Die Galerie Mond Fine Arts zeigt neue Arbeiten des Düsseldorfer Künstlers Dieter Nuhr, sozusagen die andere, weniger bekannte Seite des Kabarettisten. Denn was manche nicht wissen: Nuhr studierte von 1981 bis 1985 Kunst und Geschichte an der Universität Essen, der ehemaligen Folkwangschule, und beschäftigte sich dort intensiv mit der Malerei, unter anderem bei László Lakner. Seit 1995 arbeitet er fotografisch. Aus seiner künstlerischen Ausbildung und den Erfahrungen des Reisens entwickelte sich nach und nach eine eigenständige Bildsprache, die digitale und analoge Verfahren miteinander verbindet.



In ihrem Buch „Anti-Fascist Economics: In Defense of Affordability, Dignity, and Democracy“ favorisiert die US-Ökonomin Isabelle Weber einen Staat, der die Wirtschaft mit Preiskontrollen und anderen Mitteln steuert – als Antwort auf die globale Misere der liberalen Wirtschaftsordnung. Vor wenigen Wochen, folgert die FAZ, war ein solches wirtschaftspolitisches Programm noch linke Träumerei. Inzwischen ist es jedoch nicht mehr so utopisch.



