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“Liste Wagenknecht”

Wie Sahra Wagenknecht versucht, die versprengten linken Truppen zu sammeln

Talkshows Liebling, Sahra Wagenknecht, hat ihre Ank√ľndigung wahr gemacht und eine linke Sammlungsbewegung mit dem Namen “Aufstehen” ins Leben gerufen, die – in Kopie eines franz√∂sischen¬† Vorbilds¬† (“La France insoumise” –¬† “Unbeugsames Frankreich” von Jean-Luc M√©lenchon) – die versprengten linken Truppen sammeln soll. Das F√ľhrungspersonal der in Frage kommenden Parteien (Gr√ľne, Linke, SPD) ist “not amused”. Die Reaktionen reichen von Hohn und Spott bis zum Vorwurf, es handele sich um den Ego-Trip der exzentrischen Lafontaine-Gattin Wagenknecht. Im Internet kursiert¬† eine Karikatur, auf der man eine rot gekleidete Suffragette im Rosa-Luxemburg-Look (Sahra Wagenknecht) das Fenster eines stickigen Zimmers aufrei√üen sieht. Dazu ruft sie laut: “Aufstehen!” – Gemeint ist ein wei√üb√§rtiger ¬†Zausel, der sich unter einer Bettdecke vergraben hat: Karl Marx. Gibt es nach den gescheiterten Marx-Inszenierungen ¬†der Vergangenheit jetzt ein neues Retro-St√ľck von √§hnlich miserabler Qualit√§t? Weiterlesen

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Rote Wiedergänger: Steinmeier und Scheer sind die Untoten der SPD

In der Vorstellungswelt von Graf Dracula gibt es untote Wesen, die jede Nacht ihren Gr√§bern entsteigen, um als Wiederg√§nger ihr Unwesen zu treiben. Nicht selten entziehen solche Blutsauger den wirklich Lebenden den Lebenssaft. Diese Mythen aus Transsylvanien sagen einiges √ľber Politiker aus, denen man pers√∂nlich zwar alles Gute w√ľnschen mag, deren politische Zeit aber einfach vorbei ist. Sie spuken durch die politische Landschaft, obwohl der W√§hler doch l√§ngst seinem Wunsch Ausdruck verliehen hat, ihr Wirken m√∂ge eine ewige Ruhe finden.

Der gescheiterte Kanzlerkandidat der SPD und selbsternannte Oppositionsf√ľhrer Frank Bindestrich Walter Steinmeier ist aus diesem Holz, ein roter Wiederg√§nger. Noch in der Stunde der blamablen Niederlage, in der sogenannten Elefantenrunde des Fernsehens faselt Steinmeier von den Vorz√ľgen der Agenda 2010, seinem Lebenswerk. Noch in seinem ersten Interview als designierter Fraktionsvorsitzender der dahingeschmolzenen SPD-Fraktion des neuen Bundestags wiederholt er sein Bekenntnis zu den Skandalwerken aus 2003. Der Mann hat nichts gekonnt, nichts verstanden und nichts gelernt, will aber genau daf√ľr geliebt werden. Von Bertolt Brecht stammt das bittere Wort: ‚ÄěEr war v√∂llig unf√§hig, sich in andere Menschen zu versetzen, also zum F√ľhrer geboren.‚Äú Weiterlesen

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