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Von den Lustknaben

Sp√§tr√∂mische Dekadenz: die Badeh√§user und Bordelle boten den B√ľrgern Roms junge Sklaven, zumeist griechische Knaben, die Gedichte rezitieren und zu k√∂rperlichen Diensten bereitstehen konnten. Vergangene Zeiten?

Allenthalben finden wir in den Nachrichten Zustände wie im alten Rom. Kindesmissbrauch ist ein Thema geworden, das die Menschen nicht loslässt, weil es die Medien nicht loslassen. Die Spirale der Empörungskommunikation wird mit Eifer gedreht, täglich neue Ungeheuerlichkeiten. Weiterlesen

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Von Bagatellen und Tricks

Jetzt verteidigt auch noch eine Juristin, was alle im vergangenen Jahr emp√∂rt hat: Dass ein Arbeitnehmer auch nach langj√§hriger T√§tigkeit wegen eines geringf√ľgigen Diebstahls entlassen werden kann. Sie verweist darauf, dass diese Bagatelle eben keine ist, sondern ein ernsthafter Vertrauensbruch.

Die Emp√∂rung √ľber die ‚Äěunmenschliche Juristin‚Äú ist allenthalben zu h√∂ren und zu lesen. Und ja, es ist schwer ertr√§glich, dass bis heute kein einziger der Finanzjongleure, deren Aktionen eine heftige Wirtschaftskrise hervorgerufen haben (die noch dazu mit unseren Steuergeldern einzuhegen versucht wurde), sich wenigstens vor Gericht verantworten musste, w√§hrend in Arbeitsgerichtsprozessen die K√ľndigung bei eher l√§sslichen Delikten f√ľr rechtens erkl√§rt wird. Weiterlesen

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Wo wird der Austausch der Generationen als öffentlicher Diskurs stattfinden?

Welche √Ėffentlichkeit braucht eine Gesellschaft, um zu funktionieren? Eine kostenlose oder eine bezahlte?

Auch wenn sich alle dar√ľber streiten: Das ist zwar eine wichtige, aber leider nicht die entscheidende Frage. Die entscheidende Frage ist, ob eine Gesellschaft noch einen allgemein wahrgenommenen Platz zum Diskurs √ľber ihre Werte, ihre Ziele, ihre Vorbilder, ihre Kultur, ihre Interessen und ihre Politik braucht. Die klassischen Printprodukte und das Fernsehen stellen diesen Platz zwar noch f√ľr Generation √ú40 zur Verf√ľgung, aber kaum noch f√ľr die unter Drei√üigj√§hrigen. Weiterlesen

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Betrug bei der zweitschönsten Nebensache der Welt Рwie Fußball Auftsteigerträume verrät

Schande! Das ist sie wieder, die häßliche Fratze der Gier, der Selbstbereicherung, des Betrugs auf Kosten anderer. Wie die unersättlichen Banker ihre naiven treuen Kunden ausgenutzt haben, sind jetzt Millionen Fans von korrupten Spielern, Schiedsrichtern und organisierten Kriminellen weltweit um die zweitschönste Nebensache der Welt betrogen worden. Fußball.

Kinder und Jugendliche in der ganzen Welt haben einen Aufsteigertraum. Fu√üballer zu werden. Vorbild zu sein. Oft ist es f√ľr viele die gro√üe Chance, von unten nach oben zu kommen. Aber am meisten beeindruckt sie das K√∂nnen und das Wollen der Sportler. Fairness und Leistung.

Verarscht, kann man da nur schreiben. Weiterlesen

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