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Friedensnobelpreis fĂĽr das tunesische Quartett

Selten habe ich mich so über den Friedensnobelpreis gefreut, wie dies Mal. Auch wenn ich mich mit geehrt fühlte, als meine Freundin Wanghaari Mathai , die mit tausenden von Frauen Bäume gepflanzt und gegen die Diktatur von Mopi Moi in Kenia gekämpft hat,als geschiedene Frau von der Uni entlassen wurde,nach langer Zeit als erste Frau wieder den Preis erhielt.Auch als Shirin Ebadi für die Frauenbewegung und Reformbewegungen im Iran den Preis erhielt und ich sie in dem Moment in Rom kennen lernen durfte. Erst Recht rührte mich der Nobelpreis für Malala 2014,ein Preis gegen den Terror der Taliban und für Mädchenbildung weltweit.

Alle Träger des Friedensnobelpreises sind keine Engel und haben wohl vorher oder hinterher auch mal was Dummes gesagt, so wie mir die Töne von Shirin Ebadi bei einer Konferenz im Auswärtigen Amt gegen das angeblich pauschale Versagen des Westens nicht mehr gut gefallen haben. Auch einige Aussagen von Wanghaari kurz vor ihrem zu frühen Tod waren etwas wirr, mal von einigen Preisträgern, die Kriege geführt haben, abgesehen. Weiterlesen

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Der schlechte Witz von Oslo

Diese Verleihung des Friedensnobelpreises ist ein schlechter Witz. Und die Begründung erst recht. So, so – die EU hat also 60 Jahre lang zum Frieden in Europa „beigetragen“.  Klar, Oslo liegt in einem Land, das nicht einmal EU-Mitglied ist. Aber muss das dort ansässige Preiskomitee eine solch Welt- und Europafremde „Seligsprechung“ zelebrieren?

Entweder ist dort eine schräge Formation von Polit-Humoristen oder naiven Gutmenschen eingezogen oder aber man wollte endlich einmal aller Welt mit einem ironischen Schachzug vorführen, was diese aktuelle EU wirklich ist. Weiterlesen

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