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Wo Donald Trump Recht hat: Männer sind Schweine

Die Empörung über Donald Trumps sexistische Äußerungen ist groß. Man könnte meinen, er stünde mit seiner Einstellung allein da. Dem ist nicht so, wie jeder Mann und jede Frau weiß. Doch weil das nicht gesagt wird, bleibt die Diskussion verlogen.

In dem elf Jahre alten Mitschnitt sagt Trump, er habe neulich eine verheiratete Frau heftig angebaggert, jedoch ohne Erfolg. Trump wollte Star einer Reality-TV-Show werden (was ihm auch gelang), denn: „Wenn du ein Star bist, kannst du dir alles erlauben.“ Zum Beispiel Frauen „an der Möse packen“. Dann diskutieren er und sein Gesprächspartner das Aussehen der Moderatorin, es dreht sich hauptsächlich und erwartungsgemäß um ihren Busen und ihre Beine und nicht um ihren Charakter, ihre Intelligenz, Schlagfertigkeit und dergleichen.

Trump hat das Gespräch als „locker room talk“ bezeichnet, also Umkleidekabinengeschwätz. Doch ist solches Gerede nicht auf Situationen begrenzt, wo schwitzende Männer einander nackt begegnen. Wer das als Mann noch nie erlebt hat, hat meines Erachtens einen beschränkten Erfahrungshorizont.

Trump hat weiter gesagt, dass er zwar geredet, Bill Clinton jedoch entsprechend gehandelt habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Trump auch so gehandelt hat, und dass er in anderen Gesprächen damit angegeben hat, wie John F. Kennedy etwa, der „Kopfschmerzen bekam“, wenn er nicht jeden Tag Sex hatte – meist nicht mit Jacqueline, und von dem auch Schriftliches überliefert ist, etwa einen Zettel mit der Mitteilung an einen Vertrauten: „I got into the blonde“ – „ich habe die Blondine geknackt“. Bill Clinton benutzte als Gouverneur von Arkansas seinen Personenschutz, sprich Polizeibeamte, um Frauen zu organisieren; Hillary meinte, er habe ein „Bimbo-Problem“.  Mit „Bimbos“ waren wohlgemerkt die Art von Frauen gemeint, die Bill bevorzugte.

Damals, als das Impeachment-Verfahren gegen Clinton lief, galt es unter Demokraten als ausgemacht, dass Clintons private Probleme nichts mit seiner Amtsführung zu tun hätten; die Republikaner hingegen meinten, Charakterfragen seien auch politische Fragen. (Ich war und bin geneigt, ihnen zuzustimmen.  Wer als Präsident seine Libido nicht so weit unter Kontrolle hat, dass er die Gefahr seines Tuns wenigstens begreift, über Moral reden wir erstmal nicht, mit dem stimmt etwas nicht.) Heute sagen nun die Demokraten, Charakterfragen seien politische Fragen, während Trumps Anhänger sagen, sein Privatleben – zumal vor mehr als zehn Jahren – habe nichts mit seiner Fähigkeit zu tun, das Land zu führen. Tatsächlich halte ich Trump für einen gefährlichen Irren, aber nicht, weil seine Frauenverachtung den armen Rainer Brüderle wie einen Feministen aussehen lässt.

Schließlich, und das werden viele Frauen nicht gern hören, hat Trump Recht: Stars können sich mit Frauen ziemlich viel erlauben. Nicht alles, und schon gar nicht mit allen Frauen. Aber jeder Mann, der auch nur mal als Ehrengast auf einem Podium gesessen hat – ich rede gar nicht von den Erfahrungen, die man selbst als mittelmäßiger Rocksänger machen kann – weiß, wovon Trump redet. Jeder Professor weiß das, und ich denke, die Zahl der Professoren, die nie was mit einer Studentin hatten, geht gegen Null.  Geld macht sexy. Macht macht sexy. Berühmtheit macht sexy. Status macht sexy. Wer das alles hat, kann, wie der Fall Dominique Strauss-Kahn zeigt, die Bodenhaftung verlieren. Selbst ein Brüderle, wahrlich kein Exemplar männlicher Schönheit, meinte offenbar, sich gegenüber einer Journalistin dümmlich-anmachender Floskeln bedienen zu können, weil er ein einflussreicher Politiker war. Die „Aufschrei“-Bewegung machte klar, wie verbreitet die sexuelle Anmache in Deutschland ist; einige Frauen immerhin sagten auch, dass dieses Verhalten auch deshalb – nicht nur deshalb, aber auch – anhält, weil die Alpha-Männchen, die es praktizieren, nicht nur negative Erfahrungen machen.

Was nichts, aber auch gar nichts entschuldigt.

Hillary Clinton hätte sagen können: „Ja Donald, ich weiß, wie jede Frau, wozu Männer fähig sind. Und wozu manche Frauen sie ermuntern. Was wir brauchen, ist eine gesellschaftliche Atmosphäre, in der so etwas derart verpönt ist, dass selbst ein Macho wie du sich schämt, so etwas zu sagen, geschweige denn in die Tat umzusetzen. Wir sind schon weit gekommen seit den Tagen Kennedys und selbst seit den Tagen der Lewinski-Affäre. Und damit dieser epochemachende gesellschaftliche Fortschritt nicht rückgängig gemacht wird, brauchen wir endlich eine Frau im Weißen Haus.“ Leider hat sie das nicht getan. Sie hat so getan, als ob das Problem der Frauenverachtung ein persönliches Problem Donald Trumps ist. Das ist es nicht. Wie sangen die Ärzte: „Männer sind Schweine …“

Auch deshalb brauchen wir Quoten, Sprachregelungen, ein Mindestmaß an politischer Korrektheit und den „Genderwahn“, sprich die Erziehung zum respektvollen Umgang miteinander, auch dann, wenn der oder die andere nicht im Raum ist. Die Trumps sind unter uns. In uns.

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42 Gedanken zu “Wo Donald Trump Recht hat: Männer sind Schweine;”

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    Today, our position is similar to the one in which The Atlantic’s editors found themselves in 1964. We are impressed by many of the qualities of the Democratic Party’s nominee for president, even as we are exasperated by others, but we are mainly concerned with the Republican Party’s nominee, Donald J. Trump, who might be the most ostentatiously unqualified major-party candidate in the 227-year history of the American presidency.

    These concerns compel us, for the third time since the magazine’s founding, to endorse a candidate for president.
    https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2016/11/the-case-for-hillary-clinton-and-against-donald-trump/

    The magazines founding: 1857

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    Stevanovic, hier sind die Grenzen in einer freien Gesellschaft:
    erlaubt sein müssen dumme Sprüche und Witze, auch Blicke,
    verboten sind in aufsteigender Intensität:
    1) sexuelle Handlungen innerhalb der Familie an unter 18Jährigen, also auch patch-work-Familie; 2) Autoritätsverhältnisse jeder Art, bei unter 16Jährigen selbst dann, wenn diese initiativ werden; 3) Widerstandsunfähige – egal warum sind tabu; 4) Zudringlichkeiten gegen den erkennbaren Willen sind zu unterlassen, auch Überraschungsangriffe sind verboten;5) selbst minimale Formen der Gewalt in jeder Form sind tabu und werden hart bestraft.
    Das alles wurde in den letzten 10 Jahren präzisiert. Es gibt also klare rechtliche Regeln.

    Anstandsregeln können früher ansetzen. Aber mit dem Wort Sexismus sollten wir vorsichtig sein. Es ist zu abgeschliffen und nicht mehr aussagekräftig.

    Mädchen, Jungs,Frauen und Männer müssen lernen “nein” zu sagen und sich rechtzeitig elegant und nur dann brachial zu wehren, wenn es nötig ist. Kulturelle Kompetenz würde ich sagen: wie mache ich körpersprachlich deutlich, dass ich nicht will. Wie zeige ich Interesse und wie vermindern wir Missverständnisse. Schließlich ist Humor wichtig; denn Sexualität ist ja kein Extremsport!

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    @ Alan Posener

    Aus einem Land, welches bei deutschen Kritikern oft gern als oberflächlich hingestellt wird, zwei ganz andere sehr präzise und tiefgründige Meinungen über Lesen und den LNP:

    “The distinctive thing about literature is that it involves reading silently to oneself. Silence and solitude are inextricably a part of reading, and reading is the exclusive vehicle for literature.”
    http://qz.com/808761/bob-dylans-nobel-prize-in-literature-is-proof-that-no-one-cares-about-books/
    http://www.slate.com/blogs/browbeat/2016/10/13/why_bob_dylan_shouldn_t_have_gotten_the_nobel_prize_for_literature.html

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    Nee, Alan, Trump ist nicht in mir. Ich habe nie so über Frauen geredet wie dieses miese Stück Scheiße; ich habe nie in meinem Leben auch nur im Traum daran gedacht, mich einer Frau aufzudrängen. Im Unterschied zu Mr. Trump könnte ich außerdem nie damit angeben, mir sei immer völlig wurscht gewesen, ob ich einer Frau Lust bereite.

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      Och, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Aber mal im Ernst: Obama doch wohl auch nicht. Dennoch habe ich den Eindruck, dass Obamas Politik insgesamt schlechter bewertet wird als die von Bill Clinton, und die von Bill Clinton wohl insgesamt besser als die von George W. Bush, treusorgender Gatte. Auch Frau Merkel gilt nicht gerade als loses Mädchen, wird aber zur Zeit und schon seit ein paar Jahren nicht allgemein als genial angesehen. Es könnte sein, dass die Periode Schröder (4mal) / Fischer (5mal) – hier sind Ehen gemeint – später besser bewertet wird. Ersterer legte die Grundlagen für die wirtschaftlichen Erfolge.
      Daher frage ich mich die ganze Zeit nach der Relevanz von sowas.
      Nehmen Sie mal meinen immer ausgelassenen heimlichen Nobelpreisträger Philip Roth oder auch Harold Brodky: Finden Sie a) dass die sauber sind oder b) dass die nicht schreiben können?

      Wenn man Trump nicht will, hätte man vorher Druck auf die Demokraten machen müssen. Die Leute wählen den doch nur als Anti-Clinton. Und Paul Ryan, der jetzt meckert, ist nicht angetreten. Den mag ich recht gern (Ich schätze, der ist Ihnen dann zu konservativ). MItt Romney hätte es vielleicht geschafft diesmal. Nicht angetreten.

      Also, welche Relevanz hat das? So ein Gerede nimmt übrigens bei manchen Männern zu, während ihre Frauen schwanger oder stillend sind. Auch von Impotenten ist das bekannt, aber das ist hier mutmaßlich nicht der Fall gewesen.

      Den Friedensnobelpreis würde Trump nicht hinterhergeworfen kriegen. Aber welche Überraschung, wenn er keinen Krieg machen würde. Reagan hat, soweit ich weiß, keinen zu verantworten, und dem wurde wirklich gar nichts vorher zugetraut.

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    Etwas zum Nachdenken:
    “‘Equality, I spoke the word, as if a wedding vow
    But I was so much older then, I’m younger than that now.’

    This refrain – a recantation in every sense of the word – must be one of the most lyrical expressions of political apostasy ever penned. Ex-radicals usually ascribe their evolution to the inevitable giving-way of rebellious youth to responsible maturity. Dylan reversed the polarity. For him, the retreat from politics was a retreat from stale categories and second-hand attitudes. The refrain encapsulates the movement from the pretence of knowing it all to the confession of knowing nothing.”
    http://www.redpepper.org.uk/the-politics-of-bob-dylan/

    Yes, my guard stood hard when abstract threats
    Too noble to neglect
    Deceived me into thinking
    I had to something to protect
    Good and bad, I define these terms
    Quite clear, no doubt, somehow
    Ah, but I was so much older then,
    I’m younger than that now.
    https://spinditty.com/genres/Bob-Dylan-Writes-Great-Lyrics-but-is-he-a-Poet

    Dylan merkt, eines Tages, was der Fuchs bei St.Exupéry feststellt:
    Rien n’est parfait.
    Außerdem wird er benutzt. Da wird er einfach unpolitisch.
    Schöne Wahl, die sie da oben in Skandinavien getroffen haben.

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    OT. Wenn er Recht hat, hat er Recjt: Dirk Maxeiner:
    http://www.achgut.com/artikel/die_taz_die_angst_und_eine_einfache_antwort_auf_eine_einfache_frage

    Zur Untermauerung:
    ““Warum diskutieren wir so selten über die radikalen Schritte, die wir zur Abwendung des Schlimmsten unternehmen müssten, und warum beschäftigen wir uns so viel mit dem Terrorismus? Bezeugen die Satellitenaufnahmen nicht Selbstmordanschläge von viel größerem Ausmaß als jene der Fanatiker? Und ließe sich die Zerstörung der Arktis nicht auch eindrücklich visualisieren, wenn auch nicht so eindrücklich, wie es zerfetzte Fahrzeuge und Körper tun?”
    http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/2086

    Absurder Vergleich von I.T. Ich bin erschüttert. Mit Israel gegoogelt habe ich ihn noch nicht.
    Jedenfalls ist allgemeiner Konsens seit Jahren auf linksgrüner Seite (Ausnahmen bestätigen die Regel), dass es Bösewichter gibt. Israel und die Natur gehören dazu wie auch selbstredend die USA. Nicht dazu gehören anscheinend Terroristen, Salafisten, Sharia-Anhänger oder alternativ auch schon mal Pädophile.

    OT 2:
    @ APo: Er heißt Roger und war mal Ihr Chef.

  7. avatar

    Naja, Frau Frommel, wenn wir in einer Gesellschaft leben (wollen) die offen und frei ist, sogar so frei, dass die eigene Sexualität nicht nur thematisch sondern auch optisch präsentiert werden darf, wir uns aber im Gegenzug einig sind, dass Männer und Frauen Schweine im Sinne einer natürlichen Triebhaftigkeit sind (die niemand abstellen kann und will), dann werden wir nicht drum herum kommen, über Grenzen und vor allem Abgrenzung zu reden. Natürlich gibt es Dinge die wichtiger sind, aber, da ich zwei pubertierende Töchter habe, irgendwie auch nicht – und Herr Brüderle findet die Frage bestimmt auch spannend. Da Dr. Sommer bei der Bravo aufgehört hat und Menschen wie Sie immer (als Kompliment gemeint) was Besseres zu tun haben, bleibt der Diskurs in der Hand von Miley Cyrus, Lady Gaga, den Imamen und Feministinnen. Sie fangen auch damit an, in was für einer Welt Sie nicht leben wollen und führen Extreme auf. Da sind wir uns alle schnell einig. Aber was danach? Körperliche Gewalt kann nicht die Grenze sein, da sind die Formen der psychischen Gewalt dann doch zu real, um sie als Gedöns abzukanzeln. D.h. wenn wir offen bleiben wollen und nicht bereit sind, zwischen Kopftuch und Opferkult zu wählen, werden wir über praktikable Grenzen sprechen müssen. Das ist wichtig, Sie selbst haben doch die Verlogenheit in der Migranten-Sexualitätsdebatte (was für ein Wort, Sie wissen, was ich meine) kritisiert. Ich kann Sie nur bitten, beeindruckt von Ihrem Beitrag zum Prostitutionsgesetz, einen Beitrag zu schreiben, wie eine ehrliche Debatte aussehen könnte und wo ungefähr eine Grenze zwischen Verantwortlichkeiten verlaufen könnte. Ich bin mir nicht sicher, meine Mädels auch nicht und Brüderle erst recht nicht mehr. Es besteht Bedarf.

  8. avatar

    ‘Nach dem Brexit wäre eine Wahl Trumps der zweite Befreiungsschlag gegen jene polyglotte, selbstzufriedene, göttergleiche Polit-Elite, die sich demokratisch gibt, aber aristokratisch handelt. Würden ihn die Amerikaner tatsächlich ins Weiße Haus schicken: Es wäre ein Erdbeben, dessen Ausläufer auch die EU und ihre arroganten Beamten in Brüssel erreichte. Allmählich verdichtet sich der Eindruck, dass eine Wahl des Krawallpolitikers Trump das geringere Übel sein könnte als die Fortführung dessen, was die verblüffend große Zahl seiner Anhänger überwinden möchte.’

    … no comment.

    1. avatar

      Klar doch, Blondi, was könnte ein größerer Schlag gegen die “Selbstzufriedene Elite” sein als die Wahl eines Multimillionärs, der sich für vollkommen hält und alle, die nicht selbst Millionen gescheffelt haben, für doof? Mann, Peter Klöppel war auch schon mal geistreicher, aber was tut man nicht alles, um aufzufallen…
      Und dass Sie als Katholik einem Serienehebrecher und Frauenverächter das Wort reden …. Ihre Grundsätze sind keine, weil sie im Bedarfsfall Ihrem Hass gegen “die da oben” untergeordnet werden. Sie sollten sich schämen.

      1. avatar

        … nun liiiieber Alan Posener, ich möchte den amerikanischen ‘Wahlkampf’ nicht kommentieren. Ist mir eigentlich so was von scheißegal, ich wünschte mit deutsche Souveränität, auch in dieser Sache. Stimme Lawrow zu: There are so many pussies around your presidential campaign on both sides that I prefer not to comment.’ (… muhahaha!)

        …wie es aussieht, sind Sie Anhänger von Hillery Clinton?

      2. avatar

        … ooops? Korrektur

        … nun liiiieber Alan Posener, ich möchte den amerikanischen ‘Wahlkampf’ nicht kommentieren. Ist mir eigentlich so was von scheißegal, ich wünschte mit deutsche Souveränität, auch in dieser Sache. Stimme Lawrow zu: There are so many pussies around your presidential campaign on both sides that I prefer not to comment.’ (… muhahaha!)

        …wie es aussieht, sind Sie Anhänger von Hillery Clinton?

      3. avatar

        Lieber Alan Posener, der Mann heißt Roger Köppel – von dem man nun wieder nichts anderes erwarten darf. Dass es eines “Skandalmittschnittes” bedarf, um Trumps Präsidentschaftskanpagne zunichte zu machen, ist das eigentlich Erschütternde. Aber vielleicht liegt es ja genau an solchen Figuren wie Köppel, die, frei nach dem Motto “Der Feind meines Feindes ist mein Freund!”, Trumps Aberwitz salonfähig machen.

  9. avatar

    Die auf der Domplatte mussten auch dafür büßen, dass manche unserer Zeitungen die Jahre über nichts Besseres zu tun hatten, als die Illusion zu erwecken, hier wäre allgemein das muntere Vögeln im Gange mit Haufen an Orgasmusspezialisten und Spezialistinnen für Stellungen und was man früher petting nannte. Woanders auf der Welt könnte das den Eindruck erwecken, hier wären alle heiß.
    In Wirklichkeit arbeiten die Leute. Mit wem sie was machen, suchen sie sich genau aus und meistens nach folgenden Motiven:
    1. Respektiert der mich, kann ich mit dem reden? (Fehlanzeige beim Import)
    2. Verdient der genug, kann ich eine Familie gründen mit ihm? (Idem)
    3. Punkt eins und zwei werden abgeschwächt durch Verliebtsein. Man sieht sich, in der Schule, der Ausbildungsstätte, dem beruflichen Umfeld. Also liebe ich den?
    4. Wenn alle Punkte Fehlanzeige sind, kann frau sich immer noch auf ihren Beruf konzentrieren.
    Alle Versuche der Medien, eine Schlampenmentalität zu generieren, sind gescheitert. Die Frauen sind vernünftig. Im Ausland aber denkt mancher, die wären lose Schlampen, Ware sozusagen. Kein Wunder bei dem Müll in manchen Blättern und im Netz.
    Und was Trump da losgelassen hat, trifft nicht auf alle zu, wie man an der Reaktion sieht, auf Einzelne schon. Bloß ficken die nicht mit Analphabeten. Schönen Tag noch.

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    Sehen Sie, A.P., den comment an Ziegler über das kleine Kind mit dem Wuschelkopf, das blut- und staubbedeckte, im Schock erstarrte Kind, dem jeder in Deutschland, aber auch jeder, helfen würde, wenn er könnte, den haben Sie dann nicht gebracht, denn der ist ja ausgesprochen menschlich und gleichzeitig sehr wahr. Denen helfen wir nicht. Wir sind nicht da für die, die wirklich Hilfe brauchen.
    Und jetzt, wo die große Illusion bei den mittleren Arbeitgebern, Kanalverlegern, Wirtsleuten etc. da ist, nachdem so mancher sich erwies als absolut nicht einsetzbar, weiß man nicht, wie man diese Masse junger Männer ohne Asylgrund und ohne Recht auf subsidiären Schutz, sicherlich die gute Hälfte, schnell wieder außer Landes schafft, weil sich so manche Sozialindustrie inklusive so manchen Arztes und Anwalts immer noch an ihnen bereichert auf Kosten des Staats (Kredite) und der Kommunen und Länder (Steuerzahler).
    Oben schreibt Ihre Mitarbeiterin E.Q., wie die Frauen hier die Frauen dort vergessen haben.
    Wunderbar beschrieben hat deren Zustand im Vorverhütungsalter Rilke in einer Passage im Stundenbuch:

    Da blühen Jungfrauen auf zum Unbekannten
    und sehnen sich nach ihrer Kindheit Ruh;
    das aber ist nicht da, wofür sie brannten,
    und zitternd schließen sie sich wieder zu.
    Und haben in verhüllten Hinterzimmern
    die Tage der enttäuschten Mutterschaft,
    der langen Nächte willenloses Wimmern
    und kalte Jahre ohne Kampf und Kraft.
    Und ganz im Dunkel stehn die Sterbebetten,
    und langsam sehnen sie sich dazu hin;
    und sterben lange, sterben wie in Ketten
    und gehen aus wie eine Bettlerin.
    Rainer Maria Rilke

    Schon mal gesehen, eine von sieben, acht Schwangerschaften hintereinander ausgemergelte Frau?
    Schon mal nachgerechnet, warum hier, abgesehen von Kriegsflüchtlingen eine Menge Aussichtsloser kommt? Das lässt sich leicht errechnen auf dem Land dort unten: Wenn der Großgrundbesitzer vier Frauen hat oder auch nur zwei oder drei, bleiben zwangsläufig unten ein paar Mannderl übrig. Endstation ist dann die Domplatte. Wer weiß, was die Schlepper ihnen so vorgegaukelt haben.
    Die so oft hintergangene E.Q. durchschaut den ganzen Zinnober am besten.

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    Mich stören solche side-kicks sehr. In Zeiten, die weiter von möglichen PräsidentInnen entfernt waren, also Anfang des Jahres etwa, erklärten einige Journalisten recht gut und sachlich, was gegen Trump als Präsidenten sprechen würde, aber auch gegen Clinton.
    Vor Jahren machte ich mal ein Praktikum in einer Abteilung, die von drei Männern geführt wurde, die sich die Aufgaben ziemlich demokratisch aufteilten. Der charmanteste unter ihnen testete die Reaktion der Frauen mit anzüglichen Witzen. Diese kamen gut damit zurecht, ja, sie verehrten den Mann. Letzterer war sein Leben lang mit einer einzigen Frau verheiratet und machte eine steile Karriere, während der er Wesentliches zur Entwicklung seines Fachgebiets beitrug. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Auch Strauss-Kahn wurde als IWF-Chef gelobt. Der billige Trick, ihn mit seinem Sündenregister zu eliminieren, führte letztlich zu einem längeren Vorsitz dort für die Franzosen.
    Etwas ganz anderes ist die Sache mit Petraeus. Aber Petraeus wurde vermutlich von der Frau reingelegt. Frauen sind keine Heiligen. Die Mutter von Kaiser Caracalla schaute zu, wie ihr Sohn in ihrem Salon seinen Bruder und Konkurrenten ermordete, und Elizabeth I ließ zu, dass ihre Konkurrentin Mary Stuart enthauptet wurde. Mutter Teresa und Finanzen soll auch ein Kapitel im Sumpf sein.
    Diese side kicks sind billige Unterhaltung und Wahlkampfhilfe für Mrs. Clinton. Wer darauf reinfällt, ist die große Masse, und die wählt. Ob die dann jeweils weiß, was hinter den Kandidaten steckt, was sie wirklich wollen, muss bezweifelt werden. Demokratie funktioniert nicht richtig, weil die Masse nicht genug Bildung mitbringt. Ich wähle gar nicht, denn ich bin zu dumm dafür. Meine abgrundtiefe Dummheit und mein Misstrauen haben mich davor bewahrt, für Merkels Fehler verantwortlich zu zeichnen. Mir tut das allerdings leid für Herrn Seehofer, dem ich meine Stimme einmal probeweise geben würde, wenn da nicht die unselige Leitung wäre, die ich leider 2005 mit ans Ruder brachte. 2009 war schon Ende damit. Jemand wollte mich für die AfD werben, aber ich habe abgewinkt. Ich gucke mir das in meinem kleinen Nest aus Dummheit und Verzweiflung weiter an. In den Staaten würde ich Gary Johnson wählen. Mir ist es ein großes Rätsel, warum die anderen Kandidaten nicht besser rauskommen bei dieser merkwürdigen Konstellation. Beide sind im Grunde auch zu alt. Je älter, desto länger das Sündenregister, zwangsläufig.

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    Bitte den Unsinn mit den “Schweinen” lassen – das ist miefiger Moralismus!
    Wenn Frauen ihre Lage und ihre sexuelle Ausstrahlung verbessern wollen, dann dürfen sie sich nicht als Opfer stilisieren. Die Sexismus – Debatte tut das aber.
    Bei Gewalt – okay – da ist die genötigte Person Opfer. Aber bei gesellschaftlichen Zuschreibungen (Frauen mögen “mächtige” Männer), da sind die Zusammenhänge nicht moralisierend zu fassen. Im übrigen ist ein Angeber und Aufschneider nicht “mächtig”, sondern dumm!

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    Männer sind Schweine keine Frage, aber Frauen nun mal nicht weniger. Aus Frauen nur als unterdrückte Opfer zu sehen, ist in etwa so real wie der Muttertierkult.

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    ach je: es war klar, dass dieser Wahlkampf auch noch diese Wendung nehmen wird. Aber gegen diesen Blödsinn benötigen wir keinen “Genderwahn”. Hätte Frau Clinton so geantwortet wie ihr nahe gelegt wird:
    „Ja Donald, ich weiß, wie jede Frau, wozu Männer fähig sind. Und wozu manche Frauen sie ermuntern. Was wir brauchen, ist eine gesellschaftliche Atmosphäre, in der so etwas derart verpönt ist, dass selbst ein Macho wie du sich schämt, ….”
    es wäre ein Grund mehr, jede Ameriko-philie zu beenden. Klar tauschen manche Frauen Sex gegen Geld, Anerkennung, also Brosamen vom Tisch des angeblich Mächtigen. Es gibt eben auch blöde Frauen, man denke an Marilyn Monroe. Sie hat teuer dafür bezahlt. Männer könnten Frauen weder unterdrücken noch so lächerlich machen, wie es gelegentlich geschieht, wenn es diesen Mechanismus nicht gebe. Manche Mütter scheinen ihren Töchtern vorzulegen, es mache Sinn zu glauben, dass Frau mit Sex sich etwas eintauschen kann, was sie angeblich “weiter” bringt. Aber dennoch will ich keine gesellschaftliche Atmosphäre, in der sich Frauen über ihre dämliche (!) Anmache oder Passivität schämen müssen und blöde Männer über ihre Sprüche. Es wäre besser, wir würden sowohl die Aufschneidereien als auch die Milchmädchenrechnungen nicht so ernst nehmen.
    Amerika und Europa haben nämlich andere Probleme als ein unendliches Gebabbel über “Sexismus”. In den USA und in Europa sind die Zeiten seit einem halben Jahrhundert vorbei, in denen Frauen (ins. der “unteren Stände”) zu solchen Strategien ökonomisch gezwungen sind. Sie tun es aber trotzdem, vermutlich weil Menschen nun einmal ständig an Sex denken. Wer es nicht tut, dem oder der fehlt auch etwas. Also bitte den Ball flach halten, auch den der angeblichen Befreiung der Frauen von Sexismen. Frauen, die genug (eigenes) Geld verdienen, können da ganz locker sein!

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      Meine Güte – ja, so isses. Ich frage mich langsam, ob das Clinton-Establishment, (genauso wie die hiesigen hyperaktiven Heiko-Maas-Moralisten) wirklich nichts besseres mehr zu bieten haben, als uralte Klamotten auszugraben und billige Angstmache zu betreiben. Die Qualität des Wahlkampfs, des Diskurses als Spiegelbild der Qualität der Bewerber: Der Westen ist wirklich in einer Krise.

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      “es wäre ein Grund mehr, jede Ameriko-philie zu beenden. ”

      Wieso?
      Trump gibt nur eine Binsenweisheit zum Besten. Wie man an seinen Ehefrauen sieht, kriegt er Steile Zähne. Und da wir keine Zwangsheirat haben, wollten die das so. Trumps und Billy Bush’s von Bush publiziertes Gespräch offeriert nichts grundlegend Neues: Was sie da drüben anpisst, ist die Offenheit. Schließlich kamen die Eskapaden von John F. Kennedy erst nach seinem Ableben heraus.
      Darüber spricht man nicht. Und ich vermute mal, dass es hier ganz genauso ist.
      Was hier sehr gut mobilisiert werden kann, ist der Neidkomplex bei Mann und Frau. Der Melania-Typus kriegt jemanden, mit dem er abends gepflegt speisen gehen kann oder in die Loge der Oper (siehe “Pretty Woman”). Der Mann mit Macht oder Geldbörse oder auch der Star kriegen einen Reißer, siehe David Bowie. Der bekam das schönste Model seiner Zeit. Zufällig hatten sie auch eine prima Ehe, sagt man.
      Mann wie Frau sind zu 95% nicht aus solchem Holz geschnitzt und dürfen dann neidisch in die Bunte schauen. Und der Trump spricht’s gelassen aus. Das geht nicht. Es gibt eine biologische Natur, wer kann, sucht sich den stattlichsten Löwen. Oh, wie unzeitgemäß das doch ist! Oh, wie die Leserinnen geifern bei Scheidungen, wie die Auflagen jedem Verlagsinhaber die Laune verbessern!
      Es ist einfach nur banal, und wäre peinlich, wäre es aus dem Wahlkampf. Doch es ist elf Jahre alt und bedeutet nur eins: Der Bush-Clan will ihn nicht.
      Wegen der Familie Bush, dem Donald und mancher Intrigantin aber muss man noch lange nicht amerikafeindlich werden.
      Ach nebenbei, wenn man an wahren Bemerkungen einen gewissen Spaß hat, so wie ich, ist man heutzutage rechts. Das wird definiert. Die Tochter sollte lieber keine Zöpfe flechten. Und noch ein wenig länger dieser Schubs in diese Ecke, dann kriegt man sie garantiert: Genügend Rechte.

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    From today’s Telegraph:
    “Like him or loathe him, Trump is not a part of the political elite and he most certainly is not constrained by political correctness. When I spoke at one of his rallies in Jackson, Mississippi, I saw a fanatical gathering of his fans who want to give the Establishment a good hiding. “We want our country back” works as a slogan here, too. The first signs of a political rebellion took the form of the Tea Party. The satirist Ian Hislop once described it as rather like Ukip – but with God and guns. They not only railed against the Washington elites, but made the link between big business, Wall Street banks and Washington politics. The same story is behind the growth of new parties across the whole of the European Union and was an important feature in voters’ minds in the UK this June.” (Farage)
    Read a little further
    http://www.telegraph.co.uk/opinion/2016/10/09/the-little-people-have-had-enough—not-just-here-but-in-america/

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    So wie ich das verstanden habe meinte Trump, dass Frauen auf Ruhm und Reichtum stehen und sich dann gerne hingeben. Wenn man sich die vielen alten Promi-Männer anguckt, die alle junge Frauen haben, wohingegen man noch nie einen alten Bahnhofspenner mit einem jungen Model den Aldi-Rotwein teilen und schlürfen sah, könnte man die These teilen.

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    „befreit auch vom Schmutz der schwitzenden Männerfantasien“
    Eben nicht! Um Lady Gaga zu zitieren: I was born this way. Und damit ich in meinem Kopf mit gutem Gewissen ein Schwein bleiben kann, gilt dieser Satz nicht nur für Präsidenten:
    „Wer als Präsident seine Libido nicht so weit unter Kontrolle hat, dass er die Gefahr seines Tuns wenigstens begreift, über Moral reden wir erstmal nicht, mit dem stimmt etwas nicht.“ Das gilt für Lehrer, Kollegen und so ziemlich jeden Mann. Ebenso für Frauen mit Hang zur sexualisierten Macht. Eigentlich für jeden Menschen. Ja, warum eigentlich nicht, im Zweifel einfach mal prüde sein. Maul halten oder Bluse zu lassen.
    Das schlimme war doch nicht, dass Donald beim Anblick von Frauen an Sex denkt. Das schlimme ist, dass er das, was bei ihm im Kopf ist, auch versucht mit fremden, schwachen und abhängigen umzusetzen. Und seinen Trieb als solchen nicht erkennt und es auch nicht schafft, einen Abstand zu diesem zu gewinnen. Das Problem ist der Trieb an sich, das Problem ist seine Bändigung.

    „Trump hat das Gespräch als „locker room talk“ bezeichnet, also Umkleidekabinengeschwätz.“ Da hat er Recht, was Jungs unter sich besprechen, ist ihre Sache. Aber, es ist schon richtig, es ist ja nicht dabei geblieben. Und empfindet das als Akt der authentischen Stärke.

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      Korrektur: der Trieb an sich ist NICHT das Problem.

      Das hatten wir ja schon bei den Pädophilen. Die Fantasie war nicht der Punkt, sondern dass sie sie nicht beherrschen können.

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    Respektvoller, von oben eingeforderter, Umgang dürfte nicht zu Erfolg führen. Kein Korsett hat je etwas verbessert, sondern lediglich kaschiert.
    Trump ist ein schlechtes Beispiel, weil er Respektlosigkeit geradezu kultiviert. Und meine These ist, dass er sie kultiviert, weil die Leute dort an acht Jahren political correctness sowie 300 Jahren verlogener Prüderie geradezu ersticken.
    Man bekommt Respekt nicht, wenn man ihn einfordert, sondern sich entsprechend verhält. Die Journalistin, die auf den LKW zugeht, ist lasziv angezogen und sehr attraktiv. Sie weiß sicherlich, was in Männerköpfen so abgeht, wenn sie sich so zeigt. Vermutlich lebt sie damit ganz gut, wird bewundert, verehrt, was auch eine Art Respekt ist.
    Was mehr interessiert, ist doch, wer die Aufnahme gemacht hat und wer die Aufnahme an die Öffentlichkeit gebracht hat. Leute bei den Medien verpfeifen (siehe Brüderle) ist die wahre Unverschämtheit.
    Wir haben hier seit 1968 und heute noch mehr eine Gruppe Frauen im Land, die verlangen, dass nur ihr Kopf zählt. Sie vergessen dabei aber, dass es mindestens genauso viele Frauen gibt, die stolz auf ihren Körper sind, den auch zeigen wollen und sich bewusst sind, dass das in Männerköpfen zu Phantasien und Sprüchen führt. Solange es nicht zu Vergewaltigung überleitet, zu der gerade eine Respekteinforderung einladen mag nach dem Motto (Der zeigt er’s, die legt er flach), ist das legitim.
    Trump ist ein ganz normaler Kerl mit dreckigen Phantasien, wie es Hunderttausendmio gibt, sonst wäre die Welt nicht so bevölkert. Als Präsidenten finde ich beide Vertreter bedenklich. Wenn die Amerikaner plötzlich mit je zwei bekannten Kandidaten antreten und sich von den ungeliebten einfach verabschieden würden, würde es interessant, sagen wir Sanders/Biden/Ryan/Romney. Dann müssten sie aber ihr Wahlsystem reformieren. Undenkbar.
    Von Clinton erwarte ich, dass sie den NO und evtl. Europa mit Kriegen überzieht, von Trump, dass er uns mit den erzeugten Problemen allein lässt oder kräftig zahlen lässt. Beide Optionen sind schauderhaft.
    Trumps Bemerkungen stören mich weniger als geheime Vorträge, die mit einer halben Million honoriert werden, vor Goldman Sachs und Co. Das eine ist an sich Privatleben, das andere kann für viele Menschen Folgen haben. Trumps Fickmentalität von einst schadet keinem, geheime Absprachen aber schon.

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      Lieber Oleander, Billy Bush (kein Verwandter) hat das gemacht, er wurde gerade bei CNN entlassen. Sie können ihn googeln.

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    Lebendige, wenn auch nicht mehr lebende, Beweise für den Wahrheitsgehalt in Trumps Kabinenstückchen:
    John F. Kennedy
    Edward Kennedy
    Bill Clinton
    woraus das Hauptproblem resultiert: Wäre er doch Demokrat!

    Noch lebend:
    Französische Premier- und deutsche Außenminister a.D., auch mal Kanzler in spe.
    IWF-Chefs
    Brad Pitt
    George Clooney hätte jede haben können.
    Boris Becker auch. Auch Andre Agassi.

    Historie:
    Alle Bourbonen
    Henry VIII
    So gut wie alle römischen Kaiser

    Auf der weiblichen Seite:
    Maria Callas. Und der potthässliche Onassis, wie kam er bloß an Jackie?
    Elizabeth Taylor
    Amal Clooney. Etcetera

    Aus der Mythologie:
    Die schöne Helena
    Paris
    Aphrodite

    Aus dem Faust:
    Luzifer über Trottel

    Will nur keine(r) die Wahrheit hören.
    Macht plus Geld plus Schönheit: Unwiderstehlich. Schonheit ist am meisten entbehrlich, wie man an Trump und Luzifer sehen kann. Mit herzlichen Grüßen. Für die neue Prüderie hab ich nichts übrig. Und Merkels Kleider in Bayreuth gefallen mir mehr als ihr Uniform-Kaleidoskop.

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      Es geht, lieber Oleander, bestimmt nicht um Prüderie. Sie ist – Kopftuch, Niqab usw. – eine Lösung, gewiss. Uns beiden sicherlich zuwider. Was wir wollen, nehme ich an, ist eine befreite Sexualität – befreit auch vom Schmutz der schwitzenden Männerfantasien.

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        APO: befreite Sexualität

        Auch das ist ja noch ein Männertraum. Jedenfalls sollten wir mal Frauen fragen, wo – Pille hin, Pille her – sie in ihrem Leben “befreite Sexualität” (vor der Menopause) einordnen würden. Die Antwort wäre vermutlich ziemlich frustriernd für Männer.

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        Drüben, bei Shakespeare, war von Tausch die Rede – anders als Männer meinen, wird im heterosexuellen Sex nicht Sex gegen Sex getauscht. (Wär ja auch ein widersinniger Tausch.) Männer, die das wollen, sollten schwul werden. Hätten sie ein befriedigenderes Leben.

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    Die hatte wirklich sensationelle Beine!
    Sie vergessen, dass Frauen im Auto mehr über die Muckis und den entzückenden kleinen Hintern eines Kerls reden.
    Wollen wir wirklich prüde werden? Ungenerös prüde und verklemmt wie leider drüben überm Teich?
    Und: Wie soll dann eine Frau noch jemanden kennenlernen, wenn die Männer keine Anmache mehr wagen? Will die Frau das dann übernehmen? Wie will sie die Zurückweisungen verdauen?
    Total verkehrt, Sprachregelungen. Total bekloppt und fadenscheinig damals, die Sache mit Brüderle. Übrigens hätte ich schon gern gewusst, wie die Sache ausgegangen wäre, wenn die Frage Macho Kubicki mit seinem umwerfenden Charme gestellt hätte. Aber der sagte später aus, er hätte nach der Frage, die die Journalistin dem Brüderle bezüglich Alter und Karriere gestellt hatte, das Gespräch beendet. Da lag der Fehler von Brüderle. Er war zu gutmütig.

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      Nein, Oleander, ich vergesse das nicht. Meine Oberstufenschülerinnen nannten mich “Klein-Knackarsch”. Es geht nicht um Prüderie. lesen Sie doch den Artikel. Es geht um den respektvollen Umgang miteinander.

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