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F√ľr eine gerechtere Fl√ľchtlingspolitik

¬†Die Fl√ľchtlingsfrage spielt im beginnenden Wahlkampf kaum eine Rolle. Der Herausforderer der Kanzlerin, Martin Schulz, hat sich auf das Thema “soziale Gerechtigkeit” eingeschossen. Die CDU sucht, gel√§hmt vom fulminanten Start des neuen Hoffnungstr√§gers der SPD, noch f√ľr das passende Konzept f√ľr ¬†den Wahlkampf. Die Gr√ľnen bangen um die parlamentarische Existenz und ziehen sich auf ihre Kernkompetenz √Ėkologie zur√ľck. Die AfD hat parallel zum Aufstieg von Schulz bei den Meinungsumfragen stetig verloren und verharrt nun bei einer Zustimmung von ¬†weniger als ¬†10%.¬† Das Chaos, das Mr. Trump in Washington angerichtet hat, d√ľrfte auf etliche AfD-Sympathisanten doch¬† eher abschreckend gewirkt haben. Weiterlesen

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Farbe bekennen: Die Union und die Frauenquote

Das wird sehr interessant, wenn heute zwei CDU-Ministerpr√§sidenten im Bundesrat f√ľr die feste Frauenquote stimmen. Mit der Saarl√§nderin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem sachsen-anhaltinischen Regierungschef Rainer Haselof erm√∂glichen ausgerechnet zwei CDU-Politiker, dass sich nun auch der Bundestag mit der Frauenquote besch√§ftigen muss.

Ob sie dort durchgeht, ist ungewiss. Und es ist auch nicht so wichtig wie die Frage, wie die Unionsfraktion sich dazu verhalten wird. Weiterlesen

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Deutschland, ein Sommermädchen

 

Gucken Sie Frauenfu√üball? Dann sind Sie m√§nnlich und √ľber 60. So zumindest sieht es die Statistik. Offenbar erfreuen sich √§ltere M√§nner in diesem Land eher daran, wenn Frauen im Alter zwischen 20 und 30 kicken als Frauen im Alter der DFB-Auswahl.

Ich bin knapp 40 Jahre, habe mir die bisherigen Spiele unserer Frauen angesehen und gestehe: ich bin positiv √ľberrascht! Soviel Dynamik, Kampfesmut und Leidenschaft h√§tte ich nicht erwartet. Kaum ein Unterschied zum Teamgeist der M√§nner im deutschen Trikot. Weiterlesen

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Wenn die Luft in den Chefetagen nach Männerschweiß riecht

51 Prozent der deutschen Gesamtbev√∂lkerung sind Frauen. 46 Prozent der Erwerbst√§tigen. 51 Prozent der Hochschulabsolventen. Immerhin¬† werden 31 Prozent der F√ľhrungspositionen allgemein schon von Frauen besetzt, aber nur 15 Prozent im mittleren Management, ¬†zehn Prozent der Aufsichtsr√§te und drei Prozent der Vorst√§nde deutscher Unternehmen. Hier stimmt etwas nicht. Weiterlesen

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Zickenkrieg um die Frauenquote

Na prima, da werden sich die M√§nner freuen: Nachdem sich Arbeitsministerin Ursula von der Leyen f√ľr eine gesetzliche Quote ausgesprochen hat, kontert Familienministerin Kristina Schr√∂der, das werde mit ihr nicht zu machen sei. Abgesehen davon, dass derartige Festlegungen impulsiv und politisch ungeschickt sind: Dieses Spektakel zweier zickenden Ministerinnen macht nur einer Gruppe Spa√ü – den M√§nner, die keine Quote wollen. Weiterlesen

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Die unmenschliche Quote

Vor einiger Zeit machte die Deutsche Telekom damit Schlagzeilen, bis 2015 drei√üig Prozent aller F√ľhrungsposten im oberen Management mit Frauen besetzen zu wollen. Der Verlag Axel Springer zog alsbald nach, und √ľberhaupt ist die L√∂blichkeit solcher Vorst√∂√üe in √∂ffentlichen und ver√∂ffentlichten Meinung weitgehend unumstritten.

Die Wirtschaft, heißt es in entsprechenden Kommentaren dann meist, könne sich nicht länger leisten, auf diese kompetenten weiblichen Fachkräfte zu verzichten. Woraus wir schließen, dass auch die ansonsten in puncto Eigennutz recht kompetente Wirtschaft hier Nachhilfe braucht.

Lediglich √ľber die Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht werden soll, gibt es Debatten. Plausibel und folgerichtig sind derartige Initiativen allerdings nur, wenn man unterstellt, dass eine anteilm√§√üige Gleichverteilung sozialer Merkmale in der Gesellschaft gewisserma√üen der Normalfall sein m√ľsste, dem mit derlei Quoten auf die Spr√ľnge zu helfen sei. F√ľr diese Art von regelm√§√üiger Homogenit√§t gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Weiterlesen

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Wille und Wahn – √ľber das grassierende ‚ÄěPippi-Langstrumpf-Syndrom‚Äú, sich die Welt beschlie√üen zu wollen, wie sie einem gef√§llt

Von Ralf Schuler, Politikchef der Märkischen Allgemeinen in Potsdam:

Es war einer der wenigen SPD-Parteitage, auf denen kein neuer Vorsitzender gew√§hlt wurde. Auf der Tagesordnung im Berliner Estrell Center stand wieder einmal das Thema ‚ÄěGenerelles Tempolimit auf¬† Autobahnen‚Äú, und ein Genosse aus der Spitze der Bundestagsfraktion erkl√§rte mir unumwunden, wie man sich das vorstellte: ‚ÄěWenn wir ein Tempolimit von 130 Km/h beschlie√üen, kann man gut und gerne 150 Km/h fahren und kommt selbst bei einer Kontrolle noch glimpflich davon. Und 150 ist doch ein guter Schnitt.‚Äú Weiterlesen

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Her mit der Frauenquote – und bitte schnell!

Wenn es nicht so traurig w√§re, m√ľsste ich fast ein wenig schmunzeln. Ausgerechnet junge Frauen knapp √ľber 30 haben sich als die heftigsten medialen Gegner der von der Telekom eingef√ľhrten Frauenquote geoutet – die eine in “BILD”, die andere in der “FAZ”. Und einer der gl√ľhendsten Bef√ľrworter ist der 70-j√§hrige Professor Michael St√ľrmer, der sich in der “WELT” √§u√üerte.

30 Prozent Frauen will die Telekom bis 2015 in allen F√ľhrungspositionen haben. Das ist sehr unbequem f√ľr M√§nner, die diese Jobs nicht bekommen werden. Schlau wie¬† sie sind, haben sie den Aufschrei dar√ľber den jungen Kolleginnen √ľberlassen und ihnen das b√∂se Wort von der “Quotenfrau” ins Ohr getr√§ufelt. Weiterlesen

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