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Orwells Schafe

Ich hatte hier Rainer Werners Kritik an Willi Jaspers Buch ĂŒber 68 und die Folgen meinerseits kritisiert. Darauf antwortete Rainer ausfĂŒhrlich in einem Kommentar. Auch dieser Beitrag kann nicht unwidersprochen stehen bleiben.

Lieber Rainer,
1. Herr Keuner ist ein Weiser. Er weiß, dass nicht nur Linke sich irren, sondern dass Irren menschlich ist. Vielleicht kann man die Welt sogar einteilen in solche, die demĂŒtig wie Herr Keuner sind und solche, die glauben, ihre politische Position – links, rechts, grĂŒn, liberal, feministisch, antiimperialistisch – mache sie fĂŒr Fehler immun.

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Kritik im Selbstschongang

Der Beitrag meines Freunds und Ex-Genossen Rainer Werner kann nicht unwiderprochen bleiben.

Lieber Rainer,
du wirfst vielen ehemaligen 68ern zu Recht vor, Ihre Jugend zu verklÀren.
Genau dagegen richtet sich Jaspers Buch. Erstaunlich, dass du das nicht erkennst. Jasper macht klar, dass 68 mitnichten eine frohes antiautoritĂ€res Fest der Fantasie war, sondern eben schon voller Gewalt steckte; dass Mao lange vor GrĂŒndung der K-Gruppen SĂ€ulenheiliger des 68er Establishments war.

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Lechte und Rinke missverstehen ein Buch

Mein alter Freund und Ex-Genosse Willi Jasper hat seine Erinnerungen an 68 – und davor und danach – vorgelegt. Ich habe sie in der WELT besprochen. Wie ich dort schrieb, dĂŒrfte „Der glĂ€serne Sarg“ fĂŒr manche „VerklĂ€rer der eigenen Jugend und Karriere, die ‚68‘ zu einem Fest des demokratischen Aufbruchs umdeuten und die ‚K-Gruppen‘ als sektiererische Verirrung abtun“, ein „Ärgernis“ sein. Denn Jasper zeige, „wie viel Mao in der Außerparlamentarischen Opposition (APO) steckte, wie viel APO in den Maoisten“.

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