avatar

Unternehmen Re-Education – Politik und BĂŒrger mĂŒssen sich neu erfinden

Der BĂŒrgerprĂ€sident hat das Staatsschiff verlassen. ZurĂŒck bleiben ratlose BĂŒrger und Politiker. Die Spirale der Verdrossenheit dreht sich weiter. Das Vertrauen der BĂŒrger in die ProblemlösungsfĂ€higkeit der Politiker sinkt ebenso wie das Zutrauen der Politiker in die BĂŒrger.

Das BeziehungsverhĂ€ltnis zwischen Volk und Vertretern ist gestört. Zu lange hat hierzulande Politik nach einem Muster funktioniert, das sich in drei SĂ€tzen bĂŒndeln lĂ€sst: „Wir, die Politiker, versprechen Euch dies und jenes. WĂ€hlt uns. Danach liefern wir.“ Eine solche Politik braucht im Grunde keine BĂŒrger. Ihr reichen Stimmen und Steuern. Weiterlesen

avatar

Von den Lustknaben

SpĂ€trömische Dekadenz: die BadehĂ€user und Bordelle boten den BĂŒrgern Roms junge Sklaven, zumeist griechische Knaben, die Gedichte rezitieren und zu körperlichen Diensten bereitstehen konnten. Vergangene Zeiten?

Allenthalben finden wir in den Nachrichten ZustÀnde wie im alten Rom. Kindesmissbrauch ist ein Thema geworden, das die Menschen nicht loslÀsst, weil es die Medien nicht loslassen. Die Spirale der Empörungskommunikation wird mit Eifer gedreht, tÀglich neue Ungeheuerlichkeiten. Weiterlesen

avatar

Rekommunalisierung: ein kommunistischer BlĂŒtentraum

Je enttĂ€uschter man vom globalen Kapitalismus sein darf, desto klarer scheint: In der DDR war nicht alles schlecht. Die alte Faszination kommunistischer Ideen blĂŒht wieder auf. Die Hoffnung: Volkseigene Betriebe bescheren dem BĂŒrger das GlĂŒck, das ihm Großkapital und Börse verwehren.

Der Traum hat eine wirklich lange Tradition. Mein Großvater selig, Bergmann und Kommunist, befand schon in der Weimarer Zeit: „Die Gruben in Volkes Hand!“ Weiterlesen

avatar

Steuersenkungen sind kein Allheilmittel, schon gar nicht fĂŒr mehr Freiheit vom Staat

Der Staat ist nicht die Kirche, die Bundeskanzlerin nicht Gott. Auch wenn wir uns in den letzten Jahrzehnten angewöhnt haben, zur Lösung all unserer Probleme eben diesen Staat anzurufen, muss festgestellt werden: Es funktioniert nicht. Genausowenig wie Gott und die Religionen es geschafft haben, die alltÀglichen Sorgen und Probleme des Menschen mit lebensbefÀhigenden Konzepten zu beanworten, so wenig kann der Staat und die Politik dies leisten.

Das Konzept der Freiheit ist gleichzeitig das Konzept der Selbstverantwortlichkeit. Die Gemeinschaft anzurufen, um Hilfe zu bitten, ist die letzte, die allerletzte, aber eben nicht die erste Option. Weiterlesen

avatar

Wenn die Welt untergeht, wer soll sie retten: Der Staat? Der Markt?

Nichts ist schöner als ein ordentlicher Weltuntergang im Kino, und niemand inszeniert das besser als Hollywood. Unter den Meistern des Todes ist, wie es sich gehört, ein Deutscher der Großmeister: Roland Emmerich. Der Regisseur von  „Das Arche-Noah-Prinzip“, „Independence Day“ und  „The Day After Tomorrow” ließ die Erde von Amerikanern, Außerirdischen und von der Klimakatastrophe verwĂŒsten.

In seinem neuesten Opus, „2012“, ist die Sonne schuld: mutierte Neutrinos vom Zentralgestirn heizen den Kern unseres Planeten so weit auf, dass die Erdkruste zu schmelzen beginnt und die Kontinente hin und her rutschen. Das Ergebnis sind gewaltige Erdbeben und schließlich eine neue Sintflut, die alles Leben auf Land vernichtet. Weiterlesen

Scroll To Top