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Getrennt – vereint / vereint – getrennt

Die Loreley am Rhein, von Heinrich Heine besungen. Foto: Wikimedia

Von Heinrich Heine, der die deutsche Seele bis auf den Grund verstanden und auch durchschaut hatte, gibt es das 1844 geschriebene und gern zitierte Gedicht: “Denk ich an Deutschland in der Nacht / dann bin ich um den Schlaf gebracht / ich kann die Augen nicht mehr schließen / und meine heißen Tränen fließen…“

Das kommt mir zunehmend öfter in den Sinn, wenn ich das an allen politischen Fronten ideologieverblendete, planlose und bürgerfeindliche Gewurschtel dieses Parteienklüngels jetzt zur Kenntnis nehmen und ertragen muss. Dieses weltfremde und von daher sinnlose Gemache und Gerede weckt viele Erinnerungen…

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Werte ohne Maßstab: Was ein Piratenparteitag über die Krise der Parteiendemokratie verrät

Erstellt mit Grok

Viele in Deutschland starren panisch auf die Balken der AfD wie das Kaninchen vor der Schlange. Daher eine provokante These vorweg: Ein Grund, warum vieles im Land nicht läuft, liegt daran, dass wir Ostdeutschland mit seinen Problemen, Realitäten und Maximen inzwischen unreflektiert als Norm für Gesamtdeutschland behandeln.

Statt uns nur auf diese Realitäten zu fixieren, sollten wir uns stärker den Orten zuwenden, an denen Menschen in ihrer Masse und Anzahl tatsächlich in der Lage sind, ein Bollwerk für Demokratie und Freiheit zu bilden. Hierbei drohen demokratische Parteien in Beliebigkeit zu versinken, weil sie vergessen, wofür sie eigentlich selbst kämpfen.

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Wildgänse kakeln durch die Nacht

Bild KI-generiert

 Die Zeile „Wildgänse rauschen durch die Nacht“ hat mich immer geärgert. Das ganze Lied, natürlich: Die Musik von Robert Götz ist larmoyant-aggressiv – die langgestreckten Töne auf „Moooorden“, „Haaader“, „Aaaaamen“ etwa – wie bei diesem völkischen Ex-Wandervogel, späterem Nazi und Bundesverdienstkreuzträger üblich, der Text vom schwulen Walter Flex, der besser Flexpressionist geheißen hätte, voll der damals modischen Adjektive und Verben, zucken und gellen, wallen und wogen, schrill, fahlhell, ansonsten aber bescheuert, weil er die Truppen des kaiserlichen Deutschland, mit denen er damals – 1915 – in Frankreich kämpfte, mit den Wildgänsen vergleicht, die niemanden überfallen, nirgendwo morden, einfach auf der Flucht vor der Wärme nach Norden ziehen, und im Winter vor der Kälte wieder nach Süden.

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Von der Russlandaffinität des „Ossis“

 

Plakat des „Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe – RGW“, dem Versuch des Sowjet-Imperiums, Handel auf der Grundlage von Planwirtschaft zu gestalten (Quelle: Haus der Geschichte)

Moskaus Macht über seinen Außenposten DDR bis 1989 war keineswegs nur über seine militärische Macht zu erklären. Klar – die Eliten der DDR in Politik, Militär und Verwaltung waren zugleich Eliten des Moskauer Imperiums. Sie hatten Russisch zu können, um mitzureden. Russisch war die Kommandosprache der Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee, der Aufklärung und der Flotte. Ab dem Dienstgrad eines Hauptmanns der Nationalen Volksarmee war ein Studium (auf Russisch) an der sowjetischen Militärakademie angesagt, wenn es in der Karriere weiter gehen sollte. Und intelligente und ehrgeizige Menschen wollen, dass es „weiter geht“.

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Das Emde von Rot-Grün-Rot in Berlin?

Die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus hat entgegen der Zusage der Parteiführung die Israelfeindin und Terroristenfreundin Vanessa Emde aufgenommen – eine gezielte Provokation. Falls Grüne und SPD ihre roten Linien gegen Antizionimus und Antisemitismus ernst meinen, müssten sie die Koalitionsgespräche nicht nur pausieren, sondern sofort abbrechen.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) feierte am Dienstag im Roten Rathaus, in das die Oberlinke Elif Eralp mit ihrer in erheblichen Teilen antisemitischen Partei demnächst einziehen möchte, ihr 60jähriges Bestehen und 60 Jahre Beziehungen zum jüdischen Staat. Der noch Regierende CDU-Bürgermeister Kai Wegner sagte den Teilnehmern, zu denen ich gehörte, Freunde Israels seien dort immer willkommen. Wenn man verfolgte, was gleichzeitig in der Berliner Linken passierte, kann man das kaum glauben.

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»… the meaning of pain« – Slayer’s »Reign in Blood« zum 40ten – eine Hommage

Einer meiner besten Freunde  – moin, Adi – präsentierte mir, lass es 1991 gewesen sein, eine Alternative zu Sepultura, die einstmals meine No. 1 waren. Kam lange nix dran.

Pustekuchen.

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Peter Thiel und die Demokratie

Bild: KI-generiert nach Prompts von A.P.

Kaum ein Satz des Investors Peter Thiel hat in linken Kreisen so viel Zorn erregt wie dieser: „Ich glaube nicht mehr, dass Freiheit und Demokratie miteinander kompatibel sind.“ Der Satz stammt aus einem Aufsatz, den Thiel 2009 im Debattenjournal „Cato Unbound“ veröffentlichte.

Nun muss man gleich hinzufügen, dass Thiel mit „Freiheit“ vor allem unternehmerische Freiheit meinte und meint. In besagtem Aufsatz beklagt er darum, dass die Wirtschaftskrise von 1920/21 die letzte gewesen sei, die nicht zu massiver Regierungsintervention führte. Die “Goldenen Zwanziger Jahre” seien das Ergebnis jener “kreativen Zerstörung“ im Sinne Joseph Schumpeters, die durch Regierungseingriffe zur Milderung der Krise eben nicht stattfinde, wodurch die Krise des Systems chronisch werde. Heute von „kapitalistischer Demokratie“ zu reden, sei darum „ein Oxymoron“.

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„Wer ´ne Mauer bauen kann, kann auch Handys verbieten!“ – Ein Plädoyer

Selbstgemalt – Öl, auf Leinwand, Selbstdruck

Mensch, was wir nicht alles können. Denken. Schreiben. Lesen. Malen. Musik. Kochen. Bauen. Lieben. Töten. Maschinen bauen. Mauern bauen. Leben retten. Kinder kriegen. Kriege führen. Ein wundersam-entzückendes Lebewesen Schmetterling nennen.

Wie geisteskrank muss eigentlich eine Gesellschaft gewesen sein bzw. deren Elite, eine Mauer um die Gesellschaft zu errichten, auf dass sich niemand aus der Freiluftirrenanstalt verpieseln kann – sonst Oberkörper- oder Kopfschuss. Je nach Trainingsstand des Mauerschützen.

Wir können also einiges. Alles im Sinne des Schönen, Guten und Wahren. Waren und sind wir nicht auch Exportweltmeister? Ja, die der Irrtümer, denn »Deutschland ist, als Heimat von Karl Marx, die grösste Exportnation für Irrtümer, die die Welt bewegten« (Sloterdijk).

Ein weiterer Irrtum ist, zu glauben, dass Kinder in »Selbstwirksamkeit« (ich ertrage dieses elende Pädagogengewäsch noch kaum) es lernten, sorgsam jene sogenannte Neue Welt des Digitalen zu entdecken.

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Deutschland zuerst? Die AfD hilft mit ihrer Ukraine-Politik Putin

Bild von IGORN auf Pixabay

Ihren Widerstand gegen die Unterstützung der Ukraine begründet die AfD mit deutschen Interessen. Ihre Forderungen würden jedoch zentrale Ziele des Kremls fördern: die Ukraine militärisch schwächen und Russland wirtschaftlich entlasten. Dokumentierte Kontakte und russische Einflussversuche geben diesem Kurs eine zusätzliche politische Bedeutung.

Kurz nach der konstituierenden Sitzung des Landtags von Sachsen-Anhalt setzen AfD und BSW ein außenpolitisches Signal. In einem gemeinsamen Antrag fordern sie, die deutschen Waffenlieferungen und Finanzhilfen für die Ukraine einzustellen und die Wirtschaftssanktionen gegen Russland sofort aufzuheben.

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Das Produktions-Paradox der KI

Bild von Tung Nguyen auf Pixabay

Trotz des rasanten Einsatzes von Künstlicher Intelligenz vielen Unternehmen und obwohl deren Hersteller immense Zeitersparnisse versprechen, steigt die Arbeitsproduktivität kaum. Woran liegt das?

Seit Mitte der 1970er Jahre haben Unternehmen weltweit massiv in EDV und später in digitale Technologien investiert. Wirtschaftswissenschaftler in den USA wunderten sich jedoch über den offensichtlichen Mangel an messbaren Produktivitätszuwächsen im Industrie- und Dienstleistungssektor der OECD-Länder. Was sich nun offenbar wiederholt.

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Digitalität und Mündigkeit: Wenn selektive Empörung das Sagbare unsagbar macht

Bild von DeltaWorks auf Pixabay

Wenn man heute über digitale Freiheit spricht, geht es längst nicht mehr nur um Technik. Vor einigen Jahren hätte man dabei wahrscheinlich zuerst an Datenschutz, Verschlüsselung oder Überwachung gedacht, vielleicht auch an die großen Plattformen und die Macht der Konzerne. Heute geht es um etwas Grundsätzlicheres: Wie freie Gesellschaften unter Bedingungen permanenter Unsicherheit überhaupt noch offen bleiben können. Von Schoresch Davoodi und Babak Tubis, alternative Boardmembers bei Pirate Parties International.

Wir erleben eine historische, einmalige Kombination unterschiedlichster Krisen. Künstliche Intelligenz verändert die Struktur von Öffentlichkeit, Informationskriege destabilisieren Vertrauen und hybride Konflikte greifen Demokratien längst unterhalb der klassischen Kriegsschwelle an.  Gleichzeitig verändern geopolitische Spannungen unsere Energie-, Sicherheits- und Kommunikationsräume, während die digitale Beschleunigung all diese Entwicklungen zusätzlich verdichtet.

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