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Herr Lehmann wäre gern Journalist

Immer wieder kontaktieren mich Leute, die gern Journalisten wären. Oft Lehrer. Ich glaube, der Prozentsatz von Leuten, die mit ihrer Existenz unzufrieden sind und lieber etwas Anderes wären, ist von allen Berufen bei Lehrern (ich wähle hier bewusst die männliche Form) am höchsten.

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¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† M√ľssen ¬†Lehrer Beamte sein? ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

Kurz nach den Sommerferien berichteten Berliner Zeitungen von einem ¬†befremdlichen Schauspiel an einem Berliner Gymnasium. Elf ¬†Lehrkr√§fte, darunter auch Mitglieder der Schulleitung, hatten sich am ersten Tag des neuen Schuljahres krank gemeldet, um durch den Boykott des Unterrichts die Schulleiterin, der sich Unf√§higkeit vorwerfen, zum R√ľcktritt zu zwingen. Die Aufregung bei Eltern, Sch√ľlern und beim Schulamt war gro√ü. Die Schulbeh√∂rde setzte zwei Mediatorinnen ein, die die Konflikte l√∂sen sollten. Gleichzeitig wurden die ‚Äěerkrankten‚Äú ¬†Lehrer zum Amtsarzt zitiert. Weiterlesen

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Wir brauchen ein Umdenken in den Köpfen der Lehrer

Studien √ľber die deutsche Schule gibt es zwar zuhauf, aber die k√ľrzlich von Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung durchgef√ľhrte Umfrage unter Eltern und Lehrern ist besonders aufschlussreich:

http://www.vodafone-stiftung.de/presseinfomodul/detail/118.html

Die entscheidende Aussage dieser Studie ist: die deutsche Schule liefert nicht das, was Eltern und Lehrer wollen.

Wenn etwa 74% der Lehrer es f√ľr w√ľnschenswert erachten, Kinder gezielt nach ihren Begabungen zu f√∂rdern, aber nur 24% der Ansicht sind, dies geschehe an ihrer Schule auch, dann stellen sie damit der Schule ein Armutszeugnis aus.

Die Eltern ahnen das. Allen Beteuerungen der Kultusministerien zum Trotz glaubt eine Mehrheit der Eltern nicht, dass das Schulsystem durchlässig ist. Weiterlesen

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Auf die Lehrer kommt es an!

Gl√ľckwunsch Deutschland! Seit dem neuen PISA-Test spielen wir nicht mehr 2., sondern 1. Bundesliga. Aber d√ľmpeln immer noch im Mittelfeld der Bildungsl√§nder, weil auch die bisherigen PISA-Sieger nicht nachgelassen haben. Lehrer und Sch√ľler sch√∂pfen ihr bisheriges Potenzial nicht aus. Immerhin: die Migrantenkinder werden besser.

Noch fehlt sie, die Bildungsbewegung in Deutschland. Weiterlesen

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Kulturkampf ist Blödsinn: Lasst hundert Schulen miteinander wetteifern!

In Hamburg gibt es √Ąrger wegen der Schulreform. Schwarz-Gr√ľn will erstens das gemeinsame Lernen in der Grundschule von jetzt vier auf sechs Jahre verl√§ngern. Und danach sollen die Eltern nicht allein entscheiden d√ľrfen, auf welche Schule sie ihr Kind schicken wollen: auf das Gymnasium oder auf die aus Haupt-, Real- und Gesamtschule zusammengelegter Gemeinschaftsschule.

Um es vorweg zu bekennen: Ich bin aus vielen Gr√ľnden, p√§dagogischen wie politischen, f√ľr das l√§ngere gemeinsame Lernen. Und: wir haben damals unsere Tochter nach der vierten Klasse aus der (in Berlin sechsj√§hrigen) st√§dtischen Grundschule herausgenommen und in ein Privatgymnasium gesteckt. Die Entscheidung haben wir nie bereut.

Ein Widerspruch? Ja. Weiterlesen

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