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Das Land rückt nach rechts

Es hat sich etwas verändert in Deutschland: Grüne Politiker fordern mehr Polizei; Politiker der Linken wollen Flüchtlingen das  Gastrecht aufkündigen, wenn sie sich daneben benehmen; sozialdemokratische Innenminister, wie z.B. Boris Pistorius, gerieren  sich als beinharte Sheriffs. Dem nächsten  Bundestag wird voraussichtlich eine Partei angehören, die einen hasserfüllten  rassistischen und neonazistischen Flügel aufweist. Im gegenwärtigen Bundestag hat Rot-Rot-Grün mit 340 von 631 Sitzen noch eine Mehrheit inne. 2013 hätten die drei Parteien also bequem  eine linke Regierung bilden können.  Dass dieses Bündnis nicht zustande kam, liegt an der notorischen Feindschaft zwischen SPD und Linkspartei („Familie Lafontaine“), die – bislang – unüberwindbar scheint. Diese linke Mehrheit ist nach allen aktuellen Meinungsumfragen vor der Bundestagswahl 2017  perdu. Eine Woche vor dem Wahltermin  käme Rot-Rot-Grün  gerade einmal  auf 36,5  Prozent der Stimmen (Infratest Dimap vom 14. 09. 2017). 

Die Republik rückt also unverkennbar nach rechts. In der Wochenzeitung DIE ZEIT fragte sich der Politik-Chef Bernd Ulrich, warum das Land nicht in die Gegenrichtung – also nach links – rücke. Oberflächlich betrachtet, könnte man glauben, dass das Land reif wäre für eine neue sozialdemokratische Ära. Ein solche bricht immer dann an, wenn die Wirtschaft floriert und die Steuereinnahmen sprudeln. Das ist die richtige Zeit für das Lieblingsgeschäft und die Kernkompetenz der Sozialdemokratie: die Umverteilung. Deshalb bezeichnet man die SPD auch als typische Schönwetterpartei. Dass  die Wähler  offensichtlich die CDU  vorziehen, liegt daran, dass bei ihnen gegenwärtig weniger der Wunsch nach einem kleinen finanziellen Pflaster überwiegt als das Bedürfnis nach Sicherheit. Und dieses sehen sie durch Angela Merkel am ehesten befriedigt.

Kompetenz-Defizite der SPD

SPIEGEL-online fragte neulich seine Leser nach ihren  Kompetenzzuweisungen für die beiden Parteien CDU und SPD. Dabei liegt die SPD nur bei ihrem Lieblingsthema, der sozialen Gerechtigkeit, vorn – und das keineswegs berauschend (29,9 Prozent zu 24,3 Prozent). Gewaltig ist der Vorsprung der CDU auf dem Felde der Außenpolitik (43,7 Prozent zu 21,7 Prozent) und noch größer bei der Inneren Sicherheit (45,2 Prozent zu 13,9 Prozent). Das Kompetenzdefizit der SPD in der Außenpolitik ist auf den ersten Blick verwunderlich, stellt die Partei doch seit Jahren den Außenminister. Anscheinend haben die Bürger den Eindruck gewonnen, dass die SPD im gegenwärtigen stürmischen Umfeld gegenüber den aggressiv auftrumpfenden Potentaten Putin,  Xi Jinping und Kim jong un eher nachgiebig als prinzipienfest handeln würde. Vor allem die Kuschelpolitik gegenüber Wladimir Putin hat dem Ansehen der SPD geschadet, weil nicht immer klar ist, ob sich hinter dem Appeasement (Gabriel: „Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik“) nicht auch die geschäftlichen Interessen des Gerhard Schröder verbergen.

Unsicherheit als Lebensgefühl

Alle Umfragen belegen, dass das Thema Innere Sicherheit die Menschen gegenwärtig am meisten umtreibt. In fast  jeder Familie ist  in den letzten Jahren ein Mitglied schon einmal Opfer einer Straftat geworden. 2016 wurden in Deutschland 6.372.526 Straftaten begangen. Die Aufklärungsquote schwankt um die 50 Prozent. Manche Delikte wie Taschen- und Fahrraddiebstähle  sind so endemisch, dass es  zumindest in der Großstadt über kurz oder lang jeden treffen kann. Ladendiebstählte sind inzwischen so häufig, dass viele Fälle von den Staatsanwaltschaften zu Bagatelle-Delikten erklärt werden, um der Aktenberge Herr zu werden.  In manchen Gemeinden, die nahe einer Autobahn liegen, wurde schon in jedes zweite Einfamilienhaus  eingebrochen. Die Polizei hält die Täter für Mitglieder osteuropäischer Banden, die sich auf Blitzeinbrüche spezialisiert haben und nach Begehung der Tat schnell wieder ins Ausland verschwinden, um neuen Tätergruppen Platz zu machen. Ihnen ist nur schwer beizukommen, weil die grenzüberschreitende Fahndung nach mobilen Straftätern aufwendig und kompliziert ist. Oft funktioniert auch die Zusammenarbeit mit den betroffenen Staaten nur unvollkommen.

Delinquenz als Lebensform

Es gibt natürlich auch viele einheimische Täter, die ihren Lebensunterhalt mit Straftaten verdienen. Erstaunlicher Weise haben die Deliktzahlen im Laufe des Wirtschaftsaufschwungs seit der Finanzkrise 2009 nicht abgenommen, wie man hätte erwarten dürfen. Dies widerspricht der landläufigen Auffassung, die teilweise auch von Kriminologen vertreten wird, wonach Kriminalität die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen widerspiegele. Kriminalität ist nach dieser Denkschule die Rache der Zukurzgekommenen und Abgehängten, die sich von der Gesellschaft nur das zurückholen, was diese ihnen durch ein unsoziales Wirtschaftsmodell vorenthalte. Kriminalität im Sinne sozialen Ausgleichs  sollte gegenwärtig  eigentlich  nicht nötig sein, weil  es  in einer Wirtschaft, die der Vollbeschäftigung zustrebt,  jedem potentiellen Delinquenten möglich wäre, einer legalen Beschäftigung nachzugehen. Wenn sie es dennoch nicht tun, muss es etwas geben, was das Leben als Krimineller lohnender macht als ehrliche Arbeit.

Kriminologen sind diesem Phänomen auf den Grund gegangen und haben Erstaunliches zutage gefördert. Viele junge Menschen, vor allem auch solche aus der Migrantenschicht, betrachten Kriminalität als Lebensform.  Sie ermöglicht einen  höheren Grad an Selbstbestimmtheit, als die abhängige Beschäftigung je bieten kann. Es gibt keinen schlecht gelaunten Vorgesetzten, allenfalls Kumpels, mit denen man in Ganovenehre verbunden ist. Es winkt das schnelle Geld, abgaben- und steuerfrei. Sicher spielt auch der Kitzel des Abenteuers im Dunkelreich des Illegalen eine Rolle. Auch das Ausleben von Gewalt bietet gerade für Jungen, die eine Macho-Erziehung genossen haben, ein Feld der Befriedigung. Kulturgeschichtlich liegt die  Ironie darin, dass die so verstandene Kriminalität eine Variante des Persönlichkeitsideals darstellt, das die moderne pluralistische Gesellschaft gerne postuliert: Ein jeder sei seines Glückes Schmied, jeder strebe nach Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung.  Nur ist es die Schattenwelt, in der sich diese Form der Selbstbestimmung abspielt. Und es sind die Opfer, die die Zeche  bezahlen müssen, sei es durch Verlust von Leib und Leben oder von Hab und Gut.

Kriminalität von Flüchtlingen

Der Anstieg der Kriminalität in den letzten Jahren wird von AfD-Anhängern immer mit dem Zuzug von Flüchtlingen in Verbindung gebracht. Natürlich wächst mit dem Zuzug von einer Million Menschen auch die Zahl derer, die sich etwas zuschulden kommen lassen. Das wäre auch der Fall gewesen, wenn 2015 nur EU-Bürger zu uns gekommen wären.  Die Polizeidirektion Hannover hat zur Aufklärung der Bevölkerung die Zahl der Delikte veröffentlicht, die 2016 von Flüchtlingen begangen worden sind. Sie beträgt 11.489 Straftaten. Wenn man sie ins Verhältnis zur Gesamtzahl der Flüchtlinge setzt, die sich im Berechnungszeitraum im Großraum Hannover aufgehalten haben, ist die Zahl der Straftaten niedriger als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Das belegt auch der Bericht des Bundeskriminalamts von 2016, den Innenminister Thomas de Maiziére vorgestellt hat. Demnach liegt auch  in ganz Deutschland die Zahl der von Flüchtlingen begangenen Straftaten unter dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Zudem sind die meisten der von Flüchtlingen begangenen Straftaten keine schweren Verbrechen. So machten Vermögens- und Fälschungsdelikte (Pässe!) sowie Schwarzfahren fast ein Drittel der Straftaten (32 Prozent) aus, Diebstahl ein weiteres Drittel (33 Prozent). Bei den Diebstahldelikten hat sich die Zahl im Vergleich zu 2014 allerdings verdoppelt. Zu bedenken ist zudem, dass in  vielen Fällen  Flüchtlinge selbst die Opfer sind.

 Verunsicherte und angsterfüllte Bürger lassen sich durch solche Zahlen freilich schwerlich in ihrer Angst und ihrer Sorge beschwichtigen. Dafür sorgen schon die Medien, die über jedes spektakuläre Verbrechen, das von einem Flüchtling begangen wird, bundesweit berichten. Dann kocht der Zorn in Teilen der Bevölkerung hoch, befeuert vor allem auch durch die Hass-Tiraden in den sozialen Medien des Internet. Dennoch gibt es zur beharrlichen Aufklärung durch Fakten keine Alternative.

Angst  essen Seele  auf

Wenn eine Gesellschaft politisch nach rechts rückt, ist immer Angst im Spiel. Angst ist ein Ur-Gefühl des Menschen, das man kaum durch rationale Argumentation besänftigen kann. Die Menschen haben verstärkt Angst vor Terroranschlägen, vor Kriminalität und – vor allem in Ostdeutschland – vor dem Zuzug von „Fremden“. Der unbändige Hass, der vor allem der Kanzlerin bei Kundgebungen auf den Marktplätzen im Osten der Republik entgegenschlägt, speist sich aus dem Gefühl, „im eigenen Land zu Fremden zu werden“, wie die gängige Parole von AfD und Pegida lautet. Wie irrational diese Angst vor „Überfremdung“ ist, kann man daran ermessen, dass sie dort am größten ist, wo der Anteil von Flüchtlingen – also von „Fremden“ – am kleinsten ist. Wer es nicht wie die Großstädter im Westen unseres Landes seit Jahren gewohnt ist, mit  Menschen aus fremden Kulturkreisen umzugehen, wird schon durch wenige Menschen, die anders aussehen, sprechen, beten usw., in Unruhe versetzt.

In der Individualtherapie wird  Angst mit Hilfe der Systematischen Desensibilisierung bekämpft. Der Therapeut setzt den Patienten peu a peu   den Gefahren aus, vor denen er Angst verspürt. Bei Höhenangst besteigt er mit ihm einen Aussichtsturm. Bei Platzangst sucht man gemeinsam einen Wochenmarkt auf. Doch wie desensibilisiert man das Angstgefühl eines Volkes? Es geht nur so, dass man es allmählich an die Verhältnisse gewöhnt, die die moderne globalisierte Einwanderungsgesellschaft geschaffen hat und weiterhin schafft. Das kann freilich Jahre dauern. Dass der Kampf gegen Kriminalität, die sich die Freizügigkeit in Europa zunutze macht, entschieden geführt werden muss, versteht sich von selbst. Freiheit und soziale Sicherheit können nur genossen werden, wenn sie nicht durch Angriffe auf Leib, Leben, Hab und  Gut untergraben werden.

Alte Rechnungen

Unter den Hasserfüllten auf den ostdeutschen Marktplätzen sieht man auch viele Silberköpfe. Man kann vermuten, dass es Menschen sind, die zur Zeit der DDR im besten Alter waren und zu den Nutznießern des Systems gehörten. Wenn sie den westdeutschen Eliten, zu denen sie kurioserweise auch Angela Merkel zählen, vorwerfen, sie entwerteten ihre Lebensleistung, ist da etwas Richtiges dran: Für Führungskader der ehemaligen Staatspartei SED ist in Gesamtdeutschland tatsächlich wenig Verwendung, zumindest nicht auf dem  Felde ihrer originären Kompetenz.

Oft verbirgt sich hinter dem herausgebrüllten Hass  die mangelnde Selbstachtung derer, die den Aufbau Ost nicht aus eigener Kraft stemmen mussten, weil ihnen der reiche Westen mit über einer Billion Euro Aufbauhilfe unter die Arme griff. Deshalb kann man in Ostdeutschland so selten den Stolz erleben, den Tschechen, Polen, Slowaken und Ungarn empfinden, wenn sie berichten, wie sie die sozialistische Tristesse ihres Landes  in ein schmuckes Paradies verwandelt haben.

Hier hilft als Therapieempfehlung nur der Appell an mehr Selbstreflexion und Selbstachtung. Man kann sich mit dem ungeliebten  neuen Land dadurch aussöhnen, dass man es sich durch demokratisches Engagement – gerne auch im Ehrenamt – erwirbt (Goethe: „Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen“).

Ausblick

Trotz des momentanen Rechtsrucks muss es uns nicht bange sein um unsere Demokratie. Über 80 Prozent der Deutschen bevorzugen Parteien, deren demokratische Substanz außer Frage steht. Der demokratische Willensbildungsprozess im Parlament hat zudem etwas Zivilisatorisches an sich: Er verstrickt widerspenstige Parteien, die einst mit Protestgestus oder populistischer Schlagseite angetreten sind, so ins tägliche demokratische Handwerk, dass sie sich über kurz oder lang demokratisieren. Das konnte man beispielhaft  an den Grünen erleben, die heute in ihrer staatstragenden Haltung nur schwer zu überbieten sind. Derselbe Mechanismus hat auch die stalinistischen Anwandlungen  ehemaliger SED/PDS-Kader abgeschliffen. Sarah Wagenknecht, die in ihren ersten Bundestagsreden noch die Mauer gerechtfertigt und zynisch über deren Opfer gelästert hat, hält heute in edlen Theatersälen Reden über Goethes „Faust“. Die AfD wird sich über kurz oder lang in zwei Parteien aufspalten: in einen nationalliberalen, gemäßigt rechten Flügel, der in die Regierungsverantwortung drängt, und in einen außerparlamentarischen radikalen Flügel, der weiterhin sein rassistisches Weltbild pflegt. Rückblickend werden wir dann wieder mehr  Gefallen an unserem demokratischen System finden, weil es eine entscheidende Bewährungsprobe erfolgreich bestanden hat.

 

 

126 thoughts on “Das Land rückt nach rechts

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    … die Ex zur Wahl: ‚In Gottes Namen, ich übernehme die Verantwortung‘

    Wer im Namen Gottes töricht redet, spricht den Namen Gottes eitel aus. Wenn du Daher! etwas redest, was der Ehre Gottes zuwider ist, dann sprichst du den Namen Gottes eitel aus.

    #Das 2. Gebot: Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen.

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      Komisch, daß Katholen und Lutheraner das eigentliche zweite Gebot immer unter den Tisch fallen lassen: „Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.“ (Exodus 20, 4-6; Einheitsübersetzung)

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    Sowas hat nicht nur keinerlei Stil, sondern ist aggressiv:
    „Jede Frau, die was auf sich hält, sollte Ihnen einen Tritt in die Eier verpassen.“

    Wundert mich, dass Sie das bringen, Herr Werner. Aber selbst Jan Peter Balkenende ist das schon passiert.

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      Och, es zeigt doch nur, was für eine Kreatur eine durchschnittliche Feministin ist – bösartig, undankbar und dümmlich. Frauen waren in der Geschichte immer das (m. E. zu Unrecht) privilegierte Geschlecht, obwohl sie dem Mann in jeder Hinsicht, körperlich, geistig, ethisch-moralisch – und ja, auch emotional – hinterherhinken.

      Männer haben leider den an sich natürlichen, aber in unserer Zeit für Männer äußerst gefährlichen Reflex, keine Frau körperlich anzugehen. Traurigerweise haben Frauen keinerlei ähnlich gelagerte Tötungshemmung gegenüber Männern bzw. auch nicht gegenüber ihresgleichen (was das im vorletzten Satz Gesagte nochmals untermauern dürfte).

      Ich habe mir diesen Archaismus systematisch abtrainiert, weshalb eine Frau, die so supersaudumm wäre, mich anzugreifen, wohl höchstens noch zwei Sekunden lang atmen würde. Putativnotwehr, Sie verstehen…

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      Die Kommentarspalte zu diesem Blog ist anscheinend völlig unmoderiert. Das ist manchmal interessant (die Leute lassen alles raus) und manchmal ermüdend (das, was manche Leute rauslassen, ist ìmmer dasselbe, unabhängig vom Thema).

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      Aggressiv – wem gegenüber?
      Sie fallen auf sich selber rein. Sie, den schleimig eitlen Exhibitionisten hinterm Oleanderbusch, gibt es gar nicht. Der ist Ihr Fantasieprodukt, mehr nicht. Das armselige Würstchen dahinter kennt niemand und dem tut auch niemand was.

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        Das Stichwort war „aggressiv“. Mit Ihrem Pseudonym, Linkenhasser, habe ich gar nicht gesprochen.

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        Noch eine. Fast übersehen.

        In Ordnung finden Sie aber, dass hier Puppen mitreden wollen (Sie selbst, Oleander, Linkenhasser, Derblondehans und wie sie alle heißen), die an Fäden hängen und Texte anonymer Dunkelmänner aufsagen, die kein Gesicht zeigen und für nichts verantwortlich gemacht werden können. Im Gegensatz zu deren Gesprächspartnern?

        MahatmaCaneJeeves, Sie werfen mir vor, beleidigend zu sein. Ich muss Sie enttäuschen. Selbst wenn ich Sie beleidigen wollte, ich könnte es gar nicht. Mir fehlt dazu das adressierbare, das überhaupt beleidigbare Gegenüber. Sie, MahatmaCaneJeevessind, sind nur eine Chimäre.

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        @W. Luepchen

        … werte/r ‚Wally, Wilhelm Luepchen‘, was wollen Sie mehr als eine starke Meinung? Wollen Sie ein Date? So etwas finden Sie, beispielsweise, hier.

        Hegen Sie terroristische Absichten? Wollen Sie uns ‚waterborden‘? Was unterscheidet ihr Nick von meinem?

        Ich bin echt. Wer sagt mir, dass Sie nicht Cindy aus Marzahn, Angela Merkel oder Daisy Duck sind?

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        Derblondehans, sie kennen mich nicht. Aber meine Familie, meine Nachbarn und mein Chef kennen mich. Ich muss vor denen, in meiner Lebenswelt, verantworten, was ich sage. Sie, Derblondehans mit vielen, vielen anderen, Oleandern und Linkenhassern, wollen und können das nicht.

        In Ihren Masken und lächerlichen Verkleidungen schaffen die von niemandem verantwortete, verlogene AfD-Welt, in der das von Ihnen in Anspruch genommene „Volk“ zu einem primitiven und feige verlogenen Dreckshaufen geworden ist.

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        @W. Luepchen

        … werte/r ‚Wally, Wilhelm Luepchen‘, was haben Sie denn für eine ‚Lebenswelt‘? Das Sie nicht ganz allein sind, ist an Ihren Projetionen ablesbar; dafür wird Sie ganz bestimmt niemand zur Verantwortung ziehen. Auch nicht ihre Familie, Ihre Nachbarn oder Ihr Chef. Unerhört das ist! Bleiben Sie ganz ruhig. Wer ist denn Ihr Chef?

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      Hallo Frau/Herr Lüpchen. Jetzt verstehe ich. Da Sie es hier nur mit anonymen gesichtslosen Chimären zu tun haben, können Sie niemanden beleidigen, selbst wenn Sie es wollten. Dafür legen Sie sich aber ganz schön ins Zeug mit dem Beleidigen.
      Sei’s drum. Ihnen geht es wohl eher darum, dass hier häufig anonym ziemlich Unverantwortliches abgelassen wird, das die Leute unter ihrem Klarnamen nie äussern würden. Da haben Sie leider Recht.

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        Wissen Sie, das ist im Internet nun einmal so ; ich zumindest habe auch im realen Leben Bekannte, die meine Meinungen über diese Welt, über den Marxismus/Feminismus/Muku – und was die anderen linken Ideologeme sonst so sind – teilen. Mit diesen rede ich genauso.

        Und daß ich eine Puppe (im Sinn einer Marionette) von irgendwem sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich kann für mich selbst denken, Linke können das hingegen nicht; sie brauchen ihre Ideologie als eine Art Religion, die auf alle Fragen des Lebens eine Antwort hat (bzw. zu haben scheint).

        Komisch, daß sich Linke sonst so über Religiöse lustig machen…da erlaubte ich mir schon so manches Mal, die Linken erst auf den Balken im eigenen Auge aufmerksam zu machen. 🙂

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        Nein, Linkenhasser. Derblondehans, Oleander, Sie verleugnen mit ihrer Internetexistenz ihre bürgerliche Existenz und mit ihrer bürgerlichen Existenz ihre Internetexistenz. Ihr Pseudonym sagt: Von wo aus auch immer betrachtet, sie sind nicht der, der sie zu sein vorgeben. Auch für sich selbst nicht. Das transportiert jedes ihrer Worte. Sie sind feige, schleimige und glitschige Lüge.

        EOD.

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        @W. Luepchen

        … werte/r ‚Wally, Wilhelm Luepchen‘, *derblondehans* ist kein Pseudonym, er ist ein Nick, der mir in einer Diskussion zum Austausch von Argumenten – ich lerne gern – dient. Das genügt. Namen sind neben der Sache. Ich will nix von Ihnen persönlich.

        Sie können sicher sein, dass ich meine Meinung auch in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis vertrete und erst recht jedem ‚Tribunal‘ ins Gesicht ’schleuder‘ – dann, wann ich es für richtig halte und nicht wenn Sie es wollen.

        Argumente habe ich übrigens von Ihnen noch nicht gelesen. Nur irrationale und narzisstische Selbstüberhöhung will Namen. Warum wohl? Und ob Sie tatsächlich ‚W. Luepchen‘ sind, wer soll das glauben? Schreiben Sie zur Sache, mehr will von Ihnen hier niemand wissen. Nicht zu fassen das ist!

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        Derblondehans, Sie sind nicht der, der Sie vorgeben zu sein. Wie die Mehrzahl Ihrer politischen Freunde. Sie haben genau die Identität nicht, die sie so lautstark schützen zu müssen meinen. Chimären sind sie. Feige „deutsche“ Identitätspopanze, die sich vor Ehefrau, Kindern, Tante, Onkel und Nachbarn schamhaft verbergen, um im Internet endlich mal so richtig auf die Kacke hauen zu dürfen. Wichte.

        Das sind, noch mal langsam durchbuchstabiert, die von Ihnen gewünschten auf Sie zutreffenden „Argumente“. Die Sie bisher, wie nicht anders zu erwarten – ist aber ein anderes Problem, natürlich nicht verstanden haben.

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        Meine Güte, was für ein Gewese um gar nichts: Frau Quistorp wird wohl selber in der Lage sein, sich mit einem schlecht formatierten Text gegen den ‚patriarchalisch herablassenden‘ Oleander zur Wehr zu setzen und braucht keinen W. Luepchen, um verteidigt zu werden. Und was an dem notorischen Kabarett eines ‚Linkenhassers‘ in dem Zusammenhang hier „verantwortungslos“ sein soll, weiß ich auch nicht. Wir brauchen bestimmt keine Schutzstaffel, die uns vor ‚Radikalisierung‘ schützt. Für wie blöd halten Sie uns eigentlich?
        Ich hoffe, die semantische Unterscheidung zwischen der Wortbedeutung ‚Nick‘ als Pseudonym und als realer Nachname überfordert Sie nicht und daß es jetzt auch mal gut ist.

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        Lüpchen, jetzt beruhigen Sie sich doch. Aber warum Sie „deutsch“ in Gänsefüßchen schreiben, erschließt sich mir nicht. Egal.

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        Mir ist das geschickte Ausweichen Desblondenhans aufgefallen, Herr Nick, ja. Aber ob Pseudonym oder Nickname, die reale Person verbirgt sich dahinter. In den Monaten, die ich mitlese, habe ich hinter Demblondehans keine andere Person erkennen können. Derblondehans ist ein Name, fingierter Name, Pseudonym, fingierte, nichts und niemandem verpflichtete asoziale Identität.

        Was Sie „Gewese“ nennen, ist meine Reaktion auf die zunehmend asoziale Welt des Internet. Sie schafft, siehe das Phantasieprodukt „Oleander“, bis in vorgeblich bürgerliche Kreise hinein eine bewusst und gezielt auf absolute Primitivität hin angelegte Fake-Welt. Und die bleibt, wie wir alle sehen können, nicht ohne starke Wirkung auf die reale Welt.

        Ihnen mag das gleichgültig oder sogar nur recht sein. Ich behalte mir vor, von Fall zu Fall deutlich darauf zu reagieren.

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        @W. Luepchen
        Tun Sie, was Sie nicht lassen können. Ich bin wohl der Meinung, daß wir auch moralisch weiter wären, wenn sich wieder die Einstellung durchsetzen würde, daß jeder zunächst mal bei sich bleibt und sich über die eigenen Motivationen klar wird, wenn er sich äußert, statt ständig andere vor dritten schützen zu wollen – was ich im Übrigen als etwas übergriffig empfinde – oder gar das Internet vor ‚asozialen Elementen‘, „Primitivität“ oder „fake news“ befreien zu wollen.
        Und Ihre per se – Unterstellungen sende ich ihnen mal ungeöffnet zurück.

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        W. Luepchen: ‚Mir ist das geschickte Ausweichen Desblondenhans aufgefallen, Herr Nick, ja. Aber ob Pseudonym oder Nickname, die reale Person verbirgt sich dahinter.‘

        … ganz unter uns und nicht weitersagen – bitte – in den engsten Kreisen nennt man mich den Tiger von McPomm.

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        Abschließend fokussiere ich mal , für mich und wen es sonst noch interessiert:

        Die pseudonymen Internetidentitäten behaupten implizit oder explizit, dass gesellschaftliche Kontrolle ihnen verwehre, das zu sagen, „was Sache ist“. Deshalb müssten sie pseudonym im Internet auftreten.

        Von Linkenhasser, Derblondehans und sonstigen Pseudonymen, die keine sein wollen, habe ich mich ablenken lassen. Welche „alternativen Fakten“ und Verschwörungstheorien und sonstigen Mist die gewünschte, endlich asoziale Freiheit zutage fördert, sehen wir von täglich. Ist ausreichend öffentlich besprochen worden. Muss ich nicht wiederholen. Und welche politischen Folgen die vom Internet befeuerte gesellschaftliche Desintegration nach sich zieht, sehen wir im Augenblick ebenfalls überdeutlich.

        Auf „Oleander“ habe ich deshalb besonders empfindlich reagiert, weil er mit seiner stark auf bürgerliche Zugehörigkeit stilisierten Selbstdarstellung versucht, auch noch diese Gesellschaftsschicht zu denunzieren und damit zu desintegrieren. Sein Pseudonym sagt: Ich trete als „Oleander“ auf, weil auch die bürgerliche Schicht nicht das ist, was sie zu sein scheint. Auch sie erlaubt mir nicht, das zu sagen, „was Sache ist“. Deshalb muss ich als „Oleander“ auftreten.

        Ein übler Versuch der Denunziation!
        Anders als andere Schichten wissen die Bürgerlichen gerade um den moralisch und intellektuell verpflichtenden Charakter ihrer bürgerlichen Schicht. Sie unterwerfen sich bewusst und freiwillig, könnte man sagen. Das macht sie aus, wie wenige sie auch nur noch sein mögen.

        Wer nicht wie ein Bürgerlicher denkt und spricht und handelt, weil er nicht kann oder will, kann oder will kein Bürgerlicher sein. Der Anonymus „Oleander“ kann sich verorten, wo er will. Ein Bürgerlicher ist er nicht. Diesem last resort moralischer und intellektueller Integrität gehört er gerade nicht an. Vor allen seinen Inhalten schließt allein schon sein pseudonymes Auftreten das aus. Seine aus angeblicher Innenansicht legitimierte Denunziation läuft ins Leere. Das klar und deutlich festzuhalten, war mein Anliegen. Oleander sagt nichts über den Zustand von Bürgerlichkeit aus. Er ist nur einer der üblichen Neidhammel, der die hohen intellektuellen und moralischen Ansprüche von Bürgerlichkeit nicht erfüllen kann.

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        Herr Nick, auch Sie moralisieren: „daß jeder …“. Mir werfen Sie vor, übergriffig zu sein. Wie sollen „wir“ denn nun? Wenn auch jeder einzeln und für sich.
        Ja, Sie schreiben tatsächlich auch „wir“. Müssen Sie noch mit sich ausdiskutieren. Oder? 😉
        Bleiben „wir“ bis dahin beim Widerspruch! Jeder bei seinem.

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      … ja hallo erst mal. Ich muss wohl meine Wahlprognose zur Wahlbeteiligung nach oben korrigieren. Das erste Mal, dass ich mich bei einer Bundestagswahl in eine ‚Schlange‘ einreihen musste. Ein Wahlandrang, als gäbe es Bananen in der ‚DDR‘.

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    QUistorp@: was ist denn das für ein Kommentar? Allein die Formulierung: „…der Sprachverfall mit HIlfe der Handy und computerspielevorbilder auch-die Gewalt wird weiter durch ungebildete junge Muslime importiert…“, Unterschichten gibt es in jeder Gesellschaft, das hat mit dem muslimischen Hintergrund nichts zu tun. Migranten und Flüchtlinge können etwas lernen, und das handy zu verteufeln…das ist doch wie in den 1950e Jahren, als man meinte: ‚Comics führen zum Sprachverfall‘. Bleibt doch auf dem Teppich!

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      Sie kann nicht gut online schreiben, die Eva. Aber damit hat sie recht. Die Gewaltphantasien werden verstärkt durch diese Mittel. Das betrifft nicht jeden, wie Sie schreiben. Doch zweifellos hingen die Amokläufer von Erfurt und Winnenden vor ihren Konsolen herum. Sie haben keine Ahnung von „World of Warcraft“, sorry. Das muss man aushalten, verarbeiten und wegstecken können.

      Ich bin auch der Meinung, dass Muslime, die in konservativen abgeschotteten Gesellschaften aufgewachsen sind, nicht mit Pornographie umgehen können und das zu manchem traurigen Fall beitragen mag.

      Wenn auch die Eva mit der Formattierung Probleme hat, so ist sie dennoch oft mit beiden Füßen auf der Erde, was man an ihren realistischen Beschreibungen über ihre Arbeit im Lageso sah.

      Von Ihnen beiden ist sie zweifellos die eigenständigere Denkerin, nur die Stilmittel fehlen. Legasthenie?

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        Ihr herablassendes Chauvi-Gesülze ist unter aller Sau. (Jede Frau, die was auf sich hält, sollte Ihnen einen Tritt in die Eier verpassen.)

        Wenn Sie so viel drauf haben, wie Sie vorgeben, warum betätigen Sie sich dann auf dem Blog – seit Jahren, wie ich sehe – als schleimig kriechender Afterschreiber? Die Blogbetreiber räumen Ihnen sicher gern Platz für den einen oder anderen Primärtext ein.

        Allerdings ist kaum anzunehmen, dass Sie in der Lage sind, einen Text auch nur halbwegs mit Hand und Fuß zustande zu bringen. Sie brauchen das Gegenüber als Herausforderung – zur Überheblichkeit, zum anbiedernden Kriechen oder zu einer Kombination aus beidem. Persönlich und anonym – womit über Ihren Charakter schon mehr als genug gesagt ist.

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        WordPad ist auf jedem modernen Rechner, Apache OpenOffice war schon vor Jahren für 10 € zu kaufen, und im Kommentarfeld ist auch nicht schwer zu schreiben und orientiert die Absätze zu setzen (nach jedem Absatz Eingabetaste (Return), alles andere macht das Notebook, der PC).
        Einen Text zu kopieren, mit der linken Maustaste gedrückt halten (blau markieren), danach rechte Maustaste auf Kopieren drücken, in den entsprechenden Kommentarbereich gehen und rechte Maustaste Einfügen drücken, dürfte auch nicht so schwer sein.

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      Von mir aus kann es weiter nach rechts rücken, bis das Niveau von Singapur erreicht ist – nur mit einem liberaleren Verkehrsrecht (nur noch Richtgeschwindigkeiten, am besten auch agO und innerhalb von Ortschaften).

      Die ganzen Linken, der wir diese Situation verdanken, würden dann wahrscheinlich auswandern, und wir wären sie endlich los. Mal gucken, ob irgend ein Land sie aufnähme; das dürfte aber schwer werden – wertvolle berufliche Fähigkeiten dürfte wohl keiner von ihnen besitzen…

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    Vielleicht sind sie deshalb viel zu optimistisch, Herr Werner, weil sie zur Zeit nicht an einer Hauptschule in Neukölln oder in Sachsen oder in verarmten Regionen des Ruhrpott unterrichten müssen-
    das Gewaltpotential gegen Lehrerinnen hat enorm zugenommen in den letzten Jahren und
    der Sprachverfall mit HIlfe der Handy und computerspielevorbilder auch-die Gewalt wird weiter
    durch ungebildete junge Muslime importiert,die niemals Fachkräfte werden werden,sondern
    schon jetzt ist klar, dass zwei Drittel, derer, die unregistriert reingelassen wurden,weil Merkel
    meinte, sie hole Fachkräfte für Zetsche und co und weil die Zeit meinte, so würde unser Land vitaler und alle die kämen seien ein Geschenk…Sozialhilfeempfänger sein werden mit schlechten
    Deutschkenntnissen und schlechter Frustrationstoleranz siehe unsere Moscheen, die nicht dazu erziehen! Es besteht meiner Ansicht nach kein Anlass zu optimistisch zu sein-so wenig wie falsche Ängste ständig durch facebook oder das internet zu jagen

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    Der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz sieht Merkel zu einer „Gefahr“ für Deutschland werden.

    Nach all dem, was Sie beschrieben haben, wird Merkel ihren Kurs eher nicht ändern. Halten Sie die momentane Situation und Merkels „Narzissmus“ deshalb für gefährlich für Deutschland?

    *Ja, das Verhalten von Frau Merkel ist gefährlich, denn es trägt sehr dazu bei, dass sich die Gesellschaft spaltet, weil sie auf Positionen beharrt, die eine wachsende Zahl der Bürger nicht mehr akzeptiert.*

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      Wie jetzt: „hält die Kanzlerin scheinbar unbeirrt an ihrem Kurs fest“, weil sie narzisstisch ist? Oder ist sie die opportunistische Wetterfahne, wie es in der Standardfolklore immer heißt. Da muss man sich schon entscheiden, beides gleichzeitig geht nicht. Es hebt sich auf wie +1 und -1. Und das ist sicher das Gegenteil von dem, was Sie und der „Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz“ erreichen wollen.

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      Es gibt gute Gründe, warum Ärzte nicht viel von Frag-Mutti oder anderen Websites halten, mit denen Patienten anhand der Symptome selbst diagnostizieren, woran sie vermeintlich leiden, sondern daß die Ärzte darauf bestehen, daß die Patienten sich von geschultem Personal untersuchen lassen. Warum sollte man dann Vertrauen in die Ferndiagnose eines Mediziners haben, der Angela Merkel nicht als Patientin hatte, der bei ihr nicht zu spezifischen Sachverhalten die Gründe erfragen und ihre Antworten auswerten konnte?

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        Falsch, hans. Maaz unterstellt ihr irrationales Handeln, ohne sie nach ihren Beweggründen gefragt zu haben; erst dann kann er sagen, ob des Handeln rational oder irrational sei. Der Profiler wird hingegen stets voraussetzen, daß jemand rational handelt, aber bezogen auf sein eigenes Weltbild, und er wird versuchen, dieses Weltbild zu ergründen. Maaz tut dies nicht, sondern es liest sich so, als lege er seine eigene Weltsicht zugrunde.

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        … Opa, die Frage ob irre stellt sich bei ihrer erkennbaren Wendehals-Politik – ich denke da unter anderem an Multikulti, Atomausstieg, Griechenland, Euro, Maastricht, Grenzöffnung – gar nicht mehr. Die Frage, seit Anbeginn ihrer Kanzlerschaft, ist die nach der indirekten Taktik Dritter, die sich so eine irrationale Figur, für was auch immer, rational nutzbar machen woll(t)en.

        … so, und jetzt geh‘ ich mit zwei Mal *blau*, so einfach ist das, den Souverän, das Staatsvolk, rational stärken.

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        Wir drehen uns im Kreis, hans, Maaz hat die Kanzlerin nicht nach ihren Beweggründen befragt. Fertig. Ob die Kanzlerin eine andere Auffassung vom Wohl des Volkes und der Republik hat, ob sie Informationen hat, die Maaz nicht hat (aus welcehn Gründen auch immer) oder was auch immer – alles das hat er nicht eruiert.
        Ich hab übrigens auch gewählt. Aber nicht blau. Der Vergleich hat schon was für sich: AfD wählen ist wie sein Auto anzuzünden aus Protest, weil einem die Werkstatt zu teuer ist.

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    Die U18-Wähler haben ja bereits gewählt:

    https://www.u18.org/bundestagswahl-2017/

    Die sind jedenfalls nicht nach rechts gerückt, wenn man das mit den Ergebnissen 2013 vergleicht.

    Ohnehin haben die sich als Basisdemokraten verstehenden AfDler das Problem, weit entfernt von einer Mehrheit zu sein, zumal sie alle anderen Parteien in eine politische Einheit „Systemparteien“ zusammenpacken. Und diese einheitlichen „Systemparteien“ werden dann eben eine klare Mehrheit und damit ein Mandat bekommen. Da wird der AfD ihr überlautes Geschimpfe und Getrillere nichts nutzen. Die Dinge, die sie so empören, müssen so bleiben, wie sie sind. Das macht sie wahrscheinlich noch wütender, denn es ist ja ohne Aufkündigung des demokratischen Prinzips nicht zu ändern: eine Mehrheit ist für die AfD auch langfristig nicht in Sicht.

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      Na ja, wir kennen das ja aus der deutschen Geschichte, die Mehrheiten und Machthaber sind bis zum Tage des Untergangs stabil. Ein Grund zum überheblichen Feiern ist das nicht. Aber die normative Kraft des Faktischen wird die Systemparteien vor sich hertreiben.

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        „Tag des Untergangs“ – wie könnte der aussehen? Die 10-15 % Volksgenossen – seien wir großzügig, lassen wir es 20 % sein – machen einen Aufstand, greifen zu den Waffen und unterwerfen die anderen 80%? – Wenn Sie scharf nachdenken, werden auch Sie hier ein grundsätzliches Problem der AfD erkennen können.

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        Wissen Sie, sehr geehrte Mitdiskutanten: ich würde so einer Umfrage wie der U-18-Wahl nicht allzu viel Bedeutung beimessen.

        Junge Leute stehen erfahrungsgemäß politisch in der Regel linker als ältere, was der im jugendlichen Alter üblicherweise geringeren Weisheit und Lebenserfahrung des Menschen sowie der in der Jugend meist höheren Emotionalität geschuldet sein dürfte.

        Churchill wird, wie Sie sicherlich wissen, folgendes Bonmot zugeschrieben: „Wer mit zwanzig nicht links ist, hat kein Herz, und wer es mit vierzig noch ist, hat kein Hirn“.

        Ich weiß nicht, ob der erste Teil dieser Redensart zutrifft; aber dem zweiten Teil dieses Satzes kann ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen – und zwar jeder einzelnen – mit über vierzigjährigen Linken restlos zustimmen. 🙂

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        Pardon, da habe ich einen Druckfehler gemacht; ich hatte schreiben wollen: „…politisch in der Regel weiter links als ältere,…“

        🙂

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        Herr Ziegler, der Tag des Untergangs kam in der Geschichte durch äußerlichen Druck. Und die Machthaber haben auch bis zum Schluß gesagt: „Wir schaffen das“, in Variationen natürlich.

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        Ich erinnere mich noch, Herr Weller, an einen Politiker, der meinte: „Den Sozialismus in seinem Laöuf hält weder Ochs noch Esel aöuf!“ (ungefähr phonetisch wiedergegeben):

        Wer war es und wann? Ein Tip: er lebte von 1912 bis 1994 und war von Haus aus Dachdeckergeselle. Manche sagen, er hätte besser sein Leben als ein grundehrlicher, guter Dachdecker verbringen sollen… 🙁

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        Was viele nicht wissen, eine Dachdeckerlehre im Saarland entspricht bildungstechnisch einem Physikstudium in Ostberlin. Hauptsach gut gess, gschafft ham mer schnell.

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      „Ohnehin haben die sich als Basisdemokraten verstehenden AfDler das Problem, weit entfernt von einer Mehrheit zu sein..“
      ..ich glaube, so einfach ist das nicht, lieber Roland Ziegler, denn die Themen Migration, Kriminalität, ökonomische (und damit auch ökologische) Unvernunft, Euro-Banken-Rettung u.v.A. lassen sich nicht so einfach an die AfD outsourcen.
      ich fühlte mich übrigens heute morgen durch das Interview mit dem stets durch wohltuende Nüchternheit auffallenden Historiker M. Wolfssohn bestätigt:

      http://ondemand-mp3.dradio.de/.....2ac1bb.mp3

      „..erstmal gibt es eine nicht zu leugnenden Zusammenhang zwischen Zuwachs an Flüchtlingen und dem Zuwachs an terroristischen Anschlägen..“

      Bevor mich nun wieder die „Linkenhasser“ versuchen zu vereinnahmen: Nein, ich werde die AfD nicht (nochmal) wählen, auch weil ich persönlich (hoffentlich) froh sein kann, mich von diesem enorm klebrigen völkischen und antisemitischen Gedankendreck befreien zu können. Aber das ist meine persönliche Entscheidung – ich kann verstehen, wenn Leute sie wählen, weil sie kein anderes Angebot bei den anderen Parteien finden, die eben als abgehobene ‚moralische Superpower‘ dastehen wollen und die unangenehme Arbeit am liebsten im Ausland erledigt haben wollen (Errichtung von Zäune in Nordafrika, der Türkei und Stromerzeugung in KKWs in Osteuropa, Frankreich und Belgien).
      Ich werde beide Stimmen der FDP geben, trotz der unsäglich blödsinnig-zeitgeistigen Kampagne („Digital first – Bedenken second“, würg..) und einem Kopfschmerzen bereitenden Werbespot und hoffe damit auf eine wadenbeißende Fundamentalopposition, die Merkel und die Rückstände der SPD vor sich herteibt und weiteren größenwahnsinnigen Schwachsinn der ‚Grünen‘ zu blockieren hilft.
      Umstimmen kann mich nur noch derblondehans, wenn er mir verspricht, mit mir zusammen die Tierschutzpartei zu wählen, um wenigstens was für unsere Haustiere (Hund + Hamster) zu tun, wenn schon nichts Gescheites für die Menschen dabei ist.
      Ansonsten gäbe es noch diese wirkliche Alternative, da ’stimmt‘ wenigstens der Wahlwerbespot:
      https://www.youtube.com/watch?v=2nIiLd-1v88

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        @KJN (zweiter Versuch, Ihnen zu antworten): schauen Sie sich doch bitte mal den zitierten Satz an: „..erstmal gibt es eine nicht zu leugnenden Zusammenhang zwischen Zuwachs an Flüchtlingen und dem Zuwachs an terroristischen Anschlägen..“ Denken Sie mal über diesen Satz etwas nach. Was besagt er, welches logisches Muster befolgt er und wie könnte man, wenn man ihn für sinnvoll hält, auf andere Sachverhalte übertragen (z.B. wie würde sich ein rein deutscher Bevölkerungszuwachs auf die Anzahl der Straftaten auswirken? Welchen Anteil haben Männer an den verübten Straftaten? Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen der Frisur und der Anzahl der Straftaten und wenn ja, was folgt daraus?).

        Die AfD hat das intellektuelle und moralische Problem, dass sie „pars pro toto“ hochrechnet. Nach dem Motto: „Einige Muslime haben Verbrechen begangen -> Alle Muslime sind verdächtig“. Sie sind aber nicht konsequent, denn sonst müssten sie auch sagen: Einige Männer haben Verbrechen begangen -> Alle Männer sind verdächtig“. Und, für sie als AfD noch fataler: Einige Deutsche haben Verbrechen begangen -> Alle Deutsche sind verdächtig.“ Die meisten Verbrechen in Deutschland werden von Deutschen begangen – das ist genauso wenig zu bestreiten (und genauso dämlich).

        Ein letzter Kommentar zu den Merhheiten und daraus resultierenden Mandaten: Man muss jedenfalls für seine Wahl auch eine Minimalverantwortung übernehmen. D.h. wer z.B. CDU wählt und sich anschließend darüber beschwert, dass die bisherige Politik fortgesetzt wird, hat etwas Wichtiges nicht verstanden. Und wenn sie die FDP wählen, sollten Sie zumindest finden, dass diese Partei das geringste Übel darstellt. Man kann in einzelnen Punkten anderer Meinung sein als die Partei, die man wählt – aber dann sollten diese Punkte zumindest nicht so wichtig sein. Wenn mir die Flüchtlingspolitik derartig zuwider wäre, würde ich keine der „Systemparteien“ wählen, selbst wenn ich die AfD aus anderen Gründen blöd fände.
        Übrigens: Wenn ich recht erinnere, waren es die Grünen, die als erste ein vernünftiges Einwanderungsgesetz, dass legale Zuwanderung ermöglicht, beschränkt und regelt, vorgeschlagen hat. Die CDU hat sich dem bis heute verweigert, mit dem Ergebnis, das wir sehen.

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        @Roland Ziegler
        Das ist nicht einfach nur eine Koinzidenz, sondern es haben sich Terroristen unter die Flüchtlinge gemischt. Das Problem sind auch nicht Flüchtlinge und auch nicht Asylbewerber, was übrigens zwei verschiedene Themen wären, sondern eine Administration, verantwortet von Frau Merkel, die die staatliche Sicherheit, also die Sicherheit von uns allen aufs Spiel gesetzt hat, weil sie es so dargestellt hat, als könne man die deutschen Grenzen nicht sichern. Mit Folgen: Zerstrittenes Europa, Desaster der ‚Energiewende‘, Bankenrettung und hungernde Griechen… und eine mittlerweile sehr monothematische neue Partei.
        Wer diese dann wählt, weil sie damit wirbt, der ‚Alternativlosigkeit‘ von Frau Merkel zu entkommen – den kann ich mit diesem Grund verstehen, denn alle anderen Parteien setzen an diesem Punkt wenig entgegen. Auch ich halte Frau Merkel für einen der schlechteren Regierungschefs.
        Ich habe aber Wolfssohn nicht wegen der Flüchtlingsfrage zitieren wollen, sondern aufgrund seiner Einordnung der AfD. Das war missverständlich von mir aus dem Interview ausgewählt.

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        Err. Mit Folgen..
        Ich meine natürlich da die Probleme, die bei der Erfassung der Flüchtlinge entstanden.
        Die nicht durchdachten vorherigen Entscheidungen von Frau Merkel, wie der übereilte ‚Atomausstieg‘ und die Bankenrettung stehen auf einem anderen Blatt.
        Ich schreibe im Moment auf dem Smartphone und das wird daher fehlerhaft.

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        Klar ist das mehr als Koinzidenz, aber es ist eben eine scharf abgegrenzte Teilmenge. Da viele Terroristen keine Flüchtlinge, sondern Eigengewächse des jeweiligen Landes sind, wäre es – immer noch im Sinne der AfD – besser zu formulieren: „es gibt einen Zusammenhang zwischen Zuwachs an islamistischen Terrorakten und Muslimen“. Das ist dann hieb- ud stichfest (es sei denn, man problematisiert die Zugehörigkeit der Terroristen zum Islam, wie es bisweilen geschieht).

        Der Punkt ist: Wieso müssen die, die keine Terroristen, aber Muslime sind, unter den Vorschlägen (bzw. Maßnahmen) leiden? Hier sollte jeder sich die „Goldene Regel“ zu Gemüte führen: „Was du nicht willst das man dir tu das füg auch keinem anderen zu“. Wer hier z.B. von Zivilisation redet, aber Folter wiedereinführen will, wie dies andernorts in diesem thread geschieht, der sollte sich diese Goldene Regel ansehen. Beherzigt er sie? Diese Regel bedeutet unsere „milde“ westliche Zivilisation. Was wäre, wenn z.B. die Asperger-Patienten in eine Gruppe einsortiert werden würden, für die Herr Wolfssohn einen ähnlichen Zusammenhang analysiert, und man selber Asperger-Patient ist?

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        Ich nehme an, mit der ‚Folter‘ spielen Sie auf das an, was Wolfssohn im Zusammenhang mit der Terrorismusbekämpfung gefordert hat. Darüber kann und muss man streiten. Ihre Ausführungen aber erscheinen demgegenüber eher theoretisch, zurückschreckend vor jedem Grenzfall. In etwa wie Merkels Darstellung von Politik. Auch ein Grund für den Erfolg der AfD.

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        @KJN: Die Ausführungen sind theoretisch, ja, das ist bei mir oft so. Aber der Grenzfall fand 2015 statt, als Merkel eine großen Schwung Flüchtlinge aus humantirären Gründen hereinließ. Viele fanden und finden diese höchst untheoretische, situativ begündete Entscheidung gut, ich auch. Die AfD ist es, die hier auf die Theorie pocht.
        Übrigens habe ich gelesen, dass es keine wirtschafltichen Gründe sind, die die Leute zur AfD treiben, sondern „kulturelle“. Wirtschaftlich geht es den meisten von ihnen gut, jetzt sind sie auf der Suche nach sich selbst. Auf dieser Suche entwickeln sie dann eine außerordentliche Wut. Mir kommt da immer der Spruch vom Esel in den Sinn, der immer, wenn es ihm gut geht, auf dem Eis tanzt.

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        Manchen Leuten sind auch einfach zu viele Fremdstämmige im Land. Für Sie mag das nichts bedeuten, aber der islamische Nahe Osten war schon immer der Todfeind Europas. Nun kommt dieser Konflikt neu auf.

        Und was die sog. Theorie angeht: Gesetze, z. B. diejenigen bezüglich des sog. Asylwesens, sind für alle da, auch wenn Linke das anders sehen 🙂

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    … die ‚Pausenwurst‘ Altmaier, *C*DU, Merkels Kanzleramtsmonster: ‚ … Die AfD spaltet unser Land. Sie nutzt die Sorgen und die Ängste der Menschen aus. Und deshalb glaube ich, dass eine Stimme für die AfD – jedenfalls für mich – nicht zu rechtfertigen ist.‘

    Das hatten wir schon einmal – Das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien vom 14. Juli 1933 (RGBl. I, S. 479) verbot im Deutschen Reich alle Parteien neben der NSDAP … Das Gesetz war damit während der Zeit des Nationalsozialismus die gesetzliche Grundlage für den Einparteienstaat. Es beendete die Parlamentarische Demokratie in Deutschland.

    NAZIS RAUS!

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      GENAU! 100% ZUSTIMMUNG!

      Nazis und Linke aller Arten: same sh1t, different @rsehole.

      Bitte verzeihen Sie mir meine Ausdrucksweise, obwohl diese Worte auch in deutscher Übersetzung harmlos klängen, vergliche man sie mit dem Gerülpse aus der geistig-politisch-ethisch-moralischen Senkgrube des Linksismus.

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    22% wählen vermutlich rechts bzw. die Linke (je zur Hälfte). Der Rest wählt eher konservativ; da rückt nichts „nach rechts“! Die AfD ist eben sichtbar, es wird sehr viel berichtet. Aber in den 1950er Jahren war das Land stärker gespalten, in den 1970er Jahren hatten wir einen Generationenkonflikt, so dass Junge eher die damals interessante SPD gewählt haben, nun wählen die Jungen schwarz-grün. Auch das ist alles andere als „rechts“.
    Einen Zusammenhang zwischen Flucht und Kriminalität gibt es kriminologisch nicht. Auffällig sind die nordafrikanischen kriminellen Netzwerke, in die kleine Gruppen (illegal) einwandern. Das kennt man vom Drogenhandel schon lange. Berichtet wird von krassen Einzelfällen – die eine Brutalität zeigen, welche uns „fremd“ vorkommt. Anzeigen wegen übergriffiger Sexualität steigen, weil mit viel tamm tamm das Gesetz maßlos erweitert worden ist (das sind die punitiven sich feministisch dünkenden Frauennetzwerke), und in Flüchtlingsheimen werden – das ist leider so – Frauen nicht in Ruhe gelassen. Es kommt dabei auch zu Vergewaltigungen. Das hat aber mit Religion nichts zu tun!
    Da es so gut wie keine Alleinreisenden gibt, kann man Flüchtlingsfrauen auch nicht im Frauenhaus sicher unterbringen. Dennoch haben sich viele von ihren Männern getrennt und sind dort untergebracht.
    Es gibt also kein Grund zur verschärftenKlage!

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      Nun, aber die Kriminalstatistiken dürften gefälscht sein, und im übrigen bringt, wie ich schon geschrieben habe, Migration fast grundsätzlich nur Nachteile mit sich.

      Frauen sind im übrigen mMn nicht qualifiziert, zu Fragen der nationalen und ethnischen Existenz einer Nation Stellung zu nehmen. Jeder weiß, daß Kulturen und Zivilisationen stets von Männern errichtet worden sind und der Feminismus ein Anzeichen des drohenden Kulturunterganges ist.

      Dazu kann ich Ihnen folgendes Video empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=khdmzMv6OLU

      Der Autor sagt mMn die Wahrheit. Nein, das ist keine Satire.

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        Der blonde Hans und andere haben im übrigen schon darauf hingewiesen, wie verheerend Immigration wirkt. Man kann die Japaner beneiden, die fast keine haben, was zu wenig Kriminalität, hoher sozialer Kohäsion und wenig Sozialausgaben an Fremdrassige führt. Davon abgesehen, daß den Japanern die Zumutung vulgärer, lauter, sittenloser Menschen aus primitiven Kulturen erspart bleibt. Von der meist erschütternden körperlichen Häßlichkeit dieser Leute mal ganz abgesehen.

        Aber ich glaube, daß es den Linken einfach darum geht, das deutsche Volk und sein Genom, seine Kultur zu vernichten. Das wäre typisch links: 100 Mio. Tote waren vielleicht erst der Anfang für die grausamsten Massenmörder und Vernichter der Geschichte, welche die Linken sind…

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        Wie hieß es eben bei Heinz Strunk in der ARD-Komödie Jürgen:
        Die Frauen haben ein Reptilienhirn aus der Urzeit, und reagieren deshalb weit weniger auf Inhalte als auf Emotionen.

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        Dies halte ich für durchaus möglich.

        Weibliche und männliche Gehirne beim Menschen sind jedenfalls total verschieden. Das Gehirn eines Autisten, so nimmt man in der Forschung an (Extreme-male-brain-theory) ist ein ganz besonders maskulin entwickeltes Gehirn und man kann es als das eine Ende der „Maskulin-feminin-Skala“, auf der man sich Gehirne vorstellen kann, bezeichnen.

        Neurotypische Frauen (als das „andere Extrem“ in puncto Gehirnentwicklung) und Männer auf dem Autismusspektrum, z. B. Asperger, haben gemeinsam, daß sie biologisch zur selben Spezies gehören. Alles andere ist unterschiedlich.

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    OK, „Mein-Forumsname-kommt-nicht-von-ungefähr-Linkenhasser“, Sie gefallen sich also darin, unter Ihrem Pseudonym, Aussagen in den Mund zu legen, die nicht gesagt wurden: Meine Frage an Rainer Werner ging dahin, ob man überhaupt

    1.) von Zusammenhang zwischen Globalisierung und Kriminalität sprechen kann und
    2.) es dem Staat zusteht, ganze Bevölkerungsgruppen psychotherapeutisch gegen Kriminalität zu „desensibilisieren“,
    was ich, hätte er es so gemeint, zumindest bemerkenswert gefunden hätte.

    zu 1.) Globalisierung gibt es mindestens seit Marco Polo oder gar der Seidenstraße, und mit Kriminalität hat das m.E. nur zu tun, daß Handelswege immer Kriminelle (Piraten) auf den Plan gerufen haben, so auch heute, denn..
    zu 2.) der Grund für steigende Einbruchskriminalität ist am ehesten in Grenzöffnungen in Verbindung mit einem dichten Autobahnnetz zu sehen. Opfer oder potentielle Opfer von Einbrüchen ‚desensibilisieren‘ zu wollen wäre zynisch und das möchte ich Herrn Werner nun nicht unterstellen.

    Zu den ‚Intelellectuals yet Idiots‘: Die Selbstbezogenheit in vielen Wissenschaftssparten scheint mir schon seit längerem ein Problem zu sein. ‚Scientism‘ ersetzt eigenes Nachdenken und Begreifen durch Glauben. Den Glauben an die Thesen der Lehrer, die man sich ausgesucht hat, was zu einer erheblichen intellektuellen Inzucht führt. Die Existenz in der eigenen Wohlfühlblase, die man interessanterweise gleichzeitig den ‚Populisten‘ vorwirft. Nichts Neues eigentlich, dem auch Teile der Scholastiker, des Marxismus-Leninismus, aber auch der westlichen Volkswirte und Klimaforscher, die ihre mathematischen Modelle attraktiver finden als die Wirklichkeit, verfielen, bzw. verfallen.

    „Dann sieht man eventuell auch die Fäden, mit denen sie von ihren Puppenspielern aus der Chefetage des globalen Raubtierkapitalismus geführt werden.“
    Das ist Satire, wie eigentlich bisher alle Ihre Beiträge – so dick dürfen Sie nicht auftragen, wenn Sie weiterhin als „Linkenhasser“ durchgehen wollen.

    Zum Thema, ob Deutschland nach rechts rutscht:
    Das, was jetzt an law&order und ‚Durchgreifen‘ gefordert wird, wurde schon immer gefordert, von CDU, CSU, den ‚Republikanern‘ usw. Die Parteien haben lediglich außerhalb der Wahlkämpfe ihre ‚hardliner‘ an die AfD, sozusagen als bad bank für Reaktionäre, entsorgt. Kann sein, daß das jetzt im Wahlkampf etwas rückgängig gemacht wird, um mehr Wähler zu erreichen.

    Das war’s erstmal für eine Zeit, das sich-wehren gegen eine allzuschnelle Einordnung in das links-rechts-Schema, sowie auch die Klickerei mit den Captcha-Suchbildern wird mir zu anstrengend.

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      Ja ja, meine Beiträge sind Satire. Guter Witz.

      Die Zusammenarbeit der Internationalisten in den Chefetagen der Finanzen bzw. anderer Globalisierer mit den internationalistischen Kräften in der Politik (Linke und Liberale) ist jedem klar, nur Ihresgleichen nicht. Aber das mache ich Ihnen nicht zum Vorwurf: Sie haben vielleicht Soziologie oder Eigennamentanzen studiert. 😆

      Getrennt marschieren, vereint schlagen, oder: politics makes strange bedpartners. 🙂

      Man kann sich nur noch einen richtig brutalen Krieg wünschen, der diese Würgeengel der westlichen Welt wegwischt. Dann wird die 68er-Abschaumgeneration ihren dümmlichen Humor noch brauchen. Sie wissen schon: jene Generation, die lebenslang alles bestritten hat, nur nie den eigenen Lebensunterhalt (ausspuck).

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        Da kann man nur sagen: hoch die Reaktion, denn es geht darum, jahrzehntelange gesellschaftliche Fehlentwicklungen rückgängig zu machen.

        Ich würde die „Reaktionäre“ daher eher als „Reformer“ bezeichnen.

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        Reaktionäre als Reformer? – Wenn Sie sich unbedingt ins Mittelalter oder in die Barbarei zurückentwickeln wollen, Linkenhasser, meinetwegen. Aber verlangen Sie nicht vom Rest des Volkes, Ihnen zu folgen!

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        Opa Krempel: wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

        Das beste wäre ein blutiger Bürgerkrieg, der die 68er-Volksverderber und ihre Bundesgenossen der Antifa/Gewerkschaften/Unbildungswesen/Journaille usw. entmachtet und zur Rechenschaft zieht.

        Im übrigen bin ich für die Wiedereinführung des Scaphismus, des Räderns und des Rittes auf dem einbeinigen Hengst (für kriminelle Frauen) gegenüber den Feinden meiner Nation und Kriminellen. Das schreckt ab. Grausame Strafen sind auch insofern besser, als daß die Gene der bestraften Verbrecher aus dem Genpool der Menschheit exstirpiert werden.

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        Na, Linkenhasser, das hört sich ja fast so an, als hätten Sie einen Beratervertrag bei der Sharia Inc. unterschrieben. Zahlen die wenigstens besser als die Stalinisten?

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        So grausame Folter kann sich nur jemand wünschen, der grausam ist und auch sein will: ein Sadist.

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        @Lange/Fuchs/Linkenhasser/Bürgerkriegsheld/Ethnologe/Frauenversteher/Wer bin ich und wenn ja wieviele?
        Nehmen Sie Ihre Pillen wieder! Wenn nicht, möchte ich Sie, der Sie den Bürgerkrieg herbeisehnen, alsbald, verkleidet als völkischer Revolutionär mit Degen und Pistole und wirre Parolen schreiend, in den Hauptnachrichten durch das Frankfurter Bankenviertel laufen sehen. Hören Sie auf mit dem Geschwätz und machen Sie endlich!

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        Tut mir leid, Herr Ziegler: auf den groben Klotz des Linksismus mit seinen über 100 Mio. Opfern (die natürlich allesamt ganz sachte zu Tode gekitzelt wurden 😆 ) gehört nun mal ein – auf gut deutsch – verdammt grober Keil.

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        @blonderhans: Und also lassen Sie Sadisten in Ihren eigenen Reihen gewähren? Um „Waffengleichheit“ zu erreichen?
        – Ich staune immer wieder, wozu Christen in der Lage sind.

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        @Stefan Pute: sparen Sie sich doch bitte Ihre dümmliche Rabulistik.

        Außerhalb der „Blase von Linken“, in der Sie leben, gehört diese an die Wand einer öffentlichen Bedürfnisanstalt, aber nicht in eine zivilisierte Debatte (schauen Sie ggf. „Zivilisation“ im Lexikon nach).

        Mit freundlichen Grüßen
        der Linkenhasser

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        @Hinkenlasser: Maßen Sie sich doch nicht an, von Zivilisation zu reden, wenn Sie das Land in die Barbarei zurückführen wollen!

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        Sie mit Ihrem Schlagwort „Barbarei“!
        Es gibt nicht nur „Sozialismus“ oder „Barbarei“, auch wenn die Linksextremistin, die zum Bürgerkrieg aufrief (und folgerichtig von diesem verschlungen wurde), dieses Schlagwort geschaffen hat.

        Die einzige Barbarei, die ich kenne, kriegen wir aus Afrika und dem Orient; Weltgegenden, in denen die einzige lebende Kultur diejenige im Joghurt sein dürfte.

        Oder sie meinen die antideutschen rassistischen Hetzsprüche, die der linke Mob bei assifantischen Demonstrationen herausrotzt (und gewisse MitgliederInnen und -außen der Partei der Pädophilen waren auf solchen Mobaufläufen auch mit dabei, von den stalinistischen Gewerkschaften und anderem Gesindel ganz zu schweigen, das sich mit diesen…in ein Bett legt. Daß letztere sich nicht schämen…oder handelt es sich einfach um die Beherzigung des alten Mottos „pas d’ennemis à gauche“?).

        Das ist in meinen Augen schon keine Barbarei mehr, sondern die reine Vertierung. Damit ist der Linke in meinen Augen endgültig zur Bestie regrediert. Bestien verdienen aber nur ein Schicksal. Eine Bestie nicht unschädlich zu machen, das ist Barbarei.
        Die Zivilisation beginnt ja bekanntermaßen mit der Zügelung der eigenen ungehemmten Impulse; also mit der Unschädlichmachung der Bestie im Menschen selbst.

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        Sie können sich freuen: auch nach der Wahl werden die nötigen Säuberungen des Landes unterbleiben, befürchte ich. Wichtig wäre es gewesen, den linksistisch/migrantisch/feministischen Komplex, wie ich ihn nenne, ein für allemal loszuwerden.

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      KJN, da haben Sie nebenbei gut erfasst, was der gesellschaftliche Nutzen der AfD ist: Sie ist die bad bank für Reaktionäre. Ob sie nun 10, 15 oder 18 % der Stimmen bekommen werden, ist im Grunde egal, beziffert aber, wie groß der Anteil solcher Leute eben ist. Sonst waren die eher unsichtbar (Nicht- oder zähneknirschende CDU-Wähler). Was zwar schöner aussah, aber auch das Bild verfälscht hat.
      Und die Klickerei auf den Capchas finde ich auch nervend.

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      „Die Parteien haben lediglich außerhalb der Wahlkämpfe ihre ‚hardliner‘ an die AfD, sozusagen als bad bank für Reaktionäre, entsorgt.“

      Das ist die beste Beschreibung, die ich bis jetzt gehört habe.

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        … träumen Sie weiter Stevanovic, dass *Badbank* ein Wünschel-Euphemismus ist, können Sie schon daran erkennen, mit welchen AfD-Themen der Wahlkampf abgeht. Der 24. September 2017 wird – unter anderen – zeigen, wer dem *politische Establishment* noch übern Weg traut. Ich nicht.

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        Finde ich nicht, Stevanovic, dass das so treffend ist. Klingt ja so, als hätten die das mit Absicht getan. Aber als Wähler waren die kleinen Dreggers und Gaulandts und Höckes den ‚demokratischen Parteien‘ immer willkommen, von Linkspartei bis CSU.

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        … Opa, haben Sie die Kommentare unterm Link gelesen? … u.a: „Stattdessen muss man lesen, dass ZDF eine Frau ausgeladen hat, die Opfer des Berliner Terroranschlags wurde“

        … no comment

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    Lieber Herr Werner,

    zu Ihrer Aussage:
    „Alle wichtigen Industrienationen (mit Ausnahme von China) werden ohne Einwanderung ihren Wohlstand nicht halten können. Bei uns gehen bald die Baby-Boomer in Rente. Danach wird die Bevölkerung schrumpfen.“

    Wie schaffen es denn die Chinesen ?
    Und auch die Japaner waren bisher keine großen Freunde von Einwanderung.
    Kann ich Sie so verstehen, daß Sie keine Analphabeten aus primitiven Gewaltgesellschaften haben wollen, sondern hochqualifizierte Menschen die sich problemlos in unsere moderne Gesellschaft integrieren können ?
    Wo sollen die denn herkommen, abgesehen davon daß sie in ihren Herkunftsländern – die viel in ihre Ausbildung investiert haben – vielleicht fehlen werden ?
    Und wie wollen Sie die weitere Einwanderung der Barbaren verhindern ?

    Und da Sie eine schrumpfende Bevölkerung angesprochen haben:
    Was ist daran schlecht, angesichts einer immer mehr durch Zersiedelung und landwirtschaftliche Monokulturen verödeten Natur in Deutschland ?
    Abgesehen davon, der Import eines Männerüberschusses – gleich welchen kulturellen Entwicklungsstandes – hat keinen positiven Effekt auf die demographische Entwicklung.

    Genaugenommen dürfte man nur noch Frauen im gebährfähigen Alter einwandern lassen.
    Diese könnten vor Ort für Neubürger sorgen, und selbst wenn es nicht klappt, Frauen neigen deutlich weniger zu Gewalt und Kriminalität als Männer.
    Und wenn sie die Männer aus ihren Kulturen los sind lassen sie sich bestimmt sehr schnell ins 21igste Jahrhundert integrieren und werfen Koran, Burkas und andere Relikte des Mittelalters in die Mülltonne wo sie hingehören

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      Sie haben recht:Es war ein Fehler, 2015 überwiegend junge Männer im Alter von 17 bis 35 Jahren aufzunehmen, während die Frauen mit ihren Kindern in den Lagern in der Türkei, im Libanon oder in Jordanien zurückblieben. Ein Großteil unserer Probleme (Sexismus, Kriminalität) erklärt sich aus dieser Schieflage. Bei regulärer und gesteuerter Einwanderung könnte man ein solches Ungleichgewicht durch Quoten verhindern. Manche Berufe, die wir besetzen wollen, werden überwiegend von Frauen ausgeübt (Pflegeberufe, Krankenschwester), so dass bei der Rekrutierung Frauen bevorzugt würden. Natürlich bedeutet eine solche Einwanderung von Fachkräften immer einen Brain drain in den Herkunftsländern. Er ließe sich nur vermeiden, wenn wir die Arbeitszeit, die ein Immigrant in Deutschland verbringen darf, limitieren (z.B. 10 Jahre). Anschließend soll er helfen, sein Herkunftsland aufzubauen.
      China hat schon wegen seines schieren Bevölkerungsreichtums keine Einwanderung nötig (im Gegensatz zu Japan). Das chinesische Bildungssystem sorgt für eine harte Auslese, so dass intellektuelle Spitzenkräfte in großer Anzahl ausgebildet werden. Viele von ihnen drängen in die USA, weil sie in der heimischen Industrie nicht die adäquaten Arbeitsplätze finden. Asiaten sind übrigens die friedlichste Immigrantengruppe überhaupt. Der Buddhismus / Hinduismus entfaltet eine sehr friedfertige Wirkung – im Gegensatz zu den Männern, die aus muslimischen Kulturkreisen stammen.

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        Diesen Ausführungen kann ich hundertprozentig zustimmen.
        Allerdings wäre dann immer noch das Problem mit denen, die wir weder wollen noch brauchen.
        Solange die Rechtslage so ist wie sie ist werden diese Jungmannen immer noch kommen, natürlich mit dem Segen bzw. auf Wunsch der „es gibt keine Obergrenze“-Parteien in Deutschland.
        Solange das so ist bringt eine wie auch immer gesteuerte Einwanderung von vernünftigen Menschen gar nichts, die haben dann nur unter dem schlechten Ruf den die anderen verursachen zu leiden.

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    Man betrachtet manches mit Fassung, solange nichts passiert, so auch abgeschirmte PolitikerInnen. Jetzt aber kocht es im Raum München, drei auf einen Schlag:
    http://integration.landkreis-m.....tsbrunn-1/
    https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/hoehenkirchen-siegertsbrunn-ort100556/afghanen-vergewaltigen-16-jaehrige-in-hoehenkirchen-siegertsbrunn-8689799.html

    https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-land/asylbewerberunterkunft-genehmigt-4977831.html
    http://www.rp-online.de/panora.....-1.7072680

    https://www.tz.de/muenchen/stadt/sendling-westpark-ort43336/muenchnerin-28-auf-weg-ins-feierwerk-vergewaltigt-8672558.html

    Es ist schlicht und einfach schnuppe, dass das nicht jeder macht, weil es nicht außen dran steht, wer was macht und wer nicht. Fakt ist, dass man auf seine Töchter aufpassen muss und auch auf die Söhne und im Grunde auch auf die Ehefrauen.
    Bislang war es in Bayern etwas beschaulicher. Allmählich dämmert jedem, was andernorts los ist. Im Prinzip darf es zu einer solchen Situation nicht kommen. Es müsste hier kein Nigerianer sein, keiner aus Ghana (Bonn) und niemand aus Afghanistan. Syrer sind auf dem Feld selten tätig, tatsächlich scheinen sie sich als Schutzsuchende zu verstehen. Wenn die Thematik öffentlich aufkommt, wird immer mit Syrern argumentiert. Syrer stehen nicht zur Debatte, sondern illegale Einwanderung und die Kriminalitätsaspekte.

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      Warum gilt es eigentlich als rassistisch, wenn man sein Land gegen Feinde verteidigen will?

      Man sollte nicht vergessen, wer den Begriff „Rassismus“ erfunden hat: die Väter des Neomarxismus, jener Ideologie, auf die sich (mehr oder weniger restlos) jedes Übel unserer Zeit zurückführen läßt, und die manche Satanismus nennen.

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      Noch was: in meiner Stadt wurde neulich das Gefallenenmal wieder mit der linken Schei.hausparole „Deutschland muss sterben“ besudelt. Mihigruler?

      Ich antworte darauf nur noch: „Linker verr@cke, damit Deutschland leben kann!“ Wenn mit der Ideologie der Linken abgerechnet wird, so wie sie es verdient, wird von ihr nichts mehr übrigbleiben, soviel steht für mich fest.

      Mein Forumsname kommt nicht von ungefähr…

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    … hier noch eine Replik zum Thema von Thomas Hoof ./. Thomas Schmid u.a., betr. Einwanderungspolitik u.a., (gef.bei Klonovsky):

    Und schließlich eine Einwanderungspolitik, die Wirtschaftsmigranten zu Flüchtlingen umetikettiert und die behauptet, „Fluchtursachen beseitigen“ zu wollen, die sie aber in den Herkunftsländern sucht statt im selbstgemachten Asyl- und Sozialrecht, wo sie allein zu finden sind und leicht zu beseitigen wären. Jeder Afrikaner der die deutsche Grenze überschreitet, hat im gleichen Augenblick einen Anspruch auf das Zehnfache der Menge an technischer Energie, die ihm in Afrika zur Verfügung steht. Dieses Gefälle ist die materielle Fluchtursache. Es läßt sich allerdings beseitigen: Entweder durch die Afrikanisierung Europas oder durch die Europäisierung Afrikas, aber nicht mit ein wenig mehr „Fernstenliebe“, wie Du anregst, was stark an die von Sieferle getadelte Neigung erinnert, alle politischen Existenzfragen in den Begriffen der Sonntagsschule abzuhandeln.
    Eine Einwanderungspolitik der offenen Grenzen ist in der Tat der spitzeste Angriff auf die Existenzfähigkeit einer noch produktiven, weil homogenen Gesellschaft, in der nämlich, mit Gehlen zu sprechen, die seltene Gunst einer „wohltätigen Fraglosigkeit“, eines „Immer-schon-Verständigtseins“ herrscht, deren überragende Bedeutung für Leistungsfähigkeit und Lebensqualität man erst bemerkt, wenn sie – wie jetzt in Deutschland – schwindet.

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    @Hr. Werner

    … für den Nachwuchs braucht es Familienpolitik. Für Fachkräfte braucht es (Aus)Bildungspolitik. Deutschland braucht, wie jedes andere Land in der Welt, keine Einwanderung. Niemand kann das begründen. Das ist ein Fakt.

    Alleine die technische Entwicklung der Automatisierung wird nach Schätzungen von Fachleuten in den nächsten 15 bis 20 Jahren jeden 8. [sic] Arbeitsplatz vernichten. Das hatten wir hier schon. Die Jugendarbeitslosigkeit, besonders in den südlichen Staaten der EU, liegt teilweise jenseits der 50[sic]%. Ohne Aussicht auf Besserung.

    Einwanderung, in welches Land auch immer, ist Privatsache und sollte die Ausnahme bleiben. Wenn Claudia Roth, z.B., in Anatolien Sonne, Mond und Sterne und Kichererbsen schön findet – nur zu, güle güle.

    Ich meine, Deutschland braucht nicht mal ein Einwanderungsgesetz. Wozu? Wer hier arbeiten will, soll kommen. Klappt doch bisher auch ganz gut. Nehmen Sie die Deutsche Bank. Oder meinen Sie Ackermann, Jain und andere, haben Asylantrag gestellt, oder die ‘Staatsbürgerschaft’ der ‘BRD’ beantragt? Oder Guardiola bei Bayern München?

    Abschottung will niemand. Aber ich habe einen ‚Generalverdacht‘ gegenüber Fremden. Ich schließe – DAHER! – unsere Haus- und Wohnungstür, zum Schutz meiner Familie, meiner Kinder, ab. Selbst Verwandte und Freunde müssen klingeln, meine Genehmigung für einen Zutritt abwarten. Ich gehe davon aus, dass Sie das, Hr. Werner, auch tun. Warum soll das an den Landesgrenzen anders sein? Die, die den unkontrollierten Zugang wollen, umgeben sich mit Personenschutz, sitzen in gepanzerten Fahrzeuglimousinen, begehen einen Rechtsbruch nach den anderen – Staatsrettung ist Bankenrettung. Ich denke an Griechenland. Das sind Kriminelle. Oder?

    Und wenn Sie christliche Werte verteidigen wollen, müssen Sie diese definieren. Auf ihr Geschwurbel hin, zitiere ich daher zunächst Nicolaus Fest der zu Kardinal Woelki folgendes schreibt:

    ‚Bei einem seiner letzten Besuche in Rom, so erzählt ein italienischer Freund, seien dem Kölner Kardinal Woelki, aber auch anderen hohen Würdenträgern der katholischen Kirche Filme gezeigt worden, welche die Verfolgung von Christen dokumentieren: Wie sie von Muslimen gesteinigt, enthauptet, gefoltert werden, wie man ihnen die Augen aussticht, sie an Autos kettet und durch die Straßen schleift, ihnen die Finger abschneidet. Es ist derselbe Woelki, der kürzlich ein flammendes Plädoyer für den Islam hielt.

    Wenn der Hirte die Wölfe zur Herde rechnet, sind die Schafe verloren.‘ ODER?

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    @Rainer Werner: Verwechseln Sie bitte nicht die politische und die parlamentarische Mehrheit. Rot-Rot-Grün hat zwar eine Mehrheit der Sitze im 18. Bundestag, aber auch nur, weil zwei Parteien knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert sind, die 100 Prozent der Sitze also etwa 85 Prozent der Stimmen entsprechen. Von der damaligen politischen Stimmung her entspricht der Anteil von RRG gerade einmal 42,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Mehrheit sieht anders aus.

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    Lieber Herr Werner,

    Sie haben in diesem Blog schon oft vernünftige Gedanken geäußert.
    Mit Ihren aktuellen Äußerungen haben Sie sich aber komplett disqualifiziert.
    Auch wenn ich Ihrer Meinung nach einer Therapie bedarf, ich fühle mich nicht krank.
    Ganz im Gegenteil, diejenigen die eine millionenfache Masseneinwanderung von Analphabeten aus mittelalterlichen und gewaltgeprägten Gesellschaften forcieren sind krank.
    Sie können noch so viel an Statistiken herumspielen, jede einzelne Straftat dieser „Gäste“ wäre nicht geschehen, wenn nicht die Regierung diese Leute ins Land gelassen, ja man kann eigentlich sagen, gelockt hätte.
    Sie schreiben, daß immerhin 80 Prozent der Wähler Parteien bevorzugen “ deren demokratische Substanz außer Frage steht“. Diese Leute sind Gewohnheitswähler die sich keine Gedanken machen über ihre Wahlentscheidung, gerade CDU-Wählern ist noch gar nicht bewußt, daß ihre Partei nichts mehr mit der Partei von Adenauer, Kohl oder Dregger zu tun hat.
    Irgendwann wird sich das vielleicht ändern, und dann haben sie und Ihresgleichen wirklich einen Grund schwarzzusehen.

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      Dass 2015 die Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet in Syrien weitgehend unkontrolliert aufgenommen wurden, war einer menschlichen Notsituation geschuldet. Hilfsbereitschaft, Mitleid und Solidarität sind christliche Tugenden, die wir nicht nur in Sonntagsreden strapazieren sollten. Es ist schon merkwürdig, dass ich diese Werte verteidigen muss, obwohl ich kein Christ bin.
      Zur „Therapie“ für die Deutschen will ich folgendes sagen: Alle wichtigen Industrienationen (mit Ausnahme von China) werden ohne Einwanderung ihren Wohlstand nicht halten können. Bei uns gehen bald die Baby-Boomer in Rente. Danach wird die Bevölkerung schrumpfen. Heute sind in manchen Branchen schon keine Fachkräfte mehr zu bekommen. Vor allem in den Zukunftsbranchen Ingenieurwesen und IT-Technik fehlt qualifizierter Nachwuchs. Die großen amerikanischen IT-Konzerne Google, Apple, Microsoft und Facebook gehen deshalb mit Donald Trump so scharf ins Gericht, weil sie ihr Spitzenpersonal von ausländischen Universitäten – vor allem in Asien – rekrutieren. In Zukunft wird in den Industriestaaten die Front nicht mehr zwischen Rechts und Links verlaufen, sondern zwischen den Kräften, die Einwanderung befürworten, und denjenigen, die das Land abschotten wollen. Die Länder, die Einwanderung als Bedrohung ansehen, werden im weltweiten Wettlauf um intelligente Lösungen der Menschheitsprobleme zurückfallen. Es versteht sich von selbst, dass diese Einwanderung in organisierter Form ablaufen muss, möglichst mit einem Punktverfahren wie in Kanada oder Australien. Also nicht durch eine spontane Einwanderungswelle von Flüchtlingen wie 2015, sondern mit Hilfe eines Einwanderungsgesetzes, wie es z.B. von der FDP im Wahlkampf vorgeschlagen wird.

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        „Die großen amerikanischen IT-Konzerne Google, Apple, Microsoft und Facebook gehen deshalb mit Donald Trump so scharf ins Gericht, weil sie ihr Spitzenpersonal von ausländischen Universitäten – vor allem in Asien – rekrutieren.“

        Hier führen Sie, Herr Werner, zwei Konzerne auf, die sich dadurch auszeichnen, dass sie nichts, aber auch nichts von Belang produzieren, Sie leben von Datensammlungen, Werbung für Doofe und Luft. Alle Augezählten zeichnen sich aus
        a) durch Steuervermeidungstechniken
        b) durch einen Hang zur Automatisierung, wozu also die vielen Arbeitskräfte?
        c) durch die Vergabe von H1B-Visa, wodurch sie ausländische Arbeitskräfte anstellen, die sie erheblich günstiger löhnen als amerikanische Angestellte. Klar grollen sie Trump. Trump hat aber leider Recht. https://en.wikipedia.org/wiki/H-1B_visa

        Das mit den Spitzenuniversitäten in Asien ist auch so eine Idee, die einer näheren Überprüfung nicht standhält. Diese Leutchen können brillant Mathe und IT, das war’s dann aber auch. Es sind Schmalspurdenker, sehr nah am Nerd angesiedelt. Klar blähen die Obernerds, wenn Einwanderung schwieriger wird.

        Damit, dass wir hier Einwanderung von absolut wenig Lernfähigen brauchen, führen Sie niemanden, der gelesen hat, wie sich die Kosten belaufen, an der Nase herum. Subsidiärer Schutz, Asylgründe, okay, alles andere sind schöngeredete Chimären und Folgen von Unfähigkeit/Untätigkeit, und deswegen rückt die Republik nach rechts, zumal sie keinen Bock auf weitere Maria Ladenburgers hat. (Der Mörder sagte wohl aus, er habe bemerkt, dass sie hübsch sein, habe aber leider keinen hochgekriegt. Bei der Schilderung wird einem schlecht). Den Punkt Leib und Leben der Frauen haben Sie wohl ausgelassen, aber ich hab’s nicht fertig gelesen. Mache ich aber noch. Dass in den von Rotgrün geführten BL nichts wirklich läuft von der Schule über die Sicherheit bis zur Justiz (hier auch zügigen Ausweisung), entgeht niemandem. Teure Großprojekte, die nicht fertig werden und daneben Ansprachen, z.B. „Eine Armlänge Abstand“ zu halten und nicht sola joggen zu gehen. Aha. Die SPD ist keine Alternative zu Merkel, ganz einfach, also muss man versuchen, mit Merkel und evtl. und hoffentlich FDP erstmal zu einer Kurskorrektur zu kommen. Rotgrün in den BL hat fertig.

        Wenn man Muslime bilden will, muss man deren Ländern investieren, in Firmen, Bildung, Frauenrechte und Geb.-Kontrolle und hier ein paar Gänge runterschalten für zwei bis drei Dekaden. Das wäre sicherlich spannungsreduzierend. Aber klar, ein Großakteur, die Versicherungen, haben damit Probleme, und so dreht sich das im Kreis.
        Auf jeden Fall ist es für den unteren Rand der Gesellschaften dort außerordentlich demütigend, hier einzuwandern und diese eklatante Bildungsdifferenz zu sehen. Manche Taten passieren dann aus Frust. Ergo: Wenn Ihr sie wollt, bildet sie dort aus, irgendwo, Ägypten, Tunesien, aber halst uns nicht Chancenlose auf, Amigos. Wir haben keinen Bock mehr darauf.

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        Man kann in einen Beitrag nicht alles hineinpacken, was thematisch damit in Verbindung zu bringen ist. Ich habe in diesem Blog durch verschiedene Artikel glaubhaft gemacht, dass ich dem politischen Islam und seinen kulturellen Implikationen sehr kritisch gegenüber stehe. Auch über die Frauenverachtung in Teilen des Islam habe ich mich anlässlich der Silvesternacht in Köln kritisch auseinander gesetzt. Im meinen aktuellen Beitrag ging es mir darum zu zeigen, dass man durch eine gesteuerte Einwanderung, bei der das Gastgeberland die Kriterien festlegt, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann: Man bekommt Leistungsträger und keine Leistungsempfänger, die aus Frust kriminell werden. Und man kann den Wohlstand unseres Landes erhalten, weil wir dann alle Lücken in der Industrie mit adäquaten Fachkräften schließen können. Man darf nicht vergessen, dass das Rentenniveau, wenn wir nicht gegensteuern, in Zukunft unter 45 Prozent des Erwerbseinkommens absinken wird. Kontrollierte Zuwanderung könnte diesen Effekt abfedern. Vielleicht spreche ich deshalb so optimistisch, weil ich als Lehrer an der Gesamtschule Kinder aus über 80 Nationalitäten unterrichtet habe – meistens problemlos. Die in der Schule gepflegte Toleranz sollte Vorbild für die gesamte Gesellschaft sein.

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        Das alternde Japan verzichtet auf Einwanderung und setzt auf Automatisierung, Roboterisierung und Computerisierung. Es ist nichts so alternativlos, wie Sie es darstellen.

        Einwanderung aus dem Fernen Osten wäre in der Tat ein Segen für Deutschland, aber sie kommt nicht. Stattdessen kommt der Nahe Osten und Afrika.

  16. avatar

    „… weil es eine entscheidende Bewährungsprobe erfolgreich bestanden hat.“ Ihr Wort in Gottes Gehörgang, verehrter Herr Werner! Ich bin nicht so optimistisch, obwohl ich D nur
    von außen beobachte. Nur durch verschiedene Printmedien, Blogs usw.. Das Bild, das vor meinen geistigen Augen entsteht, finde ich nicht unbedingt sehr tröstlich. Doch hoffe ich, daß Sie recht behalten. Ich hoffe es für D und für Europa.
    lg
    caruso

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    ..ein Volk therapieren, damit es sich an die ‚höhere Kriminalität infolge von Globalisierung‘ gewöhnt? Lieber Herr Werner, wollten Sie das wirklich sagen?

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      Ja, den Linken verrutscht eben auch mal die Maske. Dann sieht man eventuell auch die Fäden, mit denen sie von ihren Puppenspielern aus der Chefetage des globalen Raubtierkapitalismus geführt werden.

      Die Linke, früher antikapitalistisch, ist heute nur noch antinational. Da es nichts Internationaleres gibt als das Geld, haben sie sich nun eben beim ehemaligen Erzfeind, den Großkapitalisten, verdungen. Sie müssen es wohl, denn auf einem freien Arbeitsmarkt hätten Linke, die man meist als IYI (= „intellectual yet idiotic“) bezeichnen kann, keine Chance.

      Zum Begriff des IYI, siehe hier: https://libertyblitzkrieg.com/2016/09/16/the-intellectual-yet-idiot-by-nassim-nicholas-taleb/

      1. avatar

        OK, „Mein-Forumsname-kommt-nicht-von-ungefähr-Linkenhasser“, Sie gefallen sich also darin, unter Ihrem Pseudonym, Aussagen in den Mund zu legen, die nicht gesagt wurden: Meine Frage an Rainer Werner ging dahin, ob man überhaupt

        1.) von Zusammenhang zwischen Globalisierung und Kriminalität sprechen kann und
        2.) es dem Staat zusteht, ganze Bevölkerungsgruppen psychotherapeutisch gegen Kriminalität zu „desensibilisieren“,
        was ich, hätte er es so gemeint, zumindest bemerkenswert gefunden hätte.

        zu 1.) Globalisierung gibt es mindestens seit Marco Polo oder gar der Seidenstraße, und mit Kriminalität hat das m.E. nur zu tun, daß Handelswege immer Kriminelle (Piraten) auf den Plan gerufen haben, so auch heute, denn..
        zu 2.) der Grund für steigende Einbruchskriminalität ist am ehesten in Grenzöffnungen in Verbindung mit einem dichten Autobahnnetz zu sehen. Opfer oder potentielle Opfer von Einbrüchen ‚desensibilisieren‘ zu wollen wäre zynisch und das möchte ich Herrn Werner nun nicht unterstellen.

        Zu den ‚Intelellectuals yet Idiots‘: Die Selbstbezogenheit in vielen Wissenschaftssparten scheint mir schon seit längerem ein Problem zu sein. ‚Scientism‘ ersetzt eigenes Nachdenken und Begreifen durch Glauben. Den Glauben an die Thesen der Lehrer, die man sich ausgesucht hat, was zu einer erheblichen intellektuellen Inzucht führt. Die Existenz in der eigenen Wohlfühlblase, die man interessanterweise gleichzeitig den ‚Populisten‘ vorwirft. Nichts Neues eigentlich, dem auch Teile der Scholastiker, des Marxismus-Leninismus, aber auch der westlichen Volkswirte und Klimaforscher, die ihre mathematischen Modelle attraktiver finden als die Wirklichkeit, verfielen, bzw. verfallen.

        „Dann sieht man eventuell auch die Fäden, mit denen sie von ihren Puppenspielern aus der Chefetage des globalen Raubtierkapitalismus geführt werden.“
        Das ist Satire, wie eigentlich bisher alle Ihre Beiträge – so dick dürfen Sie nicht auftragen, wenn Sie weiterhin als „Linkenhasser“ durchgehen wollen.

        Zum Thema, ob Deutschland nach rechts rutscht:
        Das, was jetzt an law&order und ‚Durchgreifen‘ gefordert wird, wurde schon immer gefordert, von CDU, CSU, den ‚Republikanern‘ usw. Die Parteien haben lediglich außerhalb der Wahlkämpfe ihre ‚hardliner‘ an die AfD, sozusagen als bad bank für Reaktionäre, entsorgt. Kann sein, daß das jetzt im Wahlkampf etwas rückgängig gemacht wird, um mehr Wähler zu erreichen.

        Das war’s erstmal für eine Zeit, das sich-wehren gegen eine allzuschnelle Einordnung in das links-rechts-Schema, sowie auch die Klickerei mit den Captcha-Suchbildern wird mir zu anstrengend.

  18. avatar

    … ich seh‘ das anders. Das Land rückt – endlich – zum Grundgesetz, zu Einigkeit und Recht und Freiheit. (Nach mehr als 100-jährig sozialistischer Diktatur – ist das auch gut so.)

    Vaterlandsliebe ist gleich Elternliebe ein natürliches Gefühl. Papst Leo XIII spricht von der „natürlichen Liebe zum Vaterland.“ (Sapientiae christianae vom 10.1.1890). Der Christ erhebt sie zum Rang einer religiösen Tugend. Thomas von Aquin verknüpft die Vaterlandsliebe mit dem vierten Gottesgebot: „Gott nimmt die erste Stelle ein. An zweiter Stelle sind Grundlage unseres Seins und Geführtwerdens die Eltern und das Vaterland. Darum ist der Mensch nach Gott am meisten der Eltern und des Vaterlandes Schuldner. Wie es daher zur Religion gehört, Gott zu verehren, so gehört es zur Pietät, Eltern und Vaterland zu verehren“ (S.Th II/II qu. 101, art. 1). Diese Pietät beschreibt Thomas als „protestatio caritatis“ (ebd. art 3 ad 1), das heißt als in Wort und Tat sich offenbarende Liebe.

    Vaterlandsliebe zählt zu den wertvollsten Gütern des irdischen Daseins. Vaterlandsliebe ist ein Edelwert, der von der Kirche geschätzt und geschützt wird. Wie einen ungesunden Nationalismus, der die Lebensrechte anderer Völker mißachtet, lehnt sie sowohl den falschen Internationalismus, der das Vaterland verleugnet, wie den unrichtigen Pazifismus, der es wehrlos macht, entschieden ab. Aber Vaterlandsliebe ist ein Wert der im Gesamtreich der Werte und Willen Gottes begründet ist, eingeordnet bleiben muß und eben darin seine wahre Bedeutung erlebt.

    (aus katholisches)

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      Wenn Sie nach Einigkeit und Recht und Freiheit suchen, sollten Sie ihren Blick auf eine andere Partei als die AfD werfen, hans.
      Einigkeit legt nicht nicht einmal die Partei selber an den Tag. – Was sich schon darin zeigt, daß die Vorsitzende nicht zur Spitzenkandidatin gekürt wurde. Und von den Zuständen, als sie das Auffangbecken für Durchgeknallte war, hat sie sich immer noch nicht verabschiedet.
      Recht ist etwas, das die AfD recht flexibel handhabt und alle möglichen Lücken ausnutzt – zumindest wenn es um ihre Finanzen geht. Erinnert sei an den Goldhandel und an die derzeitigen Kampagnen, die durch einen ominösen „Verein“ finanziert werden, den die Partei selbst nicht einmal kennt.
      Und Freiheit, vor allem die Freiheit, gegen die AfD zu sein, finden Sie eventuell im Wahlprogramm der Partei, aber nicht in den Reden, mit denen ihr Spitzenpersonal die Fans einheizt.

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        @Opa

        … das ist doch schon was, Opa, Sie finden am Wahlprogramm der AfD nix zu kritisieren, gegebenenfalls am Personal. So weit so gut (oder nicht).

        Ich kritisiere verachte das komplette *politische Establishment*, das sich in *C*DU*C*CUSPDGRÜNE(SED)LINKEFDP der ‚BRD‘ – denen ich den Willen zu Rechtsstaatlichkeit, zu Einigkeit und Recht und Freiheit und zum Grundgesetz abspreche – versammelt.

      2. avatar

        Ihre Ablehnung des Establishments, d.h. der staatstragenden Parteien, in Ehren. Aber Sie wissen hoffentlich selbst, was aus einer anderen Gruppierung geworden ist, die sich darüber definiert hat, daß sie das Establishment abgelehnt hat. Nach dem Weg durch die Institutionen ist sie staatstragend geworden und wird von Ihnen deswegen abgelehnt.

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