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Die gelbe und die grüne Gefahr

Die Energiewende ist ein einziges Chaos. Das ist nicht das Problem; sie ist auch noch das falsche Chaos. Es wird uns wirtschaftlich schlechter gehen. Wir werden mehr Geld für Strom und Gas ausgeben, für nichts und wieder nichts. Die ohnehin knappe Wettbewerbsposition unserer Exportwirtschaft verschlimmert sich. Dass wir Deutschen eine angebliche globale Apokalypse durch die Umstellung auf sogenannte erneuerbare Energien abwenden, das lassen wir uns was kosten.

Die Energiewende begründet sich aus einer drohenden Klimakatastrophe, die es abzuwenden gilt. Jedenfalls war das mal die Begründung. Dann kam Fukushima; die Gründe wurden ausgetauscht. Jetzt hieß es „no nukes“ nicht nur bei den Grünen, sondern auch bei den Schwarzen. Wir steigen aus der Kernenergie aus, und Japan wie der Rest der Welt bleiben drin. Wir gehen in die falsche Richtung und stolpern dabei noch.

 

Die Energiewende ist ein ideologisches Manöver, dem jeder wissenschaftliche oder wirtschaftliche Sinn fehlt. Wir erleben im Zeitgeist-Theater Szenen der Schaufensterpolitik: Das politische Handeln richtet sich nach dem Eindruck, den es auf das Publikum macht, nicht nach einer Sachlogik, welcher Art auch immer. Würde eine Apokalypse durch eine Klimaerwärmung drohen, wäre die Kernenergie richtig, weil sie keine Treibhausgase erzeugt.

Was passiert aber? Die Braunkohleschlote qualmen Tag und Nacht; Braunkohle ist verglichen mit Steinkohle schnittfestes Wasser. Die Windkraft wie die Solarenergie lebt mit dem Hub gewaltiger Subventionen so gut, dass das umweltfreundliche Erdgas in der Stromerzeugung unwirtschaftlich wird. Ein Widersinn auf unsere Kosten. Der grüne Wahnsinn.

War da nicht was mit grünen Arbeitsplätzen, die, weil so umweltfreundlich, so zukunftsfähig sind? Die Solarindustrie in Deutschland stolpert gerade von einem Konkurs in den nächsten. Die chinesische Konkurrenz, hört man, trete zu Preisen an, gegen die hier niemand konkurrieren könne. Ach was? Das ist doch die gleiche Volkswirtschaft, die unsere Klimapolitik für Schwachsinn hält. Wie die Amerikaner auch.

Wir schließen hierzulande mit bejubelter Endgültigkeit den Bergbau und die Kernkraft. Wir schließen zähneknirschend die Solarfertigung. Wir schließen eine Förderung der gewaltigen Vorräte von Erdgas im eigenen Land von vorneherein aus, weil das Wort „fracking“ irgendwie furchterregend klingt. Die neuen Herren der Weltwirtschaft machen all das nicht. Sie werden die neuen Herren der Welt sein.

Aus der Weimarer Republik stammt das Unwort von der gelben Gefahr, vielleicht sogar noch aus dem Kaiserreich. Ich habe die Befürchtung, dass es sich um eine kriegstreiberische Parole aus der unseligen deutschen Kanonenbootpolitik handelt. Trotzdem ist der Tatsache nicht auszuweichen, dass unsere wirtschaftliche Zukunft auf den Weltmärkten entschieden wird und hier China wie andere asiatische Staaten das Sagen haben.

Selbst das iPhone, von dem wir glauben, dass es in Kalifornien ersonnen wird, stellt eine Fabrik in China her. Die deutsche Seele folgt noch Max Grundig, der Anfang der sechziger Jahre gesagt haben soll: „Nie werden die Japaner einen Fernseher bauen.“ Damals kam „high tech“ aus Fürth und das Internet hieß noch „Quelle-Katalog.“

Es gibt eine Konvergenz zwischen grüner und gelber Gefahr: Die Ökoträume werden wir damit bezahlen, dass wir die Welt retten und unser Land verlieren, jedenfalls als Industrienation. Der touristische Wert wird bleiben. Die Welt wird weiter nach Heidelberg und zum Oktoberfest kommen und sich Neuschwanstein ansehen. Dass die Gefahr der Entindustrialisierung nicht herbeigeredet ist, kann man in Großbritannien besichtigen, das sich jeglicher Industrie, die irgendwo ernstgenommen würden, entledigt hat.

Besonders grotesk sind die Perspektiven in Schottland. Hier wurde die Dampfmaschine erfunden, hier begann die Industrialisierung. Was heute noch bestaunt wird, ist Folklore. Die Schottenröcke und Dudelsäcke vor den Spinnmaschinen sind ein Touristen-Event. Gleichwohl strebt die Region Schottland als Nation nach Unabhängigkeit. Den bayrischen Träumen nicht unähnlich, wird die vormoderne Kleinteiligkeit als zukunfsträchtige Idylle geträumt.

Die schottische Hauptstadt Edinburgh wird in diesen Tagen überflutet von asiatischen Touristen, die die Läden nach Markenware europäischer Provenienz absuchen. Ein verwirrendes Bild bietet sich dem Schottlandkenner, weil man die Möglichkeit der Direktflüge aus Asien nicht im Kopf hat. Die Stadt gehört jungen, sehr jungen Asiaten, die fröhlich durch ein Ambiente schlendern, das ihnen wie ein großer „theme park“ erscheinen muss. Das alte Europa dient den strebsamen Asiaten als Disneyland.

In einem der viktorianischen Herrenhäuser an der Royal Terrace hat der Sternekoch Paul Kitching sein inzwischen gefeiertes Restaurant eröffnet, das auf den spleenigen Namen 21212 hört. Man hat Mühe, einen Tisch zu ergattern. Wenn es gelingt, findet man am Nachbartisch in aufreizender Freizeitkleidung eine Gruppe kichernder Chinesen in knapper Postpubertät, die sich mit ihren iPhones beschäftigt und ab und zu in dem Essen rumstochert. Dass die englischen Manieren mal einen ganzen Imperialismus hergegeben haben, ist vergessen.

Die Kids sind laut und dreist. Bei den alternativen Menu-Angeboten, mit denen der Restaurantname 21212 übersetzt wird (mal ein Angebot pro Gang, mal zwei), ordert der Herr am Tisch, der eigentlich noch ein Junge ist, in barschem Ton: „Both!“ Die Kellnerin: „Yes Sir, certainly Sir!“ Dann stochert er in  beidem und isst keins. Unwirsch fordert eine Geste zum Abräumen auf. Meiner Begleiterin fällt auf, dass ein männlicher Gast das Sagen hat und die anderen drei Damen sich nur zuraunen. Katie O’Brien, die fabelhafte Restaurantchefin, flüstert mir zu : „Die Kinder eines reichen Hongkongchinesen!“ Die vom Festland dürften ja nur einen Jungen. Ein-Kind-Politik.

Das Bevölkerungswachstum dieser Erde beruht nicht auf einer hohen Kinderzahl, auch nicht in anderen Teilen Asiens oder sonst wo. Unsere Reproduktionsrate als Gattung Mensch liegt gegenwärtig bei 2,5, und bei 2,2 hat sie schon immer gelegen. Das Problem der sogenannten Explosion ist keines. Der Zuwachs liegt nämlich im Rückgang der Kindersterblichkeit. Kann es etwas Erfreulicheres geben?

Die blasierte Pubertantengesellschaft am Nachbartisch lässt in uns gänzlich unhumanistische Ideen aufflackern. Aber schwarzer Humor ist auch in England nur Engländern erlaubt. Ich erinnere trotzdem daran, wie Seine Majestät beim Boxeraufstand durchgegriffen hat. Und ernte ein ernste Verwarnung wg Völkerfeindlichkeit. Wir trösten uns mit der heimlichen Einsicht, dass die gelbe Gefahr da ist und vor hat zu bleiben. Der lange Marsch durch die Weltwirtschaft.

Paul Kitching (er heißt wirklich so) kommt in seiner blauen Schürze, die hier alle Mitarbeiter tragen, aus der Küche zum Plaudern. Ich kenne ihn aus dem konservativen Landhotel Gidleigh Park mitten im  Dartmoor. Dort, sagt Paul, wären noch die „ruling classes“ des alten England und an unseren Nachbartisch die der neuen Welt. In Anlehnung an die Architektur der viktorianischen Häuser nennt er das ein globales „upstairs – downstairs.“

Die Gruppe der fröhlichen Pubertanten zieht um in den Drawing Room im ersten Stock und ordert dorthin Champagner, Jahrgangschampagner. Katie atmet auf. Entschuldigend sagt sie: „Hausgäste!“ Das 21212 ist ein Restaurant „with rooms“; man kann in den oberen Etagen nächtigen. So hat man es nicht so weit, wie die anderen Gäste , die sich dem „black tie“-Diktat unterworfen haben und in kalten Taxis in ihre mittelmäßigen Hotels zurück müssen. Upstairs. Downstairs.

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20 Gedanken zu “Die gelbe und die grüne Gefahr;”

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    @derblondehans: Die USA&Brit. bleiben fuer ewig in Arabien&Emiraten – auch wenn sie weder das Oel noch Gas selber brauchen werden! Weil sie damit das Oel&Gas fuer ihre “Adversaries” abschneiden koennen: China, ein “zu unabhaengiges” Indien, ALLE anderen welche Oel&Gas von dort BRAUCHEN und keine “U.S. Military Trainers” in ihren nationalen Militarbasen dulden moechten – oder keine Boeing-F Sch…. kaufen wollen! Oder mit Russland und China gegen den “Westen” im U.S. Sicherheitrat stehen. Auserdem muessen die USA & Brit. die Monarchien gegen ihre Voelker absichern und die Maerkte des Nahen Osten – Arab-Halbinsel-Emirate fuer U.S. & Brit. sichern: Konstruktionen, Dientsleistungen der USA & Brit. – Also die USA & Brit. werden fuer ewig dort bleiben genau so wie in Germany (und Guantanamo/Kuba): Germany muss fuer ewig gesichert werden vor zu viel “Verbindung” (wirtschaftlich und diplomatisch) mit Russland, und die USA muessen immer in Germany praesent sein um vor allen anderen Euros immer als Schirmherr gegen ein Neues Reich zu “erscheinen”. Der Vorwand fuer “frei Bahn” for “fraking” in New York und Pennsylvania, und “off-shore drilling” in der Alaska Arktik und vor New Jersey ist: “That frees us from dependence for oil from the vulnerable Near East!” – das wird als “false flag” von der CIA und ihrer Filiale der BND verbreitet – damit die betroffenen Gemeinden in USA (im Gegensatz zu den fuer geopolitische Zwecke organisierten “Environmentalists”des Prince Charles wie WWF, Int. Rivers, Amazonwatch welche in USA “sehr bescheiden” oder “unsichtbar” sind.) nicht Druck auf den Congress ausueben koennen. Die USA wird versuchen nicht grosse Heere weltweit zu stationieren – sondern jetzt durch “security partnership” billig zu ersaetzen: Alle Nationen sollen “U.S. Military Traines and Advisors” in ihren nationalen Militaerbasen und Verteidigungsministerien dulden! Und natuerlich Schutz der nationalen Kuestengewaesser durch die U.S. Navy! Das sollen die anderen Nationen als “service” bezahlen. Aber die CIA “belohnt” dann die “Friends” welche die U.S. Trainers & Advisors “anwerben”. Der mafiose Panetta hat die “neure” Orientierung an die Abgeordneten klar gemacht im “U.S. Institute of Peace” in Washington, on or about June 20/22.

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    @Moritz B.: Ihre Quellenhinweise sind erste Klasse ! “Verschwoerung” im einfaeltigen Sinn kann nicht ueberzeugend dokumentiert werden. Man muss sich das mehr vorstellen wie das Schwaermen eines Schwarmes, Voegel oder Fische. Gewisse Interessenschwaerme sind “programmiert” zu einer Richtung zu streben. Die Besitzer der USA&Britanien bestehen auf “total full spectrum global control “at any price” (die Amis und Briten scheuen sich niemals ihrer eigenen jungen Maenner fuer geopolitische Ziele in die weite Welt zu kommandieren!) ALLE ANDEREN Nationen sind entweder “partners” (useful idiots wie EU), oder “clients” (Emirate), oder “adversaries” (alle auserhalb der NATO und auserhalb der Emirate). Darauf ist jeder im Besitzerschwarm der USA&Britanien geopolitisch programmiert – und fliegt/schwimmt (OPERATES) in der Mehrzahl der Umstaende in dieser Richtung: Ohne filmhafte Mitternachverschwoerersitzung! Wo steht “Germany” – wie ich das den Lateinamerikanern erklaere: Germany ist heute das “Trojanische Pferd” der USA und NATO in Lateinamerika. Die USA entbloest durch “wikileaks” is laying very low: Roberta Anderson, the Asst. Sec. for Latin America ist praktisch unbekannt, unbeobachtet. Und die Briten duerfen sich kaum sehen lassen. Deshalb machen das die Germans, weil die NATO weiss das die Latinos noch den Aberglauben hegen von einem Alemania das mehrmals gegen die “Anglos” gestanden hat. Es gibt aber keine “unabhaengige” Geopolitik der BRD zu Lateinamerika: Ellner der 2003 in der BRD Botschaft in Bagdad mit seinen BND Leuten die “shock & awe” Ziele suchte, wurde schon 2010 nach Asuncion/Paraguay stationiert, wo 2012 der fuer USA unbequeme Praesident innerhalb 24 Stunden “abgesetzt” wurde. Danach wurde der neue Mann der USA und NATO sofort von BRD als Praesident anerkannt – obwohl kein einziges der 33 Nationen Lateinamerikas und der Karibik diese Putschistendiktatur bis heute anerkannt hat! Die deutsche Industrie wird dabei wenn notwendig “collateral damage”: Der Korrespondent des “Handelsblatt” schreibt von Brasilien: “Mit vorgehaltener Hand beschweren sich deutsche Industrielle in Brasilien das ihren Tueren verschlossen bleiben”. Klar – zumindest Brasiliens erstklassiges Ausenministerium erkennt welche Rolle Deutschland in Suedamerika fuer die USA&NATO spielt. Nun erklaere ich den Latinos: Alemania ist noch heute von 72,000 USA & Brit. Soldaten besetzt – und das symbolisiert wie Alemania durch die Interessenfreunde der USA infiltriet ist: Die Bundeskanzler, die Minister, der Bundestag haben nur eine begrenzte “Unabhaengigkeit” – denn die permanenten Beamten im Ausenministerium, der BND, der Bundeswehr – sehen fuer “Orientierung” in erster Linie zu ihren “Partnern” der USA. Die BRD Botschaften in Lateinamerika wirken geopolitisch fuer die USA, genau so wie alle deutschen Parteistiftungen – wie z. B. Heinrich Boell in Rio: Hyperaggresiv und vollkommen stur wie das nur Deutsche verbleiben koennen: Bis zum Endsieg! Am 26-27 Jan. treffen sich die CELAC (33 Nationen Lateinamerikas & Karibik) und “Deutschland & EU” zu einem Gipfel in Chile, und analysiere nun mal das Germany’s geopolitische Aufgabe fuer die USA dort ist: (Sieh im Internet) Maik C. Zarandi “Chance zur Neugestaltung der Beziehungen Deutschlands und EU zu Lateinamerika”. (Grundsaetzlich wird Deutschlan versuchen die CELAC zu spalten und Chile&Mexiko gegen Brasilien zu ermuntern, und die Andenregion gegen den Mercosur der Atlanikregion. Mit “Neugestaltung” der Beziehung zwischen Deutschland und Lateinamerika hat das absolut nichts zu tun – im Gegenteil: Die USA moechte ein zersplittertes Lateinamerika. Eigentlich ware ein vereinigtes Lateinamerika vorteilig fuer die viele deutschen tausenden deutschen Firmen welche in Lateinamerika produzieren und vermarkten!

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    @Jan Z. Volens

    dass Sie hier eine ” Verschwörungstheorie ” vertreten:

    “Die “Fundacao Heinrich Boell” in Rio ist die gefaehrlichste der hunderten “fremden” NGOs (alle von USA, Britanien, Deutschland, Skandinavien) welche 2013 das geopolitische Problem fuer Brasilien und Suedamerika bedeuten.”

    ist wohl sehr weit hergeholt.

    Und was die Rolle des Agrarexporteurs Brasilien betrifft:

    Deutschland liegt nach den USA und den Niederlanden vor Brasilien auf Platz 3:

    http://www.agrarheute.com/top-agrarexporteure

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    Zur Innovation gehören ein Risiko und eine Vision. (Daran ändert auch Helmut Schmidt nichts.) Die Vision, die Deutschland aktuell verfolgt, ist der forcierte Umbau eines der leistungsstärksten Wirtschaftsnationen zu einer grundsätzlich andersartigen Energieversorgung. Das ist keine Kleinigkeit. Diese Vision kann man ablehnen, aber dann ist schon die Frage am Platz, ob das “Weiter so, den anderen hinterher!” wirklich erfolgversprechend und motivierend ist. Oder nicht vielmehr lähmend.

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    Ich begreife nicht, wie die grüne Partei die Wirtschaft in Deutschland lähmen können soll. Noch einmal: Sie ist eine kleine Oppositionspartei von ca. 10 %. Wie soll sie in dieser Position die Wirtschaft lähmen? – Gemeint ist offenbar, dass der Ausstieg aus der Atomkraft und die Entwicklung regenerativer Energietechnologien die Wirtschaft lähmt. Das ist zwar eine Forderung, die die Grünen als erste gestellt haben, die aber von anderen, nämlich der CDU und der FDP, plötzlich übernommen wurde und nun von Leuten durchgesetzt wird, von denen die meisten nicht von der Richtigkeit ihres Tuns überzeugt sind. Die Probleme, die wir aktuell haben, hängen damit zusammen.
    Ob die Entwicklung dieser Technologien eine Lähmung oder eine Innovation der deutschen Wirtschaft bedeutet, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Sie ist ja noch nicht abgeschlossen. Bislang haben wir (mindestens) drei relevante Atomkraftunfälle gesehen: Harrisburg – Tschernobyl – Fukushima. Das werden nicht die einzigen bleiben (wer das glaubt, ist schlicht ein Idiot), zumal die Zahl der AKWs weltweit ja zunimmt. Es wird abzuwarten sein, wie sich die Bevölkerungen und damit die Politik der anderen Länder verhalten, wenn es zu weiteren Unfällen kommt. Was man von heute aus sagen kann: Wenn die anderen Staaten unbeeindruckt weitermachen, auch nach einem fünften oder sechsten Unfall, dann war der deutsche Alleingang tatsächlich eine Lähmung. Steigen die aber ebenfalls irgendwann aus, kann Deutschland von seinem Technologievorsprung profitieren. Wir spekulieren derzeit darauf, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Diese Spekulation kann auch scheitern (insb. wen man die Sache falsch angeht). Aber innovativ kann man grundsätzlich nur sein, wenn man als Vorreiter Neuland betritt. Die Forderung, den anderen technologisch hinterherzutrotten, ist per se das Gegenteil von innovativ.

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    Die “Fundacao Heinrich Boell” in Rio ist die gefaehrlichste der hunderten “fremden” NGOs (alle von USA, Britanien, Deutschland, Skandinavien) welche 2013 das geopolitische Problem fuer Brasilien und Suedamerika bedeuten. Die BRD “Gruene” Partei ist heute die schlimmste NATO-Intervention in Brasilien. Aber guck mal: Deutschland und die deutsche Wirtschaft wird nicht nur in Deutschland durch die “Gruene” Partei erlahmt. Also wer profitiest von der Laehmung Brasiliens (Agrarexporteur) and Deutschlands (Industrie-Exporteut): Die USA welcher riesiger Agrarexporteur ist und auch wieder nach grossen Industrie-Export strebt. In USA gibt es keine wirkliche “Gruene” Macht welcher das “fracking” behindert. Die “Gruenen” in BRD bekommen ihre Ideologie und Orientierung von Britanien der geopolitische Partner der USA. Nein, ich spinnne nicht: 2012 hat die Regierung Indiens weiter Finanzierung “vom Ausland” verboten fuer 4141 NROs der USA, Britanien, Deutschland, Skandinavien welche in Indien die Energieprojekte (Nuklear, Hydroelektrikdaemme) verhindern wollen. “The foreign NGOs diverted fund for activities against the national interest of India”. Prime Minister M. Singh (in “Science”): “The USA does not appreciate India’s need for energy!” (Die USA und NATO wollen keine “unabhaengiges”Indien! ) Lese das mal: NEWS BHARATI, Aug.30.2012: “Kundankulum Effect: Govt’s biggest crackdown on foreign funding of NGOs.” Die USA und Britanien stehen hinter der “Gruenen” Hysterie…fuer ihre geopolitischen Ziele “Supremacy”. Auch wenn einige ihrer AGs dabei verlieren: It’s collateral damage…

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    @SL

    “Der relative (absolut sieht es nämlich anders aus) Abstieg Deutschlands und des alten Europas ist im Moment unaufhaltsam. Da hülfe auch die Kernergie nicht. Und das man versucht, es sich in der Stagnation dann wenigstens stabil und “schön” einzurichten, ist logisch. Denn es gibt keine Karotte des zusätzlichen materiellen Wohlstands, mit dem man die Menschen dazu bewegen kann, Risiken auf sich zu nehmen oder zu erhöhen.”

    Wo sehen Sie einen Abstieg?

    Und was verstehen Sie unter Risiken?

    Sie wissen doch, dass unser quantitativer Wachstumsbegriff auf dem Prüfstand steht.

    Wachstumsraten von >3% in hochentwickelten Industrieländer sind zukünftig nicht mehr zu realisieren, außer Sie schaffen neben den zwei Autos die bereits in jedem Haushalt stehen (Ausnahmen bestätigen die Regel) auch noch einen SUV für das Wochenende an?

    Soviel zu Ihren Karotten:-)

    P.S.

    Sie vergessen m.E. bei Ihren Ausführungen zu 3. die Exponentialfunktion in unserem ökonomischen System.

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    Ich denke auch, daß die “Stimmungslage” gegen die Kernenergie nicht ausschlaggebend gewesen sein kann. Eher wurde sie von Strategen genutzt, um dem Restindustriestandort Deutschland ein neues Alleinstellungsmerkmal zu geben. Ob das aufgeht, dürfte fraglich sein. Ebenso allerdings, wie es die Konkurrenzfähgkeit bei der Produktion von Massenartikeln gegenüber China ist.
    @Stevanovic
    “Energiesparen” ist sicher kein Wert an sich, wenn man davon ausgeht, daß die damit ggf. verbundene zusätzliche CO2-Produktion gegenüber der natürlichen verschwindend ist. Das ist derweil wohl Glaubensfrage. Wenn ich mich in der Vergangenheit hier und da für eine CO2-Steuer ausgesprochen habe, dann deswegen, weil ich das Verursacherprinzip – nämlich für erforderliche Infrastruktur – ordnungspolitisch für sinnvoll halte.

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    Freunde, der BND kupfert, äh … liest derblondehans by starke-meinungen: 😉

    Neue Gas- und Ölvorkommen machen die USA unabhängig vom Nahen Osten. Die Politik des Landes in der Golfregion wird das radikal verändern. Zu diesem Schluss kommt eine vertrauliche Studie des Bundesnachrichtendienstes. China wäre der große Verlierer – Deutschland zähle zu den Gewinnern.

  10. avatar

    Interessanter Beitrag. Dem Diktat der fehlenden Sachlogik unterwirft er sich genau in dem Maße, dass er bei anderen kritisiert.

    Alles in allem sind Wahrheiten drin, aber sie dienen lediglich als seriöse Tarnung, um der Angst vor grundlegenden Veränderungen und dem wahrgenommenen eigenen relativen Machtverlust zu überspitzen.

    Beispiele:

    1. Es gibt es nicht die Asiaten, wie sie im Beitrag verallgemeinert werden. Die Differenzen von Aserbaidschan über Indien bis Japan sind größer als zwischen Spaniern und Weißrussen.
    2. Bislang hat sich noch jede Generation über die Jungen aufgeregt. Und meistens über die Sitten.
    3. Der relative (absolut sieht es nämlich anders aus) Abstieg Deutschlands und des alten Europas ist im Moment unaufhaltsam. Da hülfe auch die Kernergie nicht. Und das man versucht, es sich in der Stagnation dann wenigstens stabil und “schön” einzurichten, ist logisch. Denn es gibt keine Karotte des zusätzlichen materiellen Wohlstands, mit dem man die Menschen dazu bewegen kann, Risiken auf sich zu nehmen oder zu erhöhen. Das ändert sich dann erst, wenn es aufgrund absoluter Notstände zu offenen Verteilungskämpfen und Wettbewerb käme. Und ich glaube, davor fürchtet sich der Autor auch ein wenig.

    Beste Grüße
    SL

  11. avatar

    Lieber Herr Kocks,

    ich weiß nicht auf welchen Fakten Ihre Einschätzung beruht:

    “Es wird uns wirtschaftlich schlechter gehen. Wir werden mehr Geld für Strom und Gas ausgeben, für nichts und wieder nichts. Die ohnehin knappe Wettbewerbsposition unserer Exportwirtschaft verschlimmert sich”

    Beziehen Sie sich auf die Endverbraucher??

    Nach den Unterlagen von Eurostat:

    http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&plugin=1&language=de&pcode=ten00114

    -sind die Energiepreis für (Strom) industrielle Verbraucher für Deutschland kein ” Ausreißer”

    -sind Energiepreis für (Strom) private Verbraucher für Deutschland mehr oder weniger Durchschnitt in der EU:

    http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&plugin=1&language=de&pcode=ten00115

    Und um das Thema ein wenig transparenter zu machen :

    Bei einer Umfrage unter deutschen SME´s ergab sich dass die Energiekosten auf etwa 6% der Gesamkosten eines Produktes (hier im Maschinenbau) betragen:

    http://www.zpt.de/zpt/Integrale?SID=CRAWLER&MODULE=Frontend.Media&ACTION=ViewMediaObject&Media.PK=1156&Media.Object.ObjectType=full

    Ich habe daher eher den Verdacht, dass Sie diesen Blog hier auch nutzen um hier die Mär von den hohen Energiekosten für die deutsche Industrie zu verbreiten.

    Wie war das noch mit der Transparenz die sich in einem Ihrer früheren Beiträge zu den Reiseberichten der Welt eingefordert haben 🙂

    Vielleicht liege ich meine recherchierten Daten etwas dagegen, aber wenn Sie schon solche Sätze wie:

    “Die ohnehin knappe Wettbewerbsposition unserer Exportwirtschaft verschlimmert sich”

    dann doch bitte zukünftig mit mehr Butter bei die Fische

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    Hier noch ein paar Daten zur regenerativen Energie in Deutschland.

    Bei der Stromerzeugung (Endenergieerzeugung) hatten wir bereits 2011 die Marke von 20% erreicht:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie#Anteil_der_erneuerbaren_Energien

    Bei der Primärenergieerzeugung belief sich der Anteil 2011 auf 11%

    In der Diskussion ist es m.E. notwendig zwischen Primär- und Endenergieerzeugung zu unterscheiden, damit wir hier nicht Äpfel und Birnen vermischen.

    Ich vermute die Zahl von Herrn Kocks 20% bezog sich auf die bis 2020 zu erreichende Größe von 20% für die Primärerzeugung aus regenerativer Energie

    Was generell Debatte regenerative Energie betrifft und um die ” heiße Luft ” herauszulassen:

    Regenerative Energiegewinnung ohne die heiße Luft von David JC MacKay

    hier ein summary:

    http://www.inference.phy.cam.ac.uk/sustainable/book/translate/synopsis10_de.pdf

    Hier der Bericht zur Situation in UK

    http://www.inference.phy.cam.ac.uk/sustainable/book/translate/nachhaltige_energiegewinnung.pdf

    Hier mit Daten zu Deutschland:

    http://www.inference.phy.cam.ac.uk/sustainable/book/translate/nachhaltige_energiegewinnung_a2.pdf

  13. avatar

    @Klaus Kocks

    Lieber Herr Kocks,

    herzlichen Dank, dass Sie uns Armen (Pissern) eine Gourmetreise in die unterschiedlichsten Länder der Erde ermöglichen und uns auch immer wieder vor Augen halten, wenn Sie alles kennen und welche Hotelzimmer zu welchen Preisen Sie sich leisten können bzw. die Ihnen von Ihren Auftraggebern bezahlt werden.

    Was Ihren Beelitzer Spargel im Hugo betrifft…

    Ich vermute einmal dass der Vortrag im Hilton Berlin zur Spargelzeit stattgefunden hat??

    oder haben sie tatsächlich convenience food Spargel im Herbst 2012 gegessen.

    Und wenn ich mich richtig erinnere hat das Hugo in Berlin einen Michelin Stern.

    So miserabel können dann die Kartoffeln nicht gewsen sein oder ?

    Und für uns arme Pisser hier noch die links zum Gidleigh Park:

    http://www.gidleigh.com/

    Nebenbei das Restaurant hat 2 Michelin Sterne

    Und hier noch etwas zu Paul Kitching und seinem Hotelrestaurant:

    http://www.21212restaurant.co.uk/restaurant.html

    Auch ein Michelin Stern …

    Auch mit convenience food Kartoffeln??

    http://www.21212restaurant.co.uk/restaurant.html

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    @Stevanovic

    Warum wir im wasserreichen Europa Solaranlagen bauen – ich weiß es nicht.

    Sie haben Recht in Südosteuropa wird derzeit nur 40% der potentiellen Wasserkraft ausgenutzt.

    Dennoch ist jede eingesparte kwh besser und kostengünstiger (Ausnahmen bestätigen die Regel) als jede investierte neue Energieeineinheit.

    Siehe auch least cost planning:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Least-cost_planning_methodology

    Was die Nutzung der Solarenergie betrifft:

    So wäre unter Kostengesichtspunkten eine massivere Ausstattung der Gebäude in Deutschland mit Thermovoltaikanlagen zur Warmwasserversorgung und zur Unterstützung der Heizung im Winter sicherlich günster als die Fotovoltaikanlagen gewesen.

    Oder auch der Einsatz des hydraulischen Ausgleichs in den bestehenden Heizungssystemme würde zu einer Energieeinsparung von 10 bis 25% je nach Gebäudetypus führen…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulischer_Abgleich

    http://www.iwo.de/fachwissen/hydraulischer-abgleich/

    http://www.energiesparclub.de/themenspezial/hydraulischer-abgleich/index.html

    Fragen Sie einmal bei Ihrem Hausbesitzer nach ob er dieses Verfahren schon einmal praktiziert hat.

    Oder wenn Sie Eigenheimbesitzer sind, fragen Sie Ihren Klempner (sofern er es überhaupt kennt)

    ….nur werden diese Überlegungen oftmals nicht angestellt.

    Sie haben auch Recht mit der Delle wenn wir in Deutschland auf die regenerative Energie setzen.

    Nur wir haben doch auch mittlerweile einen blauen Himmel an der Ruhr und im Vergleich zu China sehr sauberes Trinkwasser und Flüße in denen man wieder baden kann.

    Undwir brauchen auch weiter Länder die Dellen produzieren.

    Wohlstand beruht auch zum großen Teil auf einem guten Umweltstandard.

    Und den haben wir letztlich hier in Deutschland.

    Und was generell das Energiesparen betrifft,

    Jede Maschine die zur Herstellung weniger Energie braucht ist kostengünster und dadurch letztlich konkurrenzfähiger … ob ich nun Protestant, Katholik oder Heide bin bin m.E, keine Rolle.

    Es zählt nicht der Glaube sondern die harten Fakten, wie z.B. bei Ihrer Monatsmiete oder Ihrem Wohngeld (falls Sie Eigenheimbesitzer sind)

    Stichwort Betriebskosten

    Und generell zum unserem Himbeertoni, sprich unserem ausgewiesenen PR Mann.

    Da er Ökonomie studiert hat, müßte er wenig mehr über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge informiert sein.

    Aber Kostenrechnung war schon immer für Volkswirte etwas zu ” buchhalterisch ”

    http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000262347.PDF

    http://www.faktwert.de/artikel.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1071

  15. avatar

    @KK: Sehr wahr. Aber das ist eine Kritik an der CDU/FDP-Regierung, die ihr Mäntelchen nach dem Winde hängt. Diese Kritik verstehe und teile ich; ich hätte lieber eine klare Auseinandersetzung mit Leuten, die nicht gleich umfallen, wenn der Wind anders weht bzw. in Japan ein GAU passiert. So wie es ist, muss ich mir aber laufend eine Stellverrtreterkritik an den Grünen anhören, einer langjährigen Oppositionspartei, die bei 10 Prozent liegt. Hier ist ein Missverhältnis, hier stimmt etwas nicht.

  16. avatar

    Lassen wir mal offen, wie man die Risiken der Atomkraft im Vergleich zu anderen Risiken bewertet (das ist die Frage: Ökobilanz!). Und anerkennen wir, dass 20 Prozent alternative Energien an der Stromerzeugung ein Wort sind, also nicht umgekehrt werden sollten. WARUM ist diese Bundesregierung ausgestiegen? Aus Überzeugung? Nein, gegen die eigene Überzeugung. Ich bin kein Anhänger der Kernenergie, ich kenne ihre Riusiken sehr gut; ich frage, warum wir jenen Weg gehen und den anderen nicht. Und die Antwort ist: vorweggenommene Stimmungslage. Das ist zu wenig. KK

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    Erstaunlich, wie die Bewertung des Klimawandels sich ändert, seit Deutschland ernsthaft aus der Atomkraft ausgestiegen ist. Auch die Zahl der Vogelfreunde hat sich erhöht; beides ist sehr erfreulich.

    Allerdings scheint mir, dass die Atomkraft für Sie, Herr Kocks, zu einer Art Symbol des erfolgreichen Wirtschaftens geworden ist. Wie kommt das, liegt das daran, dass alle anderen das auch so machen und es deshalb auch für Deutschland geboten ist? Wie absolut ist dieses Symbol? Gibt es eine Art “Break Even”, ab dem Sie sagen würden: Nun ist der Ausbau und die Effizienz der erneuerbaren Energien in Deutschland so weit fortgeschritten, dass die Wiedereinführung der Atomkraft ein Fehler wäre?

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    Warum sehen wir mal das Fracking-Gas nicht als strategische Reserve? Es reicht in Deutschland ohnehin nur für höchstens 2 Jahrzehnte. Die USA und Russland können uns Gas günstig verkaufen, wir müssen keine Risiken im dichtbesiedelten Mitteleuropa eingehen. Ob wir uns zu jedem Zeitpunkt der Weltgeschichte den Weg zur Energie freischießen können, möchte ich bezweifeln. Rohstoffverkauf ist auch das einzige, das Russland vor dem Kollaps bewahrt. Gut für alle.

    Vor dem Hintergrund sehe ich auch die Energiewende. Es schafft ein gewisses Mas an Unabhängigkeit und die kostet was. Die Welt wird nicht friedlicher. Billige Energie für die Industrie wird trotzdem der Entwicklungsmotor sein. Warum das Potential an Wasserkraft in Osteuropa nicht im EU-Verbund heben (Wasserspeicherung)? 100% Regenerativ macht keinen Sinn, schon klar. Eine Europäische Energiepolitik schon. Europa hat Wind und Wasser. Die Rußen Gas. Kohle und Fracking als Reserve. Das wird den Steuerzahler erst mal kosten – aber für was sollten wir sonst Geld ausgeben? Auch die Aquädukte der Römer waren nicht umsonst.

    Warum wir im wasserreichen Europa Solaranlagen bauen – ich weiß es nicht. Warum Energiesparen ein Wert an sich ist – verstehe ich auch nicht (bin kein Protestant). Warum Regenerativ immer unter grünen Gesichtspunkten gesehen wird, verstehe ich nicht. Unser Anteil am Ausstoß ist so klein, dass wir nicht mal eine Delle in der CO2 Kurve hinterlassen, wenn wir alle auswandern. Könnte Sicherheit und Entwicklung nicht ein Grund für die Energiewende sein (das Wort ist viel zu pathetisch)?

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    Lieber Alan Posener, vielen Dank für Ihren comment auf Ihrem Post. Bringt aber nichts, wie Sie sehen.

    Lieber Herr Kocks, die Asiaten hatten früher auch gute Manieren. Man muss sich Gedanken machen, wo die Entgleisungen junger Herrenerben herkommen, oder? Auf jeden Fall sind sie global. Vercors/Parisien

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