avatar

Die Philosophie der Songs von Bob Dylan (5): All Along The Watchtower

Diesen Song lieben alle angehenden Gitarreros, weil er nur drei – auch noch leicht zu spielende – Akkorde enthält, und auch, weil die Coverversion des größten aller Gitarreros vielleicht noch besser ist als die des Meisters. Was sehr, sehr selten vorkommt.

OK, wo waren wir, wo sind wir? Es ist oft angemerkt worden, dass „along the watchtower“ semantisch keinen Sinn macht. Poetisch schon: man stellt sich eine Stadt- oder Burgmauer mit Zinnen und Türmen vor. Und da stehen die „Prinzen“ und halten Ausschau? Wonach? Frauen kommen und gehen. Warum? Die Diener sind barfuß. Das scheint diese Stadt – es ist denn doch eher eine Stadt als eine Burg, mit Prinzen im Plural, und Frauen, und Dienern – irgendwo in der mediterranen Antike zu verorten; oder im Azteken- oder Inka-Reich, und dann wären die sich nähernden Reiter spanische Conquistadoren, denn die Azteken und Inkas besaßen keine Pferde. Und sonst? Boten? Welche Nachricht könnten sie bringen?

Weiterlesen

avatar

Margot Käßmann und der Terror

Soll man Terroristen mit Liebe begegnen? Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat einiges Aufsehen provoziert mit ihrer Behauptung, Christen dürften nicht mit Gewalt auf den islamischen Terror reagieren, sondern mit Liebe und Gebet.
Weiterlesen

Scroll To Top