
Der Autor, Sohn eines schwarzen US-Besatzungssoldaten und einer deutschen Mutter, erinnert sich an frühkindliche Erfahrungen mit den Überresten des Nationalsozialismus nach dem Krieg. Und an ein Gedicht von Heinrich Heine. – Teil 2 seiner Lebenserinnerungen. Den 1. Teil finden Sie hier.
Am nächsten Morgen begannen wir unser erstes Gespräch mit einem ausgiebigem Frühstück. Meta, seine Ehefrau, rief fragend aus ihrem Reich „Was wollt ihr trinken?“, „Tee“, rief ich und sagte nach einer kurzen Pause: „William, ich hab deine erste Autobiographie, die du ‚Stolpersteine‘ nanntest, gestern abend noch gelesen habe. Ich fand sie nach längerem Suchen unter Academia.edu, William Stoelting, Stolpersteine. Was bewog dich zu dem Titel, der ja eigentlich für das Schicksal der jüdischen Opfer der Nazis und der Sinti und Roma gedacht ist?“ Weiterlesen







