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There are places I’ll remember… (4): Hotel California

Illustration: Von Perplexity KI-generiert nach Anweisungen von Alan Posener

Ein Klassiker. Und wenn Jeff Bridges als der Dude in „The Big Lebowski“ sagt: „I hate the goddam fucking Eagles, man!“ – und daraufhin vom schwarzen Taxifahrer rausgeschmissen wird –, so läuft im selben Film in der großartigen Bowling-Szene mit John Turturro „Hotel California“. Allerdings in der Fassung der Gypsy Kings. Die ihrerseits nur beweisen, dass eigentlich nur die Eagles den Song spielen und singen können.

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Das Jagger-Richards-Songbuch (15): Memory Motel

Songs mit Hotels spielen in der Rockmusik eine große Rolle, was nicht verwunderlich ist, weil Rockmusiker notgedrungen viel Zeit in Hotels verbringen. Wenn sie Glück haben. Ich erinnere mich an eine Tournee mit der „Berlin Blues Band“, wo wir – vermutlich aus Versehen – angeheuert wurden, in einem Sylter Puff zu spielen und anschließend in den vakanten Fickkabinen übernachten mussten … andere Geschichte.

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„The Weight“ von The Band: Das Gewicht der Sünde und der Erlösung

Dies ist ein prätentiöser Song, geben wir es zu. Und trotzdem ziemlich gut. Die Musik sowieso, diese Mischung aus Country und Gospel, aber hier geht es um den Text. Der Komponist Robbie Robertson meinte, der sei von den Filmen Luis Bunuels inspiriert worden; es gehe um die Unmöglichkeit, ein Heiliger zu sein.

Womit ein weiteres Mal bewiesen ist, wenn es dieses Beweises noch bedürfte, dass die Dichter die Letzten sind, die man befragen soll, wenn man wissen will, was eines ihrer Gedichte „bedeutet“. Denn wo ein Gedicht „herkommt“ (wer zum Beispiel all die Leute sind, die im Song vorkommen, welche Bilder Robertson im Kopf hatte, als er frei assoziierend und vermutlich mit Hilfe diverser bewusstseinsverändernder Substanzen den Text festhielt), ist weniger wichtig als die Frage, wohin wir mit dem Song gehen können.

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