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Der Kern des Organspendeskandals ist der Schwarzmarkt

Mehr Kontrollen also. Das ist die Schlussfolgerung, die √Ąrztepr√§sident Frank-Ulrich Montgomery aus dem Organspende-Skandal zieht. Sorry, Herr Pr√§sident, aber das ist armselig.

Schon jetzt ist der Gesundheitssektor reguliert bis zum geht nicht mehr. Das gilt auch f√ľr die Organspende, bei der zudem mehrere Organisationen zusammenarbeiten. Es ist keine Frage, dass kriminelle √Ąrzte wie diejenigen, die vermutlich in G√∂ttingen und Regensburg am Werk waren, hart bestraft werden m√ľssen.

Aber der Kern des Organspende-Skandals ist ein anderer. Weiterlesen

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Der Mensch ‚Äď ein Ersatzteillager

Halbg√∂tter in wei√ü? Welch ein Schei√ü. Mediziner galten fr√ľher als bessere Menschen, jedenfalls¬† besser als der gemeine Mechaniker. Das ist vorbei, seit wir wissen, dass man ihn schmieren kann, den Onkel Doktor.

Der Mensch galt fr√ľher als die Krone der Sch√∂pfung, und nicht als Maschine. Unsinn! Er ist ein Ersatzteillager. Schon im 18. Jahrhundert, das fasziniert von der aufkommenden Technologie der Uhren war, galt: l‚Äė homme machine. Aber es gibt Unterschiede.

Manche Menschen sind eine Swatch, andere wiederum eine Rolex. Weiterlesen

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Wer braucht seine Niere nach dem Tod?

Ok, Leute, lasst uns mal Tacheles reden: Es regnet, die Stra√üe ist glitschig, ihr fahrt trotzdem mit 110 √ľber die Bundesstra√üe. Der LKW auf der Gegenfahrbahn ist ganz pl√∂tzlich da. Und dann ist es vorbei. Mist. Zu fr√ľh. Echt bl√∂d gelaufen.

Sinn macht so was niemals. Gerecht oder ungerecht ist es auch nicht. Am falschen Ort zur falschen Zeit. Die falsche Entscheidung getroffen.

Es ist also vorbei. Doch ist es das wirklich? Weiterlesen

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Organspende: Darf’s noch etwas mehr sein?

Von Alexander G√∂rlach, Herausgeber und Chefredakteur “The European”:

Organspende muss f√ľr alle zur Pflicht werden. Warum? Weil wir alle ‚Äď ich kann mir kein Argument dagegen denken ‚Äď erst einmal ein neues Organ ersehnen, wenn uns ein hergebrachtes, eigenes den Dienst versagen sollte. Niemand von uns w√ľrde sich mit dem herannahenden Tod abfinden, niemand w√ľrde nicht alles f√ľr sich, das geliebte Kind, den Ehepartner tun wollen.

Wie organisieren wir diese Pflichtabgabe? Nun, was soll an einem Organ anders sein als an anderen Gebrauchsgegenst√§nden? Wir kaufen neue Autos, neue Waschmaschinen. Die Fertigung dieser G√ľter ist industriell. Ebenso sollten Organe gehandelt werden. Weiterlesen

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Wer macht Gottes Job?

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Von Tom Buschardt, Medientrainer und Kommunikationsberater:

Kann mir jemand sagen wo Jesus gerade ist? Hier w√§ren ein paar Blinde sehend zu machen und es w√§re auch sch√∂n, wenn der ein oder andere wieder laufen k√∂nnte. Oder wenn man Leuk√§mie endlich in den Griff bek√§me. Das Jesus-Monopol unheilbar Kranke zu heilen ist Dank der Wissenschaft prinzipiell gefallen. Eltern warten nicht auf Jesus. Sie warten auf das zweite Kind, das sie nur zu dem Zweck gezeugt haben, um dem Ersten das Leben zu retten. Mit dessen Knochenmark, mit dessen Nabelschnurblut. Pr√§implantationsdiagnostik, Stammzellenforschung und Organspende ‚Äď drei Chancen dr√§ngen dank wissenschaftlicher M√∂glichkeiten auf prinzipielle Entscheidung. Weiterlesen

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