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Vom Maoisten zum Hasenfuß

 Politiker von SPD und Grünen sind eigentlich dafür bekannt, dass sie überall für die Demokratie in die Bresche springen, wo sie eine akute Gefährdung wittern. Die Grundrechte verteidigen sie selbst dort noch, wo sie von radikalen Kräften missbraucht werden, z.B. von militanten Demonstranten, die eine Guillotine mit einer Gabriel-Puppe mit sich führten (Anti-TTIP-Demonstration in Berlin am 12. 10. 2015). Umso verwunderlicher ist es, dass sich die Spitzenpolitiker beider Parteien in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz weigern, die Demokratie öffentlich zu verteidigen, weil sie nicht mit Vertretern der AfD im Fernsehen diskutieren wollen. Sowohl Winfried Kretschmann (Die Grünen) als auch Nils Schmid und Malu Dreyer (beide SDP) haben ihre Teilnahme an der Elefantenrunde des Regionalfernsehens abgesagt, um – wie sie sagten – die AfD nicht aufzuwerten. Ich möchte hier nicht wiederholen, was in der Presse alles über „Feigheit vor dem Feind“, „Schönwetterdemokraten“ und „Erpressung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens“ geschrieben worden ist. Ich möchte mich nur mit einem der Diskussionsverweigerer auseinandersetzen, mit Winfried Kretschmann, dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg.

Mit ihm verbindet mich nämlich eine gemeinsame politische Vergangenheit als Maoist. Kretschmann studierte an der Universität Hohenheim. Dort war er mehrere Jahre Vorsitzender des Allgemeinen Studentenausschusses (AstA). Nach dem Zerfall der antiautoritären Studentenbewegung schloss er sich dem Kommunistischen Bund Westdeutschlands an, einer der damals gegründeten maoistischen Klein-Parteien. Ich studierte damals in Tübingen und war Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS). Kretschmann lernte ich auf einer Diskussionsveranstaltung zum Vietnamkrieg in Stuttgart kennen, an der alle relevanten linksradikalen Gruppierungen teilnahmen. Als ich später an die Freie Universität Berlin wechselte, verlor ich ihn wie viele andere schwäbische Maoisten aus den Augen.

Der Maoismus war damals in deutschen Landes   etwas sehr Exotisches. Ich kann mich noch gut an eine Episode erinnern, die die Fremdheit dieser Bewegung in unserer Gesellschaft illustriert. Im Zentrum Münchens, auf dem Karlsplatz, auch Stachus genannt, verkaufte ich die maoistische Zeitung „Rote Fahne“. Wir taten dies nicht so still und devot, wie die Zeugen Jehovas ihre Erbauungsschriften anpreisen. Wir riefen die Hauptschlagzeilen laut aus, was zur Folge hatte, dass   sofort Passanten stehen blieben und uns in heftige Debatten verwickelten. So hatte ich im Nu eine Traube von bis zu 40 Münchener Bürgern um mich versammelt, die wild gestikulierend in bayerischem Dialekt auf mich einredeten. Schlagfertig zu sein und keine Angst vor Attacken zu haben, war unbedingt nötig, um dem Schwall an Anfeindungen und Hasstiraden widerstehen zu können. Als ich mich später in einen Biergarten setzte, kam ein Mann auf mich zu und verwickelte mich in ein Gespräch. Er habe mich auf dem Stachus beobachtet: „Alle Achtung, Sie sind ja mit allen Wassern gewaschen, wie sie da den ganzen Leuten Paroli geboten haben…“.

Maoisten mussten sich wie alle anderen politischen Splittergruppen links von der SPD vor allem von der Klasse beschimpfen lassen, die wir eigentlich von der „Lohnsklaverei befreien“ wollten: von den Arbeitern. Das frühmorgendliche Flugblattverteilen vor den Portalen von Borsig, Siemens, AEG und Flohr Otis war ein Spießrutenlaufen ohne Ende. Ich habe „Genossen“ gekannt, die das nicht ausgehalten haben und um einen leichteren Agitprop-Einsatz nachgesucht haben. Meiner späteren Tätigkeit als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politik hat der „Einsatz an der Meinungsfront“ durchaus genutzt. In den Diskussionen im Politik-Unterricht bildeten sich all die Konflikte und Kämpfe ab, die in der Gesellschaft gerade ausgetragen wurden: die radikale Anti-Atom-Bewegung, die Hausbesetzer-Bewegung in Berlin, die Kämpfe der Autonomen um staatsfreie Rückzugsräume. Immer erlebte man in der Klasse einige der „Kämpfer“, die versuchten, ihr „Anliegen“ mit Vehemenz und rhetorischem Geschick zu vertreten. Als Lehrer und Demokrat musste man Flagge zeigen und den jungen Menschen veranschaulichen, weshalb sie sich in einer Sackgasse verrannten oder einem undemokratischen Gewaltkult huldigten. Kneifen ging nicht. Es wäre undemokratisch und auch unpädagogisch gewesen.

Heute ist der freundliche Herr Kretschmann Teil der bundesrepublikanischen Politik-Elite. Ausgestattet mit allen Insignien der Macht und versehen mit dem antrainierten Habitus des Staatsmanns und dem Image des gediegenen Landesfürsten müsste es ihm ein Leichtes sein, die demagogischen Verlautbarungen der Alternative für Deutschland vor einem Millionenpublikum zu zerpflücken und den Mythos AfD zu entzaubern – wenn er sich denn seinen Mut und seinen Kampfgeist von einst bewahrt hätte. Mich erfüllt es durchaus mit Scham, dass ein ehemaliger „Kampfgenosse“ (sorry für das pathetische Wort) davor kneift, unsere Demokratie und unsere lebenswerte Gesellschaft gegen Feinde von rechts zu verteidigen.

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53 Gedanken zu “Vom Maoisten zum Hasenfuß;”

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    @Parisien
    „Also bitte, wer sich so weit verrennt, dass die NPD sich davon distanziert, ist fragwürdig.“
    Wie wären denn Ihre eigenen Kriterien?

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    @ Parisien

    10 Beiträge allein unter dem heutigen Datum von Ihnen! Und alle so konzentriert und inhaltsreich. Wunderbar! Bitte mehr davon!

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    @hans
    „‘Frieden wird es geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.’“
    Ich finde schon seit längerem, für einen, der hier als ‚rechter Paulaner‘ wahrgenommen wird, schreiben Sie viel zu viel richtiges, zielführendes, wahres (suchen Sie sich was aus). Vielleicht sollten Sie Ihren scenemäßig gothic-haften Avatar mal überdenken (?)

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    @ Don
    Aus dem langen thread Ihre Frage:
    „Ist nicht das, was einen Konservativen auszeichnet, die traditionelle Familialität?“

    Könnte sein. Darin ähneln wir sogar den Muslimen, nur dass fundamentale Muslime Dinge machen, die wir nicht tun: Schwimmunterricht verbieten oder den Brüdern auferlegen, 24/7 auf ein Mädchen aufzupassen. Im Prinzip könnten sie bei Konservativen abgucken, sind jedoch durch Sozial- und Integrationsarbeit meistens in den Händen von Leuten, die Kirche und Familie auflösen wollen.
    Mit der Kinderadoption habe ich aus Sicht des Kindes, das sich das nicht aussuchen kann, gewisse Probleme. Das braucht Schwule nicht zu jucken. Aber in naher Zukunft werden solche Kinder sich jeden Tag einem Spießrutenlauf aussetzen.

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    Parisien: ‚Langweiliger blöder Einwurf. Die Monroe wäre wohl kaum mein Typ. Wer ist denn “Wir”? Also bitte, wer sich so weit verrennt, dass die NPD sich davon distanziert, ist fragwürdig.‘

    … werte/r Parisien, mein ‚Einwurf‘ bezog sich auf Ihre Bewertung eines Menschen – die allein Ihren Projektionen entspricht.

    Was das Grenzregime, die Gesetzeslage zum Schusswaffengebrauch an der deutschen Grenze angeht, sollten Sie hier nachlesen.

    Oder googlen Sie nach der SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles, die den Schusswaffeneinsatz unlängst auch für Lohnkontrolleure geregelt hat.

    Ganz bestimmt würden Sie, Parisien, auch nicht auf Kinder schießen. Vielleicht sollten Sie aber darüber nachdenken, welche Ideologie Kinder, nicht nur als Schutzschild, missbraucht. Ich gebe derweil schon mal einen Hinweis, Golda Meir, anno Schnee: ‚Frieden wird es geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.‘ Ich würde im Zitat ‚Araber‘ durch ‚Mohammedaner‘ ersetzen.

    Zu guter Letzt, ‚wir‘ sind: ‚hans‘, ‚derblondehans‘ und mein (blonder) Hamster. ‚Wir‘ sind ‚die drei Einfältigen‘.

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    Hochadel. Bislang hatte ich eine gute Meinung vom Adel, im Gegensatz zu den meisten Linken, die orgasmieren, wenn ein zu G. seine Dissertation verliert. Der preußische und der schlesische Adel waren nicht untätig während der Nazi-Zeit. Prince Charles ist ein Wunderwerk an Güte und dabei klar.
    Ob Sie das verstehen wollen oder nicht: Diese Dinge, finde ich, müssen jeden Tag verhandelt werden und brauchen eins nicht: Rohheit. Hooligans. Brandsätze. Gefühllosigkeit.
    Man kann nicht Frau Merkels Gefühlsüberschwang durch das Gegenteil neutralisieren, aber vielleicht durch Vernunft?

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    @ dbh
    Wenn man/frau auf Kinder und Frauen anlegen will und soweit ist, dass sich Gauland, die NPD und pi-news davon distanzieren, ist man entweder ganz weit rechts, rechtsaußen also oder man entschuldigt sich und sagt, man hätte die Nerven verloren wegen der unaufhörlichen Twitterei oder sowas. Niemand in der Politik wagt mal eine Entschuldigung. Auch die Septemberentscheidung (Tor auf) verlangt im Grunde eine Relativierung. Niemand hat sowas je erlebt. Und deswegen ist auch niemand perfekt. Beide Extreme sind absurd, das erste herzlos, das zweite nur Herz, ohne zu bedenken.
    Ich meine, dass wir inzwischen eine Partei rechts von der CDU/CSU durchaus gebrauchen könnten. Aber die sollte schon klug sein. Lucke z.B. ist durchaus klug und Henkel auch.
    Das erste Extrem bedient alle uninformierten Herzmenschen und Antideutschen.
    Das zweite Extrem bedient, wie man an den Reaktionen sieht, niemanden.
    Andererseits wäre es schön, wenn man den Begriff Kind definieren würde. Ein Abiturient bei uns kann mehr Kind sein als ein Kindersoldat aus dem Kongo oder einer aus Palästina, der mit einem MG und einem festen antiisraelischen bias aufgewachsen ist.
    Wer Mädchen in Bädern anmacht, die nein sagen, ist auch oft jenseits von Kind.
    Aber die kleineren Kinder mit ihren Müttern dürften eindeutig Bürgerkriegsflüchtlinge sein und fallen somit unter die Genfer Konvention. Und die hat man vor dem Auge bei einer derartigen Aussage.
    Wobei Twitter zu Kurzschlussreaktionen geradezu einzuladen scheint.

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    @Parisien: „Es gibt noch mehr Leben.“

    Sie sind arbeitsloser Psychologe, Parisien?

    Wie schön, dass Sie die Gelegenheit nehmen, das Forum mit Ihrer tiefsinnigen Expertise so sehr bereichern zu können!

    Grüße an Ihre werte Gattin, die glücklich darüber sein muss, dass Sie eine so sinnvolle und Ihren Tag füllende Tätigkeit gefunden haben!

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    Ich bin selbst ebenfalls fragwürdig („ins Bein schießen“), aber der Kreis wird kleiner und die Erklärung genauer.

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    @ dbh
    Langweiliger blöder Einwurf. Die Monroe wäre wohl kaum mein Typ. Wer ist denn „Wir“?
    Also bitte, wer sich so weit verrennt, dass die NPD sich davon distanziert, ist fragwürdig.

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    Parisien: ‚Diese von Storch ist mir schon visuell suspekt, ganz kalte Augen, gefühlsleeres Gesicht.‘

    … müssen ‚wir‘ nun annehmen, Sie, werte/r ‚Parisien‘, sehen aus wie Marilyn Monroe?

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    Mal zur AfD.
    Diese von Storch ist mir schon visuell suspekt, ganz kalte Augen, gefühlsleeres Gesicht.
    Die Israeli tun ihr Bestes im Krieg(!), um Katastrophen in der Zivilbevölkerung zu vermeiden, können aber wenig dagegen tun, wenn diese reizenden Wunschsuprematisten ihre Frauen und Kinder als Schutzschilde aufbauen, eine Masche, die die Hisbollah angefangen hatte.
    Aber wenn ich mir ansehe, was für einen finanziellen Schaden ein paar Jungs schon der Tunnelgesellschaft und den Fährenbetreibern bzw. deren Versicherern zugefügt haben und letztlich dem Kunden, der das später schultern muss, wären ein paar Schüsse in die Luft oder mal einer ins Bein vielleicht nützlich.
    Es kann nicht sein, dass ein paar Individuen aus very low class-Umfeldern, die selbst in ihren Staaten keine Perspektive haben, solche Kosten verursachen.
    Was will man machen? Bildung ist die Grundlage und der fundamentale Islam unterläuft sie. In Pakistan waren sie mal auf dem Weg. Inzwischen ist das gefährdet. In Nigeria entführt Boko Haram Schulmädchen. Wir können aber hier nicht das Auffanggefäß für solche failing states sein. Das würde sich alles umkehren, wenn sowohl die Saudi, als auch Ägypten und der Iran in die Moderne aufbrechen und ihre Imamschaft mundtot machen würde. Hier sollte angesetzt werden.

  13. avatar

    Korrektur
    Meinte natürlich nicht ’15, sondern 2013.
    Vielleicht findet einer hier ein Schriftstück von Göring-Eckhardt aus den Jahren ’12/’13, ich glaube Spiegel-Essay, in dem sie das Wachstum, die Idee des Wachstums geradezu verdammte. Und jetzt wollen sie selbst Wachstum, aber ein Wachstum auf Kosten des Steuerzahlers, ein Wachstum nicht etwa in der Produktion, sondern bei Lehrern (hätten wir schon vorher mehr gebraucht) und Sozialarbeitern, sprich Integrationshelfern und dafür gern jedes Jahr 1 Mio „Menschen“ mehr (siehe Simone Peter). Wir sind übrigens keine Menschen für die Grünen, denn sonst hätten sie schon vorher Lehrer anfordern können, statt uns mit dem Dosenpfand oder ihrer Vorstellung von halal zu beglücken (Veggie). Diese Partei versteht nichts von Wirtschaft, Bankenwesen oder Produktion. Ihre Mitglieder studieren erstmal gar nix (Fischer) oder arbeiten beim Theater (Roth) oder bei der Kirche (KGE). Sie setzen enorm viel Geld in den Sand. Wenn Merkel die letzte BW-Wahl nicht zur Selbsterpressung benutzt hätte, hätten wir niedrigere Energiekosten. Roth schafft es bis heute, die Toten von Fukushima in einen Zusammenhang mit Atomkraft, statt mit Wasser zu bringen; von Tsunami und Lawinen verstehen diese Leute auch sehr wenig.
    Das einzige, das sie verstehen, ist das Steuergeld arbeitender Leute auszugeben, und das war’s dann schon auch. Die Ideologie letztlich des Kommunismus. Die Grünen sind eine parakommunistische Partei mit wenig geläutertem Personal aus dem Altmaoismus (Trittin, Kretschmann).
    Und Frau Merkel sollte aufwachen. Es gibt noch mehr Leben. Man muss sich nicht verkaufen. Am Ende geht man innerlich kaputt.

    Apropos Seehofer: Er versucht’s ja erstmal auf dem Rechtsweg. Wenn er die Grenze nicht dicht kriegt und die Zahlen ‚runter, wird er unglaubwürdig. In Bayern wird man dann erstmal auf dem Nockherberg vorgeführt.

  14. avatar

    @ dbh
    Das oben war mal ein vernünftiger comment von Ihnen. Bei so Sachen wie „FDJ-Sekretärin“ oder „Margot“ fällt mir nichts ein. Davon haben wir viele, Kahane, Gysi, Stolpe, usw., unzählige.
    Psychologisch ist das eher interessant: Ich sehe hier eher eine Heide Simonis-Mentalität, eine Unfähigkeit, zu sagen „entweder ich werd’s wieder oder ich mache etwas anderes“ als da wären entweder ein ruhiges Leben mit Büchern und Urlauben mit dem Mann oder aber ein reisendes Vortragsleben wie Bill Clinton es führte, lukrativ. Ein Festklammern an einem Weg muss verunsichern und ist fehlerfeindlich. Und dann kommen die Fehler erst recht und dazu die Unfähigkeit, Fehler zuzugeben und neue Wege einzuschlagen.
    Dann in der gesamten Politik diese Art, immer dem Wähler in den Kopf schauen zu wollen, statt sinnvolle Politik für den Bürger zu machen. Und der Bürger will eine gewisse Sicherheit, nicht überall diese Chaled-Inseln, um die er jetzt vorsichtshalber Umwege macht. Kontrolle an den Grenzen wünscht sich die Mehrheit, und die Speditionen, fuck them, really. Sie verstopfen die Straßen, parken, wo sie wollen, hatten immer Vorfahrt und gehören im Grunde alle auf den Güterzug, die Container sind ja da. Sie sind unfähig, umzudenken, weil keiner sie zwingt. Sie donnern die Straßen kaputt, und wir stehen an den Baustellen im Sommer viel länger als wir an den Grenzen stehen würden. Ich buche daher nicht mehr. Ich fahre ab, suche eine Wirtschaft, gucke die Landschaft an und übernachte, wenn nötig. Aber das kann nicht jeder.

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    @ dbh
    „… ich sehe keine/n ‘Nachfolger’ für Strauß in der Union oder sonst wo in Deutschland. Eher hoffe ich, dass der Selbsterhaltungstrieb der Deutschen, das deutsche Volk, die Politik – wie auch immer – zur Raison bringt. Dabei mögen Politiker mit ‘klarem Verstand’ wachsen.“

    Dazu würde zunächst gehören, dass nicht Dinge aus Vorregierungen nur aus ideologischen Gründen umgeworfen werden. Ich würde sagen, dass CDU/FDP-Merkel auf einem besseren Weg waren, als sie die längere Arbeitszeit einforderten. Diese hätte zur Folge, dass erfahrene Leute zur Verfügung stünden. Statt dessen kommen jetzt kaum Ausbildbare, die enorm viel kosten, wenn alles gerechnet wird, auch die Polizeieinsätze, die Streitschlichter, Sozialarbeiter etc. Selbst dann, wenn sie deutsch lernen, können sie noch lange nicht englisch. Wir sind auf einem ideologischen Weg. Wir wären vielleicht ganz woanders, wenn Frau Merkel die Koalitionsverhandlungen für gescheitert erklärt hätte, denn Nichtwähler wie ich hätten ihr 2015 zur absoluten Mehrheit verhelfen können in einer Nachwahl. Wie ich so sehe und höre (Plasberg) multipliziert man gerade die Probleme. Gestern stritten sich zwei. Der eine saß breitbeinig auf einer Mauer, der andere stand breitbeinig davor – Imponiergehabe. Den Streit in einer Sprache mit vielen ch-Leuten (so wie Chaled) hörte man in einem Umkreis von einem km. Die Leute fingen an, Umwege um den Streit zu machen. Nein so nicht. Lasst die gesunden, fitten Älteren länger malochen!

    „Die dahinter stehende rückläufige Anzahl der Personen im erwerbsfähigen Alter – fast 15 Prozent gegenüber heute – führt dazu, dass das Beschäftigungsvolumen dauerhaft zurückgehen wird – mit entsprechenden Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum.“
    http://www.welt.de/wirtschaft/.....zehnt.html

  16. avatar

    OthMann : … Das heißt natürlich, dass es Politiker gab mit klarem Verstand, die weit voraussehen können. Das sind keine Visionen, … Wen sehen Sie heute als seinen (Strauß) Nachfolger?

    … ich sehe keine/n ‚Nachfolger‘ für Strauß in der Union oder sonst wo in Deutschland. Eher hoffe ich, dass der Selbsterhaltungstrieb der Deutschen, das deutsche Volk, die Politik – wie auch immer – zur Raison bringt. Dabei mögen Politiker mit ‚klarem Verstand‘ wachsen.

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    @ Monika Frommel
    „ach je,
    mir ist schwarz-grün lieber als schwarz-AfD, das ist alles.“

    Keine Kommentare zu „Wo bleiben die IT-Spezialisten?“

    avatar OthMann sagt:
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    31. Januar 2016 um 20:48

    Neues vom Projekt “wir schaffen das”

    Grüne: Peter hält weitere Million für verkraftbar.
    (http://www.welt.de/newsticker/…..ftbar.html)

    Nur temporärer Aufenthaltsstatus
    Merkel: Flüchtlinge werden heimkehren
    “”Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien ist, wenn der IS im Irak besiegt ist, dass Ihr auch wieder, mit dem Wissen, das Ihr jetzt bei uns bekommen habt, in Eure Heimat zurückkehrt”, sagte die CDU-Chefin an Flüchtlinge gerichtet in Neubrandenburg auf dem Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommerns.” (http://www.n-tv.de/politik/Mer…..95171.html)

    Was heißt das, wenn man die beiden News zusammendenkt?
    1. Merkel gibt uns Ihr “Versprechen”, dass die Flüchtlinge irgendwann, sagen wir nach der Wahl 2017 zurückkehren. Bis dahin lasse mer noch weitere Millionen rein. Das ist “verkraftbar”. Das tiki-taka auf heohem Niveau in der rosarotgrünenmerkel GroKol.
    2. Mit was für “Wissen, das Ihr jetzt bei uns bekommen habt”, kehren die Flüchtlinge, die angeblich als Fachkräfte zu uns kommen sollten, dann zurück? Sind Sie bis dahin der deutschen Sprache mächtig, im dualen System zu Mechanikern, Elektrikern, Müllmänner, Altenpfleger ausgebildet, kennen Sie jetzt die deutschen Toiletten und wissen, warum man hier nicht so ohne weiteres in Clubs und Diskotheken reinkommt?

    Jetzt den “Integrationsturbo” zünden, nach der Wahl den “Rückkehrturbo”. Merkel hat die Sache im Griff. Gott ist eine Exponentialkurve.

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    @derblondehans

    Großartig Ihr Link. Das heißt natürlich, dass es Politiker gab mit klarem Verstand, die weit voraussehen können. Das sind keine Visionen, Strauß brauchte nicht zum Psychiater zu gehen. Leider Gottes ist die Union nach dem Tod von Strauß immer mehr verzwergt. Wen sehen Sie heute als seinen Nachfolger?

    @ Parisien

    Und jetzt Schwarz-Grün? Ein bigotter Alptraum. Aber die Merkel würde das machen, wenn es denn ihrer Machterhaltung dienen würde.

  19. avatar

    Da wollen Sie also schwarz-grün, Frau Frommel. Sie meinen, dass wir das weiter so wollen, dass eine lautstarke Randkaste eine Kanzlerin, die Opfer ihres eigenen Machthungers wird, wie einen Esel vor sich hertreibt. Eine, die labert, Europa, das wäre der armselige Euro.
    DAS ist Europa und nur das und Verwandtes:
    Machen Sie die Augen zu und denken Sie darüber nach. Es könnte evtl. richtig sein:
    https://www.youtube.com/watch?v=KNQDVqaPydE
    https://www.youtube.com/watch?v=I4cSVnqGmOc
    https://www.youtube.com/watch?v=Q5NEOh-XhyA

    In den USA würden mir mehr Leute zustimmen als hier und in China auch. Ich habe diese Selbstzerstörung knüppeldick. Hören Sie es an: Die besten Sänger von Europa. Und lassen Sie es am doch diesem dämlichen Grinser zukommen, der weit unterhalb dieser Sängerin angesiedelt ist, und am besten auch dem Renzi.

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    Sie können gern noch mehr haben, Frau Professor Frommel.
    Als wir jünger waren, hatten wir zwangsläufig Kontakte zu anderen Leuten, deren Herkunft ich oben in etwa beschrieb, mit kleinen Kindern. Die hatten alle Baby an Bord auf dem Auto, und wir hatten das nicht, und das hatte einen Grund.
    Eines der Dinge, vor denen ich beim Autofahren Angst habe, eines der richtig reellen Dinge, ist eine Nebelwand, wie wir sie mal hatten oben bei Allershausen auf der A9, als dann ca. 100 Autos ineinander fuhren und kurze Zeit später ca. 100 weitere Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn wegen Gaffen.
    Da man das Schild bei sowas gar nicht mehr lesen kann, hatten wir das nicht.
    Es gibt echte Gefahren, wirkliches Pech.
    Grünenwähler sind oft sehr infantil, was sie häufiger mit Kultur verwechseln. Sie meinen offenbar, mit der Aufforderung zu Rücksicht könnte man fatale Unfälle verhindern und sind sich dabei nicht bewusst, dass die meisten Karossen im Stadtverkehr standhalten.
    Und so meinen sie auch in Diskussionen, man müsse Rücksicht auf sie nehmen, weil sie etwa so kultiviert wären. In Wirklichkeit denkt man „Zeitgenossen“, Erich Kästner, seufzt und legt die Treffen mit ihnen vor einen anderen Termin.
    Gott sei Dank verharren sie inzwischen bei ca. 10 Prozent, was im Klartext bedeutet, dass die Muslime sie auch verblödet finden. Die meisten Muslime wollen dasselbe wie wir: Geld verdienen und nicht zu wenig, das ist alles. Das sind keine Babies, auch wenn wir einige an Bord haben.

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    Weiter mit den Grünen. Das will ja Frau Professor Frommel:
    Die Grünen verharren bei knapp 10% bundesweit. Das ist ihre Stammwählerschaft. Im Großen und Ganzen handelt es sich hierbei um einigermaßen gut situierte Bürger zwischen 50 und 70, mehr Frauen als Männer. Leider Gottes kenne ich diese sehr gut. Diskussionen mit ihnen sind vollkommen zwecklos, Argumente prallen ab. Sie wähnen sich moralisch immer auf dem richtigen Pfad, verwenden sehr gern in selbstanklägerischer Weise das Wort WIR, selbst bei Dingen, an denen WIR nicht beteiligt waren. So waren „wir“ beim Kolonialismus ein kleines Licht, bei dem wir allerdings einen Genozid zu verantworten haben (Herrero), von dem manche Grünenwähler noch nie gehört haben. Ich habe insgesamt festgestellt, dass sie durch die Bank Spießer mit Sonderkonditionen sind, DHH im Grünen, kleine Ferienwohnung, 3er bis 5er BMW, hier niemals 3l-Motor (umweltfeindlich!). Man kann sie auch am Flaschencontainer treffen, wo sie ihre vorsortierten Flaschen hingebungsvoll und leise eingleiten lassen. Ich habe nie ganz verstanden, wie sie zu Kindern gekommen sind. Sie wirken sauber und steril. Aber es gibt ja Familienplanung, Kerzen, die Kenntnis über den Eisprung und eine gut eingesetzte Flasche Wein, niemals Schampus, das trinken nur Marsmänner und ihre Hurengeschöpfe, deren Kinder zwischendurch erscheinen, versehentlich, aber willkommen, ungeplant, aber mit heissa hopsa in Empfang genommen.
    Was mich mürbe macht, ist,a) dass wir diese Randkaste von ca. 10% jetzt schon mehrere Dekaden auf der Hucke haben mit einer Lautstärke, dass man ertauben kann, b) dass unsere Physikerin sich von diesem KiGa herumschubsen ließ und c) dass diese Hirnrissigen jede Straße und jeden runway durch ihre oft an den Haaren herbeigezogenen Argumente verteuern, auch Stu21 mit dem Juchtenkäfer-Standpunkt.
    Daher ist das ultimative Trauma für diese Republik Schwarz-Grün. Je eher Angala Merkel davon eine Armlänge Abstand gewinnt, desto besser.
    Wenn das noch lange so geht, haben wir ja noch die EZB, wo unbekannte, gefährliche Drachen wohnen. Ein bisschen hoch, die Prozente, und die grüne Sozialpolitik ist pleite. Und dann kommt der IWF und Austerität, viel Vergnügen!

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    Sehr geehrte Frau Frommel!
    Die Württemberger sollten Ihnen dankbar sein, dass Sie sie darauf aufmerksam machen, welche Katastrophe ihnen droht. Leider ist dieses blog sehr klein, so dass bei den Württembergern möglicherweise kein Rotlicht angeht, denn sonst würden sie alles wählen außer Grün.
    Grüne verstehen erschreckend wenig von der Welt, selbst von einem so kleinen Land, das mehrfach in Texas Platz finden würde.
    Sie reden schon seit Jahren von PKW, hohen Benzinpreisen und Kanonen auf Mücken. Von Speditionen reden sie ganz selten und noch seltener von schlechter Straßenplanung, weil sie Straßenbau, vor allem Autobahnbau, Zeit ihrer Existenz noch mehr gehasst haben als PKW. Sonst würde ihnen aufgehen, was hier funktioniert und was nicht: Der Verkehr in und um München funktioniert einigermaßen, der in Berlin solàlà. Die Stadt Hamburg dagegen lebt mit ihrem Nadelöhr Elbtunnel. Klar hat man hohe Feinstaubwerte in Othmarschen oder Altona und noch höhere, wenn die Leute die A7 verlassen und sich durch Hamburg quälen. Auch die Rothenbaumchaussee dürfte nicht ganz unbelastet sein. Was ist nun das Geheimnis der Stadt München?: Ein mittlerer Ring, inzwischen gut betunnelt, so dass Wohnqualität darüber gewonnen wurde, und ein äußerer Ring, der außer ganz im Westen, wo das schwierig ist, fast vollständig geschlossen ist und sowohl die Speditionen als auch die Urlauber aufnimmt. Das Geheimnis der Stadt Paris ist ähnlich: Ein Boulevard Périphérique, der nur an schönen Wochenenden versagt, und zwei gut betunnelte breite Einbahnstraßen links und rechts von der Seine, zu verdanken Georges Pompidou.
    Und was ist das Geheimnis von Stuttgart?: Stau. Flüge von Stuttgart aus sollte man großzügig planen.
    Und die Hamburger hätten eine Ringstraße gebraucht, außerdem vielleicht eine Brücke, um den Tunnel zu entlasten, und nicht eine Luxuskonzerthalle.
    So werden die Grünen weiter mit Kanonen auf Spatzen schießen, weil sie noch nie bereit waren, die wirklichen Probleme anzugehen. Sie nehmen dankbar jede Kröte an, um Straßenbau zu verhindern. Und so ähnlich ist auch ihre Immigrationspolitik.

  23. avatar

    M.F.: ‚blondehans,
    Freigabe der Kinderpornographie? Wie bitte
    Hier kann ich nur sagen: Sie können nicht lesen!
    und beim anderen Zitat würde ich auch an Ihrer Stelle weiter lesen.‘

    … werte Prof. Dr. Monika Frommel, Schatzi-Schnucki-Putzie-Mausi-Baby, ich_kann_lesen.

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    @ Harald Neu
    Den Bogen überspannen nennt man das.
    Wenn aber Frau Prof. Frommel formuliert:
    “Nicht das Frauenbild vieler Männer aus islamischen Ländern macht Probleme, auch nicht ein “massenhaft importiertes Macho-Gehabe”, muss man ihr Frauen entgegenhalten, die aus solchen Ländern eingewandert sind, eine Zana Ramadani z.B. Es gibt inzwischen viele solche Frauen. Darüberhinaus sind da zu nennen die Frauen, die vor Zwangsheirat oder Genitalverstümmelung fortgelaufen sind. Außerdem muss man mit den unzähligen „Ehrenmorden“ z.B. an Hatun Sürücü, argumentieren.
    Ich würde soweit gehen, darüber nachzudenken, ob das Frauen- (und Männer-) bild, das Frau Prof. hat, zeitgemäß ist, ob es nicht vielmehr längst von Realitäten überholt worden ist und andere, gerade Muslimas, oft besser formulieren, was Sache ist.

    Aber Unterstellungen sind keine feine Sache. Erstens ist das fies und zweitens kontraproduktiv.
    Damit machen Sie sich hier keine Freunde. Ich selbst bin ohnehin immer darum bemüht, Schmäh und Schmierkampagnen von berechtigter Kritik abzugrenzen.

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    Definitionsfragen:
    „Auch Prof. Monika Frommel ist unter den UnterzeichnerInnen des Appells. Die emeritierte Professorin für Strafrecht an der Universität Kiel sieht die Sache so: „Es ist nicht nur legal, Fotos welcher Art auch immer von unbekleideten Kindern zu bestellen oder zu haben, sondern es ist eine Grundrechtsausübung.“

    Als Grundrecht betrachtet Frommel augenscheinlich auch das Recht von Männern auf käuflichen Sex, weshalb sie auch in Sachen Prostitution strikt gegen jegliche Verschärfung ist. Was die Koalition da gerade plane, sei ein „getarntes Polizeigesetz“. Die Begriffe „Opfer“ und „Zwangsprostituierte“ seien „polizeiliche Etiketten“, hatte die Professorin a.D. auf einer Veranstaltung der Pro-Prostitutions-Lobby erklärt. Und „das Dritte Reich fing mit solchen Etikettierungen an“.
    (http://www.emma.de/artikel/der.....nde-316827)

    Hedonismus und Pädophilie (Kinderliebe) „welcher Art auch immer“ zählt ist die Ausübung eines Grundrechts.

  26. avatar

    Definitionsfragen
    „Bilder von nackten Jungs darf jeder besitzen“
    (http://www.deutschlandfunk.de/....._id=277382)

    Weiterlesen:
    „Nicht das Frauenbild vieler Männer aus islamischen Ländern macht Probleme, auch nicht ein “massenhaft importiertes Macho-Gehabe” (Christian Pfeiffer), wohl aber kriminelle Routinen gemeinschaftlicher sexueller Nötigungen, was nach geltendem Recht (ganz ohne die angeblichen Schutzlücken) als gemeinschaftliche Vergewaltigung mit einer Mindeststrafe von zwei Jahren bestraft wird.“

    Sind diese “kriminellen Routinen gemeinschaftlicher sexueller Nötigung” milieuunabhängig? Liegen hier Korrelationen (z.B. Oktoberfest, Karneval) vor?

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    @ Parisien, derblondehans

    Frau Prof. Monika Frommel ist als fortschrittliche Rechtlehrerin u.a. für die Freigabe der Kinderpornographie, für Abtreibung als Mittel der Wahl der Geburtenkontrolle in unserer aufgeklärten modernen Gesellschaft und für die Zuwanderung von gebärtüchtigen Neubürgern (http://www.welt.de/vermischtes.....othek.html), die unsere Rentenkassen auffüllen und unseren Facharbeitermangel beheben.

    Frau Prof. Frommel weiß auch:

    „Nicht das Frauenbild vieler Männer aus islamischen Ländern macht Probleme, auch nicht ein “massenhaft importiertes Macho-Gehabe” (Christian Pfeiffer), wohl aber kriminelle Routinen gemeinschaftlicher sexueller Nötigungen …“

    Frau Frommel weiß sicherlich Bescheid, ob diese „kriminellen Routinen gemeinschaftlicher sexueller Nötigung“ milieuunabhängig sind oder welche Korrelationen (z.B. Oktoberfest, Karneval) vorliegen.

  28. avatar

    Wie wäre es denn mit einem Kommentar zu Kretschmann und Malu Dreyer. Zwei außergewöhnlich integre Personen. Sie sind selten geworden.
    Sollte die SPD in B-W tatsächlich bei 15% stehen bleiben, hat Kretschmann immer noch die Option für schwarz-grün, ein Durchbruch im konservativen B-W und ein Gewinn für die Farbenlehre. Süddeutschland würde dann so nach un nach zeigen, dass starke Ökonomien ökologischer werden können. Klar, der rechte Rand randaliert oder verharrt in Paranoia, aber Angst und Gemeinheit lässt sich nicht mit Argumenten verändern. Die Mitte ist aber nach links gerückt und Kretschmann setzt auf diese Karte. Ein „Hasenfuß“?

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    Liebe Frau Professor, unsere Kinder kamen alle ungeplant, und das war gut so, denn sonst wären sie nicht da. Solche Kinder müssen dann später die Renten von „Planned Parenthood“ oder „PRO? Familia“ KlientInnen zahlen.

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    @ Fr. Prof. Dr. M.F

    … ganz bestimmt hat das was mit ‚Bildung, Frieden, Wohlstand und Berufstätigkeit der Frauen zu tun.‘

    … ich stimme R.W. zu: auch die Zibbe hat Füße.

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    blondehans,
    das hat etwas mit Bildung, Frieden, Wohlstand und Berufstätigkeit der Frauen zu tun. Die jungen Menschen hier zu Lande sind ja geradezu vorbildlich in der Empfängnisverhütung. Aber den link von Neu finde ich merkwürdig!

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    @ Harald Neu, 29. Januar 2016 um 19:35

    … oben im Link schon beantwortet, weil Planned Parenthood, beispielsweise, ‚im Zeitraum 2014/2015 um 25 Millionen Dollar mehr an staatlichen Subventionen erhielt.‘ Soll heißen, der ‚Westen‘ subventioniert, mit seiner Politik insgesamt, seinen eigenen Tod.

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    @ Prof. Frommel

    „…dieser tüchtigen Organisation gelingen möge, auch die volle Anerkennung reproduktiver Rechte durchzusetzen. Ich freue mich schon auf die produktive Zusammenarbeit.“

    Meinen Sie mit voller Anerkennung reproduktiver Rechte vor allem die Freiheit zur Option der Abtreibung?

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    @ derblondehans

    Nachtrag: Frau Prof. Frommel ist eine bedeutende Frau; Sie sollten da vorsichtig sein

    „Auch Prof. Monika Frommel ist unter den UnterzeichnerInnen des Appells. Die emeritierte Professorin für Strafrecht an der Universität Kiel sieht die Sache so: „Es ist nicht nur legal, Fotos welcher Art auch immer von unbekleideten Kindern zu bestellen oder zu haben, sondern es ist eine Grundrechtsausübung.“

    Als Grundrecht betrachtet Frommel augenscheinlich auch das Recht von Männern auf käuflichen Sex, weshalb sie auch in Sachen Prostitution strikt gegen jegliche Verschärfung ist. Was die Koalition da gerade plane, sei ein „getarntes Polizeigesetz“. Die Begriffe „Opfer“ und „Zwangsprostituierte“ seien „polizeiliche Etiketten“, hatte die Professorin a.D. auf einer Veranstaltung der Pro-Prostitutions-Lobby erklärt. Und „das Dritte Reich fing mit solchen Etikettierungen an“. (http://www.emma.de/artikel/der.....nde-316827)

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    @ derblondehans

    Wie erklären Sie sich das, dass die IPPF besonders erfolgreich in westlichen Ländern, die bei weitem nicht das Problem einer zu hohen Reproduktionsrate haben, agiert, ohne Erfolg jedoch in Afrika und den muslimischen Ländern, die eine überschießende jidahistische Reproduktion haben (http://www.welt.de/vermischtes.....othek.html). Macht das einen Sinn? Und welchen?

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    Fr. Prof. Dr. M.F.: ‚Liebe Leute, langsam gehen mir diese bösartigen und völlig unernsten Kommentare auf die Nerven. Muss denn immer jemand verunglimpft werden?‘

    … ich stimme Ihnen zu, werte Fr. Prof. Dr. M.F., kommen wir zur Sache, Prof. Dr. Monika Frommel, Institut für Sanktionenrecht und Kriminologie, Uni Kiel: ‚Nach 60 Jahren des mühsamen, aber erfolgreichen Kampfes für eine ergebnisoffene Beratung wünsche ich pro familia ein weiteres Jahrzehnt, in dem es dieser tüchtigen Organisation gelingen möge, auch die volle Anerkennung reproduktiver Rechte durchzusetzen. Ich freue mich schon auf die produktive Zusammenarbeit.‘

    Der größte Abtreibungskonzern der USA veröffentlichte neue Zahlen des Schreckens. Im Steuerjahr 2014/2015 führte Planned Parenthood (PPF) allein in den USA 323.999 Abtreibungen durch und erhielt dafür 553,7 Millionen Dollar an öffentlichen Beiträgen.

    Planned Parenthood ist nicht nur in den USA aktiv, sondern unterhält als International Planned Parenthood Federation (IPPF) ein internationales Abtreibungsnetzwerk. Ableger der IPPF im deutschen Sprachraum sind: Pro Familia in der Bundesrepublik Deutschland, die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) und Sexuelle Gesundheit Schweiz (vormals PLANes).

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    Liebe Leute,
    langsam gehen mir diese bösartigen und völlig unernsten Kommentare auf die Nerven. Muss denn immer jemand verunglimpft werden?

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    Wir vergessen oft wie gut wir es in Deutschland (in meinem Fall in Österreich) im Grunde habe. Wir leben in der besten Gesellschaft, die es bei uns jemals gegeben habe. Gerade im Kontrast mit vielen Gesellschaften rund um den Globus sollte es uns bewusst werden. Wir dürfen aber keinesfalls unser Niveau senken, um es den anderen „leichter“ zu machen mit uns zusammenzuleben, sondern vielmehr müssen wir darauf bestehen, dass es Grundsätze gibt, die nicht verhandelbar sind, wie Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit. Diese Botschaft gilt es ganz klar in der Welt zu vertreten, aber auch gegenüber allen inneren Gegnern, die sich ein Heil in einer traditionellen Gesellschaft versprechen, in der von „oben“ die Anweisungen kommen und diejenigen, die „unten“ sind diese auszuführen haben. Heute haben wir eine egalitäre Gesellschaft, in der nicht Anweisungen, sondern Kooperation gefragt ist. Aber vielen ist es zu mühsam die dazu nötigen Verhandlungsfähigkeiten und andere Social-Skills zu erlernen und wollen es ich lieben in einer Diktatur oder „gelenkten Demokratie“ einrichten.

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    Die Blockpolitiker verstecken sich, wie Honecker und sein Politbüro in Wandlitz. Sie haben mit ihrer Selbsthass- und Selbstmordpolitik das Land kaputt gemacht und die Bürger wachen langsam auf. Jetzt bleibt ihnen nur noch die Flucht, aus den TV-Studios und in hilflose Durchhalteparolen.

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    Dienstagmorgen haben wir mal eine Abwechslung vom vereingten uneinen Deutschland: Iowa Caucus. Spannend.
    Hier der Beweis, dass man nicht nur seine Meinung sagen sollte, sondern sogar unverschämt sein darf:
    „He’s infuriated women, immigrants, Muslims, Democrats, Republicans, free traders, libertarians, liberals, and pundits. He’s perplexed the new, ersatz conservative establishment—a peculiar conglomeration of old-style Republicans, movement conservatives, evangelicals, and Tea Partiers—and driven them to apoplexy because of their inability to stop him.“
    http://www.theatlantic.com/pol.....on/384828/
    Das Ergebnis von Obamas Political Correctness.

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    Meine Güte, Reiner Werner, haben wir denn keine andere Sorgen? Es reicht doch, wenn Frau Maischberger eine solche Runde zusammenstellt, in der Frau Petra fast schon glänzt. Können wir nicht einfach mal über Probleme und deren Lösungsalternativen nachdenken und nicht ständig über Pepita und AfD schwadronieren. Kleinbürger haben nun einmal paranoide Haltungen und werden gereizt durch so viel Medienaufmerksamkeit. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen,

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