
Während in Hamburg Linksextremisten ein sog. propalästinensisches Protestcamp errichten, soll in der Hansestadt 87 Jahre nach ihrer Zerstörung endlich die Bornplatzsynagoge wieder erstehen. Ein bedeutender Ort jüdischen Lebens weit über die Stadt hinaus.
Sie fehlt seit bald einem Jahrhundert. Wo bis zur Reichsprogromnacht 1938 und noch eine Zeit danach das größte und wichtigste religiös-kulturelle jüdische Zentrum Norddeutschlands stand, gähnt seitdem ein Loch. Aber kaum jemand nimmt wie in anderen Städten die Leerstelle wahr, weil die letzten Überlebenden und Zurückgekehrten, die das Leben in und um die Synagoge noch gekannt hatten, längst verstorben sind. Weiterlesen






