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Die unmenschliche Quote

Vor einiger Zeit machte die Deutsche Telekom damit Schlagzeilen, bis 2015 dreißig Prozent aller Führungsposten im oberen Management mit Frauen besetzen zu wollen. Der Verlag Axel Springer zog alsbald nach, und überhaupt ist die Löblichkeit solcher Vorstöße in öffentlichen und veröffentlichten Meinung weitgehend unumstritten.

Die Wirtschaft, heißt es in entsprechenden Kommentaren dann meist, könne sich nicht länger leisten, auf diese kompetenten weiblichen Fachkräfte zu verzichten. Woraus wir schließen, dass auch die ansonsten in puncto Eigennutz recht kompetente Wirtschaft hier Nachhilfe braucht.

Lediglich über die Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht werden soll, gibt es Debatten. Plausibel und folgerichtig sind derartige Initiativen allerdings nur, wenn man unterstellt, dass eine anteilmäßige Gleichverteilung sozialer Merkmale in der Gesellschaft gewissermaßen der Normalfall sein müsste, dem mit derlei Quoten auf die Sprünge zu helfen sei. Für diese Art von regelmäßiger Homogenität gibt es keinerlei Anhaltspunkte.

Wenn es eine Gesetzmäßigkeit in dieser Richtung gäbe, ließe sich zunächst einmal schwer erklären, warum sich die Initiativen zur Korrektur des Missstands nahezu ausschließlich auf die Elite-Bereiche der Gesellschaft beschränken. Wäre das Gleichmaß der Geschlechter ein Naturgesetz, so wären vermutlich nicht nur ein Fünftel aller deutschen Gefängnisinsassen Frauen. Eine unziemliche Bevorzugung von Männern bei der Aufnahme in den Strafvollzug scheint ja nicht vorzuliegen.

Es stellte sich aber auch die Frage, warum vor allem das Geschlecht zur einheitlichen Verteilung prädestiniert sein sollte und nicht auch andere soziale Merkmale. Die Ostdeutschen stellen zwanzig Prozent der deutschen Bevölkerung aber nur fünf Prozent der Eliten. Warum machen Springer und Telekom also kein Selbstverpflichtungsprogramm für einen angemessenen Ossi-Anteil in ihren Unternehmen? Die Erklärung ist so einfach, wie die Vorstellung einer solchen Quote absurd ist: Die Geschlechter-Parität ist eine gesellschaftliche Wunschvorstellung, die einer tiefen Sehnsucht nach Harmonie entspringt wie etwa auch die Vision einer sozialistischen Gemeinschaft weitgehend gleicher, friedfertiger und fleißiger Menschen.

Man kann diesem Ideal gut und gern anhängen und durch die Beseitigung aller rechtlichen Ungleichheit zuarbeiten. Wo dynastische Verfilzungen auftreten oder ungerechte Zugangsbedingungen herrschen, kann man einschreiten. Sobald man aber aktiv in die Gestaltung sozialer Verteilung eingreift, wird es problematisch. Die Parteitage der Bündnisgrünen sind dafür ein gutes Beispiel. Weil sich in Debatten meist mehr Männer als Frauen zu Wort melden, ist es seit langem Usus, die „Redeliste“ nach der letzten Frau zu schließen. Melden sich sechs Frauen und neun Männer, so dürfen abwechselnd also je sechs „RednerInnen“ ans Pult, drei Männer müssen auf ihren Beitrag verzichten. Mit Demokratie hat das wenig zu tun. Konsequent zuende gedacht, wird das urdemokratische Prinzip „Ein Mensch, eine Stimme“ hier bereits ausgehebelt, und es geht nicht mehr um die sachliche Substanz der Beiträge, sondern um eine mechanische Symmetrie, wie sie in freien Gesellschaften eigentlich nicht vorkommt. Es empfiehlt sich zudem stets Wachsamkeit, wenn Rechtsgrundsätze vermeintlich im Namen der guten Sache preisgegeben oder ausgesetzt werden.

Auch der vorwurfsvolle Verweis auf die Unterrepräsentanz von Ostdeutschen ist im Grunde völlig absurd. Natürlich gibt es gute Gründe, warum zwanzig Jahre nach der Wende noch kein DDR-Mensch einen Dax-Konzern führt – weder konnte und wollte man 1990 verdiente Kombinatsdirektoren in die Vorstände holen, noch sind Nachwende-BWL-Studenten heute in ihrer Erwerbsbiografie schon so weit aufgestiegen, dass eine solche Karriere logisch wäre. Im Grunde aber müsste man sich angesichts dieser Debatte fragen, ob eigentlich eine Mehrheit deutscher Führungskräfte aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen kommt. Wenn nicht, müsste dies korrigiert werden. Auch Bayern und Schwaben müssten bundesweit gleich verteilt sein, wenn es eine natürliche Homogenitätsregel gäbe. Gibt es aber nicht.

So haben etwa die Kinder asiatischer Einwanderer eine höhere Abiturquote als die deutschen Schüler, arabische Migrantenkinder sind an Gymnasien dramatisch unter-, in Haftanstalten deutlich überrepräsentiert. Am Ende gerät man mit diesem mechanischen Gesellschaftsbild in ziemlich trübes Fahrwasser, weil die Vokabel „Überfremdung“ ja im Grunde nichts anderes ist, als das Einklagen einer vermeintlich „normalen“ Dominanz der Mehrheiten im Sinne der Sozialstatistik: Frauen hälftig verteilt, Ausländer gemäß ihrem Anteil etc. Juden hatten vor Hitlers Machtergreifung einen Anteil von 0,9 Prozent an der deutschen Bevölkerung und wären demnach in vielen Bereichen der gesellschaftlichen Elite (Richter, Hochschullehrer, Kunst, etc.) überrepräsentiert gewesen. So waren etwa 70 Prozent der Zeitungsverlage in jüdischer Hand. Kein normal denkender Mensch käme ernsthaft auf die Idee, daraus irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen zu wollen oder gar Quotierungen zu fordern. Diejenigen, die Schlussfolgerungen zogen, waren Verbrecher.

Gesellschaften sind nicht homogen. Und es ist auch gar nicht wünschenswert, dass sie es sind, weil auch Menschen nicht gleich sind, gleich sein wollen, gleich sein sollen. Gibt es eine sinnvolle Erklärung dafür, dass nahezu alle bedeutenden deutschen Entertainer – von Jauch bis Schmidt, von Gottschalk bis Kerner – katholisch sind? Müsste es nicht ein Quote für deutschsprachige Musik geben? Und sind Homosexuelle wirklich gleichverteilt im Land? Man kann durchaus Quotierungen in allen möglichen Gesellschaftsbereichen einführen, nur sollte man sich immer klarmachen, dass man damit meist keinem realen Missstand abhilft, sondern eine gesellschaftspolitische Vision anstrebt. Das ist meisten gut gemeint, schadet nicht oder nur wenig, ob es wirklich gut ist, wird man später sehen.

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11 Gedanken zu “Die unmenschliche Quote;”

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    so lange ich auf Baustellen keine Frauen sehe, bleibt das Thema Frauenquote Rosinenpickerei, eigentlich wie immer

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    Gruselgeschichten aus der Vorzeit im Land „ohne Frauenquote“: Als „Fruehrentner“ – oder „Spaetaussteiger“ lebte ich vor einer Generation in der „Last ongoing fraternity house party in the Caribbean“: Hotelhausregel No. 1: „Nur jeweils eine Frau ins Zimmer nehmen!“ Die Verhaeltnisse waren rustikal-exotisch – oeffentliches Verkehrsmittel waren kleine abgewrackte Hondas – in welche hinten 8 Leute und vorn 3 transportiert werden konnten. Hinten einige auf dem Schoss der anderen, vorn der Mittelpassagier musste die Beinen beim Gangschalten heraufziehen. Einmal sass ich mit zwei aelteren Handwerkern hinten, und einer sagte zu dem anderen: „Na ja, mit dem Einkommen ist es eben s….. „(da blickte er auf zwei junge Frauen welche drausen auf dem Gehsteig spazierten und meinte dann):“ na ja zumindest die Frau ist hier billig !“ Im Kleinomnibus ueber Land: Der Fahrer flirtet mit einigen Frauen welche vorn sitzen und beinahe passiert ein Unfall. Die Maenner bruellen „Die Frauen nach hinten in die Kueche!“ („Die Kueche“ ist der heisse Rueckteil des Omnibusses.) (Wo war das and wie war das? Youtube Videos „anuncio barcelo pregoneros de la ciudad“ & „anuncio barcelo san cristobal“)

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    Ihr Kommentar hier ist wenigstens nachvollziehbarer als Ihr ursprünglicher Artikel.
    Nur ist Ihre Grundansicht und Aussage nicht korrekt.
    „Frauen können und dürfen heute alles“

    Das sagen Sie mit Sicht von Außen und vielleicht mehr oder weniger angefaßt durch Ihr persönliches Empfinden, Frauen würden immer noch fordern, wo ihnen doch schon so viel zusteht. Ihr gesamter Artikel und Ihr Kommentar gehen davon aus, dass es um Konkurrenz zwischen zwei Menschen ginge und der Stärkere gewinnt. Tatsächlich aber muss Frau sich nicht gegen einzelne Konkurrenten durchsetzen, sonder gegen eine geschlossene Gesellschaft in der zwar Mann gegen Mann steht, aber in der selbst diese Konkurrenten zusammenrücken, wenn es darum geht möglicherweise zukünftig eine Vorgesetzte zu haben.
    Die Wahrheit hinter der Fassade, die den Anstrich „vollzogene Emanzipation“ bekommen hat, sieht eben so aus, dass
    offizielles Dürfen inoffiziellem Verweigern gegenübersteht. Dies dient vor allem der männlichen Selbstbehauptung.
    Forderungen nach Emanzipation gab es übrigens bereits im 18ten Jahrhundert. Kleingehalten hat man dies in dem man Frauen sogar Zugang zu jeder Form von Bildung verwehrte. Heute verwehrt man der Frau Zugang zu den letzten Trutzburgen der Männer, den bestbezahlten Jobs des Landes. Und auch deswegen ist die Kanzlerin nicht das beste Beispiel, wissen Sie und ich doch, dass das wirklich große Geld nicht im Kanzleramt oder in der Politik zu finden ist. Auch ein Grund, warum viele Posten dort mittlerweile mit Frauen besetzt sind. Übrigens auch nach vorherigem (inoffiziellem) einführen einer Frauenquote bei den Grünen und der SPD. Es funktioniert also. Die Konservativen tun sich immer noch schwer, was sich auch im Verhältnis Merkel zu ihrer Partei widerspiegelt. Hier ein Link mit konkreten Zahlen zu Frauen in der Politik. http://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_in_der_Politik
    Auch Macht liegt mittlerweile eher in der Wirtschaft als in der Politik und so ist den „Herren der Schöpfung“ klar, was es mit Zähnen und Klauen zu verteidigen gilt.
    Sie laufen als Mann durch diese Welt, ich gestehe Ihnen gerne zu, dass manches anders aussehen mag aus Ihrer Sicht. Ich habe es jedoch anders erlebt. Und habe den Weg einer Freundin, mit dem Ziel höheres Management, beobachten dürfen. Und glauben Sie mir: Offiziell geschrieben steht das, was Sie hier von sich geben. Die Realitäten sind Andere.

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    Es war genau diese Sicht der Dinge, der ich widersprechen wollte. Frauen können und dürfen heute alles. Wer sollte sie daran hindern? In den allermeisten Fällen ist das Bemühen der Geschlechterschablone so unsinnig, wie die ewige Netzwerke-Theorie. Netzwerke sind auf gegenseitigen Vorteil orientiert. Wer in so einem Netzwerk einen schlechten Mann einer guten Frau um des Geschlechtes willen vorzieht, wird aber keinen Erfolg haben, weil ihm als Chef die Patzer der Fehlbesetzung angerechnet werden, anstatt vom Ruhm der besseren Frau zu profitieren. Und auch bei Angela Merkel ist der ständige Verweis darauf, dass sie „Männer mordet“, schlichtweg quatsch: Sie setzt sich gegen Konkurrenten durch und hätte auch „Friederike“ Merz den Fraktionsvorsitz nicht gelassen, weil sie sonst auf ihren Machtanspruch verzichtet hätte. Wenn Ursula von der Leyen dem konservativen Flügel angehörte und eine kantige Ordnungspolitik verträte, wäre sie auch nicht Ministerin – aus dem gleichen Grund hatte Roland Koch keine Perspektive im Bund. All das ist normale Machtpolitik und hat mit Geschlechtern nichts zu tun.
    An den Männern, an denen Frauen scheitern, scheitern meist noch mehr ehrgeizige Männer und können sich nicht auf ihr Geschlecht berufen. Trotz ständiger Girlsdays sind Frauen von Anfang an in einigen Branchen dramatisch unterrepräsentiert, obwohl keinem Mädchen die Mechaniker-Lehre verweigert wird. Wie soll man da erwarten, dass im Deutschen Maschinenbau Frauen hälftig im Top-Management vertreten sind? 80 Prozent der Studentinnen entscheiden sich für soziale, philologische oder künstlerische Studienfächer – keine gute Voraussetzung für eine Management-Karriere. Hinzu kommen ganze Bündel von individuellen Gründen, die dazu führen, dass viele Frauen beim zermürbenden Rattenrennen um Posten und Karriere nicht mitmachen. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, wenn die Frauenbewegung stärker die (auch bei Männern familienfeindlichen) Leistungsrituale infrage gestellt hätte, anstatt einfach nur zu verlangen, darin mitmachen zu dürfen.
    Kurz: Es gibt durchaus Gründe, warum die Geschlechter nicht gleich verteilt sind, aber ob man diese sinnvollerweise mit Quoten bekämpfen sollte, da habe ich meine Zweifel. Wo starke Frauen sich durchsetzen wollten, haben sie es immer getan und tun es noch heute. Bis vor etwa 200 Jahren war es allerdings nicht wirklich plausibel, dass die Männer sich um die Familie kümmern und die Frauen jagen oder hinter der Pflugschar gehen.

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    Für den Fall, dass mein Kommentar der letzten Nacht nur verlorengegangen sein sollte, hier eine Neufassung:

    Was Ihnen entgangen zu sein scheint ist, dass es bei der Frauenquote nicht um simple Gleichmacherei oder um bloßen Idealismus geht. Frauen wird aktiv der Weg an die Spitze verwehrt, durch männlichen Klüngel und ein Denken das besagt: So wie es war, war es gut. Warum etwas ändern?
    Es handelt sich hier also nicht um einen natürlichen Prozess und der Anteil der Frauen in solchen Positionen schwankt auch nicht in einem natürlichen Rahmen.
    Hier zwei Links, mit denen Sie Ihre Theorie der Praxiserfahrung anderer entgegenstellen können: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gl.....88098.html
    Hier schreibt das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, dass der Anteil der Frauen in Führungspositionen bei 27 Prozent liegt. Ein Großteil davon in Klein- und Mittelstandsbetrieben. In Großkonzernen liegt der Anteil gerade einmal bei 2,5 Prozent.
    Dies ist kein Resultat natürlicher Gegebenheiten sondern hier werden Frauen gezielt daran gehindert, Führungspositionen zu beanspruchen, die männlicher Auffassung nach in männliche Hand gehören.
    Oft wird das Thema Familienplanung vorgeschoben, doch selbst Frauen ohne jegliche Familienambitionen haben es schwer.
    Hier noch ein Link zu der von Ihnen so verhassten Frauenquote:
    http://www.spiegel.de/wirtscha.....67,00.html
    Zitat in diesem Artikel:
    „Denn obwohl seit Jahren mehr Frauen Abitur machen, in der Berufsausbildung und im Studium oft fixer sind und besser abschneiden als die männlichen Kollegen – in den meisten Unternehmen führen sie immer noch ein Außenseiter-Dasein, als hätte es die Emanzipation nie gegeben.“
    Dieses „besser abschneiden“ entspricht den von Ihnen so reich zitierten natürlichen Gegebenheiten.
    Also sollten Studienzahlen minus Frauen die bereit sind für Familie den Job hintenan zu stellen auch in der Wirtschaft ähnlich stark vertreten sein. Das wäre bei derartigen Zahlen „natürlich“.
    Natürlich ist es Unsinn eine konkrete Zahl zu benennen, in der Frauen eingestellt werden MÜSSEN.
    Was diese Quote jedoch bewirken soll ist, ein erster Türöffner zu sein für Frauen, um sich zu beweisen und zu behaupten.
    Nett von Ihnen, dass Sie Frau sein mit Ossis, Einwanderern, Gefängnisinsassen u.ä. gleichsetzen, denn so und so ähnlich darf man sich in diesem Land als Frau oft fühlen.
    Nichts hat Religionen aller Art, Hautfarben und Menschen verschiedener Herkunft über die letzten Jahrhunderte mehr geeint, als die gemeinschaftliche Auffassung über den (Un-)Wert der Frau.
    Diese Ächtung ist auch heute noch vielfach zu spüren und es gilt, dem ein Ende zu bereiten, auch wenn nichts Männern mehr Angst zu machen scheint, als die Tatsache, dass Frauen tatsächlich ähnlich klug, ähnlich stark und ähnlich fähig sein könnten.
    Also: Nicht falsche Gleichmacherei. Frauen wollen nicht sein wie Männer, Frauen wollen nur die gleichen Chancen auf Erfolg. Wenn es freiwillig nicht geht, dann im Zweifelsfall mit Frauenquote, die man nach einer gewissen Zeit gerne wieder abschaffen darf.
    @Klaus
    Dass ihnen der Artikel gefällt darf nicht verwundern, haben Sie sich in diesem Forum doch schon mehrfach darauf hingewiesen, dass Sie von Frauenquote wenig halten, solange Männer in Kindergärten unterrepräsentiert sind (siehe Margaret Heckel/ Her mit der Frauenquote, aber schnell)
    @Rita E. Groda
    Ich weiß, langsam wird es langweilig, aber ich gebe Ihnen Recht.
    Frau Heckel beweist, dass Kompetenz keine Geschlechterfrage ist. Wer einen Artikel schreibt, sollte wenigstens das Recherchieren beherrschen und Zahlen und Fakten in einen kausalen Zusammenhang bringen.

  6. avatar

    Ich würde einige Ihrer Argumente gern widerlegen, denn Sie scheinen mir, als ob Sie tatsächlich nur den Statistiken Glauben schenekn, die Sie selber gefälscht haben.

    Das überlasse ich aber doch lieber Frau Heckel. Die ist hier tatsächlich viel kompetenter!

    Liebe Frau Heckel, das ist eine ernsthafte Aufforderung, denn, auch Sie, sind keine Quotenfrau und haben Ihren Erfolg der eigenen Leistung zu verdanken.

  7. Pingback: e7o.de
  8. avatar

    Ich bin erstaunt – ein Artikel, dem ich nirgends widersprechen kann und der auch noch einen Nazi-Vergleich enthält, gegen den man auch nichts sagen kann. Und ein Artikel, so gut geschrieben, dass ich ihn wohl weiterverbreiten werden. Und ein Artikel, bei dem es Zeit wurde, dass ihn jemand schreibt. Danke dafür!

  9. avatar

    Chapeau, Herr Schuler. Ein intelligenter Einwurf. Ihr Beitrag kommt mir vor, wie ein in den Strom allgemeinen Gutmenschentums geworfener Felsbrocken.
    Unaufgeregt und sachlich bieten Sie den „Gender-Mainstream“-Fanatisten Paroli.

  10. avatar

    Was Ihnen komplett entgangen sein dürfte ist die Tatsache, dass es bei der Frauenquote nicht um ideelle Gleichmacherei geht. Natürlich ist es Unsinn konktete Zahlen zu nennen in welcher Höhe Frauen in Führungspositionen sitzen MÜSSEN. Aber der Mangel an weiblichem Führungspersonal ist ja nicht natürliche Gegebenheit, Schicksal, Fügung oder gar „natürliche Quotierung“ sondern der Tatsache zu verdanken, dass männlicher Klüngel mit aller Ellenbogenkraft Frauen gezielt aus Positionen fernhält, die ihrem Denken nach der männlichen Spezies vorbehalten sind. Gerade einmal 27 Prozent der Führungspositionen sind durch Frauen besetzt, diese fast ausschließlich in Klein- und Mittelstandsbetrieben.In den Großkonzernen liegt der Anteil bei 2,5 Prozent. Diese Verteilung werden selbst Sie wohl kaum als natürliche Überrepräsentation bezeichnen. Hier nachzulesen, falls Sie Ihrer Theorie anderer Leute Praxiswissen entgegensetzen möchten. http://www.spiegel.de/wirtscha.....67,00.html Es geht also hier nicht um natürliche Auslese und Kompetenz sondern um das Durchbrechen Jahrhundertelange Weitergabe von Macht, an Männer durch Männer. Die Quote soll ein Türöffner sein für einen Neubeginn, der Frauen erlaubt sich zu beweisen und zu behaupten. Noch ein Link, falls Sie sich tatsächlich mit Thematik auseinandersetzen mögen. http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gl.....88098.html Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Und auch wenn hier viel das Thema Mutterschaft zum Tragen kommt: Auch Frauen ohne Familienambitionen haben Schwierigkeiten vorwärts zu kommen, weil Ihnen ab einer gewissen Position jedes Weiterkommen verwehrt wird. Schön, dass Sie hier Frau sein mit Homosexualität, Einwanderung u.ä. gleichsetzen. So und so ähnlich darf man sich als Frau tatsächlich diskriminiert sehen. Auch von Artikeln wie Ihrem. Tatsächlich ist die Diskriminierung der Frau die Einzige die sich zu allen Zeiten „gleichberechtigt“ durch alle Länder, Religionen, Hautfarben und sexuellen Ausrichtungen behaupten konnte.
    Bis heute, Leider.

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