Bettina Heinen-Ayech: Das Licht Algeriens
Eine deutsche Malerin zwischen zwei Kontinenten – das Kunstmuseum Schwaan zeigt eine außergewöhnliche Position der Moderne
Als Bettina Heinen-Ayech 1963 nach Algerien übersiedelte, begann für sie nicht nur ein neues Kapitel ihres Lebens. Es war auch der Beginn einer außergewöhnlichen künstlerischen Entwicklung. In Guelma, einer Stadt im Nordosten des Landes, fand die 1937 in Solingen geborene Malerin eine Landschaft, deren Licht und Farben ihre Malerei für immer verändern sollten. Über Jahrzehnte hinweg setzte sie sich mit dieser Umgebung auseinander und entwickelte eine unverwechselbare Bildsprache zwischen europäischer Maltradition und nordafrikanischer Farbigkeit. Das Kunstmuseum Schwaan widmet der 2020 verstorbenen Künstlerin vom 16. Januar bis zum 4. April 2027 die Ausstellung „Bettina Heinen-Ayech. Künstlerin zwischen zwei Kontinenten“.








