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Wo bleiben die Gr√ľnen?

Nach dem Brexit-Referendum ¬†haben sich die deutschen Parteien schnell positioniert. Die Kanzlerin lie√ü verlauten, man m√ľsse den Briten jetzt Zeit geben, den Ausstieg aus der EU vorzubereiten. Sie warnte davor, aus Rache jetzt ‚Äěgarstig‚Äú zu sein und die Briten dem√ľtigen zu wollen. Ihr Motiv ist klar: Sie¬† m√∂chte auch nach dem Ausscheiden des Vereinigten K√∂nigsreichs aus der EU-Familie das Land eng an die EU binden, weil sie den freien Geist der Briten und ihr Gesp√ľr f√ľr marktwirtschaftliches Handeln √ľberaus sch√§tzt. Die SPD¬† hingegen dr√§ngte auf sofortige Ausstiegsverhandlungen, als k√∂nne es ihr nicht schnell genug gehen, den St√∂renfried GB endlich loszuwerden. Gleichzeitig¬† forderten die beiden SPD-Granden Gabriel und Schulz eine neue sozialpolitische Ausrichtung der EU, eine ‚Äěeurop√§ische Wachstumsunion‚Äú. Hinter diesem Begriff verbirgt sich das alte Konzept der SPD, das sie schon bei Machtantritt von Francoise Hollande als europ√§ische Verhei√üung¬† lanciert hatte: h√∂here Staatsverschuldung zur Ankurbelung der Wirtschaft in den EU-Staaten und Vergemeinschaftung der Staatsschulden. Die Linke forderte das, was sie in jeder Lebenslage fordert: Abkehr von einem ‚ÄěEuropa der Banken‚Äú und Umverteilung des Reichtums zugunsten der Armen. ¬†Sarah Wagenknecht forderte sogar eine Volksabstimmung √ľber die EU-Vertr√§ge. Damit gibt sie ein weiteres Mal zu erkennen, wie gro√ü die geistige N√§he der Linken zu den Rechtspopulisten der AfD tats√§chlich ist.¬† Weiterlesen

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Vorwärts zur Mäßigung

Von Hans Christoph Binswanger, Denkwerk Zukunft:

Unsere moderne Wirtschaft unterliegt einer geradezu zwanghaften Tendenz zum Wachstum. Diese Tendenz hat sich in letzter Zeit √ľberschlagen und ist in eine Finanz- und Wirtschaftskrise ausgeartet. Diese Krise wurde dadurch √ľberwunden, dass die Regierungen mit Hilfe der Zentralbanken massiv Geld in die Wirtschaft gepumpt haben.

Eine solche k√ľnstliche √úberwindung der Krise hat aber keine Dauer, zumal die Krise gerade dadurch ausgel√∂st wurde, dass die Geldmengensteigerung √ľberbordet hat. Man kann eine Krise nicht mit den Mitteln heilen, die f√ľr die Entstehung derselben verantwortlich sind! Weiterlesen

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Vor Kopenhagen: Klimaschutz √ľber alles?

F√ľnf Jahre ist es her, als eine Runde von Experten um den D√§nen Bj√∂rn Lomborg auf der Basis von Kosten-Nutzen Analysen nach Priorit√§ten f√ľr die L√∂sung der wichtigsten Herausforderungen der Menschheit wie Hunger, Energie, AIDS und Umweltzerst√∂rung suchte. Das Projekt nannte sich ‚ÄěCopenhagen Consensus‚Äú.

Die damalige Pr√§misse: Das Geld, das global f√ľr diese Probleme von den Staaten, Unternehmen, den Vereinen Nationen und NGOs ausgegeben wird, reicht nicht aus. Wo anfangen? Weiterlesen

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