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Putins J√ľnger

Die Liste der Putin-Verehrer ist lang und bunt. Alle politischen Lager sind darin vertreten. Donald Trump sieht in ihm einen Bruder im Geiste, ein Raubein, das sich nimmt, was es will. Wie der TV-Star Trump nach Frauen griff, greift Putin nach Territorien. Er tut es, weil er es kann und weil er keine Gegenwehr zu bef√ľrchten hat. Weiterlesen

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Ach, der Mensch kann so gr√ľndlich vergessen, dass Mensch er doch ist !

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das gegen die Natur und damit auch seine Natur aufsteht, aufzustehen hat. Er muss seine Triebe der Idee der Menschheit unterordnen, hat der gute alte Kant gesagt. Sonst ist er halt nur ein Tier in Hosen und manchmal halt eine Bestie. Der Mensch ist ein Projekt gegen die Natur. Ich habe diesen Gedanken immer gemocht. Und verstehe ihn mit jedem Terrorakt besser.
 
Wir behandeln uns als Menschen, wenn ¬†wir den anderen respektieren als Idee der Menschheit in ihm. Auch wenn er ein Arschloch ist. Oder anderen, f√ľr mich falschen, Glaubens. Oder einer ungeliebten Rasse zugeh√∂rig. Oder aus Feindesland. Wir verlieren unsere W√ľrde, wenn wir sie anderen nehmen. Das l√§sst sich nicht relativieren. Darum gibt es das absolut B√∂se. Darum behandeln wir selbst das B√∂se mit Respekt.
 
Reden wir von jenem jungen Franzosen arabischer Abstammung (‚Äěle petit arabe‚Äú), der in den Vororten, die Monsieur le Pr√©sident Nicolas Sarkozy mit dem K√§rcher vom Gesindel reinigen wollte, aufwuchs und zum M√∂rder wurde. Was ist der Fall Mohamed Merah? Weiterlesen

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Geschafft: In der Krise funktionieren die Euro-Instinkte dann doch

Es scheint geschafft zu sein: Die europäischen Regierungschefs haben wohl tragfähige Varianten gefunden, Griechenland dauerhaft zu helfen und gleichzeitig auch private Gläubiger in die Hilfe mit einzubeziehen.

Das legt nicht nur die erste Reaktion der Märkte weltweit nahe, die kräftig Euro eingekauft haben und damit ihr Vertrauen in diese Gipfellösungen zeigen. Weiterlesen

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Der Euro, ach der Euro!

Als ich k√ľrzlich Joschka Fischer getroffen habe, hat sich der fr√ľhere Au√üenminister ganz ungeheuer aufregt. Er k√∂nne absolut nicht verstehen, dass die Bundeskanzlerin so z√∂gerlich in der Euro-Krise agiere. Jetzt sei die Zeit f√ľr jeden aufrechten Europ√§er, sich im Geschichtsbuch einzutragen und den Euro – und damit nat√ľrlich auch die Europ√§ische Union – zu retten. Weiterlesen

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Mit dem Gl√ľcksindikator gegen die Krise: Be happy, not rich?

Gro√übritanniens Premierminister Davil Cameron will das Gl√ľck seiner B√ľrger messen lassen. Ab April 2011 soll das nationale Statistikamt Daten zur Lebensqualit√§t der Briten bekanntgeben. Er ist damit schon der zweite Regierungschef in Europa, der Zufriedenheit der B√ľrger statt Zuwachs des Bruttosozialproduktes in den Vordergrund seines Tuns stellt. Auch der franz√∂sische Pr√§sident Nicholas Sarkozy besch√§ftigte vor einigen Jahren mehrere Trupps von Experten, um einen Gl√ľcksindex entwickeln zu lassen. Sollte das das neue Motto Europas sein: Be happy, not rich? Weiterlesen

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Gauloises oder Gitanes? – Das fragt Nicolas Sarkozy, der Volksverhetzer von der Seine

‚ÄěFlic, faschiste, assassin!‚Äú Ich muss einr√§umen, dass dies auch mein Kampflied war, als ich im Mai 1968, von einer bildsch√∂nen Sorbonne-Studentin begleitet, vin-rouge-ordinaire-fr√∂hlich und k√§mpferisch gesinnt durch die Stra√üen von Paris zog.

Nat√ľrlich war das politisch falsch. Die franz√∂sische Polizei bestand nicht aus Faschisten, und die Verunfallten der Demos waren tragische Kollateralsch√§den. Aber so eine franz√∂sische Studentenrevolte, die hatte seinerzeit schon was f√ľr einen deutschen Obersch√ľler. Man f√ľhlte sich im historischen Atem der gro√üen Franz√∂sischen Revolution am Rive Gauche dieser Tage und setzte sich nach der Demo gem√ľtlich neben Sartre ins Deux Magots. Weiterlesen

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