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Kritik der Großtheoretiker

Für Eva Quistorp sind Großtheoretiker – egal ob weiß wie Hegel und Marx oder schwarz wie Fanon, Cleaver und Mbembe als Welterklärer bzw. Erklärer politischen Handelns nicht mehr sonderlich attraktiv Überdies hält sie die Rede von Mbembe zum 14. August 2020 für schwach. In ihrem Beitrag schildert sie ihre Beweggründe.

Am 14. August sollten die Ruhrfestspiele mit einer Rede des Historikers und Philosophen Mbembe eröffnet werden, dessen Thesen und Buch, in denen er Israel als einen Apartheids-Staat kritisiert ebenso wie sein ablehnendes  Verhalten gegenüber einer Kollegin aus Israel durch Felix Klein, den Antisemitismusbeauftragten der Bundesrepublik, als antisemitisch charakterisiert worden waren. Mbembes Rolle als Eröffnungsredner für ein staatlich mit Millionen Steuergeldern gefördertes Festival ist in Zeiten zunehmenden Rechtsextremismus und Antisemitismus von Klein meiner Ansicht nach mit Recht in Frage gestellt worden. Die Leiterin der Ruhrfestspiele findet offensichtlich Klimaschutzaktivistinnen aus Kenia oder Frauenrechtlerinnen aus Tunesien, ANC und Korruptions-Kritikerinnen aus Süd-Afrika nicht so intellektuell interessant. Jedenfalls waren solche anders als Mbembe nicht eingeladen.

Auffällig viele Professoren, darunter Micha Brumlik und das Ehepaar Assmann sowie andere linke Künstler wie Klaus Staeck und Christof Hein , die ich lange als meine Freunde oder Weggefährten betrachtete, haben sich auf die Seite von Mbembe geschlagen und sogar, als seien wir im Feudalismus, einen offenen Brief an Merkel geschrieben, für sie anscheinend die höchste Autorität in Fragen des Antisemitismus.

Wieso fand die “Süddeutsche Zeitung” es so wichtig, obwohl andere Themen der Weltpolitik wie die Frage der Erneuerung der Atomwaffen 75 Jahre nach Hiroshima, der Krieg in Libyen, Syrien und die Konflikte im Mittelmeer zwischen der Türkei und Griechenland, “Black lives matter”, der Wahlkampf in den USA, der totalitäre Wahnsinn von Bolsonaro, die Überwachungsmoderne, Huawei und 5 G und der Turbokapitalismus aus China drängte, die alle in der Rede Mbembes nicht beim Namen genannt werden, auf einer ganzen Seite am 5. August als nicht gehaltene Rede abzudrucken und so Mbembe aufzuwerten und im Feuilletongespräch zu halten?

Sollte das in der schlechten Tradition der SZ von ihren antisemitischen Karikaturen vor einigen Jahren stehen oder meinte sie, damit entweder der Israelkritik, die es in Deutschland immer schon gibt oder den Intellektuellen Afrikas endlich Platz verschaffen zu müssen?

Trotzige Geste gegen Felix Klein

Mich erinnert die trotzige Geste gegen Felix Klein und dessen Kritik an Mbembe eher an die Tradition des linken Antisemitismus, die es auch in den USA und Afrika – lange verbunden mit der Kapitalismus- und Imperialismuskritik – gibt und die sich vielfach aus der Vernetzung von linken Widerstandsbewegungen in den USA, Europa, Afrika und der arabischen Welt mit der Infifada und den Trainings für den bewaffneten Kampf im Libanon in den 70ern und 80ern. An die Bücher von Franz Fanon erinnere ich mich nur noch vage, die ich gelesen habe, als ich mich auch revolutionär und anti-imperialistisch fühlen und gebärden wollte, vor allem auf vielen Demos gegen den Algerien und Vietnamkrieg und zu Biafra und für Lumumba, wo wir immer nur einige Tausend oder Hundert waren in Westberlin.

Verbindung von antirassistischem Kampf und Antisemitismus

Ich kenne die Verbindung vom antirassistischem Kampf mit Antisemitismus aus den Zeiten, als Martin Luther King einigen schwarzen Aktivisten in den USA als christlicher  Prediger zu wenig radikal und zu gewaltfreierschien und das uralte Vorurteil von den reichen mächtigen Juden sich in die linksradikale Szene hineinschlich. Auch erinnere ich mich, wie auf der Antirassismus-Konferenz in Durban, kurz vor dem islamistischen 9/11- Terroranschlag auf New York, einer Stadt mit vielen Juden, der Antisemitismus einfach kategorial dem Rassismus untergeordnete wurde, so als gäbe es keine besondere Geschichte der europäischen Juden mit dem Holocaust und keine besondere Geschichte der Juden in der arabisch-islamischen Welt. Dort wurde das erste Mal vehement auf einer Uno-Konferenz Israel als rassistisch angeklagt, worüber sich hier in den Medien wenige aufregten oder das analysierten.

Seit spätestens 1967 bin ich mit der Bürgerrechtsbewegung in den USA und derjenigen in vielen afrikanischen Ländern und durfte Coretta King und dem jüngst verstorbenen John Lewis, einem Freund von Martin Luther King, 1983 beim Gedenken an den “Marsch auf Washington” for peace and justice and freedom begegnen. So finde ich, dass es Wichtigeres als die Mbembe-Rede und seinen Auftritt bei einem staatlich mit Millionen Steuergeldern geförderten Festival im von Kohleausstieg und Abbau der Stahlindustrie hart getroffenen Ruhrpott gäbe, der auch schon länger ein “melting pott of people” ist und wo Schlangen an den Essenstafeln stehen ,wo arme deutsche Rentnerinnen sich mit jungen Flüchtlingsmännern anstellen müssen.

Die Mbembe-Verteidiger sollten sich besser um die “Black lives matter”-Bewegung kümmern

Als die Mbembe-Debatte in den Feuilletons tobte, schrieb ich daher bei Facebook, Mbembe und seine Verteidiger aus der Professoren- und Kulturszene sollten sich doch lieber um die “Black lives matter”- Bewegung kümmern.

Wer von ihnen diese Bewegung wohl überhaupt kannte, die vor einigen Zeiten noch unter Obama ,dem ersten schwarzen Präsidenten der USA entstand, und zwar wegen Polizeigewalt gegen schwarze US-BürgerInnen?

Zehn Tage später kannten dann alle Zeitungsleser aufgrund des tragischen Erstickungstodes von George Floyd “Black lives matter”, leider wieder ein Mord an einem jungen Schwarzen durch Polizeigewalt in den  USA. In der Rede von Mbeme aber gab es keinen einzigen Satz zu “Black lives matter”. Und keine Satz zum erfolgreichen Antiapartheidskampf mit Mandela und Bischof Tutu, keinen Satz zu den Kämpfen um Land und denen um Wasser in Kapstadt, wo sich Bürgermeisterinnen konkret und pragmatisch abrackern.

Ich habe die Bücher von Mbembe nicht gelesen und kann also nicht beurteilen, wie spannend, wie aktuell, wie informativ und wie nah sie an dem Alltag der Aktivistinnen aus Afrika und den USA sind, die ich kenne, die allerlei verschiedene Hautfarben und Biografien haben.

Doch nicht nur beim Lesen der Rede von Mbembe in der SZ, sondern auch bei vielen Feuilletontexten und modischen Diskursen der professoralen Männer und auch einiger Gender-Professorinnen wie Butler und ihren Jüngerinnen der letzten Jahre fällt mir auf, dass sie alle sehr weit von den gesellschaftspolitischen Kämpfen der Bürgerrechtlerinnen entfernt sind oder zumindest über all diese Kämpfe nur auf für mich sterilem Abstraktionsniveau parlieren und Bücher füllen, die sich wie die Mmembe-Rrede in allgemeiner Kapitalismus und Gegenwartskritik des Konsumismus und der Vermessungslogik suhlen, ohne je bei einem Beispiel von Protest und Widerstand dagegen konkret und genau zu werden im Kontext des jeweiligen Landes. In der Rede von Mbembe verschwimmen wie in recht vulgären Imperialismus- und Kapitalismustheorien alle Länder, alle Geschichten von Städten und sozialen Bewegungen zu einem Brei von Bösem und apokalytischer Lebensbedrohung. Das scheint Festivalleiterinnen zu gefallen und vielen Professoren ja auch.

Mbembe bezieht sich auf die Realität von Corona doch als Professor aus Kamerun, der in Südafrika lehrt, sagt er nicht einen Satz zu den besonderen Lebens- und Politikverhältnissen in Südafrika zur Zeit der Corona-Maßnahmen, bei denen nicht nur Merkel und Spahn und Seehofer imitiert werden, sondern auch China, das ja eh den Neoimperialismus in Afrika seit Jahren auf sanfte und stille Art und als Konkurrent  Europas organisiert, welches als ehemalige Kolonialmacht bei Teilen der Eliten und der Bevölkerung unbeliebt ist. Kein Wort gibt es bei Mbembe zu dem besonderen Kolonialismus und Turbokapitalismus aus China oder dem aus Russland, kein Wort zur bedrohlichen Gewalt der Iislamisten in Nigeria, Mali, Burkina Faso und Algerien und dem Senegal, wo gewachsene Demokratien bedroht werden und Armut und Mangel an Bildung verschärft und Frauen und Mädchen durch Islamisten versklavt werden.

Worüber Mbembe in seiner in der SZ abgedruckten Rede schweigt

Seit der Frauenfriedens- und Frauenökologiebewegung in den 70er und 80ger Jahren ,die mit Frauen für Frieden und gegen Apartheid in Südafrika verbunden war, seit 1992 auf der Uno -Konferenz in Rio und der Weltfrauenkonferenz in Nairobi 1985 kommuniziere ich mit Zeitschriften, erst in Form von Telefonaten, dann später mit Emails und Webseiten wie die der Böll- oder Ebert-Stiftung und von “Brot für die Welt”, dem Weltkirchenrat mit Frauenorganisationen und Umweltverbänden in Afrika und unterstütze diese praktisch. Von diesen Ebenen der Gesellschaften, den Ebenen des aktiven Lebens von Frauen und den Streitern gegen Landraub und Regenwaldzerstörung, von Studenten und Ärzten wie im Kongo, die von Boko Haram-Kriegern grauenhaft vergewaltigte Frauen  operieren und zu heilen versuchen, von den Debatten um EU-Handelsregeln und Solarenergie statt Atomanlagen in Afrika findet man nichts bei Mbembe in seiner in der der SZ abgedruckten Rede. Alles historisch Konkrete des gesellschaftlichen Ringens, der politischen Bündnisse und Streites geht im Raunen über den Kapitalismus und das Leben, das von Jobs und Geld abhängt und vermessen wird, unter. Hoffnung, Vorbilder aus Afrika und konkrete Utopien sind nicht sein Geschäft.

Nicht mal die Hoffnungen der “Regenbogennation” Südafrika hält er für erwähnenswert. Auch nicht die Konflikte, die diesen Traum zerstören, wie die Korruption im ANC oder das Gold und Landlobbies, die Coltan und Diamantenlobbies, die das eigene Volk von Söldnern terrorisieren lassen und die Ressourcen Afrikas verhökern. Kein Wort gibt es vom Mbembe des Weiteren zur nötigen Geburtenbeschränkung und Freiheit der Verhütung von zu viel Geburten für afrikanische Frauen, kein Wort zu Bildungsprogrammen für Mädchen und gegen Aids und Ebola und Malaria. Eine Art Welt- und Politikverdruss zeigt sich für mich in der Rede Mbembes ,in der die Politikgeschichte reduziert wird auf ein Klischee von Staaten, die anscheinend alle gleich asozial und alle gleich undemokratisch sind.

Hannah Arendt und Agnes Heller würden sich die Haare raufen und die Umweltministerin Wanghaari Mathai und die Sängerin Cesaria Evora und Mandela auch!

Gedanken zu Hegel

Wir nähern uns ja jetzt dem 250.Geburtstag von Hegel, der natürlich in allen seriösen Feuilletons mit neuen Büchern zu seinen Theorien und Leben erinnert wird. Ich habe Hegel so wenig  gelesen wie die Bücher von Mbembe, schätze aber sein nNteresse an der französischen Revolution wie an Widersprüchen und Vernunft und Rechtsstaat. Bei Mbembe schätze ich sein Interesse an dem  besonderen Erbe Afrikas und dessen Geschichte, auch wenn ich es in der Rede nicht finden kann. Bei Hegel, den er wohl auch gelesen hat und ein wenig Marx wohl, finde ich diesen Schüler sehr spannend und habe viel von ihm gelesen, weshalb ich auch keine Leninistin, Maoistin oder Marxistin oder Sozialistin wurde, aber eine Kritikerin der politischen Ökonomie und herrschenden Globalisierung und Digitalisierung und neuer wie alter Formen von Sklaverei. Aber bei Marx fehlt wie in der Rede von Mbembe schon die besondere Lage der Arbeiterinnen und die Frage, was Frauenarbeit und Frauenemanzipation sind.

Wie kann in Zeiten von “#MeToo”, Greta, Merkel und Baerbock als Klimapolitikerinnen, von afrikanischen Nobelpreisträgerinnen wie Wanghaari Mathai und der Präsidentin von Sierra Leone und vielen afrikanischen Filmemacherinnen, Designerinnen und Parlamentarierinnen seit den letzten 40 Jahren keine von ihnen durch Mbembe erwähnt und zitiert werden?

Wieso sind Hegel und Zizek und Lacan und Foucault wichtiger als die Reden und Denkweisen von hunderten von mutigen und weisen Frauen, die das Leben auf der Erde und die Würde afrikanischer Frauen und von Frauen weltweit zu retten versucht haben?

Nicht einmal Hannah Arendt oder Martha Nussbaum oder Agnes Heller, anerkannte Philosophinnen und Gesellschaftskritikerinnen, Kritikerinnen des Missbrauchs der Macht und des totalitären Denkens werden von Mbeme in seiner Rede recht allgemeiner Kapitalismuskritik und Beschwörung des verletzlichen Lebens erwähnt oder zitiert, abgesehen davon, dass die Frauen des Anti-Apartheidkampfes, die Frauen für erneuerbare Energien, die Frauen, die für faire Wahlen und eine Wende in der Aidspolitik in Südafrika gegen die Verschwörungs- und Verharmlosungsfunktionärinnen eingetreten sind, nicht erwähnt werden, nicht einmal als abstrakte Kategorie der Gesellschaft, die leidet, die kämpft, die protestiert, die aufklärt und Reformen möglich machte und macht.

Mich hatte er schon früh irritiert, dieser Theoretiker, der mir wenig mit den konkreten gesellschaftlichen Bewegungen aktuell in afrikanischen Ländern zu tun zu haben schien, sondern sich an der Intifada orientierte und von der Hiszbollah, die vom Iran unterstützt wird wie in Beirut, nichts wissen zu wollen schien.

Zum Thema Aufarbeitung und Entschädigung für die Leiden der Sklaverei in Afrika und zum Thema Rassismus und Überwindung der Apartheid gab es doch nun spätestens seit den Reden von Mandela vor und im und nach dem Gefängnis und durch den ersten schwarzen US-Präsidenten, dessen Vater aus Kenia stammt, genug Anlass.

Ebenso zur Klimaschutzbewegung in Afrika, den Kriegen in Ruanda, im Sudan, Somalia, Burundi, zu den Umbrüchen in Tunesien, dem Bürgerkrieg Krieg in Libyen, den Tahirplatzproteste in Kairo, dem Vormarsch von China als Supermacht durch Ressourcenkontrolle und Infrastrukturpolitik in Afrika, zu Aids und Ebola. Auch die neue Denkmalsturzbewegung in den USA, England und Deutschland scheint alte Debatten nicht zu kennen, sondern sich jugendlich neu Gehör zu verschaffen und Staatsgelder zu bekommen wichtiger zu finden.

Schon 1984 hat eine kritische Konferenz in Westberlin im Hebbeltheater stattgefunden zur Berlinkonferenz mit Bismarck, von der im Roten Rathaus ein Ölbild hängt, auf das ich internationale Besucher aus Afrika immer gern hinweise. Dort habe ich afrikanische Musiker und Filmemacher und Anti- Sklaverei und Anti-Rassismus-Aktivisten kennengelernt, die doch nicht vergessen werden sollten mit ihren Biografien, in denen auch Fehler, Sektierertum, Konkurrenz ,Niederlagen und auch fröhliche Siege stattgefunden haben, Liebe und Ekstase und Verluste von engen Weggefährten.

Wahrscheinlich ist der Jazz und sind die alte und neue Frauenbewegung aus dem Sudan und Kenia und Südafrika, die gegen die Vergewaltigungen von Frauen kämpfen, seit mehr als 30 Jahren in der Gegenwart ebenso wie die Frauen aus Namibia, die für Reparationen für das Massaker an den Herero eintreten und im Dialog sind, für mich doch interessantere Gesprächspartner als die Großtheoretiker, die miteinander konkurrieren um Aufmerksamkeit und Festival-Eröffnungsreden .Eine von ihnen ist eine junge Klimaaktivistin, die auch nach Davos mit Greta und Luisa Neubaur eingeladen war und die sich dann erfolgreich dagegen gewehrt hat, dass sie aus dem global viral laufenden Foto rausgeschnitten worden war und ebenso in allen deutschen Zeitungen. Solche Kämpfe um Anerkennung und Gleichberechtigung sind nötig wie von dieser jungen Afrikanerin bei “Fridays for future”.

Diese konkreten Kämpfe sollten nicht wie schon seit 500 Jahren in den Reden und Büchern der Großtheoretiker und Systemanalytiker untergehen oder im Raunen über Widerstand. Gestern fühlte ich mich plötzlich von der SZ verstanden und dachte: hat ein afrikanischer Ahninnengeist meine Kritik der SZ an Mbembe und dem Abdruck der Rede schon vermittelt?

Denn immerhin eine halbe Seite bekam gestern in der SZ ein Projekt von Afrikanerinnen, die für den Umweltschutz konkret Datenanalysen der Bevölkerung rechtzeitig zugänglich machen zu Wasser und Überschwemmung, Dürre und Hitzeproblemen, die ja Afrika zuerst getroffen haben vor unserem Dürresommern. Es könnte doch sein, dass ein israelisches Start-Up dabei noch helfen könnte und es so zu allerlei sinnvollen praktischen Kooperationen für Resilienz kommt, die wir alle jetzt mehr brauchen als abstrakte Utopien und Antikapitalismus-Geraune, wie ich es in der Rede von Mbembe gelesen habe.

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3 Gedanken zu “Kritik der Großtheoretiker;”

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    Also ich glaube, liebe Frau Quistorp, das wir beide – diametral in unseren Einschätzungen gegenüberststehend – in einer Diskussion mehr Wesentliches ansprechen würden, als medial abgebildet (Beispiel: Achille Mbembe). Und DAS ist das eigentliche Problem. Ein mit 8 Milliarden Euro/Jahr per Staatsinkassounternehmen ‘Beitragsservice ARD ZDF Deutschlandradio’ finanziertes, perpetuiertes Problem.

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    Also ich glaube, liebe Frau Quistorp, das wir beide – diametral in unseren Einschätzungen gegenüberststehend – in einer Diskussion mehr Wesentliches ansprechen würden, als medial abgebildet (Beispiel: Achille Mbembe). Und DAS ist das eigentliche Problem. Ein mit 8 Milliarden Euro/Jahr per Staatsinkassounternehmen ‘Beitragsservice RD ZDF Deutschlandradio’ finanziertes, perpetuiertes Problem.

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