack Obama in den Olymp der Heilserwartungen entrückt wurde. Amerika freute sich damals auf den Gegenentwurf zum dumpfbackig und verschroben wirkenden George W. Bush. Mehr noch. Land und Leute sehnten etwas Neues herbei. Endlich ein Intellektueller mit rhetorischen Fähigkeiten und gewinnendem Auftreten. Ein charmanter Liberaler, der sich einst als Anwalt für sozial Schwächere einsetzte. Yes, he can.

Dass viele US-Bürger so dachten – verständlich. Aber dass gerade Europa, vor allem Deutschland, der Obamania verfiel, hatte schon etwas merkwürdig Entrücktes. Es schien, als sei ein Polit-Messias erschienen, mindestens. Der neue Mann im Weißen Haus würde im Handumdrehen die Welt zum Besseren bekehren. Glaube, Liebe, Hoffnung. Ein Held eben. Weiterlesen

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