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Energiewende made in Germany ‚Äď teuer, ungerecht und klimapolitisch fraglich

Rund eine Billion Euro. Bundesumweltminister Peter Altmaier hat jetzt die Kosten der Energiewende f√ľr die n√§chsten 25 Jahre gesch√§tzt.

Das sind tausend Milliarden Euro. Der Minister warnt vor einer √úberforderung k√ľnftiger Generationen und vergleicht die von ihm erfundene ‚ÄěStrompreisbremse‚Äú mit der ‚ÄěSchuldenbremse‚Äú im Grundgesetz. So wie die Staatsverschuldung Europas Zukunft gef√§hrdet, k√∂nnte die Energiewende Deutschland in eine Krise mit enormem Ausma√ü f√ľhren. Die real existierende Energiewende ist zu teuer, sie ist ungerecht und sie tr√§gt wenig zum globalen Klimaschutz bei. Weiterlesen

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Party statt Produktion: Wie wir uns verlieren

Vater Unser, das ist doch, sagt unser Ged√§chtnis an lang vergangene Zeiten, das Gebet, das uns der Religionsstifter gelehrt hat, zuletzt in Kindertagen aufgesagt. Pater Noster ist das Gleiche in Latein. Und ein sagenumwobener Aufzug. Quietschende K√∂rbe bewegen sich in endlosem, vor allem aber ununterbrochenem Reigen; man springt auf und ab. Wem das nicht gelingt, dem drohen im Keller und auf dem Dachboden ungeheuerliche Gefahren. Ein Hinweisschild im Paternoster bestreitet das; aber wer mag das schon glauben, in einem Land, das Kraftwerke durch Windm√ľhlen ersetzt?

Wir fahren in Flemings Deluxe Hotel am Eschersheimer Tor in den f√ľnften Stock; dort oben bietet ein renommiertes Restaurant Aussicht. Weiterlesen

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Strom: die neue Neiddebatte

Dass die gro√üen Gewinner der bisherigen Energiepolitik ‚Äď die Strommonopole, die Deutschland unter sich aufgeteilt haben ‚Äď gegen eine Wende anrennen w√ľrden, war klar.

Neuerdings haben deren Ideologen ein neues Agitationsmittel gefunden. Sie mobilisieren den Sozialneid.

Beispielhaft wird das vorgef√ľhrt etwa von einem gewissen G√ľnter Ederer, der seit Jahrzehnten davon lebt, Deutschland den Untergang zu prophezeien. Weiterlesen

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Die Wende der Energiewende? Das ist sie wieder, die DDR!

Politik soll sinnvoll wirken, selbst dort, wo schlichte Willk√ľr und blanker Irrsinn herrschen, versucht sie den Eindruck zu erwecken, sie folge irgendeiner h√∂heren Logik. Politik will konzise und konsistent erscheinen, als Sachlogik ohne Alternative. Das ist in einer endlosen Folge von Ausreden und Verdrehungen die gr√∂√üte aller L√ľgen, die Lebensl√ľge einer machterhaltenden Demokratie.

Nichts ist alternativlos. Nichts ist zweifelsfrei. Weiterlesen

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Stromsparen allein reicht nicht

Bis zu 60 Euro zus√§tzlich wird die F√∂rderung der Erneuerbaren Energien eine durchschnittliche Familie im n√§chsten Jahr kosten. Um den Schock zu mildern, hat Umweltminister Altmaier nun angek√ľndigt, die F√∂rderung umzubauen. Vor der Bundestagswahl aber wird das nichts mehr: Union und FDP sind zerstritten. Und einer der gr√∂√üten Kostentreiber ist die Regierung selbst. Weiterlesen

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Obama will das Atom. Yes, he can.

Hundert Reaktoren haben die USA am Netz in sechzig Kernkraftwerken. Jetzt planen sie weitere zwanzig. Das erste neue ist gerade genehmigt. Der Bau läuft schon. Renaissance der Nukleartechnik. Yes, we can.

Wie begr√ľndet der amerikanische Hoffnungstr√§ger das? Er will seine Menschen in Lohn und Brot, das geht nicht mit √ľberteuerten Energiekosten. Vom Weltmarkt kaufen die Leute, was sich rechnet, zur Not aus Asien. Wer den Strom zuhause verteuert, exportiert Arbeitspl√§tze. Da bei√üt kein Jobcenter den Faden ab. Weiterlesen

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Die Gr√ľnen: Vor dem wichtigsten Parteitag ihrer Geschichte

Es geht um alles, wenn sich die Gr√ľnen diesem Samstag in Berlin zu einem au√üerordentlichen Parteitag treffen. Stimmt die Mehrheit dem schwarz-gelben Ausstiegsbeschluss aus der Atomkraft zu, vollendet sich die historische Mission der Partei.

Gewinnen die Gegner die Oberhand, w√ľrde ausgerechnet die Partei, die immer gegen die Atomkraft gek√§mpft hat, im Bundestag gegen den endg√ľltigen Ausstieg aus der Kernenergie stimmen m√ľssen. Weiterlesen

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