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Zwischen Insomnia und Inkompetenz – Keith Jarretts legendäres Köln Concert

Fotocredit: Artwork by ECM/Universal/Jarrett – Official Album Cover

Keith Jarretts „The Köln Concert“ (1975)  ist mehr als nur ein Juwel des Jazz und der Improvisationskunst. Jarretts damalige Solopiano-Performance ist zugleich ein sinnlicher Solitär, der Jazz-Fans wie Hipster gleichermaßen verzaubert. Dabei begann Jarrets Aufenthalt in Köln mit einem unzumutbaren Hiotelzimmer und völlig verstimmten Klaviert auf der Bühne äußerst widrig. Bis der Pausengong der Kölner Oper für Jarrett zum Fanal für ein akustisches Wunder wird.

Kubanke liest Kubanke: Der Text als Video

Es ist sicher keine Alltäglichkeit, wenn ein Album, das bei Jazz/Klassik einsortiert ist, knapp vier Millionen Exemplare verkauft. Das alles sogar ohne großen Werbeaufwand, nur aufgrund simpler Mundpropaganda. Das Album, um das es hier geht, avancierte vom schicken Geheimtipp zu einem popkulturellen Aushängeschild, das Conaisseure wie Hipster gleichermaßen auf dem heimischen Plattenteller zirkulieren lassen. Mit anderen Worten: Es dreht sich hier um Keith Jarretts „The Köln Concert“.

Pure Schönheit und emotionalisierende Klänge, die sich jeder Kategorisierung erfolgreich verweigern Weiterlesen

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Soziale Kränkungen machen krank

Ein Gastkommentar von Prof. Dr. Gerald Hüther, Gehirnforscher:

Jetzt haben die Hirnforscher endlich herausgefunden, dass es im Gehirn eines Menschen, der sich gekränkt fühlt, weil er in einer sozialen Gemeinschaft ausgegrenzt wird, zur Aktivierung der gleichen neuronalen Netzwerke kommt, die auch immer dann aktiviert werden, wenn er körperliche Schmerzen empfindet. Jeder, der im Elternhaus, in der Schule oder im Beruf diese traurige Erfahrung machen musste, dass er so, wie er ist, nicht „richtig“ ist, muss diesen Schmerz also irgendwie unterdrücken.

Gelungen ist das den meisten Menschen mehr oder weniger gut. Aber um welchen Preis? Weiterlesen

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Krank machende Beziehungserfahrungen

Ein Zwischenruf des Hirnforschers Gerald Hüther:

Jetzt haben die Hirnforscher endlich herausgefunden, dass es im Gehirn eines Menschen, der sich gekränkt fühlt, weil er in einer sozialen Gemeinschaft ausgegrenzt wird, zur Aktivierung der gleichen neuronalen Netzwerke kommt, die auch immer dann aktiviert werden, wenn er körperliche Schmerzen empfindet. Jeder, der im Elternhaus, in der Schule oder im Beruf diese traurige Erfahrung machen musste, dass er so, wie er ist, nicht „richtig“ ist, muss diesen Schmerz also irgendwie unterdrücken.

Gelungen ist das den meisten Menschen mehr oder weniger gut. Aber um welchen Preis? Weiterlesen

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