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Zu zu Guttenberg: Eine Gegendarstellung

Um keine Missverst√§ndnisse aufkommen zu lassen: Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg (CSU) hat weder pers√∂nlich die Atombombe √ľber Hiroshima ausgeklinkt, noch an Massenerschie√üungen in den Abruzzen teilgenommen. Er hat keine Berichte √ľber Mitarbeiter seines B√ľros an den KGB verkauft, keine Geheimdossiers an die Amerikaner weitergeleitet, war nicht bei der Stasi, hat nicht im Vollrausch ein Schulkind totgefahren, keine Spende von Kraus-Maffai entgegengenommen und ist auch nicht in flagranti mit Bettina Wulff erwischt worden. Karl Theodor zu Guttenberg hat f√ľr seine Doktorarbeit abgeschrieben. Weiterlesen

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Konservative aus der Konserve locken

Die Debatte um die Konservativen in der Union und die konservativen Inhalte kommt so regelm√§√üig und wird so diffus gef√ľhrt, wie die Diskussion um das Verh√§ltnis der SPD zur Linkspartei. Das hat vor allem drei Gr√ľnde.

Erstens, die Konservativen.

Es ist schon ein wenig √§rmlich und erb√§rmlich, wenn eine Str√∂mung innerhalb einer Partei sich dar√ľber beschwert, dass sie ‚Äěvernachl√§ssigt‚Äú werde. Noch dazu, wenn es die Konservativen in einer konservativen Partei sind. In der Politik wird man nicht von Mitbewerbern oder Parteifreunden gepflegt und gef√∂rdert, sondern man stellt sich selbst in den Ring. Weiterlesen

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Schlagt Euch die Juden aus dem Kopf

Streit um das ‚ÄěJuden-Gen‚Äú, die j√ľdische Lobby in Washington, darf man Israel kritisieren?, es muss doch erlaubt sein, zu sagen…, Herr Reich-Ranicki, Sie als Jude…, j√ľdische Verm√§chtnisse…

Ein Vorschlag zur G√ľte: Vergesst die Juden!

Seit mehr als 2000 Jahren haben wir, hat der Rest der Welt sich an den Juden abgearbeitet. Ein winziges Volk, das den Gottessohn ermordet haben soll, obwohl die r√∂mische Gerichtsbarkeit das letzte Wort hatte, dass f√ľr Brunnenvergiftung, Verzehr von Christenkindern, Gier und Schuldwucher verantwortlich gewesen sein soll, f√ľr die Schwarze Pest, die Selbstzweifel des Abendlandes und das Elend der Araber. Es ist an der Zeit, die Juden einfach mal in Frieden zu lassen. Weiterlesen

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Mythos Ostschule? Streit klärt und erklärt

Streit klärt und erklärt, und wenn dann noch unter Gleichgesinnten gestritten wird, ist es gleich doppelt produktiv.

Alles begann mit einem Beitrag von Ralf Schuler in der ‚ÄěFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung‚Äú mit dem Titel ‚ÄěMythos Ostschule‚Äú. Darin geht es um die Verkl√§rung der zehnj√§hrigen Polytechnischen Oberschule der DDR, die heute von Ost-Nostalgikern gleicherma√üen gepriesen wird wie von altbundesdeutschen Bildungsreformern. Schuler weist nach, dass das gemeinsame Lernen keineswegs die viel beschworene soziale Durchl√§ssigkeit f√∂rderte. Weiterlesen

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Wille und Wahn

Es war einer der wenigen SPD-Parteitage, auf denen kein neuer Vorsitzender gew√§hlt wurde. Auf der Tagesordnung im Berliner Estrell Center stand wieder einmal das Thema ‚ÄěGenerelles Tempolimit auf¬† Autobahnen‚Äú, und ein Genosse aus der Spitze der Bundestagsfraktion erkl√§rte mir unumwunden, wie man sich das vorstellte: ‚ÄěWenn wir ein Tempolimit von 130 Km/h beschlie√üen, kann man gut und gerne 150 Km/h fahren und kommt selbst bei einer Kontrolle noch glimpflich davon. Und 150 ist doch ein guter Schnitt.‚Äú

Die Deutschen sind ein seltsames V√∂lkchen. 59 Prozent sind nach einer Umfrage aus dem Jahr 2008 f√ľr ein Tempolimit, andere Erhebungen bringen noch mehr Lieber-Langsam-Fahrer zusammen, nur trifft man sie leider nicht auf der Autobahn. Weiterlesen

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Die unmenschliche Quote

Vor einiger Zeit machte die Deutsche Telekom damit Schlagzeilen, bis 2015 drei√üig Prozent aller F√ľhrungsposten im oberen Management mit Frauen besetzen zu wollen. Der Verlag Axel Springer zog alsbald nach, und √ľberhaupt ist die L√∂blichkeit solcher Vorst√∂√üe in √∂ffentlichen und ver√∂ffentlichten Meinung weitgehend unumstritten.

Die Wirtschaft, heißt es in entsprechenden Kommentaren dann meist, könne sich nicht länger leisten, auf diese kompetenten weiblichen Fachkräfte zu verzichten. Woraus wir schließen, dass auch die ansonsten in puncto Eigennutz recht kompetente Wirtschaft hier Nachhilfe braucht.

Lediglich √ľber die Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht werden soll, gibt es Debatten. Plausibel und folgerichtig sind derartige Initiativen allerdings nur, wenn man unterstellt, dass eine anteilm√§√üige Gleichverteilung sozialer Merkmale in der Gesellschaft gewisserma√üen der Normalfall sein m√ľsste, dem mit derlei Quoten auf die Spr√ľnge zu helfen sei. F√ľr diese Art von regelm√§√üiger Homogenit√§t gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Weiterlesen

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