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Orwells Schafe

Ich hatte hier Rainer Werners Kritik an Willi Jaspers Buch über 68 und die Folgen meinerseits kritisiert. Darauf antwortete Rainer ausführlich in einem Kommentar. Auch dieser Beitrag kann nicht unwidersprochen stehen bleiben.

Lieber Rainer,
1. Herr Keuner ist ein Weiser. Er weiß, dass nicht nur Linke sich irren, sondern dass Irren menschlich ist. Vielleicht kann man die Welt sogar einteilen in solche, die demütig wie Herr Keuner sind und solche, die glauben, ihre politische Position – links, rechts, grün, liberal, feministisch, antiimperialistisch – mache sie für Fehler immun.


2. Ich vernehme gern, dass du in Öhringen öffentlich für deine dortige Arbeit im Dienst der Weltrevolution Selbstkritik geleistet hast. Aber darum geht es mir nicht. Ich unterstelle dir nicht charakterliche Fehler. ich unterstelle deinen hier veröffentlichten Texten inhaltliche Fehler.
3. So wiederholst du in deiner Erwiderung die Behauptung, die 68er Studentenbewegung sei mehrheitlich gegen die Gewalt gewesen. Diejenigen aber, wie Jasper, Koenen, und auch ich, die eine Gewaltkontinuität behaupten, wollten damit nur „ihren eigenen Anteil am Sündenfall“ kleinreden. Die religiöse Sprache ist bezeichnend, nebenbei. Auch als Stalinist neigtest du zum Pietistischen. Aber darum geht es mir nicht. Lies doch – erstens- die Einleitung zu deinem Beitrag. Dort zitierst du Gretchen Dutschke, Peter Schneider, Joschka Fischer, Jürgen Trittin und Antje Vollmer als Beispiele für Leute, die ihre Vergangenheit schönreden. Trittin (KB Nord) und Vollmer (Liga gegen den Imperialismus) waren in K-Gruppen oder deren Umfeld tätig, die anderen aber nicht. Und neben Schneider hättest du – zweitens – zig andere mehr oder weniger bedeutsame Schriftsteller und Intellektuelle nennen können, von Hans-Magnus Enzensberger über Peter Weiss bis Heinrich Böll, die – ohne je etwas mit den K-Gruppen zu tun gehabt zu haben – Gewalt verherrlicht oder gerechtfertigt haben. Jasper nennt auch viele „bürgerliche“ Publizisten und Politiker, die Maos China bewunderten. Drittens aber entbehrt deine Behauptung jeglicher Grundlage, dass die meisten 68er „keinesfalls bereit waren, zur Durchsetzung ihrer Ziele Gewalt anzuwenden. Sie hielten an einem Sozialismus fest, der den Menschen einleuchten muss und von ihnen freiwillig angestrebt werden sollte“. Es gab keinen Gandhi der Studentenbewegung. Niemand trug bei 68er Demos Bilder des 1968 ermordeten Martin Luther King mit sich. Die Helden der Bewegung waren der Stalinist Che Guevara, die Massenmörder Mao TseTung und „Onkel Ho“ Tschi-Minh, die Black Panther und die PLO. Und das ging nach 68 weiter. Ich kann mich gut an die Demonstration gegen das AKW in Brokdorf erinnern, anno 76, glaube ich, wo es die KPD-Kader – darunter ich selbst – waren, die eine wilde Demonstrantenmeute davon abhalten mussten, das AKW-Gelände zu stürmen und eine wilde Schlacht mit der Polizei anzufangen. Dafür steckten wir nicht nur verbale Prügel der Umweltfreunde ein. Noch einmal: Es gab 68 keinen Gandhi. Als ich freilich das erste Mal in Polizeigewahrsam saß, 1966, nach einer verbotenen Vietnam-Demo, sagte einer, das nächste Mal müssten wir alle Blumen mitbringen und sie der Polizei schenken. Das war Dieter Kunzelmnann, später Terrorist der „Bewegung 2. Juni“ und immer noch in Nachrufen als „Politclown“ verharmlost.
4. Geradezu absurd ist deine Behauptung: „Der entscheidende Mentalitätsbruch der Studentenbewegung war das Abgleiten seines maoistischen Teils ins Totalitäre. Und den haben alle linke Gruppen außerhalb von KPD, KBW, KPD/ML und KB-Nord nicht mitgemacht.“ Nicht zufällig, denke ich, „vergisst“ du hier die große RAF-Sympathisantenszene („Rote Hilfe“, „Patientenkollektive“, „Spontis“ aller Couleur, „Haschrebellen“, Hausbesetzer, Anwälte, aber auch bürgerliche Kreise bis hin zu jenen Leuten, die beim gepflegten Abendessen diskutierten, ob man einen RAF-Terroristen, wenn er um ein Nachtlager bitten würde, der Polizei ausliefern würde, meistens mit dem Ergebnis: nein. Der Lehrer, der Ulrike Meinhof dann doch „verriet“, wurde in seinem Kollegium und Freundeskreis mit Verachtung bestraft und isoliert).
Noch bezeichnender ist, dass du die DKP/SEW „vergisst“. Ja, sie taten verfassungstreu und antitotalitär. Übten freilich in der DDR mit Waffen. Dass es ihr Auftrag war, die Linke in der Bundesrepublik zu unterwandern, die ursprünglich antisowjetisch und anti-DDR war, Dubcek und Biermann und Kuron bewunderte, und – ein Missverständnis! – Mao gut fand, weil sie ihn für antiautoritär hielt; dass der große Umschwung in der 68er Bewegung doch nicht das Abwandern von ein paar tausend Verbissenen und Verirrten in die K-Gruppen war, sondern die Erberschleichung durch diese „Agenten des sowjetischen Sozialimperialismus“, wie wir sie nicht ganz zu Unrecht nannten: das unterschlägst du und hast die Chuzpe zu behaupten, „Linke“ könnten – anders als du – den Kommunismus nicht kritisieren!
5. Du erwähnst eine bisher unveröffentlichte Kritik von Detlev Michel an Jaspers Buch. Er ist herzlich eingeladen, sie hier auf „SM“ zu veröffentlichen. Freilich ist der Autor des Verklärungs- und Verharmlosungsstücks „Eine linke Geschichte“, das vor allem eine Wohlfühlatmosphäre hinsichtlich der früheren Verirrungen des bürgerlichen Publikums im GRIPS-Theater verbreiten sollte und mit großem Erfolg verbreitet hat, nicht gerade der verlässlichste Zeuge, wenn es um eine radikale Selbstkritik der Studentenbewegung geht.
6. Es geht aber, wie gesagt, nicht um charakterliche Fehler, sondern um textliche. Kern und Ursache deiner Fehler verrät folgende Textstelle: „Fehlgeschlagene linke Projekte können im Grunde nur von Menschen, die nicht (mehr) links sind, adäquat kritisiert werden. Das war schon beim Stalinismus der Fall, der am hellsichtigsten von Dissidenten wie Arthur Koestler und Manès Sperber kritisiert wurde. Nur Nicht-Linke haben einen unbefangenen und von Beschönigung freien Blick auf die Verirrungen linker Politik. Man wird ja auch die Kritik an der DDR nicht Sahra Wagenknecht überlassen, sondern sie lieber Reiner Kunze anvertrauen.“
Jasper kann also das „fehlgeschlagene linke Projekt“ KPD nicht „adäquat kritisieren“, weil er noch ein Linker ist. Du kannst es aber, weil du nicht (mehr) ein Linker bist. Du bereitest ja nicht deinen nächsten Irrtum vor, wie Herr Keuner. du bist im Recht, du bist gerechtfertigt.
Das ist nicht nur intellektuelle überheblich, sondern schlicht hanebüchener Unsinn. Was die Kritik an der DDR angeht, so will ich nichts gegen den im Grunde genommen unpolitischen Reiner Kunze sagen; „Die wunderbaren Jahre“ ist ein wunderbares Buch. Zweifellos aber war die Kritik des damals linken Wolf Biermann treffender und wirkmächtiger. Seine Ausweisung läutete das Ende des DDR-Regimes ein. Auch Rudolf Bahro, der von einer linksgrünen Postion aus die DDR kritisierte, trug mehr zum Sturz des Regimes (und zu seiner Delegitimierung in der westlichen Linken) bei als Kunze. Es waren auch nicht Rechte, sondern Linke, darunter an vorderster Stelle Ex-KPDler wie Christian Semler, Ruth Haase, Elisabeth Weber, Helga Hirsch und Karl Schlögel, die in der CSSR Dissidenten wie Vaclav Havel und und in Polen die Arbeiter der Solidarnosc unterstützten. Dazu schwieg die gesamte „nicht-totalitäre“ Linke schallend, die Rechte sowieso.
Ob Koestler noch links oder nicht mehr links war, als er „Sonnenfinsternis“ schreib, weiß ich nicht. Er war ideologisch immer ein Chamäleon. Fraglos aber waren es gerade linke Intellektuelle und Renegaten, die wesentlich zur Kritik des Kommunismus beitrugen. Allen voran George Orwell. In der Schlüsselszene von „Animal Farm“ werden die Schafe dressiert, die Kernlehre der Revolution zu blöken: „Four legs GOOD! Two legs BAAAAD!“ DAS. mein lieber, ist die Essenz des totalitären Denkens: Linke DOOF! Nicht-Linke KLUUUUG!
Du glaubst, dich von deinen Irrtümern entfernt zu haben, weil du sie laut niederschreist. Dabei endest du genau dort, wo diese Irrtümer ihren Anfang nahmen: bei der selbstgerechten Intoleranz.

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7 thoughts on “Orwells Schafe

  1. avatar

    @ AP
    Nicht Sie sondern die Sozialisten haben ein gestörtes Weltbild.

    Dieses Menschenbild „Du bist nichts, die Gemeinschaft/das Volk … ist alles“ produziert geradezu Neidgefühle, welche sich dann irgend wann entladen.

    Wenn wir jetzt mit einigem Abstand auf das vergangene Jahrhundert des Sozialismus zurückblicken, werden wir den negativen Einfluss des Sozialismus hoffentlich alle erkennen.

    Mit Linke doof hat das nichts zu tun.

    Dabei will ich es dann aber auch belassen.

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      Ich bin in der Tat kein Sozialist, lieber PP. Aber ich bin, hoffe ich, nobel genug, in der sozialistischen Weltanschauung mehr zu sehen als Neid und Kollektivismus, kurz eine „Störung“, wie Sie unterstellen. Sie machen es sich doch allzu leicht, fürchte ich.

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    Tja – Selbstgerechtigkeit war eben ein Kennzeichen dieser Teile derjenigen, welche meinten, die „68er“ zu sein, und sie setzt sich fort! Es wäre schön, wenn einige die Zuschreiben „die Linke“ oder „links“ vergessen könnten, um zu benennen, was sie damit meinen.
    Übrigens macht Bettina Röhr denselben Fehler wie die sich hier streitenden „Linken“ oder „68er“. Sie meint, dass die Typen, die ihre Eltern kannten, „die 68er seien“. Jede Analyse der sozialen Veränderungen in dieser Zeit und der Kohorte der nach 1944 Geborenen fehlt. Gesellschaft ist nicht identisch mit dem, was Journalisten meinen, was sie sei. Manchmal oder sogar oft verändert sich eine Menge und es wird erst nach Jahren deutlich, was relevant war und was einfach nur lautes Geräusch.

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    Da sich die Leser über die „Veteranenseligkeit“, die sich in der gegenwärtigen Diskussion auf den „SM“ ausdrückt, zu langweilen beginnen, will nur noch kurz auf einen Punkt eingehen, der mir – auch im Hinblick auf die Zukunft – wichtig zu sein scheint. Es geht um die Frage: Können Linke „wetterfeste“ Demokraten sein?
    Wenn ich in meinem letzten Beitrag betonte, dass nur Menschen, die nicht (mehr) links sind, Fehler, die linksradikale Parteien gemacht haben, adäquat bewerten und kritisieren können, kann ich auf zahlreiche reale Erfahrungen mit linker Solidarität verweisen. Als vor einem Jahr der internationale „autonome“ Mob das Schanzenviertel in Hamburg in ein Bürgerkriegsszenario verwandelte, gab es in linken Organisationen und Publikationen – bis hinein in linksliberale Blätter wie die Süddeutsche Zeitung – „klammheimliche Sympathie“ mit den Gewalttätern. Um Rationalisierungen waren die Kommentatoren nicht verlegen: Warum musste der Gipfel auch in einer Großstadt wie Hamburg stattfinden? Schafft die Globalisierung nicht tatsächlich ein Heer von Verlierern, das sich hier artikuliert hat? Hat nicht auch die Polizei zur Konfrontation beigetragen? usw. Mit solchen Fragen sollte von der Gretchenfrage in der Demokratie abgelenkt werden: Wie hältst du´s mit der Gewalt? Ist sie nicht per se verabscheuungswürdig, weil es in der Demokratie genügend Mittel und Wege gibt, Unmut und Protest zu artikulieren? Wenn ein Polizist von einem Pflasterstein am Kopf getroffen wird, macht es dann einen Unterschied, ob er von einem rechten oder einem linken Aktivisten geworfen wurde? Demokratieforscher sind der Meinung, dass Menschen, die ein geschlossenes Weltbild haben (egal, ob rechts oder links begründet), immer in dem Loyalitätskonflikt stehen, ob sie die demokratischen Spielregeln (inklusive Gewaltverzicht) auch dann einhalten sollen, wenn ihr ureigenes politisches Projekt gefährdet ist. Allzu viele entscheiden sich dann doch für ihr politisches Vorhaben, weil es das eigene Ego mehr befriedigt als die Einhaltung formaler Regeln. Es war einer der größten Fehler der linksradikalen Studentenbewegung von „68“, die „formale“ Demokratie verachtet und ihr eine vermeintlich bessere, weil „inhaltliche“ Demokratie entgegengesetzt zu haben. Wenn wir uns die Erosion der Demokratie in Ungarn, Polen und Rumänien anschauen, lernen wir neu begreifen, wie wichtig die Einhaltung der gesetzlichen Spielregeln für den Fortbestand der Demokratie ist.
    Wie linke Loyalitäten mit der Regelverletzung spielen, ja, sie regelrecht befördern, kann man am Verhalten von Flüchtlingsinitiativen studieren. Seenotrettungsschiffe fahren unter gefälschter Flagge, sie setzen das vom Seerecht vorgeschriebene automatische Identifikationssystem AIS außer Kraft und missachten die Befehle der italienischen Küstenwache. Sie tun das natürlich im Sinne einer höheren Moral, der gegenüber schnöde Gesetze und Regeln zurückstehen müssen. Die Leiterin der Bremer Außenstelle des Bamf Ulrike B. begründete ihre Rechtsbrüche damit, dass für sie Menschen, die in Not sind, mehr zählen als Zahlen. In krasser Weise kann man die gespaltene Moral an der Linkspartei studieren. Wenn ihr Schutzpatron Wladimir Putin in Aleppo Bomber einsetzt, die zahlreiche Kinder töten, geht sie mit Schweigen über diese Verbrechen hinweg. Wenn hingegen US-Bomber in Afghanistan bei Luftschlägen Zivilisten (auch Kinder) töten, gibt es bei der Linken einen Aufschrei des Entsetzens. Hier kann man sehen, dass sogar elementare Menschenrechte einer politischen Kosten-Nutzen-Abwägung unterliegen.
    Natürlich muss es in der Demokratie linke und rechte Parteien geben. Sie bilden schließlich die Einstellungen ab, die in der Gesellschaft existieren. Und im Parlament nicht repräsentiert zu sein, ist immer schlecht. Eine Demokratie braucht zu ihrem Überleben aber eine möglichst große Zahl von Demokraten, denen die Gesetze und Regularien heilig sind. Menschen, die über die Demokratie hinaus noch einer weltanschaulichen Gesinnung verpflichtet sind, sind im Ernstfall vielleicht doch unsichere Kantonisten.

    1. avatar

      Deine Beispiele sind richtig, Rainer. Ich verstehe nicht, wie du sie ausgerechnet mir, einem Journalisten der WELT, unter die Nase reiben zu müssen glaubst. Sie haben nur nichts mit dem zu tun, was wir verhandeln. Linke und Rechte neigen dazu, sich in rosigem Licht zu sehen, die anderen aber zu verteufeln. Und das Gleiche gilt für jede anderen Weltanschauung: Liberale, Konservative, Feministen, Christen, Muslime, Hindus …. Wer von sich behauptet, keine solchen Vorurteile über sich und andere zu haben, belügt sich und andere. Deine Behauptung lautete: Nur wer kein Linker (mehr) ist kann den Kommunismus adäquat kritisieren. Und diese Behauptung ist nachweislich falsch.
      Was die Demokratie angeht, so hat sie in Großbritannien etwa, wo es seit jeher eine starke Linke gab, ganz gut überlebt. Ich glaube nicht, dass man dort deutsche Belehrungen darüber braucht, dass Linke von Demokratie keine Ahnung hätten.
      Aktuell sehe ich in der EU die Demokratie vor allem in Polen und Ungarn gefährdet; also nicht von linken Parteien. Man wird sehen, was in Italien passiert.
      Die Verteufelung oder auch nur die Herabsetzung einer möglichen Herangehensweise an die gesellschaftlichen und politischen Probleme der Zeit ist unklug. Als der ungehemmte freie Markt schnurstracks in die Krise von 2008 führte, haben alle nach dem Staat gebrüllt, auch jene, die noch 2007 Keynes als Gottseibeiuns kritisierten. Wir leben in einer Welt, die immer noch von jener Krise geprägt ist, aber recht wenige Menschen haben sich die Mühe gemacht, die Ursachen der Krise zu verstehen.

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    DAS. mein lieber, ist die Essenz des totalitären Denkens: Linke DOOF! Nicht-Linke KLUUUUG!

    Wirklich? Das Wesen totalitären Denkens ist ein verzehrtes Menschenbild, ich vermute aufgrund einer narzistischen Kränkung. Sozialisten, ich unterscheide hier nicht zwischen Rechts- und Linkssozialisten, sind in ihrer verzerrten Wahrnehmung gefangen.

    Mit ihrer Behauptung beschreiben nur die Auswirkungen, welche dann in einem totalitärem Denken münden und fast zwangsläufig in Umerziehungs- und Vernichtungslager führen.

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      Nun ja, wenn man alles psychologisieren will, so kann man natürlich auch der Ansicht sein, dass die Fixierung auf „Sozialisten“ als das Böse schlechthin irgendeiner frühkindlichen Störung enstspringe: vielleicht nahm Ihre Mutter Ihnen die Brust zu früh weg. Das führt nicht wirklich weiter, lieber PP. (Ein selbstgewählter Alias, der tief blicken lässt, wenn man einmal so anfängt.)

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