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Glaubensstark gegen die Moderne

Bl√§ttert man in Zeitschriften aus den 1950er und 1960er Jahren ¬†und betrachtet die Schwarz-Wei√ü-Fotos, reibt man sich verdutzt die Augen. Scharen junger Frauen flanieren untergehakt¬† durch die Stra√üen, die R√∂cke sind kurz, die Haare flattern im Wind. Im Mundwinkel glimmt kokett die Zigarette. Die Szenen spielten in ¬†Kairo, Damaskus und Teheran. Von Stra√üenszenen in Berlin, Paris und London waren solche Demonstrationen selbstbewusster Weiblichkeit nicht zu unterscheiden. Heute fahren in Teheran Sittenw√§chter der Religionspolizei durch die Stra√üen und verhaften Frauen und M√§dchen, die das Kopftuch zu sehr gelockert¬† oder die Schminke¬† ‚Äěunislamisch‚Äú aufgetragen haben. Ich kenne kein islamisches Land, in dem die Frauen heute gleichberechtigt w√§ren. Sie sind es weder in der rechtlichen Stellung gegen√ľber dem Mann noch im wirklichen Leben in¬† Familie und¬† Gesellschaft. Die Fotos beweisen, dass es einmal Zeiten gegeben haben muss, in denen sich Frauen auch in muslimischen Gesellschaften¬† frei entfalten konnten. Warum sind diese Zeiten sang- und klanglos untergegangen? Ein Blick in die Geschichte gibt ¬†Auskunft. Weiterlesen

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