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Elf Fälschungen und ein Todesfall: Hannes Steins neuer Roman

Wir sind nicht die erste technisch hochentwickelte Zivilisation auf unserer Erde. Schon vor Jahrmillionen war die Erde von Menschen wie uns bewohnt. In Sibirien gibt es eine Stadt namens Utopia, in der dank Algorithmen die kommunistische Vision des Karl Marx Wirklichkeit geworden ist. Und tief im Amazonas eine Miniversion von München, Sitz der Bayerischen Ratemonarchie, und am Hindukusch eine Stadt namens Neu-Bern, Sitz der Eidgenossenschaft. König Ludwig II ist nie ertrunken, sondern eines natürlichen Todes an der Seite seiner brasilianischen Geliebten gestorben, dafür lebt in einer Burg bei Passau der Inbegriff des deutschen Willens zur Macht als Untoter, und William Shakespeare war eine jüdische Frau.

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Aleida Assmann verhunzt Marx und Shakespeare

Als Karl Marx und Friedrich Engels das Kommunistische Manifest mit den Worten beginnen ließen: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“, da war diese Anspielung auf William Shakespeares „Hamlet“ erstens originell und zweitens durchaus hinterlistig.

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O Tempora! O Morus! Oder: Wie man Shakespeare verfälscht

Da glaubt man, als Shakespeare-Biograph das Werk des Dichters zu kennen, und muss sich nun eines Besseren belehren lassen. Denn der Deutsche Taschenbuchverlag hat ein 65-seitiges Buch herausgegeben: „Die Fremden. Für mehr Mitgefühl“. Autor: William Shakespeare. Der Einband ist mit einem roten Aufkleber versehen: „Weckruf aus einer anderen Zeit. VON ERSCHÜTTERNDER AKTUALITÄT“. Anders als die nicht erschütternden, nicht aktuellen sonstigen Produktionen dieses Dramatikers „aus einer anderen Zeit“ wie „Hamlet“, „Der Kaufmann von Venedig“, „Romeo und Julia“ usw., muss man annehmen. Also: kaufen! Weiterlesen

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