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Schöne Neue Welt oder: dank Google sind wir alle Urheber

Um es vorwegzunehmen: ich finde, dass die von der Europ√§ischen Union gegen die Internetgiganten GAFA – Google, Facebook, Apple und Amazon ‚Äď ergriffenen Ma√ünahmen, allen voran die Urheberrechtsreform, richtig sind. Sehr gut fasst Michael Hanfeld in der FAZ zusammen, worum es geht. Dazu steht nicht im Widerspruch, dass ich Google als Suchmaschine benutze, Videos meiner Band auf YouTube hochlade, einen Facebook-Account habe, Apple Music abonniere, bei Amazon Katzenfutter und B√ľcher bestelle und Serien gucke.

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Google kauft die FAZ. Und die ZEIT gleich mit

Was w√ľrde Frank Schirrmacher dazu sagen? Kaum waren die Spuren des verstorbenen Herausgebers auf der Feuilleton-Etage der FAZ getilgt worden, schmiss sich seine Zeitung dem von Schirrmacher immer wieder kritisierten Internet-Monopolisten Google an den Hals. Zusammen mit dem linksliberalen Leitmedium ‚ÄěZeit‚Äú l√§sst sich das Flaggschiff des deutschen Konservatismus den Schneid abkaufen. Genauer: l√§sst sich von Google kaufen.

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Die Zeitungsverleger sollten von Apple lernen

Die Frage, wie man mit Journalismus Geld machen kann, ist f√ľr mich als Journalist nat√ľrlich von existenziellem Interesse. Aber auch wer sein Geld nicht in diesem Gewerbe verdient, sollte sich diese Frage stellen. Denn wenn das nicht geht, wird es entweder keinen Journalismus geben, oder nur Sensationsjournalismus, der nach wie vor Massenauflagen erzielen kann, oder nur staatlich subventionierten Journalismus.

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Gabriel goes Google

Man muss es Frank Schirrmacher lassen: Wieder einmal ist es dem FAZ-Mitherausgeber gelungen, eine ‚Äěgro√üe Debatte‚Äú aufzuziehen, dieses Mal die ‚ÄěGoogle-Debatte‚Äú. Um es vorwegzunehmen: sie ist ungef√§hr so relevant wie die fr√ľheren von Schirrmacher aufgezogenen Debatten: um die Nanotechnik, die unsere Erde zu grauer Pampe reduzieren werde; um die Gentechnik, die dazu f√ľhren werde, dass genetisch durchprogrammierte Designermenschen uns beherrschen; um das ‚ÄěMethusalem-Komplott‚Äú der Alten gegen die Jungen; um die Gefahr der Beherrschung von Medien und Politik durch Frauen; und zuletzt um die finstere Macht der Spieltheorie, die uns alle zu hirnlosen, aber konsumgeilen Egoisten mache. Die neue Debatte ist, mit einem Wort irrelevant.

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1984 contra Google

 

Warum ausgerechnet Google zum Feindbild so vieler Menschen avanciert ist, verstehe ich nicht. Niemand wird gezwungen, mit Google das Internet zu durchsuchen, ein Android-Gerät zu kaufen, dem sozialen Netwerk Google+ beizutreten oder sich Videos auf Youtube anzuschauen. Die meisten Leute tun jedoch eines oder mehrere dieser Dinge (ich zum Beispiel verwende Google als bevorzugte Suchmaschine und schaue oft bei Youtube vorbei), weil sie die Dienstleistung schätzen. Vielleicht liegt darin das Problem. Google ist einfach zu gut. 

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