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Die b√ľrgerliche Maskerade der AfD f√§llt

Die Wahlergebnisse, die Protestparteien bislang in der Bundesrepublik erreichen konnten, hat die AfD am Sonntag deutlich √ľbertroffen. Mit √ľber 24 Prozent ist sie in Sachsen-Anhalt in einen Bereich vorgedrungen, der bislang f√ľr eine Rechtspartei als unvorstellbar galt. Kommentatoren, die glauben, das in der Partei vorhandene b√ľrgerliche Element, welches z. B. der Spitzenkandidat in Baden-W√ľrttemberg und Co-Parteivorsitzender J√∂rg Meuthen verk√∂rpere, werde nun angesichts der Wahlerfolgen in Baden-W√ľrttemberg und Rheinland-Pfalz mehr Gewicht erhalten, t√§uschen sich gewaltig. Weiterlesen

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Was tun? Den Protest entzaubern!

Der medial zum „Supersonntag“ erhobene Wahltag – realiter Landtagswahlen in drei (von sechzehn) Bundesl√§ndern – ist so ausgegangen, wie es zuletzt zu erwarten gewesen und von den Demoskopen prognostiziert worden war. √úberraschend ist eigentlich nur die (zum Teil wohl gespielte) Bl√∂dheit des Erstaunens und der Emp√∂rung im medialen und politischen Betrieb √ľber den Wahlerfolg der Alternative f√ľr Deutschland. Mit durchweg zweistelligem Stimmenanteil in drei L√§nderparlamente eingezogen, scheint sie sich vorerst als feste Gr√∂√üe in der deutschen Parteienlandschaft zu etablieren. Doch weder haben wir „Weimarer Verh√§ltnisse“ – nicht einmal in der Nationalversammlung von 1919 vereinte die „Weimarer Koalition“ auch nur ann√§hernd einen so hohen Stimmenanteil wie jene Parteien, die von der AfD und ihren Anh√§ngern zum „System“ gerechnet werden – noch k√∂nnen wir einfach so weitermachen. Mehr als 80 Prozent der W√§hler haben diese Partei nicht gew√§hlt. Die Vertreter dieser W√§hler stehen nun vor der Aufgabe, gemeinsam eine Politik gegen die Unanst√§ndigkeit zu organisieren. Das wird in den jeweiligen Bundesl√§ndern zu ganz unterschiedlichen, zum Teil neuartigen Konstellationen f√ľhren. F√ľr die politischen Grundlinien lassen sich jedoch gemeinsame Muster entwickeln. Weiterlesen

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