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Mutter Erde meckert

Mutter Erde hebt den Zeigefinger. Erdbeben in Haiti und Chile, Seebeben (Tsunami) im Pazifik, Abbruch von gigantischen Eisschollen in der Antarktis, Orkanverwüstungen in Süd- und Mitteleuropa: Katastrophen allüberall.

Wäre da nicht ein wenig mehr Demut der Menschheit angesagt, Schluss mit der Hybris des immer Höher, Weiter, Schneller – und das ist nicht nur olympisch gemeint. Ganz nebenbei, dass gewaltige Schneekanonen in Vancouver den Winter simulieren mussten, damit überhaupt Wettkämpfe ordnungsgemäß ablaufen können, ist da schon eine Randnotiz. Weiterlesen

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Wenn die Welt untergeht, wer soll sie retten: Der Staat? Der Markt?

Nichts ist schöner als ein ordentlicher Weltuntergang im Kino, und niemand inszeniert das besser als Hollywood. Unter den Meistern des Todes ist, wie es sich gehört, ein Deutscher der Großmeister: Roland Emmerich. Der Regisseur von  „Das Arche-Noah-Prinzip“, „Independence Day“ und  „The Day After Tomorrow” ließ die Erde von Amerikanern, Außerirdischen und von der Klimakatastrophe verwüsten.

In seinem neuesten Opus, „2012“, ist die Sonne schuld: mutierte Neutrinos vom Zentralgestirn heizen den Kern unseres Planeten so weit auf, dass die Erdkruste zu schmelzen beginnt und die Kontinente hin und her rutschen. Das Ergebnis sind gewaltige Erdbeben und schließlich eine neue Sintflut, die alles Leben auf Land vernichtet. Weiterlesen

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