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Vom Nutzen der Literatur

Ich nehme an, dass die meisten von uns in der Schule dieses „Gedicht“ des Pastors und Antifaschisten Martin Niemöller gelesen haben:

Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten, 
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.

Die Lehre scheint eindeutig. Die Freiheit ist unteilbar. Schon allein aus Eigennutz sollte man protestieren, wenn die Freiheit für irgendeine Gruppe eingeschränkt wird. Auch wenn man mit dieser Gruppe nicht einverstanden ist, so wie der tief gläubige Christ, ehemalige U-Boot-Kapitän und Freikorps-Kommandant Niemöller nicht einverstanden war mit den Kommunisten, diesen Agenten einer fremden Macht und Vertreter einer paganen Gegen-Religion der Unterdrückung.

Nun wird das Gedicht viel zitiert, leider aber nicht beherzigt. Vielleicht auch, weil von den Nazis die Rede ist und von Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern. Man ist ja natürlich gegen Nazis, nachträglich; und Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter gelten inzwischen als ehrenhafte Leute. Würden heute irgendwelche Nazis die Macht übernehmen, man wäre selbstverständlich dagegen und würde Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter schützen. Und Juden auch, von denen Niemöller interessanterweise hier ebenso schweigt wie von Homosexuellen..

Was aber wäre, wenn man statt der „Nazis“ in der ersten Zeile auch nur „sie“ einsetzte? Denn die Freiheit stirbt scheibchenweise, schon in der Demokratie, bevor die Dunkelmänner offen die Macht ergreifen können. Also etwa so:

Als sie die Holocaustleugnung verboten,

habe ich geschwiegen.

Ich bin doch nicht für die Holocaustleugnung.

 

Als sie die Burka verboten,

habe ich geschwiegen.

Ich bin doch nicht für die Unterdrückung der Frau.

 

Als sie Minarette verboten,

habe ich geschwiegen.

Ich bin doch nicht für die Verschandelung unserer Städte..

 

Als sie die NPD verboten,

habe ich geschwiegen.

Ich bin doch kein Neonazi.

 

Und so weiter.

 

Wohlgemerkt, ich rede hier von wirklichen Verboten, nicht von der eingebildeten Herrschaft der politischen Korrektheit, die angeblich dazu führe, dass man nicht mehr seine Meinung äußern dürfe über Israel, Juden, Muslime, Einwanderung generell, faule Sozialhilfebezieher, freche Frauen und dergleichen. Ich bin durchaus ein Freund guter Manieren: Nicht alles, was man so in sich aufgestaut hat, gehört in die Öffentlichkeit. Aber wer dem partout Luft machen will, soll es dürfen. Eine Konvention mag drückend sein, ein Verbot ist etwas ganz anderes.

 

Ein anderes Gedicht, beliebte Schullektüre wie jenes von Niemöller, erscheint in diesem Zusammenhang  ebenfalls relevant. Es stammt von Erich Fried und heißt „Die Maßnahmen“ – vermutlich eine Anspielung und Kritik an Bertolt Brechts stalinistischem Lehrstück „Die Maßnahme“:

 

Die Faulen werden geschlachtet,

die Welt wird fleißig.

 

Die Hässlichen werden geschlachtet,

die Welt wird schön.

 

Die Narren werden geschlachtet.

die Welt wird weise.

 

Die Kranken werden geschlachtet,

die Welt wird gesund.

 

Die Alten werden geschlachtet,

die Welt wird jung.

 

Die Traurigen werden geschlachtet,

die Welt wird lustig.

 

Die Feinde werden geschlachtet,

die Welt wird freundlich.

 

Die Bösen werden geschlachtet,

die Welt wird gut.

 

Auch hier ist die Botschaft eigentlich klar: Man kann sich nicht dessen erwehren, was einem nicht gefällt, oder was wirklich schlecht ist, indem man es „schlachtet“. Leider aber hat dieses Verb zur Folge, dass man – wie bei Niemöllers Selbstanklage – glaubt, das Gedicht habe mit unserer Gegenwart, in der allenfalls mutmaßliche Terroristen per Drohne irgendwo im Jemen „geschlachtet“ werden, nichts zu tun.

Auch hier nehme man aktuellere Beispiele und ersetze das Wort „geschlachtet“ durch „bestraft“, um zu begreifen, dass Frieds Gedicht uns immer noch etwas zu sagen hat:

 

Die Burka-Trägerinnen werden bestraft,

Die Welt wird frauenfreundlich.

 

Die Minarettbauer werden bestraft,

Die Welt wird aufgeklärt.

 

Die Neonazis werden bestraft,

Die Welt wird antifaschistisch.

 

Die Holocaustleugner werden bestraft,

Die Welt wird judenfreundlich.

 

Und so weiter.

 

Nur durch Aneignung wird Literatur nützlich fürs Leben. Und nur durch Veränderung kann Literatur angeeignet werden.

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42 Gedanken zu “Vom Nutzen der Literatur;”

  1. avatar

    achso, Walter Schmidt:
    “Es muss eine Ausgewogenheit zwischen festangestellten Journalisten und freien Publizisten herrschen, um umfangreich informiert zu sein.”
    Ich bin auch Freiberufler und würde neben meiner eigentlichen Tätigkeit (Chemiker, Unternehmensberater) auch gerne den einen oder anderen Artikel, der dem z.B. dem Umweltschutzmainstream oder dem Dämmwahnsinn entgegensteht unterbringen: Ich kann doch nicht vom Gesetzgeber, oder von wem auch immer verlangen, daß er eine Quote speziell für mich oder Sie einrichtet.. Zeitungen und Verlage veröffentlichen in etwa das, was sie denken, wofür ein Markt besteht. Wem das zu wenig ist und auf perlentaucher.de, jungle-world, eigentümlich-frei, achgut und was es da noch alles so gibt nicht fündig wird, muss sich eben selber zu Wort melden, was ich hiermit seit längerem tue. Auch auf die Gefahr hin (bei mir bestimmt) Redundantes zu schreiben oder sich gegebenenfalls lächerlich zu machen. Das Internet bietet ja nun alle Möglichkeiten.

    Bei mir steht aber eine Pause an, ich lese dennoch alle paar Tage mit.

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    @M.B.
    “..aber wie hier eine Lösung herbeiführen da schweigen Sie sich leider aus!!”
    Ja meine Güte, bin ich denn Ihr Auftrags-Revolutionär? Und ich habe mehrfach bekannte Parteien gewählt, wo ich dachte, sie würden etwas von dem thematisieren, was ich für wichtig erachte. Eigentlich bin ich da stets enttäuscht worden, das letzte Mal von Kulturpessimismus und folgender Putin-Anbiederung einer AfD. Also wo soll ich mich engagieren? Machen Sie doch Vorschläge!
    @Walter Schmidt
    Und ich denke mit mir kann man auch ohne Oberlehrerton ganz gut diskutieren denn ich bin weder taub noch deppert: Wenn Sie gerne Teilnehmer bei Talkshows hätten können Sie diese m.E. ungestraft nennen. Und wenn diese “kaltgestellt’ wurden, müssen sie ja früher mal ‘hot’ gewesen sein, also sollte selbst ein “Förderschüler” wie ich sie kennen.
    Ansonsten besteht die Möglichkeit sich einem Boykotts der GEZ-Sender anzuschließen, wer googelt, findet schnell.

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    @Nick
    Die Lösung liegt nicht in meinen Händen. Ich schreib jetzt nochmal auf Förderschulniveau. Ich stelle fest, dass kritische Artikel über die deutsche Regierung und der EU, von freischaffenden Publizisten, von den Printmedien nicht abgenommen werden ( lese seit Jahrzehnten versch. Zeitungen und Magazine). Viele Namen von Kritikern tauchen nicht mehr auf( unter jedem Artikel seht der Autor ). So stelle ich mir nicht den Journalismus in DL vor. Es muss eine Ausgewogenheit zwischen festangestellten Journalisten und freien Publizisten herrschen, um umfangreich informiert zu sein. Oder wollen Sie desweiteren, dass in Talksendungen nur angepasste Teilnehmer sitzen und der Politik nur nach dem Munde reden ( ich vermisse Teilnehmer, die wohl kaltgestellt wurden). Ich könnte viele Namen von kritischen Talkern nennen, die seit 2 Jahren und länger, nicht mehr präsent sind. Aber aus rechtlichen Gründen werde ich das nicht tun.

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    @KJN

    davon reden ist eine Sache, aber wie hier eine Lösung herbeiführen da schweigen Sie sich leider aus!!

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    @Nick
    Die Fragen, die ich in meinem Beitrag aufwerfe, erwarte ich von festangestellten Journalisten der Tageszeitungen und von freien Publizisten, sofern sie ihre kritischen Artikel von Printmedien abgenommen bekommen, und nicht nur von mir. Intellektuelle und freie Publizisten, die eine kritische Sichtweise der momentanen Regierungsarbeit anmahnen, kommen m.E schon seit langem nicht mehr zum Zug.
    Ich gehe hoffentlich nicht davon aus, dass Sie im stillen Kämmerlein sitzen. Bin für alle Hinweise ( auch Links) dankbar, die nicht nur Lobeslieder auf Merkels Regierungsarbeit abgeben, sondern sich kritisch mit ihrer Arbeit auseinandersetzen. Ich stelle in vielen Magazinen und Tageszeitungen fest, dass Merkel zu hoch gelobt wird( ihre Bilanz ist erschreckend).Die wirklich kritischen und gesellschaftlichen Fragen, die unsere Kinder betreffen, werden nur gestreift, wenn überhaupt. Das Motto der Regierung lautet: “Nach mir die Sintflut”!

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    @lucas
    “Obwohl ich anfangs ganz allgemein beim Gauchodance dachte, ist ja noch harmlos, beim anschauen fühlte es sich aber nicht gut an”
    Das geht mir keineswegs anders. Und es gibt so einige Rituale bei Fans, die nicht mein Geschmack sind, weswegen ich auch kein Fan bin. Ich finde nur, man darf diese Dinge nicht überbewerten. Ob aber diese WM-Veranstaltung ohne eine Prise Nationalismus medial so laufen würde, wie sie jetzt läuft, würde ich bezweifeln. Das sind (auch) vermarktbare Emotionen.

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    @KJN

    Eine Politiker-Kaste, die sich vor allem mit der Förderung den Außenhandels, also einer bestimmten Wirtschafts-Klientel beschäftigt und ansonsten alles tut, um die Wählerschaft ruhig zu stellen, damit Siemens, VW & Co. weiter ihre Geschäfte in Ländern tätigen kann, die die Menschenrechte aufs Brutalste missachten.

    Die bestimmte Wirtschaftsklientel ist die deutsche Exportindustrie, haben Sie dies vergessen?

    Nur zur Erinnerung:

    Deutsches Exportvolumen:

    https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/02/PD14_040_51.html

    Deutsches GDP:

    3,2 Billionen €

    Dennoch es ist gut dass Sie auf die Verletzung der Menschenrechte hinweisen,

    aber wenn Akademiker wie von Hayek:

    Personally I prefer a liberal dictatorship to democratic government devoid of liberalism.

    Diktataturen verteidigen….

    Vielleicht sollten unser Portugal-Urlauber, der von Hayek auf seinem Nachttisch zu liegen hat, sich auch einmal diese Zeilen durchlesen:

    http://delong.typepad.com/sdj/2013/06/corey-robin-vs-friedrich-von-hayek-in-syrakusa-augusto-pinochet-and-the-lykurgan-moment.html

    http://blogs.dickinson.edu/econweb/files/2012/06/hayek_chile.pdf

    Es ist schon aufschlußreich was von Hayek in seinen Briefen und Interviews offenbart.

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    @Lucas

    It takes two ro tango

    https://www.youtube.com/watch?v=H4iMNrwGBbQ

    Und was den Neoliberalisnus betrifft, den Sie sehr unkritisch sehen:

    Dann lesen Sie doch einmal von Hayek:

    Asked about the liberal, non-democratic rule by a Chilean interviewer, Hayek is translated from German to Spanish to English as having said, “As long term institutions, I am totally against dictatorships. But a dictatorship may be a necessary system for a transitional period. […] Personally I prefer a liberal dictatorship to democratic government devoid of liberalism. My personal impression – and this is valid for South America – is that in Chile, for example, we will witness a transition from a dictatorial government to a liberal government.” In a letter to the London Times, he defended the Pinochet regime and said that he had “not been able to find a single person even in much maligned Chile who did not agree that personal freedom was much greater under Pinochet than it had been under Allende.”[90][91] Hayek admitted that “it is not very likely that this will succeed, even if, at a particular point in time, it may be the only hope there is.”, he explained, however, “It is not certain hope, because it will always depend on the goodwill of an individual, and there are very few individuals one can trust. But if it is the sole opportunity which exists at a particular moment it may be the best solution despite this. And only if and when the dictatorial government is visibly directing its steps towards limited democracy”. For Hayek, the supposedly stark difference between authoritarianism and totalitarianism has much importance and Hayek places heavy weight on this distinction in his defense of transitional dictatorship. For example, when Hayek visited Venezuela in May 1981, he was asked to comment on the prevalence of “totalitarian” regimes in Latin America. In reply, Hayek warned against confusing “totalitarianism with authoritarianism,” and said that he was unaware of “any totalitarian governments in Latin America. The only one was Chile under Allende”. For Hayek, however, the word ‘totalitarian’ signifies something very specific: the wants to “organize the whole of society” to attain a “definite social goal” and—in stark contrast to “liberalism and individualism”.[92]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Hayek#Hayek.27s_views_on_Pinochet.27s_Chile

    Vielleicht schauen Sie auch einmal in ein ” neoliberales Land ” wie Chile:

    http://www.cbsnews.com/news/oecd-says-chile-has-widest-inequality-gap/

  9. avatar

    Nachtrag: Das wo wir jetzt reden ist das, was Marseilais bereits so treffend als “Deutschen Bauch” bezeichnete: Eine Politiker-Kaste, die sich vor allem mit der Förderung den Außenhandels, also einer bestimmten Wirtschafts-Klientel beschäftigt und ansonsten alles tut, um die Wählerschaft ruhig zu stellen, damit Siemens, VW & Co. weiter ihre Geschäfte in Ländern tätigen kann, die die Menschenrechte aufs Brutalste missachten. Das sagt mir jedenfalls mein deutscher Bauch, der jetzt auch gerne da wäre, wohin ich nicht versäumen wollte, auch noch zu grüßen, an die Algarve, wo in Sagres Heinrich der Seefahrer, der ‘Infant’ der in Wirklichkeit nie selbst unterwegs war, eine in Stein gemeißelte Windrose hinterlassen hat und wo das Fernweh körperlich spürbar wird (jedenfalls für mich, der auch der Karl-May-Romantik allzusehr erliegt).

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    @Walter Schmidt
    “Warum man in USA den Eindruck hat, das Land, das die Schläfer für nine eleven beherbergt hat, sei sorgfältig zu beobachten?”.. usw..
    Jo, würde ich auch so sehen. Nach 25 Jahren Wiedervereinigung, Auflösung der alten Blöcke und dennoch nicht abebben wollendem antiamerikanischem Misstrauen, Pakt mit “lupenreinen Demokraten” etc. ist den Amis eine gewisse verstärkte Spionagetätigkeit kaum zu verdenken. Erschreckend eher, wie dilettantisch die NSA bei dem Outsourcing von technischen Leistungen vorgeht. Aber wer hat Ihre o.a. Frage “verboten”? (Ich verstehe Ihr Raunen nicht.) Ja, die Ausweisung des Botschafters erfolgte für den deutschen Wähler, der langsam mal anfangen sollte, zu überlegen, wie er sich seine Zukunft wünscht: Kapitalistisch oder eher autoritär à la Putin mit den so geliebten und gehätschelten nationalen Oligarchen. Wir haben einen stabilen Antiamerikanismus, der sich nach wie vor aus eigenem nationalen Minderwertigkeitsgefühl (was für ein Konstrukt!) speist. Was soll denn Obama anderes sein, als genervt, bei dem “Schmierentheater”, wie Sie es angesichts des Outsourcing der deutschen Behörden an die NSA so richtig nennen.
    (Und wir streiten uns über ‘Fußball-Nationalismus’)

  11. avatar

    @ Alan Posener
    Zu Ihrem “Hätte nicht gedacht, dass ich Ihnen mal vorbehaltlos zustimmen könnte” muss ich Folgendes sagen:
    Hätte nicht gedacht, dass Sie mich mal loben.”
    Wünsche Ihnen einen schönen Urlaub.

  12. avatar

    Mit Fußball kenne ich mich nicht aus, da haben sie vielleicht recht, dass die argentinischen Fans angenehmer sind.
    Aber den genozidalen anti(neo)liberalen “Nationalen Kapitalismus” eines Nestor Kirchner, den ich beim besten Willen nicht vom dortigen Nationalismus trennen kann, finde ich widerlich. Mit Fußball hat es halt eher nichts zu tun und rechtfertigt meiner Meinung nach auch nicht den “Spaß” der deutschen Nationalmannschaft (auch wenn der dagegen eindeutig harmlos ist. Obwohl ich anfangs ganz allgemein beim Gauchodance dachte, ist ja noch harmlos, beim anschauen fühlte es sich aber nicht gut an). Ich finde Argentinien, die Kultur, die Menschen übrigens sehr interessant und möchte mir das auf jedenfall anschauen. Waren sie dort vielleicht gerade? 😀

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    … die portugiesische Küste zählt für mich zu den schönsten die ich gesehen/erlebt habe. In einer Fischerkneipe in Leixões bei Krabben – en masse – und Portwein. Au-haua-ha!

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    @Nick
    Wenn von 100 Usern, 80 meinen Beitrag verstehen, dann ist das für mich OK. Ich gehe halt davon aus, dass man verschiedene Tageszeitungen liest und gute Diskussionssendungen im Fernsehen sieht. Oder man sitzt im stillen Kämmerlein,bildet sich, aber fern von jedem Menschen( kein Diskussionsaustausch). Stellen Sie nicht fest, dass in den letzten 2 Jahren, einzelne kritische Publizisten in Printmedien kaum noch Beiträge liefern und inTalksendungen ausgeschlossen werden. Ich möchte aus rechtlichen Gründen hier nicht Namen nennen, aber wer die Augen aufmacht, dem braucht man nicht das X vor dem U vorzumachen. Jetzt noch mal für Sie etwas deutlicher. Warum stellt keiner in DL die verbotene Frage: Warum man in USA den Eindruck hat, das Land, das die Schläfer für nine eleven beherbergt hat, sei sorgfältig zu beobachten? Warum sind die Kommentare der Kanzlerin so wässrig( Spionage sei bei uns nur Kraftverschwendung)?
    Wer Merkels Politik kritisch beurteilt, kann doch nicht den Amerikanern eine kritische Einstellung untersagen? Die übermässige Aufregung und die allein für die deutschen Wähler vollzogene Ausweisung des amerkanischen Botschaftsmitglied zeigt doch, dass man ahnt, nicht stimmig genug zu argumentieren. Niemand hat gerufen: ” Bedenke das Ende!”, als die grandiosen Schachzüge geplant wurden. Und Obama schwieg weiter, lässt aber ausrichten: dergleichen Wutausbrüche sei man von Nordkorea, Iran, oder
    Russland gewöhnt, nicht aber von DL. Wer kommentiert noch unabhängig das politische Schmierentheater kritisch?Das Vordringen des Staates ist deshalb so beunruhigend, weil er die Erfolgsmittel einer freien sozialen Marktwirtschaft zerstört. Der Preis der Macht heißt Unterwerfung u. Anpassung( schauen Sie doch nach Berlin ins Abgeordnetenhaus). Die schreibende Zunft der Festangestellten sollten mal die Frage
    stellen : Welche Strafen halten die Gesezte für eine Regierung bereit, die selbst gegen die Verfassung
    verstoßt?

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    Marseillais
    Was auf keinen Fall deutschen Nationalismus rechtfertigt, aber der argentinische Nationalismus ist unangenehm.

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      Danke. Ich bin, wie Sie sehen, dennoch virtuell anwesend und werde nächste und übernächste Woche Beiträge liefern.

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    @Marseillais
    “Man gibt dem Gegner die Hand wie im Tennis und lässt ihm seine Würde,..”
    GENAUSO ist das! Eine andere Schlussfolgerung kann ich da nicht ziehen. Alles Andere ist (gerne soziologisch) überinterpretiert und führt zu fruchtlosen Endlosdiskussionen. Anti-, prodeutsch, das spielt hier m.E. keine Rolle. (Ich hatte Sie auch nicht so oder so einsortiert, so schnell bin ich nicht damit.)

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    @ KJN
    Man ist nicht antideutsch, wenn man, so ziemlich als einziges Elternpaar, seinen Kindern das ganze Land gezeigt hat, zwischen Busladungen von Rentnern Dresden und Weimar und Mecklenburg und den Rhein und den Schwarzwald gezeigt und dabei am Rhein die Loreley gesungen, abends mal Gedichte von Eichendorff und Goethe und Schiller und Rilke vorgelesen, dabei den Herrn Philister nicht vergessen und Heine in den Himmel gelobt hat, nein. Man ist nicht antideutsch, nur weil man den nationalen Überschwang des deutschen Fußballs mit Bier und Bratwurst ablehnt, die französische Küche, den britischen und amerikanischen Humor, die italienische Freundlichkeit und argentinische Fans vorzieht. Nein, man ist gerade eben so antiteutsch wie Goethe und Schiller, liebt den deutschen Geist, die Musik und lehnt lediglich den deutschen Bauch ab, betrachtet sein Volk misstrauisch und ist voller Hochachtung gegenüber technischer Leistung, Straßenbau, Arbeitswillen, echter Kultur und vielleicht den Leistungen der katholischen Kirche in Bayern. Vielleicht ist man unpolitisch, vielleicht auch ein sog. Compositum mixtum mit Achtung für andere Länder. Und vielleicht ist man sehr wenig deutsch, wenn man nicht auf zwei geschlagene Hunde treten würde. Man gibt dem Gegner die Hand wie im Tennis und lässt ihm seine Würde, so wie man möglicherweise von Briten, Franzosen und Amerikanern gelernt hat, ganz einfach. Und wenn man die bayerische Hymne lieber singt als die deutsche, ist man ein ganz bisschen bayerischer als deutsch. Und wenn man bayerisch ist, dann ist man immer auch ein wenig österreichisch und italienisch, denn es ist ein Katzensprung, und der Lago di Garda ist ein halbwegs bayerischer See, und Kaiserschmarrn und Pasta sind sicherlich in Bayern in die Kultur eingesickert wie Coppa und Bresaola, und als man in München mit Espresso anfing, gab es im Rest der Republik noch lange das Kännchen Filterkaffee oder die Tasse Wasser mit dem Teebeutel. So weit zu antideutsch.
    Das ist hier ein Anti-Suchblog. Ich war hier schon antisemitisch (falsch), antiamerikanisch (falsch) und antideutsch (falsch), was irgendwie nicht mal zusammen passt. Ich war mein ganzes Leben lang mehr pro als anti und habe im Wesentlichen ignoriert, was mir nicht gefiel und gefördert, was mir zusagte. Aber ab und zu geht einem der Deckel hoch. Ich wette, der nette, bescheidene Alemanne aus Lörrach war nicht amused.
    Sie haben halt die Sau rausgelassen, Ausdruck aus Deutschland, zu Ehren gebracht von Klinsmann nach dem WM-Sieg 1990. Jener Trainer wirkte damals auch bescheiden. Es hat seinen Grund, dass man Nationaltrainer wird (Charakter).

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      Hätte nicht gedacht, dass ich Ihnen mal vorbehaltlos zustimmen könnte. Ist aber so. Grüße aus der Algarve.

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    @Walter Schmidt

    Sie bleiben mit Ihrer Frage im merkwürdig raunenden: „Kritische Berichte..Artikel“ (wozu kritisch?), „Schweigen.. Mode“ (wozu schweigen?), „Chefredakteure.. gesellschaftliche Verantwortung“ (wozu, daß jeder Artikel angenommen wird?), „jedem fällt es auf“ (was?), „Intellektuelle kommen nicht zu Wort“ (wer z.B.)“, und dann die Krönung:

    „Gewisse Themen darf man in DL nicht ansprechen, sonst wird man gleich in eine Ecke gestellt. Die Nazikeule wird dann immer herausgeholt, selbst wenn es Spass ist(Einlage unserer Nationalspieler).Die Schweiger sind zwar eine ganz kleine Minderheit, was solls! Ich möchte nicht zu den 3 Affen gehören. Dank gilt an dieser Stelle Herrn Posener, der dieses heikle Thema hier aufgeift.“

    Sie wollen jetzt also wirklich aus dem Geschreibsel einiger profilneurotischer Feulletonisten und Parisien, der sich vergaloppiert hat (oder nicht, habe ich nicht verstanden) und jetzt nach einer kratzbürstigen pädagogischen Zurechtweisung etwas schmollt und in die antideutsche Deckung geht, eine Verschwörung gegen Deutschland konstruieren?

    Ja, wir haben ein paar Probleme und wir werden noch mehr bekommen, aber die liegen wohl nicht da, wo Sie sie vermuten.

    Und vielleicht sollten sich einige andere antideutsche Profilneurotiker mal überlegen, wem sie da Munition liefern.

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    Ich stelle mal die Frage: Kann man heute noch Karriere machen ob als abhängig Beschaftiger bzw. als Freiberufler im journalistischem/ publizistischen Bereich? Wenn man kritische Berichte über die Politik schreibt, dann ist man verkauft und verraten. Im festangestellten Bereich ist Anpassung angesagt. Als Freiberufler kann man kritische Artikel vergessen. Sie werden einfach nicht angenommen.Die Existenz ist somit bedroht. Muss hier nicht ein Aufschrei erfolgen! Ist schweigen zu Mode geworden? Machen wir uns nicht unglaubwürdig? Kommt da nicht auf die Chefredakteure eine gesellschaftliche Verantwortung zu, zu der sie m.E momentan schweigen. Auch Intelektuelle kommen m.E in der letzte Zeit nicht zu Wort. Jedem fällt es auf, der die Augen auf macht, aber keiner sagt was. Gewisse Themen darf man in DL nicht ansprechen, sonst wird man gleich in eine Ecke gestellt. Die Nazikeule wird dann immer herausgeholt, selbst wenn es Spass ist(Einlage unserer Nationalspieler).Die Schweiger sind zwar eine ganz kleine Minderheit, was solls! Ich möchte nicht zu den 3 Affen gehören. Dank gilt an dieser Stelle Herrn Posener, der dieses heikle Thema hier aufgeift.

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    @Marsellais
    “Gaucho-Dance”
    Sehe ich anders: Ich=Deutschland=Sieger, aufrecht, du Loser, must du gebückt kriechen. Dieses Mal. Aber nicht aus Prinzip. Ist Fußball. Institutionalisiert ist das was anderes, z.B. mit Griechenland (“die faulen Griechen”). Selbst nicht ‘dissen’ dürfen, aber deligieren, am besten an den Staat. Ein Gutmenschenprogramm.
    Sie müssen selber wissen, was sie mit dem AROJ gemeint haben – ich finde nur, man sollte das – so oder so – nicht mit einem antideutschen Feigenblatt überdecken.

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    @ Parisien

    Muß ich Sie ab jetzt mit Marseillaise ansprechen?

    Warum ärgern Sie sich so? Meinen Sie, im Fußball spielt eine Rolle, wer ansonsten das bessere Blatt hat? Denken Sie an das “Drama dahoam”. Wer gewinnt, gewinnt. Natürlich hätte das Spiel auch anders enden können, wenn die Gauchos die Chancen, die ihnen Kroos und Hummels servierten, genutzt hätten. Hätte, hätte, Fahrradkette. Und auch die Deutschen haben einige Chancen liegen lassen und, so der Tenor der Weltpresse, summa summarum verdient gewonnen. Wenn die Gauchos gewonnen hätten, wäre ich enttäuscht gewesen – als Patriot und Wetter -, am nächsten Tag geht die Welt weiter. Was “Gauchogate” angeht, ich meine auch, das ist nicht die feine englische Art oder Kalokagathia, aber imho die Diskussion ein typisch deutscher Sturm im Wasserglas. Die Engländer sehen das entspannter

    http://www.focus.de/sport/fussball/wm-2014/deutsches-team/es-tut-uns-leid-wenn-dies-falsch-ruebergekommen-ist-wegen-gaucho-tanz-dfb-schickt-versoehnungs-brief-nach-argentinien_id_3996506.html

    Sehr schöner Artikel in der WELT
    http://www.welt.de/kultur/pop/article130222210/Argentinier-schwenken-sogar-Kunststoffwirbelsaeulen.html

    Hätten Sie eine andere Antwort von mir erwartet?

  22. avatar

    Intoleranz gegen Intolerante kann eine persönliche Haltung sein, aber kein politisches Programm. Sollten Intolerante sich intolerant benehmen, gibt es das Strafrecht (und Strafen). Ansonsten sind sie Schwätzer, die ihre Gedanken äußern (politische Auseinandersetzung) und Gedankenverbrechen gibt es in einer toleranten Gesellschaft nicht.

  23. avatar

    Nachtrag zu “Gaucho-Dance”: Nur ca. 28 Prozent fanden die Einlage entweder peinlich oder meinten, das ginge gar nicht (Spiegel-Umfrage). Es war peinlich und geht gar nicht und bestätigt meinen Eindruck: Zunehmender arroganter deutscher Nationalismus, hier verkleidet als Sportfreude. Wenn es dem Land mal schlecht gehen sollte, sehe ich schwarz. Kostproben fanden sich schon in herablassenden bis wütenden Einlassungen gegenüber Griechenland.
    Argentinisches Steak ist das beste der Welt. Die Spieler sollten es sich versagen. Ich empfehle Eisbein mit Sauerkraut, alternativ Schweinshaxe oder Bratwurst.
    So gesehen verstehe ich, dass meine frühere missratene Bemerkung nicht öffentlichkeitstauglich ist.

    @ Lyoner
    Spielen Sie Skat? Die Deutschen hatten leider Kreuzbube, der das Blatt wendete, ansonsten hatte Argentinien das bessere Blatt, und Messi, ihr As,das gestochen wurde, hat einen besseren Charakter. Die Fans waren auch schöner, dezenter.

  24. avatar

    @Marseillais
    “Ich werde mir einen amerikanischen blog suchen… Wenn ihnen was nicht gefällt, ignorieren sie es meistens.”
    Sie wollen ignoriert werden? Glaube ich nicht.

    “Mit Amerikanern komme ich immer und ohne Ausnahme besser zurecht.”
    Und Sie kennen alle 220 mio? Ich glaube, Sie sind am ehesten ein unverbesserlicher Romantiker, der zuviel Karl May gelesen hat – oder?
    Was die “deutsche Volkseele” betrifft: Immer 150%! Faschismus, Sozialismus, Kapitalismus, Antisemitismus, Philosemitismus oder am besten gleich alles zusammen. Das man da kollektiv überfordert ist und am liebsten seinen Urlaub im Ausland verbringt, wird da verständlich.
    Perfektion hat ihren Preis.

  25. avatar

    Lieber KJN,
    zwecklos. Es ist eine deutsche Eigenart, anderen Leuten das Gefühl zu geben, dass sie sich bis auf die Knochen blamiert haben, zusammen mit anderen Eigenarten wie Schadenfreude, Mobbing, Dozententum und Besserwisserei.
    Ich werde mir einen amerikanischen blog suchen. Mit Amerikanern komme ich immer und ohne Ausnahme besser zurecht. Wenn ihnen was nicht gefällt, ignorieren sie es meistens.

  26. avatar

    Habe ich nicht gesaagt:
    ““Halbjuden”, es geht nbicht zu Ihrer Zufriedenheit aus”

    kenne keine “Halbjuden”. Ausdruck aus dem dritten Reich, und jetzt isses gut. Sie sind unheilbar.

    1. avatar

      Ja, ich habe gesagt, dass ich nur Bahnhof verstehe. “AROJ”, “nur ein H… vom Stamm”, “h-a-s-a-r” – alles Ihre Begriffe. OK, hab’ ich missverstanden. Sorry. Reden Sie deutlich, und ich könnte Sie vielleicht begreifen. Aber Philosemitismus ist Blödsinn. Warum sollte man irgendjemanden lieben, bloß weil er bestimmte Gene hat? Es gibt doch genauso viele jüdische Schwachköpfe – prozentual gesehen – wie arische. Also, ich bin kein Philosemit. Und enttäuschter Philosemitismus ist, wie man an Martin Luther sieht, eine ganz gefährliche Sache.

  27. avatar

    Ich denke, es geht um den ‘Nutzen des Diskurses’ und bezieht sich auf das, was ‘man’ sagen und schreiben ‘darf’ – z.B. hier. Erstmal ist erlaubt, was nicht verboten ist (oder sehe ich da was falsch?).. aber wer etwas ‘erlaubtes’ tut, was nervt (“Ostjude” u.ä. “Stilmittel”), muss damit rechnen, zurechtgewiesen zu werden, wie ein prollender Punker in der Straßenbahn. Man kann natürlich auch alles an die Polizei deligieren, deren Vertreter dann ihrerseits mehr Verbote fordern, z.B. kein Punk in der Straßenbahn – Ruhe im Karton!
    Gewonnen ist damit nichts: Der Punker wird radikal oder larmoyant (‘man wird ja wohl noch sagen dürfen’), andere wählen NPD. Der Diskurs aber liefert einen Spiegel zwecks Selbstkorrektur und wenn das selber erreicht wird darf man sogar stolz auf sich sein. Das finde ich die bessere Lösung, denn Druck erzeugt Gegendruck und um bei der Physik zu bleiben: Der größte Dampfer ragt auch am meisten unter die Wasserlinie. (Das ist Binsenweisheit und wahrscheinlich für hierzulande weltfremd-liberal.)

  28. avatar

    … tja, das ist so: Ez 3,27 … Wer hören will, der höre, wer nicht hören will, der lasse es; …

    Hebräer: 1, 1 Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; 2 in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat; …

    Daher!

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    Lieber Alan Posener, zwangsläufig – was Sie kaum erstaunen wird – bin ich, Parisien, noch beim Vorigen. Ihre scheinbar Verfolgten sind mir im Moment schnuppe, aber diese kleine Verfolgung namens Diffamierung interessiert mich. Daher schreibe ich Ihnen, wie das kam: Ich sitze ca. sechs h mit einem AROJ, wir diskutieren Politik, alles, quer durch den Garten bzw. den 37. Längengrad ‘rauf und ‘runter, und ich lerne mal was. Da ich ausnahmsweise mal was lerne, sage ich am Ende, dass ich so eine gute Diskussion schon einige Millenien nicht mehr hatte, und, in diesem blödsinnigen und offenbar gefährlichen Überschwang von Philosemitismus: “Das muss daran liegen, dass du ein AROJ bist.” Er protestiert, er sei nur ein H…., vom .. Stamm. “Das kannst du auch nur zu mir sagen,”, sage ich noch nachdenklich. Etwas später lasse ich die Begeisterung für diesen Gesprächspartner ins Netz indirekt fließen, und das wird mir prompt von einem AR (=kahler Berg) OJ (h-a-s-a-r=sahra) verkehrt herum ausgelegt, weil ich, wie Lyoner, französisch benannt bin, Lyoner, der den Namen nach mir gewählt hat. Alles klar. Ich wünsch’ Ihnen was. Ich mache erst mal Urlaub. Das ist eine Methodik, die irgendwann den letzten Philosemiten dahinbringen wird, sich umzudrehen wie Baghira in Disney’s Dschungelbuch und zu konstatieren, dass er der Sache nicht gewachsen ist.
    Das ist der Zeitpunkt, wo Sie dann oben mit dem Gedicht ansetzen, anders ausgedrückt: Irgendwann geht einem das am A…. vorbei.

    1. avatar

      Lieber Marseillais, ich verstehe Bahnhof. Sie haben ein langes Gespräch mit einem “Halbjuden”, es geht nbicht zu Ihrer Zufriedenheit aus, und Sie schließen von diesem einen auf alle: Da wendet sich der letzte Philosemit ab. Das ist immer noch Ihr Problem, nicht meines; alles, was ich will, ist das Ihr Problem bleibt und nicht von Ihnen – oder sonstwem – zu meinem gemacht wird. Ich mache übrigens auch Urlaub. Morgen fliegen wir en famille nach Portugal. Ich habe jedoch einen Kommentar für nächste Woche vorbereitet. Und nehme das laptop mit; vielleicht kann ich aus Portugal die Seite beliefern und betreuen.

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