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Energiewende made in Germany – teuer, ungerecht und klimapolitisch fraglich

Rund eine Billion Euro. Bundesumweltminister Peter Altmaier hat jetzt die Kosten der Energiewende für die nächsten 25 Jahre geschätzt.

Das sind tausend Milliarden Euro. Der Minister warnt vor einer Überforderung künftiger Generationen und vergleicht die von ihm erfundene „Strompreisbremse“ mit der „Schuldenbremse“ im Grundgesetz. So wie die Staatsverschuldung Europas Zukunft gefährdet, könnte die Energiewende Deutschland in eine Krise mit enormem Ausmaß führen. Die real existierende Energiewende ist zu teuer, sie ist ungerecht und sie trägt wenig zum globalen Klimaschutz bei.

Teuer und ungerecht. Die Kosten der Staatsverschuldung tragen die Sparer, deren Einlagen niedrig verzinst werden, und alle Bürger über die steigende Inflation. Die Zeche für die Energiewende zahlen der kleine Mann und die kleine Frau über ihre Strom- und Heizkostenrechnung. Und von ihr profitieren die Betreiber der subventionierten Windanlagen, Häuslebauer mit Sonnendächern und Anleger, die ihr Geld in entsprechende Fonds investiert haben. Ihre Renditen liegen oft im zweistelligen Bereich mit einer garantierten Laufzeit von 20 Jahren.

Die real existierende Energiewende bedeutet nichts anderes als eine Umverteilung von unten nach oben. Weil das Stromnetz an wind- und sonnenreichen Tagen die Last nicht tragen kann, bekommen die Betreiber von Solar- und Windanlagen nach dem geltenden Gesetz (Erneuerbare-Energien-Gesetz) Geld fürs Nichtstun.

Das ist ökonomisch sozial pervers. Verlierer der Energiewende sind mit den Bürgern auch die großen Energieunternehmen. Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht und die Solar- und Windparks den Strombedarf nicht decken können, müssen sie Kraftwerke bereithalten, die sich nicht rechnen. Da Ökostrom immer Vorrang hat, müssen sie ebenfalls fürs Nichtstun bezahlt werden. Auf Subvention folgt Subvention.

Klimapolitisch sinnlos. Die ehrgeizigen Ziele werden wir nicht mit dem Kopf durch die Wand erreichen. Erstmals seit Jahren sind die klimaschädlichen Emissionen in Deutschland im letzten Jahr wieder gestiegen. Wenn der Ausstoß an Treibhausgasen in Deutschland nach dem Plan der Energiewende bis 2050 um mehr als 80 Prozent reduziert werden soll, wird dies nur mit und nicht gegen die Wirklichkeit gehen.

Der weltweite Energiebedarf wird bis 2030 um 40 Prozent zunehmen. Das bedeutet im günstigsten Szenario einen Anstieg der globalen CO2-Emissionen um rund 30 Prozent im gleichen Zeitraum. Die neue „Schiefergas-Revolution“ stellt die entscheidende Prämisse der deutschen Energiewende in Frage, wonach sich ihre hohen Kosten bei steigenden Preisen für fossile Energie wie von selbst rechnen.

Dank des Gas-Booms stehen die Vereinigten Staaten vor einer historischen Reindustriealisierung. Amerika wird vom größten Verbraucher zu einem der größten Öl- und Gaslieferanten der Welt. Durch den Umstieg von Kohle auf Gas sinkt der amerikanische Ausstoß von CO2 auf den Stand vor 20 Jahren.  Die Schiefergas-Revolution bedeutet für die USA nicht nur einen Wettbewerbs- und Kostenvorteil, sie macht sie auch zum klimapolitischen Gewinner. Es wird den deutschen Wählern und Verbrauchern schwer zu vermitteln sein, warum sie immer mehr für grünen Strom zahlen sollen, obwohl der Strompreis an den Märkten sinkt.

Altmaier hat recht: Es gilt Abschied nehmen vom Dogma, das Sonne und Wind heißt und Unmengen von Geld verheizt. Je niedriger heute der Preis an den Strombörsen der Welt, desto teurer ist der deutsche Ökostrom. Diese Logik muss durchbrochen werden. Wenn der Umbau der Energieversorgung, den Parteien und Wähler nach wie vor wollen, eine „Jahrhundert- und Generationenaufgabe“ ist, muss das Erneuerbare-Energien-Gesetz und seine Besitzstände auf den Prüfstand.

Die Subventionen für erneuerbare Energien werden heute ebenso erbittert verteidigt wie früher die Steinkohlesubventionen. Der Kernenergie fehlte am Ende die gesellschaftliche Akzeptanz. Die Energiewende droht sie bereits nach zwei Jahren zu verlieren.

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4 Gedanken zu “Energiewende made in Germany – teuer, ungerecht und klimapolitisch fraglich;”

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    Pst!Who dumped Germany ? The Greens did it! Und auch ihre opportunistischen Verbuendeten in der Linke. Wer ist der Gewinner? Britanien welches auf laaaaange Sicht kein starkes Germany als Eurofuehrer tolerieren wird. Die Gruenen bekommen ihre radikale Orientierung von den NROs in London welche dem industrielosen Britanien zumindest die durch Laehmung Germanys noch eine Rolle in der „leadership“ Europas sichern sollen. Der Deutsche hat die WELTWEITE geopolitische Aufgabe der britischen und U.S. NROs ueberhaupt nicht bemerkt, und scheut sich weil er an seinem „Glauben“ an die Anglos angenagelt bleibt. Der trottelige Prince Charles – ist in Wirklichkeit der Makler der verschiendenen geopolitischen konservativen geopolitischen Interessen Britaniens. Der ehemalige Direktor Brasiliens Intelligenz (Militaer-Bundespolizei-ABIN/Nat.Intel.Dienst), G.Fregapani, hat das schon beschrieben – wie der World Wide Fund for Nature opereriert als Kerneinsatzgruppe der Zirkels von Millardaeren um Prince Charles. Teilweise Figuren mit Naehe zu MI6 (siehe Video: prince Charles hyprocite ). Vor einer Woche wurde jemand in Indien verhaftet mit einer grossen Summe von Britanien welche wahrscheinlich zu Finanzierung dienen soll fuer die Prostete gegen das Kundakulum Atomenergiewerk. Sieh: ONEINDIA, march 11.2013: „Kundamkulam N-plant agitation financed by foreigners?“ Im August wurde fuer 4141 NROs von USA, Britanien, Deutschland verboten weiter Geld an ihre NROs in Indien zu senden: „Due to activities against the national interests of India“. Der deutsche „gruene“ Agent „Sonnteg Rainer Hermann“ (oder Reiner) wurde verhaftet und deportiert. Gleichzeitig wollen die USA und Britanien die Landwirtschaft in Brasilien und anderen Entwicklungsnatione. laehmen: Die sollen Kleinbauern bleiben und sich auf Anbau von organischen Bananen fuer Europ-Bio-Laeden beschraenken. Zurueck aufs Land wie unter Pot Pols „Khmer Rouge“ in Kambodia, – die deutschen „Gruenen“ und „Linken“ wollen die 400 Millionen Suedamerikaner als Kleinbauern „Khmer Vert“ (Gruene Khmer). Das sind die zwei Schienen der britischen NROs: Laehmung der Energieherstellung ud Laehmung der modernen Landwirtschaft in der Entwicklungsnationen. In Germany will man die Energie und Modernisierung (Stuttgart 21 etc.) laehmen. Traeumt weiter unter der Linde for Tore- zumindest in Indien und Brasilien, auch Russland – ist die Rolle der von Britanien orientierten und TAUSENDEN gesteurten NROs erkannt worden… (Nationale Intelligens Dienste in Indien haben 4141 entdeckt, Brasilien zumindest 350 im Amazonasraum: Von Britanien, USA, Germany, Frankreich, Kanada, Schweden.

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    Die Prämisse der sog. Energiewende hieß, die Energiepreise werden mittel- bis langfristig tendenziell steigen. Es wurde unterstellt, neue Investitionen rechneten sich somit von selbst bei höheren Preisen und höheren Kosten.
    Nur: so ist es nicht gekommen,
    – der Gaspreis, obwohl künstlich ans Öl gebunden, wird sinken, weil das Angebot steigt
    – der Ölpreis wird solange „fracking“ rentabel erscheint, ebenfalls nicht durch die Decke gehen
    – das Stromangebot in Europa wächst, die Nachfrage stagniert, Preis sinkt

    Aber sofern man Bundesbürger und vom EEG betroffen ist, werden zu den genannten Kosten (1Billion Euro) Arbeitsplätze verloren gehen, weil die Industrie sich nach günstigeren Standorten umschauen muss (Autoindustrie!), das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Alibiveranstaltungen „mit allen Spitzenverbänden“ wie heute am 7.3.2013 in Berlin, kann man unter Wahlkrampf ablegen, sie ändern nichts an der Faktenlage.
    Die Energiewende muss gestoppt werden, um den Industriestandort DE nicht weiter zu gefährden. Die Mutti-von-Asse sollte sich rasch eines Besseren belehren lassen, weil der unmündige Michel das Mädchen vermutlich nicht per Abwahl bestraft, aber die Folgen jetzt bereits als verheerend überschaut werden können.

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