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Merah und Breivik: Woher kommt das Böse?

Klaus Kocks hat hier eine wichtige Diskussion begonnen, als er danach fragte, wie man die Tat und die Person des Mörders Mohamed Merah beurteilen soll. Ich bin in einigen entscheidenden Punkten nicht seiner Meinung, obwohl ich ihm in vielem auch zustimme. Deshalb möchte ich hier einigen Fragen nachgehen, die Klaus Kocks hier aufgeworfen hat:

 

https://starke-meinungen.de/blog/2012/03/25/ach-der-mensch-kann-so-grundlich-vergessen-dass-mensch-er-doch-ist/#more-3223

 

 

Vorweg m√∂chte ich daran erinnern, dass wir hier auf ‚ÄěStarke Meinungen‚Äú auch √ľber den M√∂rder Anders Breivik diskutiert haben. Und die Diskussion fand nicht nur hier statt. Stark vereinfacht k√∂nnte man nun sagen: Dieselben Leute, die bei Anders Breivik entschieden die ideologische Natur seiner Taten bestritten und ihn als geistesgest√∂rten Einzelg√§nger hingestellt haben, sehen in Mohamed Merah einen voll verantwortlichen Agenten des radikalen Islam. Weiterlesen

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Der Tyrannenmord ist ethisch erlaubt

Die Frage ist so alt wie aktuell: Ist die gezielte T√∂tung eines Tyrannen bzw. Terroristen gerechtfertigt? Der j√ľngste Fall: die T√∂tung des Al Kaida-Kopfes bin Laden.

Der erste Tyrannenmord geschah knapp 500 Jahre vor Christi Geburt und galt als Geburtsstunde der Demokratie in Athen. Auch unter den Widerständlern gegen den Nationalsozialismus ist das Attentat auf Hitler lange diskutiert worden. Erst die Militärs Henning von Treschkow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg konnten sich zu einer konsequenten Bejahung durchringen. Weiterlesen

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Die Blindheit des Wutb√ľrgers

Sie schimpfen. Sie w√ľten. Sie fordern. Weil sie entt√§uscht sind. Weil sie glauben, Missst√§nde aufgedeckt zu haben. Weil sie sich auf der richtigen Seite w√§hnen. Sie wollen, dass sich etwas √§ndert. Sie wollen die Menschen aufr√ľtteln.

Dazu bedienen sie sich der Kraft des Wortes. Ihre Mission findet Platz zwischen zwei Buchdeckeln. Kampfansagen, die den Nerv der Zeit zu treffen scheinen und hunderttausendfachen Zuspruch erhalten. Damit enden allerdings die Gemeinsamkeiten des Deutschen Thilo Sarrazin und des Franzosen Stéphane Hessel. Denn ihre Streitschriften unterscheiden sich von Grund auf. Weiterlesen

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Zu Guttenberg, das K-Wort und die nun notwendige Debatte

Deutschland befindet sich in Afghanistan in einem Kriegseinsatz. Tausende von Soldaten wussten das schon lange, Millionen von B√ľrger sowieso. Nur die Politik wollte nach dem Drei-Affen-Prinzip nichts davon h√∂ren, nichts davon sehen, nichts davon wissen. Der ehemalige Verteidigungsminister Franz-Josef¬† Jung wollte das Volk verbl√∂den, indem er sprachsemantische Pirouetten schlugm um uns ja nicht reinen Wein einzuscheinen. Er merkte gar nicht dabei, dass er mit dieser Taktik sich selbst verbl√∂dete.

Nun endlich Рwährend die Demokratie in Kabul durch einen koruppten, geschwächten Pseudo-Präsidenten Karsai in Gefahr ist Рspricht der neue Verteidigungsminister zu Guttenberg endlich das K-Wort aus. Das hat Folgen. Weiterlesen

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