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Die SPD und Russland: Unterwegs zu neuen Ufern

Seit einigen Monaten grummelt es in der SPD in Sachen Russland. Immer wieder sondiert ein fĂŒhrender Genosse das Terrain, indem er anregt, die Sanktionen gegen Russland auch ohne die volle ErfĂŒllung des Minsker Abkommens aufzuheben. Einen völlig neuen, ungewohnt aggressiven Ton schlug ausgerechnet unser oberster Diplomat an: Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Er verstieg sich zu der Aussage, das NATO-Manöver an der Ostgrenze Polens sei „SĂ€belrasseln“ und „Kriegsgeheul“ und störe den VerstĂ€ndigungsprozess mit Russland. Steinmeier lĂ€sst bei dieser ungeheuerlichen Wortwahl völlig außer Acht, dass es Russland war, das durch seine Aggression gegen die Ukraine erst das SicherheitsbedĂŒrfnis der baltischen Staaten und Polens geweckt hat. Was treibt den deutschen Außenminister an, dem auch Ambitionen auf das Amt des BundesprĂ€sidenten nachgesagt werden, Ursache und Wirkung in so eklatanter Weise zu vertauschen? Weiterlesen

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Putin wird gewinnen

Am 9. Mai  2016  haben die sog. Separatisten in Donezk den zweiten Jahrestag des Bestehens ihrer “Volksrepublik” gefeiert – mit einem Umzug von ca. 10.000 Menschen, die die Fahnen von “Neurussland” mitgefĂŒhrt haben. Das Datum fiel zusammen mit dem 71. Jahrestag des  Sieges der Roten Armee ĂŒber den Faschismus, was dem JubilĂ€um noch die Weihe historischer GrĂ¶ĂŸe verlieh. Einige Tage spĂ€ter fand in Berlin das “Normandie-Treffen” statt, das Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine, zu dem Außenminister Steinmeier eingeladen hatte. Wie zu erwarten war, gab es bei den Verhandlungen keinerlei Fortschritte. Steinmeier verkaufte deshalb die erneute Versicherung der beiden Streitpartner Russland und Ukraine, kĂŒnftig die Waffenruhe besser einhalten zu wollen, als Erfolg. Außer Spesen nichts gewesen. Weiterlesen

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