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Christian Wulff für Grußonkel!

Nun ist es also klar: für Schwarz-Gelb geht Christian Wulff ins Rennen um das Wohnrecht in Schloss Bellevue, für Rot-Grün Joachim Gauck. Für mich ein Problem, denn ich kenne Gauck ein wenig, halte ihn – nach dem Test: mit wem würden Sie lieber zu Abend speisen? – für den intelligenteren, sympathischeren und interessanteren Mann; aber Wulff dennoch für den besseren Kandidaten.

Um es deutlich zu sagen: Wir brauchen keinen besonders intelligenten und interessanten Mann im Schloss Bellevue. Wir brauchen nicht ständig neue Ruck-Reden und schon gar nicht neue Interpretationen des Sinns deutscher Militärengagements. Wir brauchen in erster Linie einen Grußonkel, und dafür ist Wulff bestens geeignet. Gauck wäre mit der Rolle unterfordert. Und unterforderte Politiker sind noch gefährlicher als überforderte.

In Großbritannien haben wir eine Königin. Sie hat per Verfassung keine Meinung zu haben. Dafür genießt ihr Amt jenen „Respekt“, den Horst Köhler so vermisste. Das eine bedingt eben das andere. Wer eine Meinung äußert, begibt sich in die Kampfarena. Da gibt es keinen Amtsbonus. Nur wer darauf verzichtet, seine Meinung zu äußern, kann jenen Bonus für sich reklamieren.

Wulff hat, so weit ich weiß, nur eine Meinung, die ihn so bewegt, dass er sie immer wieder (aber nur unter drei) äußern muss: er kann Angela Merkel nicht leiden. Die wird er sich als Staatspräsident fürderhin sogar im kleinen Kreis verkneifen müssen, und das ist sicherlich ein Grund, weshalb ihn die Kanzlerin gern als Nachbarn im Schloss hätte. Er ist überdies gut aussehend, auf eine Fielmann-Brillen-Anzeigen-Art, und repräsentiert jene Harmlosigkeit, die Deutschland gern als Image projiziert, während es mit neuer Unbefangenheit seine nationalen Interessen verfolgt.

Gauck hätte zu alledem womöglich eine originelle eigene Meinung. Die soll er weiterhin äußern dürfen, also sollte er nicht Präsident werden.

Im übrigen missfällt mir die Art und Weise, wie SPD und Grüne jetzt scheinheilig so tun, als ginge es ihnen darum, einen „überparteilichen“ Kandidaten zu präsentieren – im Gegensatz zu den rein parteipolitischen Überlegungen von Schwarz-Gelb. Das ist doch mit Verlaub durchsichtig. Wer keine Chance hat, einen eigenen Kandidaten durchzubringen, entdeckt quasi naturgesetzlich die Vorzüge der Überparteilichkeit. Man merkt die Absicht, nämlich Schwarz-Gelb in Verlegenheit zu bringen, und ist verstimmt.

Wie wäre es damit, wenn die SPD und die Grünen Christian Wulff unterstützen würden? Er wäre damit wenigstens ordentlich überparteilich legitimiert. Und vielleicht so dankbar, dass er bei passender Gelegenheit doch ein wenig Merkel-Kritik in eine seiner Reden einfließen lassen könnte. Da würden sich doch alle freuen, überparteilich, von der CSU bis zur FDP.Und Joachim Gauck? Ich lade ihn zum Essen ein. Da hat er mehr von.

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23 Gedanken zu “Christian Wulff für Grußonkel!;”

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    Cher Monsieur Levasydas,

    Je suis quelque peu surpris de constater que vous ayez mal compris ce que je voulais affirmer avec cette citation de monsieur Biermann. En réalité, je souhaitais porter l’accent sur la portée morale et stratégique de l’effort de guerre anglo-saxon dans la victoire des démocraties sur le barbarisme nazi.

    La fin ne justifie certes pas toujours les moyens. En l’occurence: oui. Relisez donc les discours de l’époque du Général de Gaulle, qui disait en substance dans un discours de Londres du 12 mars 1941:

    “Quant aux traîtres ou aux malheureux qui, abusant de la confiance et de la détresse du peuple et faisant le jeu de l’ennemi, ont saisi le pouvoir pour souscrire à la servitude, pour interdire le chemin du devoir à tant de bons Français dans l’Empire et dans la flotte et pour s’enfoncer, heure par heure, plus avant dans le déshonneur de la collaboration, leur provisoire fortune s’écroulera à mesure que reparaîtra la fortune éternelle de la France. Malheur à ceux qui ont joué la défaite de la patrie! Il vaudrait mieux, pour eux, qu’ils ne fussent jamais nés.

    La France, avec nous!

    Général de Gaulle”

    http://hiram7.wordpress.com/2008/03/11/discours-du-general-de-gaulle-du-12-mars-1941/

    Cordialement
    David Berger

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    Cher M. Berger,

    so klar wie sie Mr. Biermann hier zitieren scheint er in einem anderen Interview seine Erlebnisse als Kind nicht darzustellen:

    <Was denken Sie heute über den militärischen Nutzen dieser Angriffe?

    Biermann: Ich weiß, dass es bis heute den Streit gibt, ob man Dresden bombardieren durfte, wo doch schon alles entschieden war. Durfte man Hiroshima noch plattmachen, wo doch die Japaner schon aus dem letzten Loch pfiffen? Das ist eine zu schwere und zu komplexe Frage für mich. Ich werde den Teufel tun und dazu ja oder nein zu sagen. Natürlich tut es mir leid, dass so eine schöne Stadt wie Dresden, wo ich heute noch gute Freunde habe, vernichtet worden ist, mit vielen unschuldigen Menschen. Wer sich über sowas freut, muss doch eine Bestie sein. Dennoch: Das einzige, was ich diesen Bombenflugzeugen der Alliierten wirklich vorwerfe, und nicht nur ich – dass sie nicht mal ein paar kleine Bömbchen übrig hatten, um die Gaskammern zu zerstören, in denen mein Vater vergast wurde. Und die Schienen zu zerschlagen, und die Brücken, auf denen die Todeszüge mit Millionen Menschen in die Todesfabriken geschafft wurden. Die Bomben wären dort im Sinne der Humanität besser verbraucht worden als für Dresden. Das ist klar. <

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,258522-2,00.html

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    @ Jean-Luc L.: In Italien und Nordafrika kaempften auch viele von den 2.5 Millionen Truppen von “British India” und die Nordafrikaner der damaligen “Protekoraten” Frankreichs – und 20,000 Brasilianer der Forca Expeditionaria Brasileira welche am Ende dann 15,000 Wehrmachtsoldaten in die Gefangenschaft abfrachteten. In Listoia/Italien ist ein brasilianischer Militaerfriedhof. Sehe youtube Video “FEB ofensiva primavera” und “FEB assalto a Monte”.

  4. avatar

    “Das war im Sommer 1943, als meine Mutter mit mir unter dem Bombenhimmel der amerikanischen und
    britischen Fliegenden Festungen mitten im Hamburger Feuersturm in der Hammerbrookstraße aus dem Inferno kroch. Die Alliierten hatten sich damals schon – zu unserem Glück – die Lufthoheit über Nazi-Deutschland erkämpft. Ich war in diesen branderhellten Nächten und rauchverfinsterten Tagen sechs Jahre alt.

    Schon in jenem Kriegssommer, mein Vater war gerade ein halbes Jahr vorher in Auschwitz ermordet worden, erklärte mir meine Mama, so simpel, wie ich es als kleiner Junge verstehen konnte, dass diese schlimmen schlimmen Bombenflugzeuge uns befreien sollen, von den bösen bösen Leuten, die uns unseren lieben lieben Papa weggenommen haben. Es war nur so unpraktisch, dass uns die Bomben unserer Lebensretter selber auf den Kopf fielen.

    Deshalb schrieb ich in meiner “Ballade von Jan Gat unterm Himmel in Rotterdam” den Vers, der manchen Deutschen irritiert oder gar entrüstet hat:

    Und weil ich unter dem gelben Stern
    In Deutschland geboren bin
    Drum nahmen wir die englischen Bomben
    Wie Himmelsgeschenke hin.
    Auch das unterscheidet mich von den meisten, die in Deutschland jetzt die Lufthoheit im Meinungskrieg über den Luftkrieg der Alliierten erobert haben.”

    (Wolf Biermann)

  5. avatar

    Zur Ergaenzung beim D-Day war auch Frankreich und Polen beteiligt.

    Ob die Bombardierung der deutschen Städte und (auch von Le Havre)tatsaechlich den Krieg beeinflusst hat, darueber streiten zunehmend die Militaerhistoriker.

    Wenn sie sich den Vietnamkrieg anschauen kann man nur feststellen, dass Flaechenbombardierung nur einen geringen Nutzen hatten. ( Meine persoenliche Erfahrung und Einschaetzung)

    Und was Wolf Biermann betrifft:

    Ob er diesen Satz auch gemacht hat als er als Kind die Bommbennaechte ueberlebt hat???

  6. avatar

    @ Jean-Luc

    Sie haben uns von Hitler befreit, dafür werden wir den Amerikanern, Briten, Australiern und Canadiern ewig dankbar sein, die in der Normandie gefallen sind. Selbst Wolf Biermann sagte, dass er froh darüber war, dass der gute Churchill Nazi-Deutschland Tag und Nacht bombardiert lassen hatte (Operation Operation Gomorrha: eine sehr gute Entscheidung von ihm, anders gings ja nicht, die Nazis verstehen nur die Sprache der Gewalt).

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    @David Berger

    1. Seit wann ist ein nominierter Kandidat schon gewaehlt?

    2. Ich habe lediglich auf einen Beitrag im eingestellten blog von M. Posener referiert ..

    nicht mehr und nicht weniger

    3. Und wenn ich mir die Artikel der deutschen Journalisten der letzten Tage zur Person von Herrn Wulff durchlese… muessten Sie fast ausnahmlos alle Journalisten wegen Beleidigung verklagen…

    4. Dass Niedersachsen keinen Humor verstehen ist für mich ” kannitverstan ” Einige meiner Vorfahren stammen aus Ostfriesland und die Ossi- Witze waren doch wohl nie beleidigend.

    5. Und was Biedersachsen und Niedersachsen betrifft…

    kennen Sie keine Wortspiele 🙂

    Was wuerde Gerhard S. wohl zu ihrem Lokalpatriotismus sagen….. 🙂 🙂

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    Lieber Alan Posener,
    sorry, aber jetzt muß ich Ihnen einmal vehement widersprechen!
    Unsere Republik braucht alles nötiger, als einen Grußonkel. Es wird mir zwar immer wieder angekreidet, daß ich auch die Länder des Ostens exemplarisch heranziehe. Betrachtet man aber z.B. mal Polen, so hat sich in dieser sog. jungen Demokratie inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt , daß das Amt des “Bundespräsidenten” womöglich doch mindestens ebenso wichtig ist, wie das des Kanzlers. Donald Tusk hat da eine ganz klare Meinung dazu.

    Außer Th. Heuss, hat bei mir nur ein Bundespräsident irgendeinen Eindruck hinterlassen und das war R. von Weizäcker. Und der war alles andere, als ein Grußonkel.

    Gauck wäre mein absoluter Favorit bei dieser Wahl – überparteilich hin, oder her. Er ist ein außergewöhnlicher Mann mit vielen Werten. Und Sie wissen, wie ungern ich mit den Begriffen Wert und Moral operiere.

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    @ Jean-Luc
    Sie beleidigen nicht nur den künftigen Bundespräsidenten, sondern auch Niedersachsen, das ein schönes Land ist, das ein großer Kanzler, Gerhard Schröder, hervorgebracht hat. Sie sind bieder, nicht Nierdersachsen.

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    @ S. Winter: Interessante Zitate. Aber Sie sehen ja: es heißt “die ihm auferlegte parteipolitische Neutralität”, nicht “die ins Amt mitgebrachte parteipolitische Neutralität”.
    @ Don Altobello: Interessanter Vorschlag. Aber will man das Amt Herrn Beckenbauer zumuten? Alle Kommentatoren tun so, als ob es ein Amt wäre, um das man sich reißen würde. Ich kann das nicht so sehen.
    @ guvo: Wenn Sie vom bundespräsidenten eine Lösung Ihrer “Identitäts- und Identifikationsprobleme” erwarten, haben sie noch ein Problem, nämlich Realitätsverlust. Politiker sind keine
    Therapeuten. Und was soll dieses ganze Gejammere über Identität und Identifikation? Meine Güte, im Pass steht “Deutsch”, in der Tasche klimpern die Euros, fast allen anderen geht es schlechter als uns, aber wir müssen uns noch mit “Identitäts- und Identifikationsproblemen” abmühen? Uns geht’s immer noch zu gut, glaube ich.
    @ Igor W.. So isset.

  11. avatar

    Cher M. Posener,

    gab es da nicht einmal einen Herrn Wulff in Biedersachsen (Niedersachsen)und die Geschichte mit VW…siehe ihren blog

    Wenn ich ihre damaligen Gedanken noch nachvollziehenkann erreicht der Posten des Bundespraesidenten noch gerade den level der Herrn Wulff angemessen ist
    siehe auch Peter Principle

    🙂 🙂 🙂

  12. avatar

    Sehr geehrter Herr Posener,

    Was im Moment nicht gesucht wird, ist ein „Grußonkel“ sondern der Bundespräsident, der laut „Bundespräsident.de / Verfassungsrechtliche Grundlagen „ nicht nur nach innen und nach außen repräsentiert, wofür jemand ausreichen würde der, wie Sie schreiben, „ überdies gut aussehend, auf eine Fielmann-Brillen-Anzeigen-Art“
    Ist.

    Dazu gehören auch folgende Aufgaben:
    „die völkerrechtliche Vertretung der Bundesrepublik Deutschland (Art. 59 Abs. 1 Satz 1 GG), der Abschluss von Verträgen mit auswärtigen Staaten (Art. 59 Abs. 1 Satz 2 GG), die Beglaubigung (Bestellung) der deutschen diplomatischen Vertreter und der Empfang (Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben) der ausländischen Diplomaten (Art. 59 Abs. 1 Satz 3 GG).

    • der Vorschlag für die Wahl des Bundeskanzlers (Art. 63 GG),
    • die Ernennung und Entlassung des Bundeskanzlers (Art. 63, 67 GG) und der Bundesminister (Art. 64 GG),
    • die Auflösung des Bundestages (Art. 63 Abs. 4 Satz 3, Art. 68 GG),
    • die Ausfertigung (Unterzeichnung) und Verkündung von Gesetzen (Art. 82 GG),
    • die Ernennung und Entlassung der Bundesrichter, der Bundesbeamten, der Offiziere und Unteroffiziere (Art. 60 Abs. 1 GG),
    • das Begnadigungsrecht für den Bund (Art. 60 Abs. 2 GG),
    • das Ordensrecht des Bundes. „

    Auch wenn Sie glauben wir bräuchten „keinen besonders intelligenten und interessanten Mann im Schloss Bellevue“
    Sollte doch für das (protokollarisch) höchste Amt des Staates mehr zu haben sein, als ein aufs Abstellgleis geschobener Möchtegernkanzler ohne Profil, dafür aber mit Profilneurose.

    Zu Ihrem Vorwurf der Heuchelei bei SPD und Grünen gebe ich Ihnen insofern recht, als dass es auch diese Parteien nicht anders machen würden.
    Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch einmal die offizielle Seite zitieren:

    „Die ihm auferlegte parteipolitische Neutralität und Distanz zur Parteipolitik des Alltags geben ihm die Möglichkeit, klärende Kraft zu sein, Vorurteile abzubauen, Bürgerinteressen zu artikulieren, die öffentliche Diskussion zu beeinflussen, Kritik zu üben, Anregungen und Vorschläge zu machen.“

    Ich hätte mir aufrichtig jemanden in dieses Amt gewünscht der vor allem dieser Neutralität und damit auch den Interessen des Landes und des Volkes Rechnung trägt. Die Art und Weise, wie eine (oh richtig, die FDP war ja auch noch dabei) Partei über ein Amt bestimmen kann, dass die derzeitig ins Amt gewählte Regierung überdauern wird, ist in meinen Augen undemokratisch und verfehlt die oben genannte Verpflichtung zu Neutralität.
    Zwar hätte ich mir als begeisterte Demokratin Direktwahlen gewünscht.
    Leider hätte Dank gewisser vierbuchstabriger Pressepropaganda dann aber tatsächlich Frau Käßmann das Rennen gemacht. (Oder Lena Meyer- wiewarderNamenoch)
    Schade dass anscheinend weder die „Elite“ unseres Landes noch das Volk in der Lage sind, derartige Entscheidungen zu treffen.

  13. avatar

    Der beste Bundespräsident wäre Franz Beckenbauer geworden, der stand aber leider nicht zur Debatte und hätte mit Sicherheit keine Lust auf dieses Amt gehabt. Er ist in aller Welt bekannt (ob bei Eingeborenen im tiefstem Kongo oder in der mongolischen Steppe) und beliebt und im Zuge der Bewerbung für die Ausrichtung der WM 2006 hat er dazu großes diplomatisches Geschick bewiesen. Was wäre das für ein Aushängeschild für Deutschland geworden! Das ist aber letzten Endes egal, im Grunde ist er sowieso schon Deutschlands Schattenbundespräsident. Neben ihm muss jeder andere Bewerber verblassen.

  14. avatar

    @ Alan Posener.

    Ein intelligenter Mann würde sich nicht instrumentalisieren lassen, gar nicht durch einen Sigmar Gabriel & Co. Man muss nicht besonders intelligent und politisch erfahren sein um zu verstehen, dass der Joachim Gauck bei Rot-Grün nie in Frage gekommen wäre, wenn die nur eine Chance gehabt hätten ihren Kandidaten durchzusetzen. Dann wäre es schon ein richtiger SPD – Soldat gewesen.
    Bei Christian Wulff bin ich voll Ihrer Meinung. Für ihn ist das, darüber hinaus, ein Befreiungsschlag. Er wird nie Kanzler werden können (das Zeug dazu hat er eben nicht), was bleibt ihm sonst übrig? Das einzige was mich richtig gewundert hat, ist die angebliche Nominierung von Ursula von der Leyen. Ich glaube, das nämlich wäre Unsinn und ein Zeichen von Schwächer der Kanzlerin gewesen. Aber ist nichts passiert.

  15. avatar

    Der Kommentar gehört zu der Sorte, alles bloß ins Lächerliche zu ziehen. Ist das so schlau wie´s wohl gemeint ist? Nichts von dem dazu, ob das Bundespräsidentenamt noch zeitgemäß ist. Möglicherweise deshalb, weil die Identitäts- und Identifikationsprobleme der Menschen Herrn Posner nicht sonderlich berühren. Grundsätzlich spricht nichts weder gegen Herrn Wulff noch gegen Herrn Gauck. An jedem gibt es sicherlich was auszusetzen. Von daher ist keiner von beiden der für mich ideale Kandidat. Beide jedoch zeichnen sich bislang als integre Persönlichkeiten aus. Im übrigen erinner die Kandidatensuche an die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Kennen Sie vielleicht jeamenden, der in Frage kommen könnte? Mir ist in meinem Bekanntenkreis niemand aufgefallen. Wo sind die graduierten Akademiker? Was bringen die Universitäten nur hervor? Alles bloß zugespitzte Egomanen? Das lässt wieder mein Vertrauen an die Bildung entschwinden. Schlecht, wenn´s auch an den Universitäten, insbesondere den geisteswissenschaftlichen Fakultäten, an klarem Sachverstand mangelt. Wulff und Gauck sind somit nicht die schlechteste Wahl. Voraussichtlich wird´s ein Herzschlagfinale. Meins schlägt für Gauck. Sorry Herr Wulff.

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    Ist dieses nicht eine billige lösung was unsere Kanzlerin macht, sie bestimmt ohne weiters alles, oder wie mann sagt mit allen zureden. Oder war das jetzt ein abgekatterest Spiel von der CDU? Der Herr Köhler war schon gut aber was wird jetzt aus unser Land???
    Hat man mal das Volk unseres Landes gefragt, wie man über die Sache denkt?
    Ist Herr Wulff der richtige für uns???
    Oder war das eine Tandern-wirtschaft sorie wenn ich so denke aber das geht zuweit….
    Frage was wird aus unseren Land.
    Liebe grüße an alle…

  17. avatar

    Da niemand kommentiert, kommentiere ich meine Kommentare.

    Gegen die Ost-Riesierung der CDU brauchen wir ein norddeutsches Gegengewicht. Kanzler wäre optimal gewesen, aber Bundespräsident ist auch OK. Wulff wird hoffentlich den Aufbau Norden & Westen vorantreiben.

    Dazu meine Hymne auf Norddeutschland und insbesondere Niedersachsen, das unter Merkel sehr vernachlässigt wurde:

    http://www.youtube.com/watch?v=efwh7KXn0Pg

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