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Karpaten – Ein ukrainisches Reisetagebuch in Zeiten des Krieges (Teil 2)

Liane Bednarz war im Mai/Juni mit dem Mediennetzwerk „Freedom Today“ und dessen CEO Andreas Jürgens in der Ukraine unterwegs. Dort haben sie sich mit Christian Gruber getroffen, der dort als Volunteer und zudem als Kriegsreporter tätig ist. Gemeinsam reisten sie durch das Land und führten mit Ukrainern Gespräche vor Ort. Hier schildert Liane Bednarz ihre persönlichen Eindrücke während des zweiten Teils der Reise. Es geht in die Karpaten Die englischsprachige Fassung wird auf der Homepage von „Freedom Today“ erscheinen.

Lwiw, Freitag, 27. Mai 2022, mittags

Wir machen uns auf den Weg in die Karpaten. Ich bin aufgeregt. Karpaten, das klingt nach Dracula, auch wenn dessen Sage im rumänischen Teil der Karpaten rund um den Borgo-Pass angesiedelt ist. Dracula aber passt metaphorisch, so sehr wie Wladimir Putin seine Fangzähne in die Ukraine gehauen hat und seine Schergen das Land schon jetzt blutrünstig aussaugen und alles klauen, was sie greifen können, bis hin zu Bratpfannen, wie im ersten Teil meines Tagebuchs beschrieben. „Pосійські бандити“ aka rosiysʹki bandyty sagen die Ukrainer.

Um genau zu sein, wird unser Ziel aber nicht im ukrainischen Oblast „Transkarpatien“, sondern noch im Oblast Iwano-Frankiwsk sein, der einen Teil der nördlichen Karpaten umfasst und südöstlich von Lwiw in der Westukraine liegt.

Wir fahren aus Lwiw heraus. Es geht ziemlich steil die Hügel hoch und ich schaue mir fasziniert diese Stadt an, die selbst in ihren Ausläufern Eleganz ausstrahlt. Gestern habe ich mir im Hotel eine Stunde Zeit genommen und das kyrillische Alphabet in der ukrainischen Fassung gelernt. Bzw. fast. Ein paar Buchstaben muss ich mir noch einprägen. Ich glaube, ich nerve Andreas und Chris mit meiner neuen Passion, ukrainische Worte nun lesen zu können, etwas. Denn ich erwähne ständig, was ich nun plötzlich alles an Aufschriften an den Häusern, an denen wir vorbeifahren, verstehen kann. Natürlich nur Begriffe, die westlich klingen: „Restaurant“, „Anwalt“ etc. Irgendwann fehlen mir die Buchstaben, die ich noch nicht kenne. Chris sagt lustig-streng: „Das müsstest Du aber inzwischen schon lesen können.“

„Bayraktar“

Wir hören Musik. Andreas‘ Playlist, die wir schon die ganze Zeit anhaben. Seit Krakau. Mit der House-Remix-Version des „Bayraktar“-Songs von „Madame Buttons“ aus L.A., die Andreas mir schon im Auto vorgespielt hat, als er mich am Bahnhof Krakau abgeholt hat, mit – ich gebe es zu – lächerlich zu viel Gepäck. Er fing schallend an zu lachen, als ich die Treppe vom Bahnsteig herunterkam. Also er lachte über das, was ich ernsthaft für wenig hielt. Manche Klischees über Männer und Frauen stimmen eben doch. Zu meiner Ehrenrettung aber kann ich sagen, dass eine ganze Tasche für die schwere Schutzweste reserviert war, die ich mir geliehen hatte. Im Endeffekt werde ich sie nicht brauchen, aber es hätte jederzeit sein können. Und außerdem muss man als Journalist mit ukrainischer Presseakkreditierung, die vom Verteidigungsministerium erteilt wird, Schutzweste und Helm dabeihaben. So steht es in den Richtlinien.

Was man im Kriegsgebiet fotografieren darf – und was nicht

A propos Richtlinien. Ich kann als Juristin ein bisschen nervig und überkorrekt sein. Bloß nichts falsch machen im Kriegsgebiet. Chris hat mir schon in Lwiw geduldig erklärt, was geht und was nicht. Ich löchere ihn mit Fragen. Die Leitlinie ist: keine Fotos militärischer Anlagen und Straßensperren, und auch nicht von kritischer Infrastruktur. Sollte man kontrolliert werden, könnten Soldaten mich sonst für eine russische Agentin halten, die solche Fotos macht. So hypervorsichtig ich bin, so sehr unterläuft auch mir fast ein Fehler. Wir fahren an einem funkelnden, blauen See vorbei. Ich zücke die Kamera. Chris ermahnt mich: „das könnte ein Stausee ein, also kritische Infrastruktur. Kein Foto bitte“. Im weiteren Verlauf der Fahrt kommen wir tatsächlich an kritischer Infrastruktur vorbei. Meine Handy-Kamera bleibt aus.

Es hat etwas von einem Roadtrip und ist wirklich spannend. Aber keine Sekunde vergesse ich den Gedanken an den Krieg.

Andy weiß um mein Faible für den Katholizismus und das Christliche an sich. Er weist mich ständig auf Kapellen am Straßenrand hin und auf Kirchen, die ein bisschen hinter den Straßen liegen. Er sieht sie alles schneller als ich und beeindruckt mich damit. Selbst als Fahrer hat er eine unglaubliche Aufmerksamkeit für alles um sich herum. Hier in der Westukraine gibt es, wie in der ersten Ausgabe des Tagebuchs beschrieben, eine „Griechisch-katholische Kirche der Heiligen Eucharistie“.

Wir wechseln die Playlist zu den 80ern. Das macht mir Spaß. Ich kann bei fast jedem Song schon ab den ersten Takten sagen, wie er heißt und wer der Interpret ist. Ich war acht, als ich ab 1982 ein Fan der Popkultur wurde, meine liberalen Eltern das unterstützten und alle Platten finanzierten.

Ukraine: modern und ultra-digitalisiert – aber auch Pferdegespanne auf der Landstraße

Die Fahrt erinnert mich an eine Reise zu einer Hochzeit mitten durch Bulgarien, die ich 2009 unternommen habe. Von Sofia nach Grabovo. Es ist, wie Andy es angekündigt hat. Einerseits ist die Ukraine sehr modern geworden. Man sieht es an den vielen kleinen Städten, die sich herausputzen. Aber andererseits gibt es mitten auf der Landstraße immer wieder auch Pferdegespanne. Oder Menschen mit einer Kuh an der Leine. Ja wirklich. Auf unserer Rückreise auf der Autobahn von Kyiv nach Lwiw werden uns Tage später sogar Fahrradfahrer auf Holland-Rädern entgegenkommen. Kein Scherz. Aber dazu in einer der nächsten Ausgaben.

Irgendwann rührt sich der Magen. Wir stoppen an einem Supermarkt am Wegesrand. Auch das finde ich sehr spannend. Supermärkte im Ausland sind immer interessant. Wir kaufen Wasser und Essen. Die Jungs irgendetwas mit Fleisch, ich irgendetwas mit Krebsfleisch. Dann sehen wir das Regal mit dem Sonnenblumenöl. Ultra heiß begehrte Ware inzwischen im Westen und knapp. Hier nicht. Ich fotografiere Andy damit.

Unterwegs. Eine spontane Idee von Andy: lasst uns in die Hauptstadt des Oblasts Iwano-Frankiwsk fahren, die auch exakt so heißt, und Nataliya treffen.

Iwano-Frankiwsk: Nataliya, die beeindruckende Libertäre

Nataliya hat tatsächlich so kurzfristig Zeit. Sie ist eine beindruckende Frau. Nett und intelligent. Mit perfektem Englisch, stark amerikanischem Akzent. Da das US-Englisch auch mein Englisch ist, mag ich es sehr. Wir treffen uns mit ihr in einem Restaurant in einer kleinen unterirdischen Passage mit gehobenen Geschäften, darunter einem mit der “Vyshyvanka“, dem traditionellen ukrainischen Hemd/Bluse. Gegen Ende der Reise werde ich mir ein solches in Lwiw kaufen. Jetzt schaffen wir das zeitlich nicht. Schusseline Liane aber entdeckt im Vorbeigehen ein Schreibgeschäft und kauft sich neue Kulis. Die noch funktionierenden hatte ich zuvor im Hotel in Lwiw vergessen.

Wer wegen des Namens „Melnyk“ stutzt, sollte wissen, dass „Melnyk“ das ukrainische Pendant für „Müller“ ist. Nataliya ist also nicht mit Andrij, dem ukrainischen Botschafter in Deutschland verwandt.

Nataliya ist eine Libertäre im besten Sinne. Wie Andy. Andy hat den Teil der Libertären, der rund um die Zeitschrift „eigentümlich frei“ stark nach rechts gerückt ist, von Anfang an hart kritisiert. Daher kennen wir uns. Seit 2015 schon. Seither kenne ich auch die Publizistin Karen Horn. Karen hat damals prominent mit anderen die libertäre „Hayek-Gesellschaft“ verlassen und 2015 einen grandiosen Essay mit dem Titel „Die rechte Flanke der Liberalen“ in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ veröffentlicht. Ich bin sicher nicht so libertär wie Nataliya, Andy und Karen, aber doch liberal-konservativ und skeptisch gegenüber übermäßiger staatlicher Regulierung. Ich habe sehr zu schätzen gelernt, dass es Leute wie diese Libertären sind, die alles Rechte und besonders Ausländerfeindlichkeit strikt ablehnen.

Micheil Saakaschwili, Kakha Bendukidze und wie Libertäre Osteuropa fit machen

Das Libertäre hat in Osteuropa eine hohe Bedeutung. Es war der libertäre Micheil Saakaschwili, unter dessen Ägide als Präsident (2004 bis 2013) Georgien einen fulminanten Aufstieg hinlegte und prosperierte. Man kann es nachlesen bei Wikipedia: „Saakaschwilis Name ist mit der Abschaffung der Alltagskorruption und dem Aufbau eines funktionierenden Staates in Georgien verbunden“. Man kann es sich auch auf „Visualpolitik ansehen“.  Zuletzt fiel Saakaschwili bei wieder aufkommenden pro-russischen Kräften im Land allerdings in Ungnade.

Nataliya jedenfalls ist libertär und entschlossen. Und sehr warmherzig, was manche Linke Libertären ja gerne absprechen. Sie leitet das „Bendukidze Free Market Center“, einen Think Tank, der mit dem 2014 verstorbenen Kakha Bendukidze den Mann im Namen trägt, der als Wirtschaftsminister unter Saakaschwili fungierte und Georgien gemeinsam mit diesem fit gemacht hat. Bendukidzes Ideen trägt Nataliya nun in die Ukraine. Selbst jetzt im Krieg. Allerdings derzeit in Iwano-Frankiwsk und nicht in Kyiv, in das sie bald aber wieder zurückkehren will. Im Moment schützt sie sich in ihrer etwas abgelegen Heimatregion. Wobei diese so abgelegen auch wieder nicht ist. Die Fußgängerzone in Iwano-Frankiwsk könnte auch exakt so in einer mittelgroßen deutschen Stadt aussehen.

Natalyia hat nicht das geringste Verständnis für die deutschen Briefschreiber, die fordern, dass ihr Land Territorium an die Russen abtritt. Die Begegnung mit ihr bestätigt mich darin, wie modern die Ukraine in den großen Städten ist. Nataliya ist eine studierte, intelligente Frau mit wie gesagt perfektem US-Englisch. Sie erzählt uns, dass sie sehr bald wieder in die USA fliegen wird.

Es ist komplett lächerlich, wie sehr manche Deutsche die Ukraine als ein russisches Anhängsel beschreiben. Gar nichts davon ist wahr. Besonders Menschen aus jüngeren Generationen wie Nataliya sind „westernized“ und nennen die Russen nur „Bastarde“. Die russische Diktatur hat nichts, aber auch gar nichts, mit ihrer Lebensrealität zu tun.

Es geht in die Karpaten, in das sozusagen vor-alpine Idyllische

Wir fahren weiter in Richtung Karpaten. Die Landschaft ändert sich.. Es fängt an mit dem Blick auf die Landstraße, die plötzlich schnurrgerade wird und in Richtung der Berge zeigt. Und ansteigt. Einmal erklommen wird sie das aber nicht bleiben. Wir alle fühlen uns wie in den Voralpen. Serpentinenstraßen. Berge. Kristallklare Flüsse. Umwerfende Schönheit der Natur. Und es wird so weiter gehen. Sogar immer noch idyllischer werden. Wir fahren durch kleine Vor-Karpaten-Orte und ahnen, wie lebhaft es dort in der Skisaison gewesen sein wird. Vor dem Krieg. Es ist wie Kitzbühel im Sommer. Alles sehr adrett und schick. Nichts hier atmet vordergründig Krieg.

Wir kommen am Ziel an. Im Chalet-Dorf Koruna. Bezahlen die Übernachtung. Natur pur. Ich mache ein Foto der untergehenden Sonne über den Karpaten. So könnte sich Glück anfühlen. Aber ich weiß: Dracula aka Putin ist auch hier. Er bedroht das ganze Land.

Gegenüber der Rezeption ist ein Tennisplatz, der daran erinnert, wie normal das Leben der Ukrainer außerhalb des Donbass bis zum 24. Februar 2022 war.

Georgiy Yasinskiy, ein wahrer Europäer

Etwas später am Abend treffen wir Georgiy Yasinskiy im Restaurant des Chalet-Dorfs. Georgiy hat einen Master und einen Doktortitel im Finanzwesen, dann einen Master in öffentlichem Recht mit Bestnoten, aber sein Herz schlägt für die Immobilienentwicklung und er ist sehr erfolgreich als Unternehmer damit. Zugleich ist er abgeordneter Stadtrat für die von Ex-Präsident Petro Poroschenko gegründete Partei“ Europäische Solidarität“ (ukrainisch Європейська Солідарність Jewropeis’ka) in Kyiv. Zu seiner Arbeit dort mehr in einer der nächsten Ausgaben dieses Tagebuchs, da wir erst in Kyiv dazu fundiert sprechen werden. Auch treffen wir an diesem Abend Joyce Gemayel, die in der öffentlichen Kommunikationsbranche arbeitet und ebenso alert wie Georgiy ist. Schnell kommen wir auf das Zaudern des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz bei der Lieferung schwerer Waffen zu sprechen. Georgiy hat dafür absolut kein Verständnis. Wir Deutschen, also Andy, Chris und ich haben es auch nicht und sind beschämt.

Es ist immer spannend, die Kultur, auch die des Essens in einem Land kennenzulernen. Ich bestelle „Carpathian Bograch“. Und zwar von der Online-Karte. Eine haptische, also gedruckte Karte gibt es nicht. Die Ukraine ist sehr digitalisiert. Anders als Deutschland, in dem linke und rechte Briefschreiber die Ukraine behandeln, als wäre sie etwas Hinterwäldlerisches.

Während wir essen, geht die Sirene auf der App an, wir haben sie auf unseren aktuellen Ort eingestellt. Es interessiert niemanden. Wir gehen in keinen Keller. Denn Putin wird hier wohl kaum Raketen abwerfen. Aber dennoch: der Krieg bleibt präsent. Und ein Restrisiko gibt es natürlich immer.

Ukrainer und der bittere frühzeitige Kriegstod

Spät nach diesem schönen Abend kehre ich zurück in unser Chalet-Haus und mein Zimmer. Eiskalt erwischt es mich. Eine meiner engsten Freundinnen aus meiner Heimatstadt schreibt mir, dass ihr Vater friedlich eingeschlafen sei. Ich hatte ihn ein paar Wochen zuvor noch besucht. Meine engen Kontakte bedeuten mir etwas und ich versuche, sie zu pflegen. Meine gute Freundin ist tapfer. Es war klar, dass der Krebs ihren Vater holen wird. Als ich ihn zuletzt sah, war er schon völlig abgemagert. Ich bin traurig. Zugleich aber denke ich, dass er ein sehr schönes Leben hatte, er wurde über 90. Das wären viele Ukrainer, die nun tot sind wegen Putin, sicher auch gerne geworden. Der Tod dieses wunderbaren Manns zeigt mir erst recht, was Putin vorzeitig anrichtet

28. Mai: Die karpatische Puppe, Zenko Aftanazivs‘ spektakuläre Sammlung moderner Kunst und das Centre Pompidou

Frühstück am nächsten Tag. Chris und ich sprechen über die weiterhin ausbleibenden schweren Waffen aus Deutschland.

Dann geht es an die Planung. Auch zum Benzin. Wir haben Glück. Andreas‘ Auto ist ein Diesel. Benzin ist stärker rationiert als Diesel, aber ganz einfach wird es dennoch nicht werden. Mit Georgiy aber haben wir gewissermaßen eine Versicherung. Er kann mit der Nummer seiner Karte ausländische Journalisten tanken lassen.

Zwei letzte Ereignisse im Berg-Dorf Koruna. Ich kaufe an der Rezeption eine handgemachte und -bemalte karpatische hölzerne Puppe für meine Mutter. Sie hat keine Ahnung, wo ich bin, denkt, ich sei in Polen. Das habe ich ihr erzählt. Man sollte eine ehemals sehr intelligente Frau, die vier Sprachen sprechen konnte, jetzt aber zunehmend dement wird, nicht unnötig stressen. Aber ich weiß, dass sie sich sehr freuen wird, die karpatische Holzpuppe auf ihrem Tisch im Pflegeheim aufstellen zu können. Als ich ihr nach meiner Rückkehr sage, wo ich wirklich war, ist sie begeistert und findet, es sei eine sehr gute Idee gewesen, in die Ukraine zu reisen und Solidarität zu zeigen.

Es ist ein heller, sonniger Tag. Wir treffen Zenko Aftanaziv. Es ist wirklich ein spektakuläres, letztes Treffen in den Karpaten. Zenko war stellvertretender Chef der ukrainischen Eisenbahn. Und er ist der berühmteste Sammler moderner Kunst in der Ukraine. Das „Centre Pompidou“ in Paris plant seit letztem Jahr eine Ausstellung mit ihm. Seine Kunst-Stiftung heißt „Zenko Foundation“. Ich bin seit vielen Jahren förderndes Mitglied der „Kunstsammlung NRW“ und habe etliche Ausstellungen moderner Kunst in Düsseldorf gesehen, aber das hier haut mich wirklich um. Was für eine Passion. Was für ein Blick für das Geniale.

Aber eben auch: was für eine Empathie. Der unterirdische Raum mit den faszinierenden Gemälden ist jetzt ein Schutzraum, ein „Shelter“. Vor teuren Bildern stehen jetzt Stühle. Offen für alle in dem Chalet-Dorf. Wie gesagt: ein Restrisiko ist nie auszuschließen und wer weiß schon, ob Putin nicht doch auch einmal die Karpaten in den Blick nehmen und die Menschen dort terrorisieren wird.

Zenko ist nett und habituell normal und bescheiden. Er schenkt Andy und mir jeweils ein fantastisch aufgemachtes sehr großes und schweres Buch mit Bildern seiner Sammlung, das in vielen ukrainischen Botschaften ausliegt. Mir meinem eh zu vielem Gepäck wird Andy mein Exemplar nach Bonn mitnehmen und mir senden.

Ich mache letzte Fotos und verabschiede mich von den so schönen ukrainischen Karpaten.

Wir fahren jetzt los. Richtung Winnyzja und dann Kyiv. Mit Dieselkanistern für den Fall der Fälle.

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